Grundsätze
Wir setzen uns für die Gleichbehandlung aller Studis ein, unabhängig ihres Geschlechts, ihrer Sexualität, ethnischen Herkunft, Religionszugehörigkeit, chronischen Krankheiten oder sonstigen Merkmalen.
In Deutschland sagt das Bildungsniveau der Eltern den Bildungsabschluss ihrer Kinder maßgeblich voraus. Wir setzen uns für ein gerechtes Bildungssystem ein, in dem jeder unabhängig von seinen familiären und finanziellen Verhältnissen einen Hochschulabschluss erreichen kann. Denn echte Liberalität basiert auf dem Grundsatz, dass jeder eine Chance zur Selbstverwirklichung hat. Aus diesem Grund lehnen wir finanziell belastende, politische Entscheidungen, wie die Wiedereinführung von Studiengebühren, grundsätzlich ab.
Gleichfalls setzen wir uns für eine erhöhte Sichtbarkeit von Studis aus marginalisierten Gruppen ein. Darunter zählen unter anderem weibliche Studentinnen sowie Studis aus bildungsfernen, einkommensschwachen Familien. Eine starke Gesellschaft braucht starke Vorbilder.
Für den Erhalt der Zivilklausel. Denn diese steht für Freiheit und Internationalität. Durch militärische Forschung könnte andere, gesellschaftsdienliche Forschung verdrängt werden. Außerdem unterläge militärische Forschung der Geheimhaltung. Sie dürfte nicht im internationalen Austausch stattfinden oder von internationalen Studierenden durchgeführt werden.
Stetig setzen uns für ein lebendiges Campus-Leben ein, damit es genug Ausgleich vom Lernstress gibt. Deswegen bringen wir die Perspektive der Fachschaftsräte in das Studierendenparlament ein, damit die Arbeit von ehrenamtlich Engagierten nicht zusätzlich erschwert wird und auch zukünftig soziale Angebote bestehen.
Fokus Fachschaft setzt sich ebenso für einen starken AStA ein. Damit dieser seinen Aufgaben effizient nachkommt, möchten wir vorhandenen Strukturen optimieren. Außerdem möchten wir AStA-Stellen öffentlich ausschreiben.
Dem Prinzip einer unabhängigen Hochschule bleiben wir treu. Es müssen genug Mittel aus Steuergeldern zur Verfügung stehen, um autark für das Allgemeinwohl forschen zu können.
Außerdem plädieren wir für eine demokratische Hochschule, in der jeder Student und jede Studentin sich einbringen kann. Eine starke Hochschulgemeinschaft kann nur durch ein Gemeinschaftsgefühl und eine Identifizierung mit der Universität Duisburg-Essen entstehen. Beides kann durch die Einbringung der eigenen Stimme maßgeblich gestärkt werden. Dies funktioniert allerdings nur, wenn Studis transparent über ihre Möglichkeiten informiert sind.