...an der UDE

 

Frühjahrsakademie für Promotionsinteressierte

Kinderbetreuung an NRW-Hochschulen: Familienservice im Überblick

Lehrpreis der UDE

Expertise von Prof. Dr. Anne Schlüter: Auf dem Weg zur geschlechtergerechten Hochschule

Transformationsprozesse

Act e.V. sucht Mitarbeiterinnen

Genderkompetenz in Studium und Lehre 2012

Studie an der UDE: Frauen und Informatik

Internes Fort- und Weiterbildungsprogramm der UDE für 2012 erschienen

Forschungsforum Gender

Frauen in der Automobilindustrie

Workshop: Didaktik und Gender am 15.03.2012

Girls' Day: 10 Jahre

Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt

Poster der Frühjahrsakademie 2012
Poster der Frühjahrsakademie 2012

Frühjahrsakademie für Promotionsinteressierte

Die Herbstakademie für Promovierende war und ist ein voller Erfolg und findet seit 2006 jedes Jahr an der UDE statt. In diesem Jahr (27.-28.03.2012) richtet das Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung (ZfH) erstmalig eine Frühjahrsakademie zum Thema Promotion aus. Angesprochen sind alle Promotionsinteressierten sowie diejenigen, die sich gerade erst für eine Promotion entschieden haben und nun die ersten Schritte einleiten wollen. Den Auftakt der Veranstaltung bildet der Vortrag „Promovieren – wozu?! Karrieren in Wissenschaft und Wirtschaft“ von Dr. Erika Haas (Wissenschaftsberaterin).

Das fachübergreifende Veranstaltungsangebot aus Vorträgen, Workshops und Gesprächsrunden wendet sich an Interessierte aus den Geistes-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften, den Naturwissenschaften und den Ingenieurwissenschaften. Alle Teilnehmenden erhalten die Gelegenheit, bereits in diesem frühen Stadium Karriereperspektiven zu entwickeln und fachinterne und interdisziplinäre Netzwerke zu bilden.

Die Frühjahrsakademie erstreckt sich über zwei Tage. Der erste Tag sieht Informationsangebote im Format von Vorträgen und offenen Gesprächsrunden vor, am zweiten Tag stehen parallele Workshops, die verschiedene Aspekte der Anfangsphase einer Promotion fokussieren (die Entscheidungsfindung, die effiziente Planung, das Selbstmarketing und das Verfassen eines Exposés), auf dem Programm.

Auch in dem Programm der Frühjahrsakademie ist der Genderaspekt als wichtiges Gestaltungskriterium enthalten. Am ersten Tag hält Prof. Dr. Annette Kluge als weibliches role model der Ingenieurwissenschaften einen Vortrag zum Thema „Wissenschaft als Beruf – über die Lust an der Freiheit“. Am zweiten Tag richtet sich ein Workshopangebot mit dem Titel „Strategien professionellen Selbstmarketings in der Wissenschaft“ ausschließlich an Frauen.

Die Frühjahrsakademie ist eine gemeinsame Veranstaltung des Nachwuchsförderprogramms „ScienceCareerNet Ruhr“, das für interessierte Nachwuchswissenschaftler/innen der Universitätsallianz Metropole Ruhr gemeinsam eine überfachliche Unterstützung in ihrer Karriereentwicklung leistet.

Das Veranstaltungsprogramm sowie weitere Informationen finden Sie unter:
www.scn-ruhr.de/fruehjahrsakademie/

 

Copyright: Günter Menzl - Fotolia.com
Copyright: Günter Menzl - Fotolia.com

Kinderbetreuung an NRW-Hochschulen

Familienservice im Überblick

An den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen hat sich einiges getan, um Studierenden und Hochschulbeschäftigten die Vereinbarkeit von Familie und Studium/Beruf zu erleichtern. Einen Überblick über die bestehenden Kinderbetreuungsangebote bietet die neu gestaltete Webseite des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW an der UDE: www.kinderbetreuung-hochschulen.nrw.de/

Lehrpreis der UDE

WissenschaftlerInnen, die sich besonders in der Lehre engagieren, sollen eine Anerkennung erhalten: Die UDE vergibt den mit 5.000 Euro dotierten „Duisburg-Essener Lehrpreis“. Vorschläge können noch bis zum 2. März eingereicht werden. Die Preisverleihung findet beim Dies academicus am 27. Juni statt.

Der Preis fördert insbesondere Personen oder Gruppen, die

  • qualitativ hochwertige und aktuelle Lehrinhalte vermitteln, Lehrveranstaltungen gut
  • planen, adressatenbezogen durchführen und evaluieren,
  • für neue Lehrmethoden, Förderung des Selbststudiums und Einbeziehung der Berufspraxis
  • offen sind,
  • zur hochschuldidaktischen Weiterbildung und zur Übernahme zusätzlicher (innovativer)
  • Projekte bereit sind
  • Lehrmaterialien klar strukturieren und methodisch vielfältig präsentieren,
  • sich engagiert bei der Weiterentwicklung des Curriculums und des Kursangebots einsetzen,
  • sich bei der Studierendenberatung und -betreuung engagieren (z.B. auch durch Tutorien),
  • Studierende im Hauptstudium bei Forschungsarbeiten betreuen und studentische
  • Forschungsprojekte anregen,
  • das interdisziplinäre Studium konzeptionell und gestaltend entwickeln,
  • in internationaler Zusammenarbeit die Mobilität der Studierenden fördern.

Weitere Informationen, wie etwa zum Vorschlagsverfahren, finden Sie hier.

Sonderheft der Zeitschrift GENDER

Transformationsprozesse

Auch mehr als 20 Jahre nach der ‚Wende‘ sind die Gesellschaften osteuropäischer und zentralasiatischer Staaten gekennzeichnet durch die Auswirkungen des Regimewechsels in den Bereichen der Erwerbsarbeit, Politik und Kultur. Dies betrifft insbesondere die Geschlechterverhältnisse, schien doch die Gleichstellung von Männern und Frauen als eine zunehmend brüchiger wurde. Die Beiträge im Sonderband zu Polen und Ungarn, Bulgarien und Rumänien, der Ukraine und Usbekistan gehen Geschlechterverhältnissen in diversen Themenfeldern nach, von der Beschäftigungs- und Bevölkerungspolitik über die politische Repräsentation von Frauen bis zum (unvermuteten) Auftauchen von Geschlechterfragen in den Arbeiten männlicher Künstler.

Die Zeitschrift wird herausgegeben vom Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW und kann unter folgendem Link bestellt werden: http://gender-zeitschrift.de/pages/deutsch/hefte.php

Expertise von Prof. Dr. Anne Schlüter

Auf dem Weg zur geschlechtergerechten Hochschule

Die Hans-Böckler-Stiftung hat 2010 ihr Leitbild "Demokratische und Soziale Hochschule" vorgestellt. Es setzt sich mit zentralen Fragen der Entwicklung von Hochschule und Forschung auseinander und formuliert Alternativen, die auf mehr Demokratie und soziale Teilhabe setzen.
Das Thema Geschlechtergerechtigkeit wurde in allen Bereichen als Querschnitt behandelt. Prof. Dr.  Anne Schlüter (UDE) hat nach diesem Prozess die Expertise "Auf dem Weg zur geschlechtergerechten Hochschule - Bedingungen, Potentiale und Instrumente der Entwicklung" erstellt, welche die Frage der Umsetzung einer geschlechtergerechten Hochschule explizit aufgreift.
Neben einer umfassenden theoretischen Einführung in das Thema (Mikropolitik, Machtverhältnisse und Zuschreibungen von Handlungskompetenz, gesellschaftliche und kulturelle Bedingungen von struktureller Ungleichheit) zeigt Schlüter Handlungsoptionen für den weiteren Weg zu einer geschlechtergerechten Hochschule auf. Im Wesentlichen, so der Gesamteindruck, sind die Weichen gestellt: Gleichstellung an Hochschulen hat sich professionalisiert, die gesetzlichen Grundlagen und organisationalen Ressourcen sind da. Jedoch in der Umsetzung auf Fakultätsebene hapert es noch sehr. Hier ist in Zukunft ein stärkeres Commitment gefordert.

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Logo von Act e.V.
Logo von Act e.V.

Studentische Unternehmensberatung an der UDE

Act e.V. sucht Mitarbeiterinnen

„act e.V.“ ist eine studentische Unternehmensberatung und Zusammenführung von Studierenden verschiedener Fachbereiche der Universität Duisburg-Essen am Campus Essen und vereint ehrenamtliches Engagement mit attraktiven Praxiserfahrungen. Die Mitglieder kommen aus den unterschiedlichsten Fachbereichen und haben eines gemeinsam: ihre Motivation und Einsatzbereitschaft, die erlernte Theorie in die Praxis umzusetzen. Act e.V. legt Wert auf Vielfalt und sucht daher insbesondere Studentinnen zur Unterstützung seines Teams, die eine abwechslungsreiche Vereinsarbeit ebenso wie Weiterbildungsveranstaltungen mit renommierten Partnern aus der Wirtschaft erleben möchten.

„Zeige bei verschiedenen Beratungsprojekten aus der Praxis dein Verantwortungsbewusstsein und deinen Ehrgeiz, schwierigen Sachverhalten auf den Grund zu gehen, und mische die klassische Männerdomäne „Unternehmensberatung“ mit Deiner weiblichen Kreativität und Deinen frischen Ideen auf. Wir freuen uns auf Deinen Besuch auf unserer Homepage www.act-ev.de sowie bei einem unserer öffentlichen Treffen in Essen. Die Termine werden rechtzeitig auf der Homepage bekanntgegeben“. (Valeria Krepis, stellvertretende Vorsitzende von act e.V.)

Kontakt:

valeria.krepis@act-ev.de, www.act-ev.de

Logo des ExpertInnenkreises
Logo des ExpertInnenkreises

Genderkompetenz in Studium und Lehre 2012

Durch Mittel des Strukturfonds NRW erhält die Arbeit des bundesweiten „Expert/inn/enkreises Genderkompetenz in Studium und Lehre“ im nächsten Jahr wieder Unterstützung. Das Netzwerk, das 2007 an der UDE gegründet wurde, kann damit an seine Erfolge der beiden bundesweiten Konferenzen in 2008 und 2010 zum Thema „Gender als Indikator für gute Lehre“ anknüpfen.

Ziel des Expert/inn/enkreises ist die Förderung eines systematischen Austausches über die Implementierung von Genderaspekten in Studium und Lehre – u. a. durch die Veränderung von Fachinhalten und Lehr-/Lernmethoden oder die Sensibilisierung von Lehrenden. Im Fokus steht der Austausch über Beispiele guter Praxis sowohl auf internen Treffen des Netzwerks als auch auf vom Netzwerk organisierten Tagungen. Die Universität Duisburg-Essen fungiert hier als Netzwerkknoten – die regelmäßigen Treffen und Tagungen werden durch diese Hochschule finanziert und ausgerichtet. Der Zugang steht allen an Didaktik und Genderfragen Interessierten offen. Weitere Informationen zum Netzwerk gibt es hier.

Internes Fort- und Weiterbildungsprogramm der UDE für 2012 erschienen

Das interne Programm der Personal- und Organisationsentwicklung der UDE mit den Angeboten zur Fortbildung und Beratung 2012 bietet vielfältige Seminare zu den Themen Kommunikation, Führungskräfteentwicklung, Fortbildung für den wissenschaftlichen Bereich, kaufmännische Buchführung, Sprachen, Gesundheit und EDV-Kurse für die Beschäftigten der UDE an. Besonders hinweisen möchten wir auf das Seminar „Selbstbewusst auftreten und kommunizieren für Frauen“, dass die Selbstsicherheit und Selbstbehauptung in der Kommunikation und Zusammenarbeit mit KollegInnen, Vorgesetzten, internen und externen Ansprechpartnerinnen und Studierenden stärkt. Das Seminar beginnt am 08.05.2012 und richtet sich sowohl an Frauen, die in der Verwaltung tätig sind als auch an Frauen im wissenschaftlichen Bereich.

Für alle Interessierten, die immer schon einmal wissen wollten was sich hinter dem Begriff „Gender Mainstreaming“ verbirgt, gibt die Informationsveranstaltung „Gender Mainstreaming - von der Theorie zur Praxis“ am 28.09.2012 einen Überblick über die Hintergründe, Handlungsfelder, Instrumente und Umsetzungspraxis von Gender Mainstreaming.

Das gesamte Interne Fortbildungsprogramm ist unter https://sisonline.uni-due.de/ online gestellt.

Frauen in der Automobilindustrie

Die Entscheidungsgremien der Automobilindustrie sind, wen überrascht es, männlich geprägt. Das 12. Internationale CAR-Symposium der Universität Duisburg-Essen (UDE) greift das Thema Frauenquote unter dem Titel „Die neue Automobilindustrie“ auf. Am 8. und 9. Februar 2012 diskutieren gleich drei prominente Frauen, welche Chancen und Risiken die Umstrukturierung bereithält: Birgit Behrendt, Executive Director bei Ford, Rita Forst, Vorstand und Chefentwicklerin von Opel, und Smart-Geschäftsführerin Dr. Anette Winkler stellen sich den Fragen im Bochumer RuhrCongress.

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Workshop: Didaktik und Gender

Im Rahmen des UDE-Workshopsprogramms "ProDiversität" zur Professionalisierung von Lehrkompetenzen stehen u.a. Gender-Aspekte im Fokus. Der Workshop „Didaktik und Gender“ am 15.03.2012 befasst sich mit folgenden Fragen:

  • Was meint eigentlich Gender?
  • Was bedeutet dann eine "gendersensible" Didaktik?
  • Aus welchen Gründen ist eine gendersensible Didaktik wichtig und notwendig?
  • Wie kann ich diese umsetzen?
  • Wie überprüfe ich meine Lehrunterlagen daraufhin, alle - Frauen und Männer in ihrer Vielfalt - fachlich und persönlich anzusprechen?

Mehr Informationen in Bezug auf das UDE-Zertifikatsprogramm zur hochschuldidaktischen Weiterbildung finden Sie unter dem folgenden Link: www.uni-due.de/zfh/sul_ude_zertifikat.php

Hier geht es direkt zur Online-Anmeldung.

Logo des Girls' Day
Logo des Girls' Day

Girls' Day: 10 Jahre

Der Girls' Day feiert am 26. April 2012 an der Universität Duisburg-Essen sein 10-jähriges Jubiläum. Schülerinnen der 9. und 10. Klasse können wieder spannende Einblicke in natur- und ingenieurwissenschaftliche Studiengänge der UDE gewinnen und in Veranstaltungen praxisnah experimentieren und knobeln. Anmeldungen sind ab dem 15. März möglich.

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Logo der Gender Studies der RUB
Logo der Gender Studies der RUB

Tagung zu Lebenslagen von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgender, transsexuellen und intersexuellen Menschen in NRW

Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt

Die Lebenslagen und die Akzeptanz von von Menschen, die lesbisch, schwul, bisexuell, transgender, transsexuell oder intersexuell leben (LSBTTI) steht im Mittelpunkt einer interdisziplinären Fachtagung an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) am 10. Mai 2012.Die Fremdwahrnehmung und Akzeptanz dieser Menschen wandeln sich seit den ersten öffentlichen Auseinandersetzungen in den 70er Jahren ständig. Damals stießen jene Lebensentwürfe überwiegend auf Skepsis und Ablehnung. Heute könnte man oberflächlich betrachtet sogar von einem toleranten Miteinander sprechen:

Die Zahl der eingetragenen Lebenspartnerschaften steigt stetig an und Kinderwünsche werden zunehmend verwirklicht. Dennoch haben über ein Drittel der Deutschen moralische Vorbehalte gegen Homosexualität bzw. äußern Bedenken hinsichtlich der gleichgeschlechtlichen Eheschließung. Der gesellschaftliche Status von Trans-Identitäten scheint ähnlich prekär.

Die Tagung bezieht sich auf ein aktuelles Projekt des Studiengangs Gender Studies in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW. Dr. Lisa Mense, Mitarbeiterin im Gleichstellungsbüro der UDE, wird zu dieser Fachtagung beitragen.

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Bildnachweis

200-Euro-Note: Dieses Werk stellt eine Abbildung einer durch die Europäische Zentralbank (EZB) herausgegebenen Währungseinheit dar. Das graphische Design ist durch die EZB urheberrechtlich geschützt, „darf [jedoch] ohne vorherige Genehmigung der EZB verwendet werden [...], solange Reproduktionen in der Werbung oder in Illustrationen nicht mit echten Banknoten verwechselt werden können.“ Quelle

Salat: WikiCommons, Fir0002, flagstaffotos.com.au