CAMPUS:AKTUELL - Newsletter der Universität

9/2009

Ausgeschieden

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DR. INGOLF BAMBERGER,
Professor an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, ist Ende Juli 2009 aus dem aktiven Hochschuldienst ausgeschieden. Der Diplom-Kaufmann studierte an der Universität München und wurde 1971 an der Universität Mannheim promoviert. Seine Habilitation über Möglichkeiten und Grenzen einer rationaleren Unternehmenspolitik schloss er 1984 ebenfalls dort ab. Bamberger war viele Jahre Professor und Leiter des Bereichs Unternehmensführung an der Universität Rennes, Frankreich, und Professor für Internationale Unternehmensführung an der Universität Maastricht, Niederlanden. 1991 übernahm er das Fachgebiet „Organisation und Planung“ an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der damaligen Universität Essen. In der Forschung beschäftigte sich Bamberger speziell mit den Bereichen Strategische Unternehmensführung (insbesondere Strategien, strategische Prozesse, Führungsorganisation, Managementsysteme), Internationales Management sowie KMU.

DR. WERNER RICHWIEN,
Professor an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften, ist Ende Juli in den Ruhestand gegangen. Nach einer Schlosserlehre besuchte er zunächst die Ingenieurschule und studierte später an der Universität Hannover Bauingenieurwesen mit der Vertiefung Konstruktiver Ingenieurbau. Nach dem Studium arbeitete Richwien zunächst in einem Ingenieurbüro, dann als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Hannover, wo er 1976 promoviert wurde. Seine Habilitation schloss er ebenfalls hier ab und blieb als Akademischer Rat, Privatdozent, außerplanmäßiger Professor in Hannover. 1994 kam er an die damalige Uni Essen und übernahm die Professur für Grundbau und Bodenmechanik. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehörten u.a. der Küstenschutz von Deichen, Spundwandbauwerke des See- und Hafenbaus sowie die Standsicherheit von Offshore-Konstruktionen.

DR. LOTHAR ROGGE,
Professor an der Fakultät für Mathematik, ist Ende Juli 2009 in den Ruhestand gegangen. Rogge studierte Mathematik, Physik und Biologie an der Universität Köln, wo er auch 1970, mit einer Arbeit über Stochastik, promoviert wurde und sich zwei Jahre später habilitierte. Rogge blieb zunächst als wissenschaftlicher Assistent und Akademischer Oberrat in Köln. Bevor er 1981 an die Universität Duisburg wechselte, hatte er Professuren in Bielefeld und Konstanz inne. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehörten Stochastik, Nichtstandardanalysis und Finanzmathematik.