Seit Beginn dieses Projektes sind viele Publikationen entstanden und wir sind bemüht - auch nach dem Ende dieses Projektes - aktuelles Datenmaterial aufzuarbeiten. Sämtliche Publikationen finden Sie hier.

Einleitung

Zahlen rund um das Mathematikstudium werden vielfach nachgefragt, auch aus Anlass des Mathematikjahres 2008. Auf diesen Seiten präsen- tieren wir dazu gesichertes Material, das die Statistiken von Törner aus dem Jahr 2000 aktualisiert und weit darüber hinausgeht. Unsere Grundlage ist das objektive Datenmaterial des Statistischen Bundesamtes (kurz: Destatis), die Auswertung und Darstellung wurde durch Mittel der Deutsche Telekom Stiftung gefördert.

Die Ergebnisse des Projektes erschienen in einem Preprint der Fakultät für Mathematik. Der Bericht kann hier heruntergeladen werden.

Terminologie

Der bundeseinheitlichen Studierendenstatistik liegt eine Fächergruppensystematik zugrunde, in der die sehr speziellen hochschulinternen Studienfächer einer entsprechenden Schlüsselposition zugeordnet werden. Mehrere verwandte Studienfächer (kurz: STF) sind zu Studienbereichen (kurz: STB) und diese zu neun großen Fächergruppen zusammengefasst. Zum Nachweis der Hochschulprüfungen wird die bundeseinheitliche Prüfungssystematik verwendet.

Mathematik ist in der oben erwähnten Fächergruppensystematik ein Studienbereich, der sich aus den vier Studienfächern Mathematik, Statistik, Wirtschaftsmathematik und Technomathematik zusammensetzt und der Fächergruppe Mathematik/Naturwissenschaften zugeordnet ist.

Eine weitere Differenzierung erfolgt durch die Angabe der Prüfungsgruppe. Die für die mathematik relevanten Prüfungsgruppen sind: Diplom (Universität), Promotion, Lehramt, FH-Abschluss, Bachelor- und Masterabschluss.

Wenn wir die Entwicklungen darstellen, so beziehen sich zum Teil die Zeitangaben auf die Studienjahre - hier fassen wir das Sommersemester und das darauf folgende Wintersemester zusammen.

Ohne es jeweils zu kommentieren, erwähnen wir, dass ab 1993 in die Daten die entsprechenden Zahlen aus den neuen Bundesländern integriert sind.

Wir danken dem Statistischen Bundesamt im Wiesbaden für die Bereitstellung der Daten.

Copyright: Vervielfältigung und Verbreitung nur mit Quellenangabe (Destatis) gestattet.