CENIDE

CENIDE ist eine Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung, die den Profilschwerpunkt „Nanowissenschaften“ der UDE vertritt. Das Know-how von mehr als 60 Arbeitsgruppen verteilt sich auf fünf Forschungsschwerpunkte.

Für die künftige Energieversorgung trifft im eigens eingeworbenen NETZ-Forschungsgebäude die Expertise von Chemikern, Physikern und Ingenieuren aufeinander.

Das Analysezentrum ICAN mit seinem einzigartigen Gerätepark steht internen wie externen Nutzern offen.

Bahndrehimpuls von Plasmonen im Video
(c) Universität Stuttgart

Publikation in Science

Bahndrehimpuls von Plasmonen im Video

Mit Licht große Datenmengen übertragen und sogar Materie bewegen, das sind Zukunftsvisionen von Physikern, die sich mit Plasmonik beschäftigen. Wissenschaftlern vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) ist es in Kooperation mit Kollegen aus Haifa (Israel), Kaiserslautern und Stuttgart gelungen, nanometerkleine Lichtstrudel auf einer Metalloberfläche zu erzeugen und sie im Takt von Attosekunden zu filmen.

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(c) CENIDE, AG Prost

Kooperation mit Jülich

Spin-selektiver Transport in InAs-Nanodrähten ohne Magnetfeld

Ein Team vom Forschungszentrum Jülich konnte erstmals experimentell bei einer Temperatur von 100 Millikelvin (mK) nachweisen, dass die Ausrichtung des Elektronenspins auch ohne angelegtes Magnetfeld fest an die Transportrichtung in eindimensionalen Leitern gekoppelt ist. Simulationsrechnungen an der Uni Würzburg belegen, dass dieser Effekt der rein elektrischen geformten spiralförmigen Energiebandlücke in geeigneten eindimensionalen Leitern zugeordnet ist. Für die Experimente wurden InAs-Nanodrähte verwendet, die in der Arbeitsgruppe von Werner Prost an der Universität Duisburg-Essen epitaktisch gewachsen wurden.

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(c) CENIDE, AG Pentcheva

Energierückgewinnung

Thermoelektrische Generatoren aus polaren Oxid-Nanoschichten

Sie könnten heiße Rohrleitungen in der Industrie ummanteln oder am Abgasstrang unseres Autos sitzen: Thermoelektrische Generatoren nutzen Wärmegradienten, um Strom zu erzeugen und damit Energie zurückzugewinnen, die sonst verlorenginge. Leider enthalten viele der bisher hierfür verwendeten Materialien Elemente, die selten, giftig oder gar beides sind. Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben jüngst nachgewiesen, dass es auch anders geht: Ihre Technik, die auf Nanoschichten mit geladenen Grenzflächen basiert, haben sie zum Patent angemeldet.

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