Forschungsschwerpunkte

Application & Transfer

Application and Transfer

Wissenschaftliche Erkenntnisse entfalten ihren langfristigen Wert erst dann vollständig, wenn sie unter realen Randbedingungen belastbar funktionieren und in industrielle Anwendungen überführt werden können. Im Schwerpunkt Application & Transfer beschäftigen wir uns daher mit der Übertragbarkeit neuartiger Fertigungstechnologien in reale Produktionsumgebungen.

Im Mittelpunkt stehen Demonstratoren, Pilotanwendungen und validierte Prozessketten, die gemeinsam mit Industriepartnern entwickelt und unter praxisnahen Bedingungen erprobt werden. Ziel ist es, nicht nur die technische Machbarkeit neuer Ansätze zu zeigen, sondern deren Verhalten hinsichtlich Prozessstabilität, Reproduzierbarkeit, Skalierbarkeit und wirtschaftlicher Integration systematisch zu bewerten.

Transfer verstehen wir dabei nicht als nachgelagerten Schritt nach Abschluss der Forschung, sondern als integralen Bestandteil des Entwicklungsprozesses. Industrielle Anforderungen wie Rückverfolgbarkeit, Automatisierbarkeit, Reproduzierbarkeit und Prozessrobustheit werden daher bereits während der wissenschaftlichen Arbeit berücksichtigt und gezielt in die Entwicklung neuer Methoden und Prozessstrategien integriert.

Unsere Forschung verbindet Grundlagenverständnis, experimentelle Entwicklung und industrielle Umsetzung zu skalierbaren Lösungen für moderne Produktionssysteme. Dies umfasst die Analyse und Optimierung bestehender Prozesse ebenso wie die Entwicklung neuer Fertigungsstrategien, hybrider Prozessketten und anwendungsspezifischer Lösungen für unterschiedliche Materialien und Bauteilanforderungen.

Darüber hinaus betrachten wir moderne Fertigungstechnologien als wichtigen Baustein zukünftiger industrieller Resilienz und nachhaltiger Wertschöpfung. Additive Fertigung eröffnet neue Möglichkeiten für Ressourceneffizienz, Funktionsintegration und dezentrale Produktion komplexer Komponenten. Unsere Forschung leistet damit nicht nur einen Beitrag zur technologischen Weiterentwicklung, sondern unterstützt auch die Transformation industrieller Produktionssysteme im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kontext.