Das Projekt
1) Wofür steht ePAMedix?

ePAMedix steht für das Projekt "Abbildung komplexer Medikationsschemata im digital gestützten Medikationsprozess (dgMP) der elektronischen Patientenakte für alle".
2) Welches Ziel verfolgt ePAMedix?
1) Einerseits soll der dgMP hinsichtlich der bedarfsgerechten Abbildung von komplexen Medikationsschemata am Beispiel ausgewählter Indikationen evaluiert werden. Dazu wird ein Anforderungsprofil auf Grundlage der Bedarfe an den dgMP am Beispiel der medikamentösen Epilepsie- und stimmungsstabilisierenden Therapie bei bipolarer Störung entwickelt und mit den Spezifikationen des zum Projektzeitpunktes zur Verfügung gestellten dgMP abgeglichen. Projektimmanent ist ergänzend die Überprüfung der Übertragbarkeit auf andere Indikationsbereiche.
2) Andererseits sollen gesundheitspolitische Handlungsempfehlungen zur bedarfsgerechten Anpassung des dgMP auf Grundlage der Evaluation und zum Abbau von Hürden bei der Anwendung des dgMP im Kontext komplexer Medikationsschemata entwickelt werden.
Im Rahmen des avisierten Forschungsprojektes wird folgende Hypothese angenommen:
Durch die bedarfsgerechte digitale Abbildung komplexer Medikationsschema im digital gestützten Medikationsprozess (dgMP) der „elektronischen Patientenakte (ePA) für alle“ werden Medikamenten-Fehleinnahmen bzw. -dosierungen reduziert und somit die Patientensicherheit und die Versorgungsqualität erhöht, was zu einer Steigerung der Akzeptanz der ePA-Nutzenden führt.
3) Wie wird das Ziel erreicht?
Die Untersuchung der Bedürfnisse und Hürden für die Stakeholder erfolgt mit Hilfe mehrstufigen Forschungsmethoden. Hierin werden eine Literaturrecherche, Interviews, Befragungen, Fokusgruppen und Workshops eingesetzt, um am eine Handlungsempfehlungen im Rahmen eines White Papers zu generieren.
4) Wie wird die Sichtweise aller Stakeholder im Projekt berücksichtigt?
Es sollen möglichst viele verschiedene Perspektiven von Beteiligten abgebildet werden, um eine angemessene Bewertung vorzunehmen. Somit werden Patient:innen, Zugehörigen, Pflegende, Ärzt:innen, Apotheker:innen und weitere Stakeholder in die Erhebungen inkludiert.
5) Ich habe weitere Fragen zu ePAMedix?
Für weitere Fragen, Feedback oder Anregungen zum Projekt ePAMedix steht Ihnen das Team gerne zur Verfügung: Kontakt