Smart Tasks
Cluster A: Prüfungsaufgabeninnovation
für kaufmännische Prüfungsaufgaben
Das nachfolgende Dashboard präsentiert die empirischen Ergebnisse zur Beurteilung und Innovation von kaufmännischen Prüfungsaufgaben im Kontext künstlicher Intelligenz. Es veranschaulicht anhand zentraler Wirkmodelle und einer Ampelklassifikation, welche Aufgabentypen sich weiterhin für das Prüfungswesen eignen.
Die Datengrundlage der Untersuchung bilden N=102 untersuchte Prüfungsaufgaben. Im Rahmen des KI-Analyseprozesses erfolgte der Test-Prompt Einsatz durch insgesamt 14 KI-Systeme. Dabei prüft ein einheitlicher Prompt die Aufgaben, wobei die KI didaktisch bewertet, statt diese lediglich zu lösen. Im Anschluss daran werden die generierten Ergebnisse gebündelt ausgewertet.
Empirisch signifikante Effekte auf die Gesamtbewertung einer Prüfungsaufgabe:
1. Urteilskompetenz
Je mehr menschliches Urteil nötig ist, desto besser eignet sich die Aufgabe für eine Prüfung.
2. Offenheit
Je offener die Aufgabe ist, desto eher bleibt sie trotz KI prüfungsgeeignet.
3. KI-Fehleranfälligkeit
Je stärker die KI an Grenzen stößt, desto geeigneter ist die Aufgabe für eine Prüfung.
Merkmale ohne empirische Signifikanz im Modell:
Grün: prüfungsgeeignet
hohe Offenheit - Kontextsbezug arugmentativ - hohe Urteils-/Reflexionskompetenz. KI liefert unnvollständige Lösungen und ist fehleranfällig.
Gelb: eingeschränkt prüfungsgeeignet
teilweise offen. KI liefert oberflächliche Antworten. hohe Lesekomptenz - KI-Lösung muss korrigiert/erweitert werden.
Rot: prüfungsungeeignet
geschlossen - Wissens- oder Rechenaufgaben - KI liefert konsistente Lösungen. geringe Numeracy/ Data Literacy. KI erzeugt vollständige Lösungen.