Ideenpark 2012 der ThyssenKrupp AG in Essen

Erfolgreiche Präsentation des Systems FAROMIR

Vom 11.-23.08.2012 konnten Wissenschaftlicher der Uni DuE das Assistenzsystem FAROMIR auf dem Ideenpark 2012 präsentieren.

Der Ideenpark – ein großes Spektakel für jung und alt. Besonders junge Menschen, Schüler oder Studenten kommen hier auf ihre Kosten und können Workshops besuchen, Flugobjekte basteln oder Roboter steuern? Nicht ganz! Auch für ältere Menschen lohnte sich ein Besuch auf dem Ideenpark.

Die Universität Duisburg – Essen präsentierte in Halle 2 im Bereich KörperKino ein autonomes Assistenzsystem namens FAROMIR, welches das selbstbestimmte Altern im eigenen Quartier fördern soll. Besonders Angehörige älterer Menschen informierten sich hier und schauten sich an, wie ein Roboter in den eigenen vier Wänden den Gesundheitszustand in Echtzeit überwachen und bei Bedarf einen Notfall melden kann. „Das könnte ich für meine Eltern gut gebrauchen“, hört man oftmals von staunenden Besuchern. Ähnliches konnte das Standpersonal auch von Bundesminister Pofalla hören, der sich ebenso wie Bischof des Bistums Essen Dr. Overbeck, Präses Schneider und Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp AG Dr. Hiesinger die Funktionalität genau anschaute. Da verwundert es nicht, dass während des Messezeitraums über 8.000 Flyer verteilt werden konnten.

Und wenn Oma und Opa FAROMIR in Aktion sehen wollten, hatten Enkelkinder viel Freude daran, vor dem Roboter einen Sturz zu simulieren und so einen Notfall zu inszenieren.

Zukunft Technik entdecken

FAROMIR auf dem Ideenpark in Essen

Vom 11.-23.08.2012 findet auf dem Messegelände Essen der Ideenpark statt. Der IdeenPark ist offen für Besucher aller Altersgruppen. Er bietet für Familien und Kinder ebenso etwas wie für Jugendliche oder Experten. Mehrere hundert Exponate animieren zum Experimentieren und Herausfinden, wo die eigenen Talente liegen. Live präsentiert von über 120 Unternehmen, Hochschulen und Bildungsinitiativen. Der IdeenPark zeigt, welche Lösungen für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen entwickelt werden: Globalisierung, Umweltschutz, Bevölkerungswachstum, Klimawandel. Und er lädt Sie ein, sich eine eigene Meinung über Technik zu bilden – auch wenn es um Ausbildung, Studium oder Berufswahl geht.

Auch die Universität Duisburg - Essen zählt zu den Ausstellern, unter anderem mit dem Kooperationsprojekt FAROMIR. Besucher können das autonome, medizinische Assistenzsystem in wohnlicher Umgebung live erleben und die Funktionsweise begutachten.

Erfahren Sie schon heute mehr zum Ideenpark der ThyssenKrupp AG unter www.ideenpark.de

Medica 2011

Erfolgreicher Messeauftritt auf der Medica 2011

Mit dem Kooperationsprojekt FAROMIR stellte die Fakultät für Ingenieurwissenschaften mit Unterstützung des Science Support Centre (SSC) erstmalig auf der weltgrößten Medizinmesse MEDICA in Düsseldorf  einen medizinischen Assistenzroboter vor. Auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Nordrhein-Westfalen konnten die Wissenschaftler der Universität Duisburg – Essen zahlreiche Kontakte knüpfen. Zusätzlich wurde das System auch dem NRW-Wirtschaftsminister Harry Kurt Voigtsberger, Staatssekretären  aus den Wirtschafts- und Gesundheitsministerien und weiteren Gästen präsentiert. Sowohl Wirtschaftsminister Voigtsberger als auch praktische Ärzte aus der Notfallmedizin und Unternehmen aus der Branche befürworteten die technische Entwicklung und sehen in dem autonomen Assistenzsystem großes Potential.

Ein Projekt für die Zukunft

FAROMIR – Autonomes medizinisches Assistenzrobotersystem

Aufgrund des demographischen Wandels, spielt es heutzutage eine immer größere Rolle, älteren Menschen ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen oder Patienten rund um die Uhr zu betreuen. Autonome Roboter-Systeme können aufgrund technischer Innovationen mehr und mehr in diesen alltäglichen Situationen eingesetzt werden und den Menschen entlasten.

Der medizinische Assistenzroboter FAROMIR bietet hierzu die Möglichkeit, den Gesundheitszustand des Patienten autonom und tageszeitunabhängig zu beobachten. Die Beaufsichtigung des Patienten kann sowohl in der eigenen Wohnung als auch in einer öffentlichen Einrichtung geschehen. Sollte dort ein Notfall eintreten, kann umgehend eine Rettungsleitstelle hinzugezogen werden.

FAROMIR siedelt sich im Pflege- und Krankenhaussektor an und kann hier im Bedarfsfall Informationen über den Patienten an eine Leitzentrale übermitteln. In Situationen, bei denen es auf Sekunden ankommt, wird so die erforderliche Hilfe gerufen oder einem Arzt, unter Einbeziehung eines Kamerabildes, die Kommunikation mit dem Patienten ermöglicht.

Features:

  • Eigenständige Identifizierung von Notfällen
  • Identifizierung verletzter Menschen
  • Skelett-Parametrierung und Erkennung der Bewegungsmuster
  • Handzeichen Identifizierung
  • Spracherkennung über Richtmikrofon
  • Kommunikation bei Bedarf mit einer Rettungsleitstelle
  • Statische und dynamische Umgebungserkennung