In unserem Experimentalpsychologischen Schmerzlabor (EPSLA) untersuchen wir eine Vielzahl von biopsychosozialen Prozessen, die bei experimentell induzierten Schmerzen eine Rolle spielen können. Durch die kontrollierte Untersuchung im Labor werden grundlegende Mechanismen präzise erfassbar. Dazu gehören unter anderem sozialkognitive Prozesse wie Modelllernen und Schmerzempathie. Hier bauen wir auf Studien auf, bei denen wir mit funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) untersucht haben, wie sich die neuronalen Korrelate von Schmerzempathie im Verlauf wiederholter Exposition verändern und wie Beobachtung anderer Personen mit Schmerzen das eigene Schmerzerleben beeinflusst.

Aktuelle Studien umfassen Untersuchungen inwiefern sich akute Schmerzen durch Achtsamkeit, Bewertungsmodifikation und soziale Unterstützung beeinflussen lassen. Wir freuen uns, wenn Sie an unseren Studien teilnehmen!

Publikationen

Vögtle, E., Kröner-Herwig, B., Barke, A. (2019) Nocebo hyperalgesia induced by facial pain expression. Clinical Journal of Pain, 35, 737-743. DOI:10.1097/AJP.0000000000000734

Vögtle, E., Kröner-Herwig, B., Barke, A. (2016) Nocebo hyperalgesia: Contributions of social observation and body-related cognitive styles. Journal of Pain Research, 9, 241-249. DOI: 10.2147/JPR.S96228

Preis, M., Kröner-Herwig, B., Schmidt-Samoa, C., Dechent, P., Barke, A. (2015) Neural Correlates of Empathy with Pain Show Habituation Effects. An fMRI Study. PlosOne, 28 Aug 2015, DOI: 10.1371/journal.pone.0137056

Vögtle, E., Barke, A., Kröner-Herwig, B. (2013). Nocebo hyperalgesia induced by social observational learning. PAIN, 154, 1427–1433. DOI: 10.1016/j.pain.2013.04.041 

Kállai, I., Barke, A., Voss, U. (2004). The effects of experimenter characteristics on pain reports in women and men. PAIN, 112, 143-147. DOI: 10.1016/j.pain.2004.08.008