Prof. Dr. Allison Pugh hat im Sommersemester 2013 die Marie-Jahoda-Gastprofessur für internationale Geschlechterforschung an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) inne. Pugh ist Soziologin an der Universität Virginia (USA). Dort forscht und lehrt sie zu den Themen Marktkultur, Ungleichheiten und Beziehungsarbeit. Indem sie diese Felder verknüpft, forscht sie in innovativen Forschungsprojekten zur Flexibilisierung und Vermarktlichung von Beziehungen und Emotionen.
In ihren aktuellen Forschungsprojekten untersucht sie die Kultur des postindustriellen Arbeitslebens und familiärer Unsicherheiten unter dem Aspekt, wie Eltern und Kindern Bindungen wahrnehmen und darüber sprechen. Weiterhin erforscht sie, wie homosexuelle Eltern Einfluss auf die Thematisierung von Differenz nehmen. Daran wird sie auch an der RUB arbeiten.
Prof. Allison Pugh steht während ihres Aufenthaltes Mitte Juni bis Mitte Juli in Bochum neben ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit auch interessierten Institutionen für Vorträge zur Verfügung. Mögliche weitere Vortragsthemen sind:
"The Strange Marriage of Irony and Passion:Culture and Intimacy in an Age of Insecurity."
"The 'Common Sense' of Insecurity:Cultural Strategies at Work."
"The Coral Society: Reframing the Choice between Family Stability and Family Diversity."
"The True Crises of Children's Consumer Culture:Beyond Materialism, Marketing or Morality."
"The Uses of Contradiction:Gleaning Culture from Meta-Feeling in Interviews."
Diversity Mentoring für Studierende im Übergang Studium - Beruf
DiMento – Bewerben Sie sich jetzt!
Das fakultätsübergreifende Mentoring-Programm „DiMento" bietet Studierenden in den letzten beiden Studien-Semestern eine individuelle Vorbereitung auf den Übergang ins Arbeitsleben. Das einjährige Programm bietet vor allem durch den Austausch mit berufserfahrenen Personen (Mentoring) und einem breit gefächerten Veranstaltungsprogramm (Einführungsveranstaltungen und Workshops zur Entwicklung berufsrelevanter Softskills) die Möglichkeit der individuellen Berufsplanung. Dem Netzwerkgedanken wird durch gemeinsame Themenabende in der Mentee-Gruppe und die Bildung von Mentee-Peergroups Rechnung getragen.
DiMento ist auf den Grundsätzen und Zielsetzungen des Diversity Managements an der Universität Duisburg-Essen konzipiert. Es greift die personelle Vielfalt und die umfassenden Potenziale der Studierenden auf und macht sie für den Zugang zum Arbeitsmarkt individuell nutzbar.
Angesprochen sind: alle Studierenden,
• die sich in der Studienabschlussphase befinden,
• die individuelle Strategien für den Übergang in den Beruf entwickeln wollen,
• die sich einen Austausch mit berufserfahrenen Persönlichkeiten im angestrebten Berufsfeld wünschen,
• die ihre Kompetenzen und Potenziale in Bezug auf ihre zukünftige Berufslaufbahn in Workshops entwickeln und erweitern möchten,
• die sich berufsbezogen interkulturell und interdisziplinär austauschen und vernetzen möchten.
oder ein Anruf bei der Programm-Managerin, die auch während der Programm-Laufzeit immer für alle Fragen ansprechbar ist. Kontakt: Mechthild Budde, Dipl.Päd.: mechthild.budde @ uni-due.de oder unter: 0203-379-3746
MERCUR-Ausschreibung für NachwuchswissenschaftlerInnen: Global Young Faculty
Die Ausschreibung des dritten Jahrgangs der Global Young Faculty (GYF) ist erfolgt, und wir möchten alle interessierten EKfG-Nachwuchswissenschaftlerinnen und –Nachwuchswissenschaftler auf die diesbezüglichen Informationen im Anhang aufmerksam machen.
In der GYF kommen rund 50 ausgewählte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der im Ruhrgebiet angesiedelten Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zusammen. Die Arbeitsphase des dritten Jahrgangs der GYF dauert von Oktober 2013 bis April 2015. Die Mitglieder des Netzwerkes kooperieren über Universitäts- und Fakultätsgrenzen hinweg in selbstgewählten Themenfeldern und Projekten. Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.global-young-faculty.de/
Die Ausschreibung richtet sich an Nachwuchswissenschaftler/innen aller Fächer, die mit sehr gutem Ergebnis promoviert haben und eine wissenschaftliche Karriere anstreben. Angesprochen sind Postdoktoranden/innen, die als wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, Habilitanden/innen, Juniorprofessoren/innen, Nachwuchsgruppenleiter/innen oder in einer ähnlichen Position an den Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen oder an einer außeruniversitären Forschungseinrichtung in der Metropole Ruhr tätig sind. Neben einer hohen wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit wird Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit und übergreifenden Fragestellungen, die die eigene Forschungstätigkeit transzendieren, erwartet.
Für NachwuchswissenschaftlerInnen der Universität Duisburg-Essen übernimmt das Science Support Centre (SSC) http://www.uni-due.de/ssc die Koordination der Bewerbungen und lädt interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der UDE am 06. Mai 2013, 12 Uhr zu einer offenen Informationsrunde in die Innovationsfabrik des SSC in Essen (V15 S01 C97) ein. Als Ansprechpartnerin im SCC steht Ihnen Frau Catharina Yacoub, Campus Essen, Raum V15 S01 C53, Telefon 0201 183 6272, catharina.yacoub@uni-due.de gerne zur Verfügung. Für eine fristgerechte Auswahl geeigneter Kandidatinnen und Kandidaten durch die Universität sollten Bewerbungsunterlagen dem SSC bis zum 22. Mai 2013 eingereicht werden. Siehe auch http://www.uni-due.de/ssc/fofoer/stm_mercur.php
Bereits zum sechsten Mal lobt das Wissenschaftsministerium den Innovationspreis des Landes Nordrhein-Westfalen aus. Der Preis wird in den Kategorien "Ehrenpreis", "Innovation" und "Nachwuchs" verliehen. Ab sofort können Kandidatinnen und Kandidaten für die Kategorien „Innovation" und „Nachwuchs" von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und forschenden Unternehmen vorgeschlagen werden. In der Kategorie „Innovation" sind Eigenbewerbungen von Forscherinnen und Forschern möglich. Die Ehrenpreisträgerin oder den Ehrenpreisträger benennt die Wissenschaftsministerin selbst. Die Bewerbungsfrist für einen der wichtigsten Forschungspreise läuft bis zum 3. Mai 2013.
Umwege erhöhen die Ortskenntnis! – Perspektiven (un)gewöhnlicher Lebens- und Karriereverläufe
Sind lückenlose Berufsbiographien heutzutage eher die Ausnahme als die Regel? Wie wichtig ist der sogenannte erkennbare rote Faden im Lebenslauf? Welche Karrierewege gibt es? Wovon hängt die „richtige Karrierestrategie" ab? Ist der berufliche Lebensweg überhaupt planbar? Diese und weitere Fragen rund um das Thema „Karriere- und Lebensverläufe" wollen wir im Rahmen des Themenabends gerne gemeinsam mit unseren Gästen Dr. Jutta Wergen und Carsten Alex diskutieren. Beide geben Einblick in ihre interessanten Lebens- und Berufsbiographien und die damit zusammenhängenden Entscheidungsprozesse.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Mentoring-Programms MentoDue-Interkulturell am Donnerstag, 18. April 2013 von 18:00 bis 21:00 Uhr im Senatssitzungsaal des Mercatorhauses statt. Interessierte werden gebeten sich unter folgender E-mail-adresse für die Veranstaltung anzumelden: anna.weber@uni-due.de
Im Rahmen des Projekts „Beruf: ProfessorIn“ des Gender-Reports 2013 werden auf der Grundlage der ExpertInneninterviews, der Problemzentrierten Interviews und der Online-Befragung zur Wissenschaftskarriere und Berufungsverfahren Handlungsempfehlungen entwickelt, die sich an die Politik auf Landesebene, an die Hochschulleitungen, an Berufungskommissionen und an GleichstellungsakteurInnen richten.
Diese sollen vor der Veröffentlichung im Sommer 2013 zur Ergebnisabsicherung mit einer Gruppe ausgewählter Expertinnen und Experten im Rahmen eines Workshops diskutiert werden. Termin ist der 28.06.2013. Bei der Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops werden unterschiedliche Funktionsgruppen (Gleichstellungsbeauftragte, Berufungsbeauftragte) ebenso berücksichtigt wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einer besonderen Expertise und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW, damit eine Multiperspektivität gewährleistet werden kann und die Handlungsempfehlungen praktikabel ausgestaltet werden können. Der Workshop wird ausgerichtet vom Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW.
Hinweis: Die Teilnahme erfolgt nach persönlicher Einladung! Bei Interesse und Nachfragen wenden Sie sich bitte direkt an: Dipl.-Päd. Meike Hilgemann
Die Aktivitäten des Mittelbaus im Netzwerk richten sich dieses Jahr auf die Stärkung des Dialogs zwischen ProfessorInnen und MittelbauerInnen des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW.
Im Rahmen eines abendlichen Symposiums am 26.09.2013 18:00-22:00 Uhr Unperfekthaus, Essen sollen gemeinsam mit ProfessorInnen die Themen Hochschulentwicklung und Veränderung des wissenschaftlichen Feldes im Kontext der Frauen- und Geschlechterforschung diskutiert werden. Es geht darum, unterschiedliche Erfahrungen sichtbar zu machen und die Heterogenität von Laufbahnen, Positionen und Arbeitsbedingungen des wissenschaftlichen Mittelbaus in einer sich ständig transformierenden Wissenschaftslandschaft aufzuzeigen. Den Auftakt für die abendliche Veranstaltung bildet eine Podiumsdiskussion zwischen vier WissenschaftlerInnen unterschiedlicher Jahrgänge und Statusgruppen.
Im Rahmen des „Landesprogramms für geschlechtergerechte Hochschulen“ haben Wissenschaftlerinnen des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW erfolgreich neun Projekte eingeworben, in denen aus Sicht der Genderforschung zu Zukunftsfragen geforscht wird. Hierbei stehen die demografische Entwicklung, insbesondere Alter(n) und Geschlecht, die Mobilitäts- und Stadtentwicklungen sowie ungleiche Macht- und Partizipationschancen im Fokus.
Mit der Jahrestagung strebt die Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung einen inhaltlichen Austausch zwischen den Genderforscherinnen und Genderforschern sowie den Forschungsprojekten an und bittet um Vorschläge für Vorträge (Vortragstitel und ein kurzes Abstract bis zum 6. Mai ).
Es sind sowohl Vorträge aus den Projekten, die über das Landprogramm gefördert werden als auch außerhalb dieser Förderlinie hoch willkommen. Es gilt Zukunftsfragen aus der Sicht der Genderforschung auszuloten und das Potenzial der Geschlechterforschung im Hinblick auf gesellschaftliche Herausforderungen gemeinsam zu nutzen.
Ein gern gebrachtes "Totschlag-Argument" wenn es darum geht, die vormoderne Arbeitsteilung in modernen Paarbeziehungen zu kritisieren ist der Verweis auf die Lebensweise unserer Vorfahren, den Steinzeitmenschen. Da gingen Männer auf die Jagd, Frauen hüteten die Höhle und die Kinder, sammelten Beeren. Einige der Exponate der Sonderausstellung „Planet 3.0. Klima, Leben, Zukunft: Eine Zeitreise durch den Klimawandel“ im Frankfurter Senckenberg-Museum" weisen in eine andere Richtung. Die Kunsthistorikerin und FAZ-Autorin Julia Voss über das Verhältnis von Interessen und wissenschaftlicher Erkenntnissuche: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/anti-emanzipatorische-argumente-steinzeit-fuer-immer-12125657.html
Diskriminierung aufgrund der Hautfarbe gehört für viele Menschen noch immer zum Alltag. Darauf weist eine aktuelle Studie hin, die das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) jetzt veröffentlicht hat. Ein umfangreicher Feldversuch in der australischen Metropole Brisbane hatte ergeben, dass Busfahrer weiße Fahrgäste doppelt so häufig ohne gültiges Ticket an Bord ließen wie Passagiere mit dunkler Hautfarbe.
Die Charité in Berlin veranstaltet im Mai und Juni (17.05.-28.06.2013) den Fortbildungskurs „Geschlechtersensible Medizin 2013". Ziel ist es nach Abschluss der Veranstaltung die Geschlechterperspektive als eine wichtige Beurteilungs- und Handlungsdimension in der ärztlichen Tätigkeit nutzen zu können. ExpertInnen der Gendermedizin vermitteln umfassendes, praxisrelevantes Wissen in 14 Fachdisziplinen und stärken das Bewusstsein für ein geschlechtersensibles medizinisches Denken im Alltag. Die Lerninhalte basieren auf dem europäischen Curriculum für Gendermedizin. Zur Vertiefung persönlicher Interessensgebiete besteht die Möglichkeit zeit- und ortsunabhängig eLearning Material zum Selbststudium zu nutzen. Die Veranstaltung wird von der Deutschen Gesellschaft für Geschlechtsspezifische Medizin e.V. anerkannt und von der Ärztekammer Berlin als eine innovative Fortbildung empfohlen.
Das Zentrum für Weiterbildung der Bergischen Universität Wuppertal bietet in Kooperation mit dem Arbeitsbereich Managing Gender & Diversity der Technischen Universität Dortmund den 7. Lehrgang an zum Thema "DiVersion Managing Gender & Diversity".Der Lehrgang startet Ende Juni 2013.
Das Thema Diversity wird in verschiedenen Formaten von Theorieinputs und Trainingselementen (6 Module) erarbeitet und für den eigenen Arbeitskontext fruchtbar gemacht. Der Praxistransfer erfolgt über die Vermittlung von Theorie-Perspektiven und Gestaltungsansätzen. In kollegialen Lernprozessen erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit sich professionell zum Thema Vielfalt und Verschiedenheit zu positionieren.