jCS-Ruhr 2012

Dortmund

3. junges Chemie Symposium Ruhr

Am 27. September fand die dritte Ausgabe des jungen Chemie Symposiums Ruhr an der Technischen Universität Dortmund statt. Das junge Chemie Symposium Ruhr ist ein Gemeinschafts-Event der Jungchemikerforen Bochum, Essen-Duisburg, Dortmund und Mülheim, das Nachwuchschemikern die Möglichkeit bietet Forschungsergebnisse aus allen Fachbereichen in angenehmer Atmosphäre zu präsentieren. Mit über 70 Teilnehmern, neun Kurzvorträgen, einem Plenarvortrag und 41 Posterpräsentationen war die Veranstaltung gut besucht und konnte an erfolgreiche Tagungen in Essen (2011) und Bochum (2010) anknüpfen.

 

2010 wurde das Gemeinschaftsprojekt mit dem Ziel ins Leben gerufen, jungen Chemikern des Ruhrgebietes ein Forum für wissenschaftlichen Austausch zu schaffen und das Knüpfen von Kontakten zu erleichtern. Das breite Themenspektrum ermöglicht über den Tellerrand zu schauen und auch abseits des eigenen Fachgebietes neue Eindrücke zu sammeln. Beiträge auf hohem wissenschaftlichen Niveau, mit Schwerpunkten in den Teilgebieten metallorganische Chemie, Synthesechemie, Katalyse und Biochemie, wurden in Form von neun Vorträgen und 41 Postern präsentiert. Von den aktiven Teilnehmern wurden Desislava Petkova (Vortragspreis), Daniel Könning (1. Posterpreis), Julian Engel (2. Posterpreis), Julia Schulz (3. Posterpreis) und Hannah Zöllner (Publikumspreis) für besonders gelungene Präsentationen ausgezeichnet. Das Highlight der Veranstaltung bildete der zukunftsweisende Plenarvortrag von Prof. Dr. Matthias Beller vom Leibniz-Institut für Katalyse e. V. in Rostock. Mit seinem Vortrag zum Thema „Key Technologies for a Sustainable Society in 2050“ wusste er das Publikum zu begeistern und zeigte mögliche Wege und Herausforderungen für Ressourcen-schonende und nachhaltige Chemie der Zukunft auf.

Das nächste Symposium wird im Herbst 2013 in Mülheim stattfinden. Dazu laden wir herzlich ein und hoffen, dass die jährlichen Veranstaltungen zu einem festen Bestandteil im Kalender vieler Jungchemiker des Ruhrgebietes werden.

 

 

Text: Thomas Zöller, JCF Dortmund (thomas.zoeller@tu-dortmund.de)