Struktur

Fluiddynamik (Prof. Dr.  Andreas Kempf)
   o Reaktionsmechanismen und Aerosoldynamik (Dr. Irenäus Wlokas)
Nanopartikel-Prozesstechnik (Prof. Dr. Markus Winterer)
Reaktive Fluide (Prof. Dr. Christof Schulz)
   o Kinetik (Dr. Mustapha Fikri)
   o Lasermesstechnik (Apl. Prof. Dr. Thomas Dreier)
   o Nanopartikel (Dr. Hartmut Wiggers)
   o Verbrennungsmotoren (Prof. Dr. Sebastian Kaiser)
Thermodynamik (Prof. Dr. Burak Atakan)
   o Massenspektrometrie in reaktiven Strömungen (Prof. Dr. Tina Kasper)
 

IVG Überblick

Seit 1985 erforscht das Institut für Verbrennung und Gasdynamik (IVG) technische Prozesse bei hohen Temperaturen. Als einer der ersten Standorte nutzt das IVG die Kenntnisse zur Rußbildung und -vermeidung systematisch, um Verfahren zur gezielten Herstellung von Nanopartikeln in der Gasphase zu entwickeln.

Mit den Lehrstühlen für Thermodynamik (Prof. Dr. Burak Atakan), Nanopartikel-Prozesstechnik (Prof. Dr. Markus Winterer), Reaktive Fluide (Prof. Dr. Christof Schulz) und Fluiddynamik (Prof. Dr.-Ing. Andreas Kempf) deckt das IVG heute einen weiten Bereich zur Beschreibung von Hochtemperaturreaktionen ab. Im Team von ca. 85 Wissenschaftlern spielen insbesondere Prof. Dr. Tina Kasper, Prof. Dr. Sebastian Kaiser, Apl. Prof. Dr. Thomas Dreier, Dr. Hartmut Wiggers, Dr. Welz, Dr. Wlokas und weitere erfahrene Wissenschaftler wichtige Rollen. Mit dem Sonderforschungsbereich „Nanopartikel aus der Gasphase“, dem Graduiertenkolleg „Nanotronics“, den DFG-Forschergruppen „Polygeneration“ und „Modellbasierte skalierbare Gasphasensynthese“, dem „NanoEnergieTechnikZentrum“ und weiteren koordinierten Großprojekten hat das IVG die Forschung auch an der Universität Duisburg-Essen in erheblichem Maß mitgestaltet. Mit den universitätsweiten Forschungseinrichtungen CENIDE (Center for Nanointegration) CCSS (Center for Computational Sciences and Simulation) und CERUDE (Center for Energy Research) ist das IVG in vielfältiger Weise verbunden.

Das IVG verfügt über eine einzigartige Ausstattung: Neben Reaktoren für die Nanopartikelsynthese vom Labor- bis zum Pilotmaßstab nutzt das IVG eines der größten Stoßwellen-Labors für Hochtemperaturkinetik weltweit. Prüfstände für optisch zugängliche Verbrennungsmotoren und umfangreiche Lasermesstechnik ermöglichen es, neue Messverfahren für die quantitative in-situ-Analyse reaktiver Strömungsprozesse zu analysieren und zu entwickeln. Die theoretisch orientierten Gruppen verfügen über eigene Rechnercluster und direkten Zugriff auf einen Großrechner mit über 4000 Kernen.

Auch in der Lehre deckt das IVG einen breiten Bereich ab: von der Verbrennungs- und Strömungslehre bis hin zu chemischer Kinetik und Lasermesstechnik. Mit etwa 15 Promotionen und ca. 40 Abschlussarbeiten pro Jahr trägt das IVG erheblich zur Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses bei.