CAMPUS:AKTUELL - Newsletter der Universität

10/2014

Aus dem Senat vom 5. September 2014

[12.09.2014] Zur 22. und damit zur letzten Sitzung dieser Legislatur trafen sich die Senator/innen am 5. September am Essener Campus. U.a. ging es dabei um die anstehende Auflösung des Instituts für Experimentelle Mathematik als zentrale wissenschaftliche Einrichtung und den neuen Frauenförderplan der Verwaltung.

Berichte

Der Vorsitzende Solbach ging zunächst auf die erste gemeinsame Sitzung der Senate der Universitätsallianz (UA) Ruhr ein. Einig sei man sich darin gewesen, sich künftig regelmäßig zu treffen und eine abgestimmte Entwicklungsplanung an den einzelnen Universitäten zu unterstützen. Nachdem Verlesen des Danks des Rektors für die konstruktive Zusammenarbeit in den vergangenen beiden Jahren würdigte Solbach das hochschulpolitische Engagement der Senator/innen und äußerte seine Erwartung, dass ihre Amtsnachfolger/innen vermutlich unter anderen Vorzeichen ihre Entscheidungen treffen werden. Zum einen besteht das Gremium künftig zur Hälfte aus Neumitgliedern, zum anderen wird sich auch das neue Hochschulgesetz auswirken, das dem Senat voraussichtlich mehr Mitwirkungsrechte zusprechen wird, u.a. bei den neu zu berufenden Professor/innen. Zu klären gelte es das Verhältnis zum Hochschulrat, das in jüngster Zeit nicht ungetrübt gewesen sei.

In Vertretung des Rektors berichtete Prorektor Spitzley über den Änderungsantrag der Grünen zum Hochschulzukunftsgesetz, der u.a. eine erweiterte Berichtspflicht des Ministeriums gegenüber dem Landtag vorsieht. Er sei zwar ein aussichtsreicher Schritt, allerdings seien längst nicht alle Monita der Hochschulen berücksichtigt worden. Er gab bekannt, dass zwei Geschäftsordnungen geändert wurden: die für das Rektorat und die für das Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung (ZfH). In dem Zuge wurde auch die Bezeichnung zweier Prorektorate geändert (in „Prorektorat für Entwicklungs- und Ressourcenplanung“ und „Prorektorat für Diversity Management und Internationales“) neben der Zuständigkeit des Prorektors für Entwicklungs- und Ressourcenplanung für das ZfH, das zuvor dem Prorektor für Studium und Lehre zugeordnet war.

Prorektor Schröder berichtete über den Stand der DFG-Anträge zur Ansiedlung von zwei neuen Forschergruppen und drei weiteren Graduiertenkollegs. Außerdem soll eine BMBF-Nachwuchsgruppe eingerichtet werden. Erfolgreich war die UDE zudem beim Einwerben eines Projekts im Zuge des NRW-Rückkehrerprogramms.

Prorektorin Klammer gab u.a. bekannt, dass sie kürzlich die fünf brasilianischen Partneruniversitäten besuchte, um sie bei der Umsetzung neuer staatlicher Diversity-Vorgaben zu beraten (mehr: https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=8615).Sie regte einen intensiveren Austausch mit der UDE an, da sich die Forschungsfelder teilweise sehr ähnelten.

Prorektorin van Ackeren referierte die aktuellen Einschreibezahlen, die einen deutlich positiven Trend im Vergleich zum Vorjahr erkennen lassen. Außerdem sei eine Befragung der Erstsemester geplant, um u.a. mehr über deren Motivation, an der UDE zu studieren, zu erfahren. Außerdem ist an der UDE jetzt die landesweit erste Lehr- und Lernredaktion in der Lehrerausbildung eingerichtet worden (mehr: https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=8619).

Der Kanzler berichtet von den zahlreichen Monita der NRW-Bank im Rahmen der Prüfung der Ziel II-Förderung. Die Gesamtsumme der oft sehr kleinteiligen Beanstandungen betrage mehrere Millionen Euro. Es werde darüber nachgedacht, ein internes Kontrollsystem (IKS) durch einen Wirtschaftsprüfer einrichten zu lassen.

Prof. Gurr erkundigte sich nach dem Stand der Sanierungen des R12-Gebäudes während des laufenden Betriebs. Die damit verbundenen Umstände seien unerträglich. Der Kanzler drückte sein Bedauern aus, erläuterte jedoch, dass dies leider unumgänglich sei.

TOPs

Nach differenzierter Erläuterung der Hintergründe stimmte der Senat der Auflösung des Instituts für Experimentelle Mathematik (IEM) als zentrale wissenschaftliche Einrichtung zum 1.1.2015 zu. Einstimmig verabschiedet wurde der Frauenförderplan der Zentralverwaltung für die nächsten drei Jahre.


Berufungsverfahren/Personalien

Einstimmig befürwortet wurden die vorgelegten Listen zur Besetzung der Professur
- Innere Medizin in der Medizinischen Fakultät
- Molekulare Kardiologie in der Medizinischen Fakultät
- Professionelle Kommunikation in elektronischen Medien/Social Media in der Fakultät für Ingenieurwissenschaften

Einstimmig angenommen wurde ebenso der Antrag der Fakultät für Geisteswissenschaften zur Verleihung einer Ehrenpromotion

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