Zwei-Faktor-Authentifizierung an der UDE

Mit 2FA mehr Sicherheit für Ihr UDE-Konto

Die wichtigsten Informationen für Studierende

Mit Ihrer Unikennung greifen Sie auf zentrale Dienste für Ihr Studium zu, zum Beispiel auf Ihre Prüfungsdaten, Lernmaterialien und persönliche Informationen. Diese Zugänge müssen gut geschützt sein.

Ein Passwort allein reicht dafür nicht mehr aus. Passwörter werden gestohlen, erraten, über gefälschte Webseiten abgefragt. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) schützt Ihr Konto zusätzlich: Neben dem Passwort bestätigen Sie die Anmeldung mit einem zeitabhängigen Einmalcode aus einer Authenticator-App. Ein gestohlenes Passwort allein genügt dann nicht mehr, um auf Ihr Konto zuzugreifen.

Ab dem 23.11.2026 ist 2FA für folgende Dienste verpflichtend:

  • HISinOne
  • myUDE-App
  • Moodle (Umstellung im Dezember)

Weitere Anwendungen und Dienste werden schrittweise folgen.

Ab dem 28.11.2026 ist die Einrichtung von 2FA nur noch vor Ort am Campus oder per Videoident möglich. Die Termine für das Videoident-Verfahren sind begrenzt, eine zeitnahe Verfügbarkeit kann nicht garantiert werden.

Richten Sie 2FA am besten schon jetzt über das Selfcare-Portal ein. 

Die Anleitungen zur Einrichtung finden Sie auf den Seiten des ZIM: 2FA - Zwei Faktor Authentisierung

Was ist 2FA?

Bei der Anmeldung wird Ihre Identität anhand von Authentifizierungsmerkmalen überprüft. Es gibt drei Arten:

  • Wissen: etwas, das nur Sie kennen, z. B. ein Passwort
  • Besitz: etwas, das Sie besitzen, z. B. ein Smartphone mit Authenticator-App
  • Biometrie: eine körperliche Eigenschaft, z. B. Ihr Fingerabdruck

Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) ist der Oberbegriff für Anmeldungen mit mindestens zwei unterschiedlichen Arten von Merkmalen. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist die häufigste Form davon.

An der UDE wird das Passwort Ihrer Unikennung (Wissen) mit einem zeitabhängigen Einmalcode aus einer Authenticator-App (Besitz) kombiniert. Die App läuft z. B. auf Ihrem Smartphone und erzeugt alle 30 Sekunden einen neuen sechsstelligen Code, direkt auf dem Gerät und ohne Internetverbindung. Das Verfahren dahinter heißt TOTP (Time-based One-Time Password). 

Ohne 2FA:
Unikennung -> Passwort -> Zugriff

Mit 2FA (TOTP):
Unikennung -> Passwort -> zeitabhängiger Einmalcode -> Zugriff

Selbst wenn Angreifer Ihr Passwort kennen, können sie sich ohne Einmalcode nicht anmelden.

Weitere Verfahren

Neben dem zeitabhängigen Einmalcode bieten manche Dienste im Internet auch weitere Verfahren an. Welche ein Dienst anbietet, hängt vom Schutzbedarf und der technischen Umsetzung ab.

  • Passkeys: Ein kryptografischer Schlüssel wird auf Ihrem Gerät gespeichert. Sie geben ihn über die Gerätesperre frei, also meist über eine PIN, einen Fingerabdruck oder die Gesichtserkennung. Die Anmeldung mit einem Passkey ersetzt die Eingabe von Benutzername und Passwort. (Dies ist an der UDE in Planung.)
  • Sicherheitsschlüssel: Dies ist ein kleines Gerät, das per USB oder NFC mit dem Computer oder dem Smartphone verbunden wird. Die Anmeldung wird durch Berühren einer Kontaktfläche auf dem Sicherheitsschlüssel bestätigt. (Sobald Passkeys an der UDE verfügbar sind, können Sie diese auf Ihrem Sicherheitsschlüssel speichern.)
  • Authenticator-App mit Push-Benachrichtigung: Sie bestätigen die Anmeldung direkt in der App, anstatt einen Code einzugeben. (Dies ist an der UDE nicht verfügbar.)

Passkeys und Sicherheitsschlüssel sind an die echte Webseite gebunden, denn jeder hinterlegte Schlüssel gehört zu genau einer Seite. Auf einer gefälschten Webseite funktionieren sie nicht und schützen deshalb besonders gut vor Phishing.

Weitere Informationen

Vielleicht ist Ihnen aufgefallen, dass mal von „Authentisierung“ und mal von „Authentifizierung“ die Rede ist. Genau genommen beschreiben die Begriffe zwei Seiten derselben Anmeldung: Bei der Authentisierung weisen Sie sich aus, zum Beispiel mit Ihrem Passwort und einem Einmalcode. Bei der Authentifizierung prüft der Dienst diese Angaben und lässt Sie hinein, wenn alles stimmt. Im Englischen gibt es für beides nur das Wort „authentication“, deshalb werden die beiden Begriffe auch im Deutschen meist gleichbedeutend verwendet. Für Sie macht das keinen Unterschied: Gemeint ist in beiden Fällen die sichere Anmeldung.