2012
Prof. Dr. Gerd Heusch ist neues Mitglied in der NRW-Akademie
Der bekannte Herzspezialist Prof. Dr. med. Dr. h.c. Gerd Heusch von der Universität Duisburg-Essen (UDE) gehört zu den 16 Forschern, die jetzt als ordentliches Mitglied in die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste neu aufgenommen wurden.
2011
Prof. Dr. Bockisch wird Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
Es ist eine Wahl, die man kaum ablehnen kann: Die renommierte Deutsche Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat Prof. Dr. Dr. Andreas Bockisch als Mitglied aufgenommen. Der 61-Jährige ist seit 1996 Direktor der Klinik für Nuklearmedizin am Uniklinikum der Universität Duisburg-Essen (UDE) und hat Bedeutendes für sein Fach geleistet – Voraussetzung, um Leopoldianer zu werden.
PD Dr. Frank-Joachim Meyer zu Heringdorf erhält den G.-D.-Baedeker-Preis 2011
Privatdozent Dr. Frank-Joachim Meyer zu Heringdorf, Physiker an der Universität Duisburg-Essen (UDE), erhält den mit 5.000 Euro dotierten Gottschalk-Diederich-Baedeker-Preis für seine herausragende Habilitation. Darin befasst er sich mit verschiedenen Phänomenen in der Oberflächenphysik, die er mit der Mikroskopie langsamer Elektronen (LEEM) und mit Photoemissionsmikroskopie (PEEM) untersucht hat. Sein Meisterstück gelang ihm mit der Untersuchung der Dynamik von Oberflächenplasmonen in Silbernanostrukturen.
Privatdozent Dr. Matthias Wille erhält den Karl-Arnold-Preis
Privatdozent Dr. Matthias Wille, Philosoph an der Universität Duisburg-Essen (UDE), untersucht erfolgreich, welche Strukturen Erfahrung ermöglichen und welche Rolle dabei die Sprache übernimmt. Dafür wird ihm am 25. Mai, 17 Uhr bei der Jahresfeier der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste der Karl-Arnold-Forschungspreis verliehen. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung prämiert jährlich eine herausragende Arbeit eines Nachwuchswissenschaftlers.
Prof. Dr. Erich Gulbins wurde in die Leopoldina aufgenommen
Prof. Dr. Erich Gulbins, Leiter des Instituts für Molekularbiologie (Tumorforschung), wurde als Mitglied in die Nationale Akademie der Naturforscher Leopoldina gewählt.
Prof. Dr. Albert W. Rettenmeier erhält die Franz-Koelsch-Medaille 2011
Für seine besonderen Verdienste um die Arbeitsmedizin ist Prof. Dr. med. Dipl.-Chem. Albert Wolfgang Rettenmeier, Direktor des Instituts für Hygiene und Arbeitsmedizin der Universität Duisburg-Essen, auf der 51. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) die Franz-Koelsch-Medaille verliehen worden.
Dr. Moritz Kerz erhält den Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2011
Der Mathematiker Dr. Moritz Kerz (27) von der Universität Duisburg-Essen (UDE) ist einer der sechs neuen Träger des wichtigsten Preises für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland, dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis. Dies entschied jetzt die Auswahlkommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Der Preis wird am 9. Mai in Berlin verliehen.
Prof. Dr. Michael Schreckenberg in Europäische Akademie berufen
Prof. Dr. Michael Schreckenberg, Stauforscher an der Universität Duisburg-Essen (UDE), wird am Samstag, 5. März, in Salzburg feierlich in die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste aufgenommen. Damit ehrt die EASA Schreckenbergs Forschungsleistungen für die Theoretische Physik, insbesondere für die Physik von Transport und Verkehr.
Prof. Dr. Markus Kaiser erhält den Forschungspreis 2011 der Peter und Traudl Engelhorn-Stiftung
Vor kurzem hat er eine hochdotierte Förderung des Europäischen Forschungsrats erhalten, jetzt wurde Prof. Dr. Markus Kaiser von der Universität Duisburg-Essen (UDE) erneut ausgezeichnet. Die Peter und Traudl Engelhorn-Stiftung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Biotechnologie und Gentechnik hat dem 35-Jährigen den Forschungspreis 2011 verliehen. Sie würdigt damit seine Entwicklung von neuartigen Leitstrukturen für Arzneistoffe.
2010
Prof. Dr.-Ing. Heinz Fissan ist Fellow der Aerosolgesellschaft
Zum AAAR Fellow wurde Prof. Dr.-Ing. Heinz Fissan von der Universität Duisburg-Essen ernannt. Die Amerikanische Gesellschaft für Aerosolforschung (AAAR) zeichnet so besonders engagierte Mitglieder aus. Gewürdigt werden seine herausragenden wissenschaftlichen Beiträge, insgesamt sind es mehr als 400 Publikationen. Außerdem fördert der Experte für Aerosolmesstechnik die Zusammenarbeit zwischen US-amerikanischen und europäischen Wissenschaftlern.
Prof. em. Dr. Eberhard Wassermann erhält die Ehrennadel der DPG
Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) verleiht Prof. Dr. Eberhard Wassermann heute (12.11.) die Ehrennadel für seine persönlichen herausragenden Verdienste für die DPG. Eberhard Wassermann ist emeritierter Professor für Experimentalphysik an der Universität Duisburg-Essen. Als Spezialist für magnetische Materialien war er Sprecher des DFG-Sonderforschungsbereichs „Magnetismus“ an der Universität und bis 2009 Vorsitzender, jetzt Ehrenvorsitzender, der bundesweiten DPG-Arbeitsgemeinschaft „Magnetismus“.
Prof. Dr. Elke Sumfleth erhält die Ehrenmedaille der GDCP
Auf der diesjährigen Jahrestagung in Potsdam erhielt Frau Prof. Dr. Elke Sumfleth die Ehrenmedaille der GDCP. In der Begründung hieß es, gewürdigt würden damit ihre „hervorragenden Leistungen in der Didaktik der Chemie, die zur Profilierung, Forschung und Entwicklung maßgeblich beigetragen haben“. Die Medaille wurde im Jahr 2010 erst zum dritten Mal verliehen und ging zum ersten Mal an die Chemie- und nicht an die Physikdidaktik.
Dr. Sabine Fechner erhält den Nachwuchspreis der GDCP
Der Nachwuchspreis der GDCP geht diesem Jahr an Frau Prof. Dr. Sumfleths ehemalige Doktorandin Frau Dr. Sabine Fechner. Diese erhielt die Auszeichnung für ihre Dissertationsschrift „Effects of Context-oriented Learning on Student Interest and Achievement in Chemistry Education“.
Dr. Philipp Dammann erhält den Traugott Riechert Preis
Wie genau sieht es tief im Inneren unseres Gehirns aus? Wo liegt was? Und wie können Chirurgen die Hirnstrukturen ihrer Patienten noch besser visualisieren? Für seine Suche nach Antworten auf diese Fragen hat der Neurochirurg Dr. Philipp Dammann von der Universität Duisburg-Essen (UDE) den Traugott Riechert Preis der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie erhalten. Dieser ist mit 5.000 Euro dotiert.
Prof. Hoyer erhält „Golden Kidney“
Prof. Peter F. Hoyer, Direktor der Kinderheilkunde II am Universitätsklinikum Essen, ist auf einem internationalen Kongress in New York mit der „Goldene Niere“ ausgezeichnet worden. Die European Society for Paediatric Nephrology hat ihm diese Auszeichnung für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Pädiatrischen Nephrologie sowie deren Entwicklung in Europa zuerkannt.
Die „Golden Kidney“ ist die höchste Auszeichnung, die von der Europäischen wissenschaftlichen Gesellschaft verliehen wird.
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener erhält die Max-Nonne-Gedenkmünze
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener, Direktor Klinik für Neurologie des Uniklinikums, erhält für seine herausragenden Verdienste im Fach Neurologie die Max-Nonne-Gedenkmünze der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). Sie gilt als eine der wichtigsten Ehrungen in diesem Fach.
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Herbert Rübben erhält die Maximilian Nitze-Medaille
Für seine wissenschaftlichen Verdienste ist Prof. Dr. med. Dr. h.c. Herbert Rübben, Direktor der Urologischen Klinik des Universitätsklinikums Essen, mit der Maximilian Nitze-Medaille ausgezeichnet worden. Sie ist die höchste Ehrung, die die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) an herausragende Persönlichkeiten ihres Fachgebiets vergibt.
Der Preisträger vereint medizinisches Wissen mit menschlichem Handeln. Mit der Auszeichnung würdigt die Jury seine wissenschaftlichen Verdienste auf dem Gebiet der Urologie, die stets durch persönliche Einsatzbereitschaft geprägt sind.
Prof. Dr. Gabor Wiese erhält den G.-D.-Baedeker-Preis 2010
Mit ihm wird zum ersten Mal ein Juniorprofessor für die von ihm während dieser Zeit erbrachten Leistungen ausgezeichnet. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wurde in diesem Jahr zum 26. Mal vergeben.
Prof. Wiese hat insbesondere eine seit den 1970er Jahren vermutete, aber erst vor kurzem bewiesene Beziehung zwischen Geometrie und Zahlentheorie genauer untersucht, die sogenannte "Serre-Vermutung". Er konnte das noch offene Problem der "Vielfachheit 1" für Galois-Darstellungen von Modulformen lösen.
Prof. em. Dr. Günter Schmid wurde als Fellow in die European Academy of Sciences und als korrespondierendes Mitglied in die Bayerische Akademie der Wissenschaften aufgenommen
Der renommierte Chemiker wurde als Fellow in die European Academy of Sciences und als korrespondierendes Mitglied in die Bayerische Akademie der Wissenschaften aufgenommen. Schmid hatte bis zu seiner Emeritierung 2002 den Lehrstuhl für Anorganische Chemie der Universität Duisburg-Essen (UDE) inne.
Prof. Dr. Rolf Gimbel erhält Willy-Hager-Medaille 2010
Für seine besonderen Verdienste vor allem bei der Fortentwicklung von Filter- und Membrantechniken, die bei der Aufbereitung von Trinkwässern eine weitgehende Partikelentfernung ermöglichen, erhält Prof. Dr. Rolf Gimbel, Leiter des Fachgebiets Verfahrenstechnik / Wassertechnik an der Universität Duisburg-Essen (UDE), die Willy-Hager-Medaille 2010.
Prof. Dr. med. Dirk Schadendorf erhält den Deutschen Krebspreis für Dermatologen
Für seine Untersuchungen zum schwarzen Hautkrebs erhält Prof. Dr. med. Dirk Schadendorf von der Universität Duisburg-Essen (UDE) den Deutschen Krebspreis 2010 im Bereich „Klinischer Teil“. Er leitet seit 2008 die Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie am Uniklinikum Essen.
Die Deutsche Krebsgesellschaft vergibt den renommierten Preis in den Kategorien klinischer, experimenteller und translationaler Teil für herausragende wissenschaftliche Leistungen und aktuelle sowie zukunftsweisende Arbeiten im Bereich Onkologie. Schwerpunkt der wissenschaftlichen und klinischen Tätigkeit von Prof. Dirk Schadendorf ist der schwarze Hautkrebs, das Melanom.
Dr. Giriraj Jnawali erhält Auszeichnung der Alexander von Humboldt-Stiftung
Vom Himalaya über die Universität Duisburg-Essen (UDE) zu den Wolkenkratzern in Manhattan: Der Nepalese Dr. Giriraj Jnawali hat im Ruhrgebiet erfolgreich promoviert und geht nun als Feodor Lynen-Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung nach New York. Danach wird er seine Forschungen an der UDE weiterführen. Der 35-Jährige erwarb seinen Bachelor of Science an der Tribhuvan University Kathmandu in Nepal. Für seinen Master begab er sich auf die erste große Reise und schloss diesen 2004 mit einer Arbeit in den Nanowissenschaften an der Universität Hannover ab. Im vergangenen Jahr promovierte der Physiker mit „Summa cum Laude“ an der UDE im Lehrstuhl von Prof. Dr. Michael Horn-von Hoegen, wo er seit 2005 arbeitet. Die Forschergruppe beschäftigt sich mit der Physik von Nanostrukturen auf Siliziumoberflächen.
Prof. Dr. em. Bedrich Hosticka erhält die Auszeichnung eines IEEE-Fellow
Wegen seiner besonderen Verdienste um analoge Schaltungen und Sensorsysteme ist Professor Dr. Bedrich Hosticka, kürzlich emeritierter Lehrstuhlinhaber für Mikroelektronische Systeme und Mikrosystemtechnik an der Universität Duisburg-Essen (UDE), vom weltweiten Berufsverband der Ingenieure aus den Bereichen Elektrotechnik und Informatik mit der ehrenvollen Auszeichnung eines IEEE-Fellow gewürdigt worden. Mit mehr als 375.000 Mitgliedern in über 160 Ländern ist das IEEE mit Sitz in New York City der größte technische Berufsverband der Welt. Das IEEE ist Veranstalter von Fachtagungen, Herausgeber diverser Fachzeitschriften und bildet Gremien für die Standardisierung von Techniken, Hardware und Software.
Prof. Dr. Claus M. Schneider erhält Gay-Lussac-Humboldt-Preis
Bildquelle Forschungszentrum Jülich
Grenzüberschreitender Wissensaustausch: Mit einem besonderen deutsch-französischen Wissenschaftspreis wird Prof. Dr. Claus M. Schneider geehrt. Er erhält Anfang April den Gay-Lussac-Humboldt-Preis in Paris. Der Physiker lehrt an der Universität Duisburg-Essen (UDE) unter anderem Grundlagen des Magnetismus. Zudem ist er Direktor am Institut für Festkörperforschung des Forschungszentrums Jülich. Gewürdigt werden mit der Auszeichnung seine wissenschaftlichen Arbeiten und Verdienste um die französisch-deutsche Wissenschaftskooperation. Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wird jährlich vom französischen Ministerium für Bildung und Forschung sowie der Alexander von Humboldt-Stiftung an jeweils vier bis fünf deutsche und französische Wissenschaftler aus allen Forschungsdisziplinen vergeben.
2009
Andreas Rennings erhält VDE-Promotionspreis
Man stellt sie künstlich her, ihre Eigenschaften sind maßgeschneidert – Meta-Materialien haben ein enormes Potenzial. „Ihnen gehört die Zukunft“, sagt Dr.-Ing. Andreas Rennings. Der Wissenschaftler aus dem Fachgebiet für Allgemeine und Theoretische Elektrotechnik an der Universität Duisburg-Essen (UDE) muss es wissen. Der Nachwuchsforscher ist an mehreren Projekten beteiligt, die mit Hilfe von Meta-Materialien Neuerungen für die Radar-Sensorik und für die Medizintechnik versprechen, und er hat schon so manche Auszeichnung erhalten. Jetzt folgte eine weitere: Rennings bekam den mit 3.000 Euro dotierten Promotionspreis des VDE Nordrhein-Westfalen verliehen.
Prof. Dr. Heinz Fissan wird mit Ben Liu Award ausgezeichnet
Für seine hervorragenden Beiträge in der Aerosol-Forschung wurde Prof. Dr. Heinz Fissan mit dem renommierten Benjamin Y.H. Liu Award ausgezeichnet. Der Award wurde auf der AAAR (American Association for Aerosol Research) 2009 Annual Conference am 29.10.2009 in Portland überreicht. Der Benjamin Y.H. Liu Award würdigt herausragende Beiträge zur Geräteentwicklung für die Aerosolmesstechnik, die wesentlich zur Weiterentwicklung der Wissenschaft und Technologie von Aerosolen beigetragen haben.
Prof. Dr. Hans Werner Diehl erhält den Ehrentitel Fellow der APS
Der Physiker Prof. Dr. Hans Werner Diehl von der Universität Duisburg-Essen (UDE) ist jetzt mit dem Ehrentitel eines Fellows der Amerikanischen Physikalischen Gesellschaft geehrt worden. In der Ernennungsurkunde werden insbesondere seine fruchtbaren und nachhaltigen Beiträge zum Verständnis des Universellen Kritischen Verhaltens in Verbindung mit Ober- und Grenzflächen gewürdigt. Die renommierte American Physical Society (APS) vertritt die Interessen von 46.000 Mitgliedern. Prof. Diehl hat unter anderem Kräfte untersucht, die durch Schwankungserscheinungen verursacht werden – sogenannte Casimirkräfte. Analoge Kräfte treten zwischen Bauteilen der Nanotechnologie auf. Durch eine gezielte Veränderung der Geometrie und durch den Einsatz von Flüssigkeiten können diese winzigen Bauteile, die bisher oft aneinander kleben, vielleicht in Zukunft gangbar gemacht werden.
Dr. Manuel Blickle erhält G.-D.-Baedeker-Preis 2009
Dr. Manuel Blickle, Jahrgang 1972, Mathematiker an der Universität Duisburg-Essen hat jetzt den mit 5.000 Euro dotierten Gottschalk-Diederich-Baedeker-Preis erhalten, der in diesem Jahr zum 25. Mal vergeben wurde. In seiner ausgezeichneten Habilitationsschrift untersucht der Preisträger Singularitäten algebraischer Räume in positiver Charakteristik. Eine Singularität ist eine Stelle, an der ein mathematisches Objekt irgendeine Besonderheit aufweist. Diese Besonderheiten erforscht er mithilfe der p-ten Potenzabbildung, welche in positiver Charakteristik von großer Bedeutung ist
Prof. Dr. Dr. h.c. Streffer erhält den Sievert-Award
Der Sievert-Award gehört zu den höchsten Auszeichnungen, die in der Strahlenschutzforschung verliehen werden. Altrektor Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Streffer wurde damit jetzt von der International Radiation Protection Association (IRPA) für sein Lebenswerk geehrt. Er ist der zweite Deutsche, der diesen Ehrenpreis erhalten hat. Der emeritierte Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen (UDE) führte bedeutende Untersuchungen zur Strahlenwirkung und zum Strahlenrisiko durch. Die experimentellen Grundlagen der Strahlentherapie gehörten ebenso zu seinen Arbeitsschwerpunkten
2008
Cedrik Meier erhält den G.-D.-Baedeker-Preis 2008
Der mit 5.000 Euro dotierte Gottschalk-Diederich-Baedeker-Preis hat in diesem Jahr der Physiker Dr. Cedrik Meier (34) von der Universität Duisburg-Essen erhalten. Der Oberbürgermeister von Essen, Dr. Wolfgang Reiniger, hat den Preis am 30. Mai im Bibliothekssaal der Universität überreicht. In seiner ausgezeichneten Habilitationsschrift „Novel Photonic Materials“ zeigt der Preisträger auf, wie man mithilfe von Halbleitern Licht auf kleinstem Raum – nämlich auf Wellenlängenformat – einsperren kann. Nötig sind dazu verfahrenstechnisch speziell entwickelte periodische Strukturen, die auch als neuartige Laser mit nanometergroßen Abmessungen eingesetzt werden können. Die Resultate der prämierten Arbeit können dazu beitragen, elektronische Bauelemente künftig noch effizienter zu gestalten
Prof. Dr. Ulrich Görtz von Kaven-Ehrenpreis für Mathematik
Dr. Ulrich Goertz, 35, forscht auf dem Gebiet der Arithmetischen Algebraischen Geometrie.
Prof. em. Dr.-Ing. Manfred Hiller Ehrendoktorwürde für Mechatronik-Experten Uni Miskolc
Mit der Ehrendoktorwürde der Universität Miskolc, Ungarn, wurde jetzt Dr.-Ing. Manfred Hiller, emeritierter Professor für Mechatronik an der Universität Duisburg-Essen, ausgezeichnet. Sie wurde ihm „in Anerkennung seiner international herausragenden Tätigkeit bei der Entwicklung von Maschinen, Mechanismen und der Disziplin Mechatronik“ verliehen. Hiller, der Luft- und Raumfahrttechnik studierte, war lange Assistent und später Professor an der Universität Stuttgart. 1987 folgte er dem Ruf auf den Lehrstuhl für Maschinendynamik der Gerhard-Mercator-Universität in Duisburg; 1991 übernahm er hier den ersten deutschen Lehrstuhl für Mechatronik und leitete das An-Institut für Mechatronik IMECH GmbH in Moers.
Prof. Dr.-Ing. Joachim Herbertz erhält die Rudolf-Martin Ehrenurkunde
Prof. Dr.-Ing. Joachim Herbertz, Ultraschall- und Akustikexperte an der Uni Duisburg-Essen, hat auf der 34. Deutschen Jahrestagung für Akustik (DAGA) in Dresden die Rudolf-Martin Ehrenurkunde erhalten. Damit würdigt der Fachausschuss im Deutschen Institut für Normung und im Verein Deutscher Ingenieure Herbertz‘ außerordentliche Verdienste um die Normung im Bereich Akustik, Lärmminderung und Schwingungstechnik.
2007
Prof. Dr. Gerhard Frey Ehrendoktorwürde der Universität Tübingen
Für seine bahnbrechenden Entdeckungen in der Zahlentheorie elliptischer Kurven und für seine entscheidenden Beiträge zur Lösung des Jahrhundertproblems „Fermats letzter Satz“ ist der Mathematik-Professor der Universität Duisburg-Essen Dr. Gerhard Frey mit der Ehrendoktorwürde der Universität Tübingen ausgezeichnet worden. Beeindruckender Sachverstand, hohe Kreativität und mathematische Ideen, die von der Lösung eines mathematischen Grundproblems bis hin zu Anwendungen in der Sicherheitstechnik des Internets reichen, seien ebenso kennzeichnend für den Mathematiker, wie sein vorwärtsweisender Einfluss auf die deutsche Wissenschaftslandschaft, heißt es in der Laudatio.
Weitere Preise und Ehrungen:
1998 Aufnahme in die Akademie der Wissenschaften
1996 Verleihung der Gauß-Medaille
Prof. Dr. R. Zellner erhält Ehrendoktorwürde der Uni Athen
Aufgrund seiner wegweisenden Beiträge zur Erforschung des Ozonabbaus ist der Chemiker Prof. Dr. Reinhard Zellner mit der Ehrendoktorwürde der Fakultät für Physik der „National and Capodistrian University“ in Athen ausgezeichnet worden. Professor Zellner ist Vorstandsvorsitzender des Zentrums für Mikroskalige Umweltsysteme (ZMU) an der Universität Duisburg-Essen und koordiniert das DFG-Schwerpunktprogramm zur Erforschung der Wirkungen von Nanopartikeln. Außerdem hat sich der Wissenschaftler mit Veröffentlichungen zur Mikrophysik und Chemie atmosphärischer Aerosole einen Namen gemacht. Die Würdigung der Athener Universität unterstreicht die internationale Bedeutung Zellners und stärkt gleichzeitig die wissenschaftliche Arbeit am ZMU.
PD Dr. Nils Hartmann erhält G.-D.-Baedeker-Preis 2007
Den mit 5.000 Euro dotierten Gottschalk-Diederich-Baedeker-Preis hat in diesem Jahr der Chemiker Privatdozent Dr. Nils Hartmann für seine Habilitation an der Universität Duisburg-Essen erhalten. In seiner Arbeit entwickelte der Nanoforscher neue Laserverfahren, die es erlauben, funktionale Strukturen zu erzeugen, die um ein Vielfaches kleiner sind als nach den Gesetzen der Optik zu erwarten wäre. Dies ermöglicht den Aufbau mikroskopisch kleiner Architekturen aus Bausteinen, die nur wenige Millionstel eines Millimeters groß sind.
2006
Prof. Dr. Reint de Boer Ehrendoktortitel aus Stuttgart
Reint de Boer, bis zu seiner Emeritierung im Frühjahr 2001 Professor für Mechanik am Fachbereich Bauwesen der damaligen Universität Essen, ist von der Universität Stuttgart mit der Würde eines Dr.-Ing. ehrenhalber ausgezeichnet worden. Die Universität würdigte damit de Boers herausragende Leistungen in seinem Fach, vor allem die Arbeit auf dem Gebiet der „Theorie Poröser Medien“, die von Reint de Boer und seinen Schülern maßgeblich geprägt wurde. Mit dieser Theorie lassen sich Strömungs- und Diffusionsprozesse in flüssigkeits- und gasgesättigten, elastisch-plastisch deformierbaren Festkörpern mit poröser Mikrostruktur mathematisch analysieren und numerisch be-schreiben. Damit wurde es möglich, eine Vielzahl komplexer Probleme zu lösen, deren Bandbreite von Konsolidationsproblem der Geotechnik bis zur Biomechanik weicher Gewebe reicht. Die Universität Stuttgart, zu deren Bauingenieuren de Boer intensive Kontakte gepflegt und deren Arbeiten über „poröse Medien“ er maß-geblich beeinflusst hat, würdigte mit der Ehrendoktorwürde auch de Boers Arbeiten zur Geschichte der Mechanik.
Dr. Cedrik Meier erhält den NanoFutur-Preis des BMBF
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat einen der begehrten NanoFutur-Preise an den Physiker Dr. Cedrik Meier vergeben. Der Nachwuchsforscher konnte sich in dem zum zweiten Mal bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb mit seinem Projekt „NanoPhOx - Nanophotonik mit Oxiden“ durchsetzen. Meier will mit Hilfe von Nanotechnologie und Zinkoxid die Eigenschaften von Licht verändern und dadurch neue Bauelemente für die Optoelektronik ermöglichen. In den nächsten fünf Jahren fördert das BMBF NanoPhOx mit rund 1,7 Millionen Euro. Das Geld fließt unter anderem in den Aufbau einer Nachwuchsgruppe und finanziert Stellen für einen PostDoc und zwei Doktoranden. „Bei dem Projekt geht es um zwei hochaktuelle und spannende Themen, die in den letzten Jahren für Aufsehen gesorgt haben: um Nanophotonik und den durchsichtigen Oxidhalbleiter Zinkoxid (ZnO)“, sagt Meier. „Nanophotonik bedeutet, mit Methoden der Nanotechnologie die Eigenschaften von Licht maßschneidern und kontrollieren zu können.
PD Dr. Claudia Derichs erhält Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
Das mit 150.000 Euro dotierte Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat jetzt die Politikwissenschaftlerin PD Dr. Claudia Derichs der Universität Duisburg-Essen erhalten. Neben der Anerkennung einer herausragenden wissenschaftlichen Leistung soll die auf drei Jahre angelegte finanzielle Förderung dabei helfen, sich auf eine Leitungsposition vorzubereiten. Konkret erforschen will die 41-Jährige Asienexpertin ein gesellschaftlich hochrelevantes Thema: Die Rolle der Frau in der sich wandelnden islamischen Gesellschaft. Mit speziellem Blick auf die Muslima stellt sich Claudia Derichs in ihrem Forschungsprojekt die Frage, wie Eliten und Zivilgesellschaft die Politik verändern können.
Prof. Dr. phil. Dr. phil. h.c. Carl Friedrich Gethmann erhält das Bundesverdienstkreuz
Ministerpräsident Rüttgers überreichte gestern (5.9.) im Beisein von Uni-Rektor Prof. Dr. Lothar Zechlin Prof. Dr. phil. Dr. phil. h.c. Carl Friedrich Gethmann das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Gethmann ist Professor für Philosophie an der Universität Duisburg-Essen und Direktor der Europäischen Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH. Die Auszeichnung würdigt seine herausragenden und dauerhaften Leistungen zum Wohle der Allgemeinheit. Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit ist die Angewandte Philosophie insbesondere auf dem Gebiet der Technik-, Umwelt- und Medizinethik.
Prof. Dr. Heinz Fissan und Prof. David Pui erhalten Fissan-Pui-TSI-Preis
Mit 10.000 Dollar hochdotiert ist der Fissan-Pui-TSI-Preis, der in diesem Jahr zum ersten Mal auf der Internationalen Aerosol-Konferenz im amerikanischen Minneapolis vergeben wird und zwar an ein herausragendes internationales Wissenschaftlerteam. Die Preisstiftung durch die Messtechnikfirma TSI würdigt die vorbildliche internationale Forschungsarbeit des Partikelforschers Professor Dr.-Ing. Heinz Fissan von der Universität Duisburg-Essen, den seit drei Jahrzehnten ein fruchtbares Arbeitsverhältnis mit dem amerikanischen Kollegen Professor David Pui von der Universität von Minnesota verbindet.
Dr. Alexander Schramm erhält den Kind-Philipp-Preis
Den angesehensten Preis der deutschsprachigen Kinderonkologie, den Kind-Philipp-Preis, erhält in diesem Jahr Dr. Alexander Schramm von der Universität Duisburg-Essen. Jedes Jahr zeichnet die Kind-Philipp-Stiftung für Leukämieforschung die beste wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der pädiatrisch-onkologischen Forschung aus. Der Forscher der Universität Duisburg-Essen hat mit seiner Arbeit zum besseren Verständnis der Entwicklung des so genannten Neuroblastoms, der zweithäufigsten Tumorart bei Kindern, beigetragen. Aus seinen Forschungsergebnissen sind neue Therapien für erkrankte Patienten zu erwarten.
Phùng Hô Hai erhält den G.-D.-Baedeker-Preis 2006
Den mit 5.000 Euro dotierten Gottschalk-Diederich-Baedeker-Preis erhält in diesem Jahr der Mathematiker Phùng Hô Hai für seine Habilitation an der Universität Duisburg-Essen. In seiner Arbeit untersucht der gebürtige Vietnamese die Darstellungstheorie von Quantengruppen – einer Erweiterung des Begriffes Gruppe, der in der Mathematik für das Konzept der Symmetrie steht. Der Gottschalk-Diederich-Baedeker-Preis zeichnet herausragende Promotions- oder Habilitationsarbeiten aus den Bereichen Natur- oder Ingenieurwissenschaften aus. Die Essener G. D. Baedeker Stiftung fördert auf diese Weise kulturelle und wissenschaftliche Projekte aus den Mitteln aus der Sutter-Gruppe.
Prof. Dr. Bodo Levkau erhält Paul-Martini-Preis
An Herz-Kreislauf-Erkrankungen, der Todesursache Nr. 1, starben 2004 in Deutschland 368 000 Menschen. Und es wären noch viel mehr gewesen, wenn nicht der Körper über Mittel und Wege verfügen würde, um das Herz bei Sauerstoffmangel möglichst vor Schaden zu bewahren. Einen bis dato unbekannten Mechanismus hat Prof. Dr. Bodo Levkau von der Universität Duisburg-Essen mit seinen Mitarbeitern aufgeklärt: Als „Schutzengel“ für das Herz engagieren sich demnach so genannte High-density Lipoproteine, die im Blut zirkulieren und die Weitung von Blutgefäßen veranlassen können. Für seine Forschungsarbeiten wurde der 40-jährige Mediziner jetzt mit dem mit 25.000 Euro dotieren Paul-Martini-Preis geehrt. Die Berliner Paul-Martini-Stiftung vergibt diesen Preis alljährlich für herausragende Leistungen in der klinisch-therapeutischen Arzneimittelforschung.
