Institut für Ostasienwissenschaften

Das Institut für Ostasienwissenschaften

 

Ihren Ausgang nahmen die Duisburger Ostasien-Aktivitäten Mitte der 80er Jahre.

Während an den meisten deutschen Universitäten der Schwerpunkt auf der kulturwissenschaftlichen Beschäftigung mit Ostasien liegt und der Vergangenheit mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird als der Gegenwart, wird der Fokus in Duisburg auf die gegenwartsbezogene Lehre und Forschung mit starken wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Akzenten gerichtet.

In allen Duisburger Ostasienstudiengängen wird Priorität auf eine intensive, gegenwartsbezogene Sprachausbildung und die Vermittlung von fundierten Methoden- und Theoriekenntnissen in einer der angebotenen Fachdisziplinen gelegt.

Auf dieser Basis aufbauend werden dann ostasienspezifische Kurse abgehalten. Dieser starke Theorie- und Methodenbezug spiegelt sich auch in der Besetzung der Professuren wider.

Kenntnisse in der jeweiligen Fachdisziplin wurden in den Berufungsverfahren zumindest ebenso stark berücksichtigt wie sprachliche und regionalspezifische Kompetenzen. Institutionell ergänzt wird dieses Konzept durch die gleichzeitige Verankerung der Ostasienprofessoren in einem Fachbereich und im Institut für Ostasienwissenschaften.

Im 1994 gemeinsam von vier Fachbereichen gegründeten Institut für Ostasienwissenschaften wurde Forschung und Lehre zu Ostasien zusammengeführt. Sechs Professoren mit ihren Mitarbeitern widmen sich in diesem Zentralinstitut der Universität Duisburg-Essen der Forschung und Lehre zu aktuellen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Problemen Ostasiens, insbesondere Japans und Chinas.

Aufgaben des Instituts

Forschung, Lehre und Wissenstransfer bestimmen die Aufgaben des Instituts für Ostasienwissenschaften der Universität Duisburg-Essen.

Das bedeutet konkret:

  • Gegenwartsbezogene, interdisziplinäre Ostasienforschung in den Bereichen Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Geographie, Geschichte und Kultur,
  • Koordination des mit vier Fachbereichen vernetzten Lehrangebots einschließlich Sprachausbildung Japanisch- und Chinesisch-Intensiv,
  • Ausbau der Fachbibliothek,
  • Sammlung und Dokumentation von Informationen über Ostasien,
  • Regelmäßige Kolloquien zu aktuellen ostasienbezogenen Themen,
  • Wissenschaftliche Tagungen und Symposien über Ostasien,
  • Institutsbericht (jährlich erscheinend),
  • Publikation aktueller Forschungsergebnisse,
  • Forschungs- und Informationstransfer in die außeruniversitäre Praxis und schließlich
  • Vermittlung von Studierenden (im Rahmen von Diplomarbeiten) bzw. von qualifizierten Absolventen an Unternehmen, Behörden und Institutionen für Recherchen in Ostasien.