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Wahlprogramm

Unsere Themen für die Legislatur 26/27

Hier findest du unsere Themen für die Legislatur 2026/2027 des Studierendenparlaments (kurz StuPa). Nutze gerne das Inhaltsverzeichnis, um schnell zu den Inhalten zu finden, welche dich interessieren.

Weniger Prüfungsstress

Stressfreie Klausuren

Wir setzen uns für einen Viertversuch in Form einer mündlichen Ergänzungsprüfung ein. Damit schaffen wir einen guten Mittelweg, der Existenzängste nimmt und gleichzeitig die Wertigkeit unseres Abschlusses erhält. Schließlich sollte ein ganzes Studium nicht an einer einzigen Prüfung hängen. Forderungen nach unendlichen Prüfungsversuchen wirken auf den ersten Blick verlockend, doch beim genauen Hinsehen können sich nur wenige Studis ein so langes Studium leisten. Statt unrealistische Forderungen zu stellen, wollen wir gezielt die Prüfungsbedingungen für Studis verbessern.
Unter anderem setzen wir uns für einen besseren Nachteilsausgleich ein, der nicht nur aus Schreibzeitverlängerungen besteht. Außerdem kämpfen wir für eine flexible Klausurabmeldung.

Flexible Klausurabmeldung

Abmeldungen von schriftlichen Prüfungen bis zu einem Tag vor dem Klausurtermin. Genauso wie es bereits bei der TU Dortmund der Fall ist. Dadurch entfällt Bürokratie für das Prüfungsamt, da die Bearbeitung vieler Atteste obsolet wird.

Mehrere Klausurphasen

Es wird Zeit für eine uniweite Umstrukturierung. Zwei Klausurphasen müssen her! Fünf bis sechs Prüfungen in wenigen Wochen fördern nur Bulimie-Lernen. Das geht besser, wie die Studiengänge BWL und Chemie bereits zeigen.

Angleichung der Freiveruchsregelung

Aktuell verfolgen beide Campus andere Konzepte. In Duisburg haben alle Studis pro Klausur drei Versuche, während in Essen manche Fakultäten auf die sogenannten Maluspunkte setzen. Es wird Zeit für ein einheitliches und gerechtes System.

Fachschaften stärken

Mehr Geld für Fachschaftsräte

Wir möchten die Finanzmittel nachhaltig per Satzungsänderung erhöhen, indem wir den Mindestanteil am Haushalt in § 27 Abs. 5 S. 1 Satzung der Studierendenschaft anheben. Fachschafträte veranstalten viele Events, wie Erstifahrten, Partys und Spieleabende, wodurch Gelegeneheiten zum Kennenlernen neuer Studis entstehen. Durch den erhöhten finanziellen Spielraum können sie noch mehr auf die Beine stellen und das Campusleben aktiv fördern.

Ehrenamt muss sich lohnen

Wer sich ehrenamtlich an der Uni engagiert, der sollte ECTS für den Ergänzungsbereich gutgeschrieben bekommen. Ohne zusätzliche Pflichtseminare, Klausuren oder Hausarbeiten.

Studierendenschafts-Offenheit der Uni

Die Institutionen der Uni müssen sich offener gegenüber der verfassten Studierendenschaft zeigen. Es darf z.B. bei der Beantwortung von E-Mails oder bei der Vergabe von Berechtigungen keine Grenze zwischen Uni und Studierendenschaft gezogen werden.

Bürokratieabbau

Ein massiver Abbau von Bürokratie ist von Nöten, speziell bezogen auf das Gebäudemanagement und das ZIM. Außerdem bedarf es eine bessere Übersicht über Raumbelegungen.

Keine Security-Kosten für Fachschaftsräte

Seit neustem müssen ehrenamtliche Organisationen für Veranstaltungen nach 21 Uhr die Security-Kosten selbst tragen. Dies stellt eine erhebliche Belastung für Fachschaftsräte dar, die nur durch eine Preiserhöhung für Studis gestemmt werden kann. Wir möchten diesem Trend entgegenwirken, insbesondere, weil es jahrelang auch ohne Security-Kosten möglich war.

Starkes Solidaritätsprinzip

Deutschlandsemesterticket

Wir stehen vollkommen hinter dem deutschlandweiten Semesterticket auf Basis des Solidaritätsprinzips. Eine Preissteigerung muss vermieden werden. Ebenfalls möchten wir das Angebot auf eine kostenlose Fahrradmitnahme erweitern, damit Studierende nicht auf die dysfunktionalen öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen sind. Zusätzlich sollte es möglich sein, das Semesterticket auszudrucken. Dadurch ist eine Nutzung auch bei leerem Handy-Akku möglich, oder mit alternativen Smartphone-Betriebssystemen.

Einführung von BAföG-Top-Ups

Ein zusätzliches Semester BAföG für ehrenamtliches Engagement gibt es bereits und das ist ein wichtiger Schritt. Doch wir fordern mehr! Auch Erstakademiker:innen sollen ein zusätzliches Fördersemester erhalten. Außerdem muss das BAföG-Amt anerkennen, wenn Studierende keinen Kontakt mehr zu einem Elternteil haben möchten - Vor allem, wenn dieser längst kein Sorgerecht mehr hat. Solche persönlichen Entscheidungen müssen respektiert werden.

Mikrowellen

Eine Rückkehr der Mikrowellen in den Mensen und Cafeterien, damit Studis ihr eigenes Essen mitbringen und aufwärmen können.

Eine starke Studierendenschaft

Die letzte Anpassung des AStA-Beitrags erfolgte zum Wintersemester 2021 und liegt somit fünf Jahre in der Vergangenheit. Seitdem sind die Preise inflationsbedingt um 20 % gestiegen, was den finanziellen Spielraum der Studierendenschaft stark einschränkt. Damit wir gerade für einkommensschwache Studierende wichtige Unterstützungsangebote aufrechterhalten und ausbauen können, setzen wir uns für eine moderate Anhebung um einen Euro ein. Dies entspricht einer Erhöhung von sechs Prozent und liegt weiterhin weit unter der Inflation. Dieser Solidarbeitrag von umgerechnet 17 Cent pro Monat stellt für den Einzelnen eine minimale Belastung dar, bewirkt aber in der Summe Großes für unsere Studierendenschaft.

Auf ins 21. Jahrhundert

Für eine digitale Hochschule

Erweiterung der Studierendenkarte, die bislang nur für die Bibliotheksausleihe und Mensa-Zahlungen verwendet wird. Wir möchten, dass in Zukunft lernpraktische Räumlichkeiten, die bislang nur von Lehrkräften geöffnet werden können, auch durch die UDE-Karte zugänglich sind. Dadurch können sich Studis praktisch mit Inhalten auseinandersetzen und das Equipment der Hochschule nutzen. Besonders dann, wenn sie nicht genug Geld für den eigenen Erwerb haben. Außerdem sollte die Studierendenkarte als Eintrittsmöglichkeit in das Parkhaus dienen.

Es braucht eine bessere Klausureinsicht

Es sollte einen Feed mit Klausureinsichtsterminen geben, der von den Lehrstühlen bespielt wird. Denn aktuell bekommen viele Studis die Klausureinsicht gar nicht mit, da die Termine teilweise versteckt auf den Lehrstuhlwebseiten vermerkt werden.

Aufladung der Studierendenkarte online

Besonders relevant ist dies für die Einwohner der Wohnheime, da ein paar Waschmaschinen nur mit der Karte gestartet werden können.

IT-Infrastruktur

Eine moderne IT-Infrastruktur für den AStA. Außerdem bedarf es endlich wieder einer Webseite für das Studierendenparlament, damit Studis sich transparent über die Sitzungen informieren können.

Dein Favorite Place: Uni

Längere Öffnungszeiten für Cafeterien

Das Studierendenwerk hat die Öffnungszeiten der Cafeterien um zwei Stunden gekürzt. Das schadet dem abendlichen Campus-Leben massiv und ist seitens Fokus Fachschaft somit nicht vertretbar. Ebenfalls erschweren die kurzen Öffnungszeiten lange Lernsessions in der Bib. Wir fordern die Rücknahme der neuen Öffnungszeiten.

Für alle Notfälle gewappnet

Statt Schildern mit dem Polizeinotruf fordern wir klare Notfallinformationen, inklusive universitärer Hilfestellen, wie der Gleichstellungsstelle. Dadurch soll die Sichtbarkeit von bestehenden Hilfsangeboten erhöht werden. Bei Notfällen zählt jede Sekunde - deswegen müssen die Informationen sichtbar, hilfreich und bekannt sein!

Schutz für marginalisierte Gruppen

Wir setzen uns entschieden für den Schutz und die Förderung marginalisierter Gruppen an unserer Universität ein. Unser Ziel ist eine Hochschule, an der alle Studierenden, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung, Behinderung, Religion oder sozialem Status, die gleichen Chancen und einen respektvollen Umgang erfahren.

Mehr Schutz und Hygiene auf Toiletten

Wir fordern an allen großen Gebäudekomplexen der Uni mindestens eine personalgepflegte Toilette, vor denen Reinigungskräfte dauerhaft anwesend sind. Dadurch wird nicht nur die Sauberkeit sichergestellt, sondern auch ein Angebot geschaffen, um niedrigschwellig mehr Sicherheit vor Übergriffen zu gewährleisten.