„Dialog – Vielfalt – religiöse Bildung in der Schule: Evangelischer Religionsunterricht in heterogenen Kontexten“

Das seit 2009 laufende Forschungsprojekt untersucht auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene wie Religionsunterricht auf die Herausforderung von religiöser und kultureller Vielfalt, sozialen Unterschieden und geschlechtsbezogenen Differenzen reagiert.
In einer längerfristig angelegten Forschung geht es darum, mit empirischen Methoden zu rekonstruieren, inwieweit Heterogenität als Chance oder als Hindernis für religiöse Bildung in der Schule betrachtet und genutzt wird. Welche Möglichkeiten und Grenzen beinhalten unterschiedliche Formen der Organisation von Religionsunterricht für dialogische und interreligiöse Lernprozesse und welche beinhalten sie für die Förderung von Toleranz zwischen Heranwachsenden unterschiedlicher religiöser, kultureller und sozialer Hintergründe?

Wir arbeiten überwiegend mit qualitativ empirischen Methoden der Religions- und Unterrichtsforschung.

Die Untersuchungen richten sich

  • auf die Rekonstruktion der Sichtweisen von SchülerInnen und LehrerInnen,
  • auf Analysen von Unterrichtsmaterialien und Schulbüchern,
  • auf Analysen von Religionsunterricht,
  • auf die Analyse von kontextbestimmenden Faktoren für religiöse Bildung in der Schule
  • sowie auf den Vergleich zwischen unterschiedlichen nationalen und internationalen kontextuellen Voraussetzungen des Umgangs mit Religion und religiöser Pluralität in der Schule.

 

InterKon – Möglichkeiten und Grenzen interreligiösen Lernens im Kontext konfessionellen Religionsunterrichts.

Das Projekt untersucht mit Methoden ethnographischer Schulforschung an Schulen im Ruhrgebiet unterschiedliche Formen von Religionsunterricht im Hinblick auf die Möglichkeiten und Grenzen interreligiösen, dialogischen Lernens.
(Projektteam: Kathrin Schuberth, Thorsten Knauth)

 

„Religion und Dialog in der Metropolregion Rhein-Ruhr“ (ReDi-Rhein-Ruhr)

Das Teilforschungsprojekt „Religion und Dialog in der Metropolregion Rhein-Ruhr“ (ReDi-Rhein-Ruhr) innerhalb des Projektes „Religion und Dialog in modernen Gesellschaften“ (ReDi) ist eine internationale Forschungskooperation mit Kollegen und Kolleginnen der Universität Hamburg, den Universitäten in Oslo, Stockholm und London und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert (seit 02/2013).
ReDi-Rhein-Ruhr zielt auf die Analyse von Möglichkeiten und Grenzen von Dialog und interreligiösem Lernen in einer von kultureller und religiöser Vielfalt geprägten Region. Ziel ist es, die kontextuellen Voraussetzungen und schulischen Bedingungen eines dialogischen Umgangs mit religiöser und kultureller Vielfalt zu klären und zu rekonstruieren, wie die mit religiöser und kultureller Heterogenität gegebenen Möglichkeiten genutzt und gestaltet werden.

> ReDi-Projekt-Flyer

 

> weitere Forschungsprojekte von Prof. Dr. Thorsten Knauth

Dissertationen

Folgende empirisch orientierten Dissertationsprojekte sind derzeit in Bearbeitung:

Narrative Diskurse im Religionsunterricht (Jessica Rodemann)