Forschungsprojekte

Familiensprachpolitiken als Ergebnis gesellschaftspolitischer, ökonomischer und institutioneller Praktiken

In einem interdisziplinären Forschungsverbund soll im Projekt „Familiensprachpolitiken als Ergebnis gesellschaftspolitischer, ökonomischer und institutioneller Praktiken“ erforscht werden, welche Rolle migrationsbedingte Mehrsprachigkeit unter Jugendlichen und ihren Eltern hinsichtlich ihres Nutzens, Erwerbs, Gebrauchs und Erhalts spielt. Im Zentrum der Arbeiten des Forschungsverbunds steht die Frage, was als erfolgreicher Spracherhalt erlebt wird und wie dieser zustande kommt. Mit einem interdisziplinären Zugang wird die intergenerationale Weitergabe von Herkunftssprachen im Spannungsfeld von individuellen Überzeugungen, interaktiven, aber auch ökonomischen und institutionellen Praktiken sowie gesellschaftlichen Diskursen untersucht. Unter Einbezug von Soziolinguistik und angewandter Linguistik, der Spracherwerbs- und Spracherhaltsforschung, der Arbeitsmarkt- und Migrationsökonomik sowie der bildungswissenschaftlich orientierten Migrations- und Ungleichheitsforschung verfolgt der geplante Verbund das Ziel, multiperspektivisch zentrale Bedingungen migrationsbedingter Mehrsprachigkeit im Kontext von Familie in den Blick zu nehmen. Dabei werden auch Austauschmöglichkeiten mit interkultureller Psychologie, sozialwissenschaftlicher Arbeitsmarktforschung und Kolleg*innen vor allem aus dem Profilschwerpunkt „Wandel von Gegenwartsgesellschaften“ und InZentIM ausgelotet.

Projektleitung

Prof. Dr. Katja F. Cantone

Institut für Deutsch als Zweit- & Fremdsprache

 

Prof. Dr. Sebastian Otten

Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Migrationsökonomik

 

Prof. Dr. Nicolle Pfaff

Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Migrationsökonomik

 

Prof. Dr. Judith Purkarthofer

Institut für Germanistik

 

Prof. Dr. Tobias Schroedler

Institut für Deutsch als Zweit- und Fremdsprache

 

Förderung

Profilschwerpunkt Wandel von Gegenwartsgesellschaften

 

Projektlaufzeit

Seit 2021