Kurzbiographie

 

Jenny Erpenbeck wird 1967 in Berlin geboren. Sie entstammt einer Schriftstellerfamilie, so publiziert ihre Großmutter Hedda Zinner ab 1930 gesellschaftskritische Gedichte, die unter anderem in kommunistischen Zeitschriften veröffentlicht werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitet diese als Spielleiterin des deutschen Rundfunks und schreibt zahlreiche Gedichte, Schauspiele wie auch Romane. Zinners Mann Fritz Erpenbeck ist Dramaturg wie auch Literaturkritiker und wird durch seine Kriminalromane bekannt. Erpenbecks Vater ist ein renommierter Physiker, Philosoph und Romanautor, ihre Mutter ist Arabisch-Übersetzerin.
Erpenbeck macht zunächst eine Buchbinderlehre und arbeitet als Requisiteurin und Ankleiderin an der Deutschen Staatsoper Berlin. Sie beginnt 1988 ein Studium der Theaterwissenschaften an der Humboldt-Universität, wechselt aber schon zwei Jahre später ihr Studienfach und wendet sich der Musiktheaterregie an der Musikhochschule Hanns Eisler in Berlin zu, wo sie unter anderem bei Peter Konwitschny, Ruth Berghaus, Werner Herzog und Heiner Müller studiert. Nach ihrem Studium arbeitet Erpenbeck zunächst als Regieassistentin und inszeniert danach Aufführungen für die Opern und Musiktheatern in Berlin und Graz.
1999 erscheint ihre Debüt-Novelle Geschichte vom alten Kind. Im Jahr 2000 wird ihr Theaterstück Katzen haben sieben Leben in Graz uraufgeführt und feiert große Erfolge. Es folgen weitere literarische Veröffentlichungen, darunter Romane, Erzählungen und Theaterstücke. Ihre Romane werden von Lesern und Kritik gefeiert, so erhält sie 2001 für ihre Erzählung Sibirien den Preis der Jury des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs. Auch ihr Roman Aller Tage Abend wird vielfach ausgezeichnet: Er steht 2012 auf der Longlist des Deutschen Buchpreises, wird 2013 mit dem Joseph-Breitbach-Preis und 2015 mit dem Independent Foreign Fiction Prize ausgezeichnet. Mit Gehen, ging, gegangen schafft es Jenny Erpenbeck  auf die Shortlist des Deutschen Buchpreis 2015. Als erste Deutsche gewann sie den International Booker Prize 2024. 

Werkverzeichnis

 

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Prosa 


Geschichte vom alten Kind. Frankfurt am Main: Eichborn 1999. 

Tand. Erzählungen. Frankfurt am Main: Eichborn 2001. 

Wörterbuch. Frankfurt am Main: Eichborn 2004.

Heimsuchung
. Frankfurt am Main: Eichborn 2008.

Dinge, die verschwinden. Berlin: Galiani 2009. [Leseprobe]

Aller Tage Abend. München: Knaus Verlag 2012. [Leseprobe]

Eine Armee aus Finsternis, in: Museumsschreiber 5 NRW. Jenny Erpenbeck. LWL-Freilichtmuseum Detmold. Hrsg. vom Literaturbüro NRW. Düsseldorf: Verlag XIM Virgines 2013.

Sich ganz weit verirren. Sich vom Verirren verirren. Rede an die Abiturienten 2014, Conte-Verlag: 2014.

Gehen, ging, gegangen
. München: Knaus Verlag 2015. 

Kein Roman. Texte 1992 bis 2018. München: Penguin 2018. 

Kairos. München: Penguin 2021.

Christine Lavant. Köln: Kiepenheuer & Witsch 2023.

Jenny Erpenbeck über Christine Lavant. Köln: Kiepenheuer & Witsch 2023. 

 

Theater 


Katzen haben sieben Leben. Uraufführung: Vereinigte Bühnen Graz, Graz, 30. Januar 2000, Regie: Jenny Erpenbeck.

Leibesübungen für eine Sünderin. Uraufführung: Deutsches Theater Berlin, Berlin, 27. März 2003, Regie: Peter Wittenberg.

Schmutzige Nacht. Theatertext. Frankfurt am Main: Verlag der Autoren 2015.

Lot. Libretto für eine Oper in deutscher Sprache von Giogio Battistelli. Uraufführung: Staatsoper Hannover, 28. Mai 2017. 

Frau im Bikini. Uraufführung: Burgtheater Wien, Wien, 27.01.2017, Regie: Barbara Frey.

Rummelplatz. Libretto nach dem gleichnamigen Roman von Werner Bräuning, Musik von Ludger Vollmer. Uraufführung 20.09.2025 in der Oper Chemnitz.

 

Veröffentlichungen in Sammelbänden 


Über das 5. Kapitel des Romans Heimsuchung. In: Über Grenzen. Texte und Lektüren der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Hrsg. von Stephanie Catani, Friedhelm Marx. Göttingen: Wallstein Verlag 2015, S. 13-30.

Auszeichnungen und Preise

 

 

2001

Preis der Jury beim Klagenfurter Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb für Sibirien

2002

Aufenthaltsstipendien im Ledig Rowohlt House (N.Y.) und im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf

2004

GEDOK-Förderpreis

2006

Trägerin des Stipendiums „Inselschreiber auf Sylt“

2008

Heimito-von-Doderer-Literaturpreis für Heimsuchung und Wörterbuch

2008

Solothurner Literaturpreis

2008

Hertha-König-Literaturpreis

2009

Preis der LiteraTour Nord

2010

Stahl-Literaturpreis

2013

Joseph-Breitbach-Preis

2013

Schubart-Literaturpreis für Aller Tage Abend

2013

Thomas-Valentin-Literaturpreis

2013

Evangelischer Buchpreis für Aller Tage Abend

2013

ver.di Literaturpreis Berlin-Brandenburg für Aller Tage Abend

2014

Hans-Fallada-Preis für Aller Tage Abend

2015

Independent Foreign Fiction Prize (GB) für Aller Tage Abend

2016

Walter-Hasenclever-Preis für Gehen, ging, gegangen

2016

Thomas-Mann-Preis für Gehen, ging, gegangen

2016

Shortlist des International DUBLIN Literary Award mit The End of Days, übers. Susan Bernofsky

2017

Premio Strega Europeo für Gehen, ging, gegangen und dessen italienische Übersetzung

2017

Bundesverdienstkreuz am Bande

2019

Usedomer Literaturpreis

2019 Premi Libreter (Katalonien) für Gehen, ging, gegangen 
2019 Auf der Guardian-Liste "100 Best Books of the 21st Century" mit Heimsuchung
2021 Lee-Hochschul-Literaturpreis für den Frieden
2022 Uwe-Johnson-Preis für Kairos
2023 Internationaler Stefan-Heym-Preis
2024 International Booker Prize für Kairos
2025 Berliner Bär

 

Sekundärliteratur

 

Interviews 

 

Bartels, Gerrit: Jenny Erpenbeck im Interview. „Hinter der Ordnung verbirgt sich Angst“. In: Der Tagesspiegel, 12.10.2015. [zu Roman-Recherchen und der Flüchtlingskrise]

Christophersen, Claudia: Die Grammatik der Flucht. In: NDR online, 29.03.2017. [zu Gehen, ging, gegangen]

Eden, Wiebke: Sich mit Worten auszudrücken, war immer das Nächste. In: Keine Angst vor großen Gefühlen. Berlin: Edition Ebersbach 2001, S. 11-22. [zum Schreiben]

Hinz, Martina: Teig mit Kopf. Die Autorin Jenny Erpenbeck über ihren Debütroman. In: Börsenblatt für den deutschen Buchhandel, Heft 65. Frankfurt am Main: Verlag Buchhändler-Vereinigung 1999, S. 11-12. [zu Geschichte vom alten Kind]

Mangold, Ijoma: Gegen die herrschende Klasse. Die Literatur mischt sich ein, wird wieder politisch und wehrt sich gegen die kleinen Lösungen des Pragmatismus. Ein Gespräch mit Jenny Erpenbeck, Ulrich Peltzer und Ilija Trojanow. In: Die Zeit Nr. 41/2015. [zu politischer Literatur]

Naumann, Sebastian: Jenny Erpenbeck: Flüchtlinge sind zu Freunden geworden. In: Berliner Zeitung online, 11.10.2015. [zu Gehen, ging, gegangen]

Jenny Erpenbecks „Gehen, ging, gegangen“ ist der Roman der Stunde. In: Aachener Zeitung online, 03.11.2016. [zu Gehen, ging, gegangen]

 

Rezensionen 

 

Apel, Friedmar: Wir wurden, werden, sind sichtbar. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung online, 16.09.2015. [zu Gehen, ging, gegangen]

Auffermann, Verena: Wenn das Haus fertig ist, kommt der Tod. In: Deutschlandradio Kultur online, 26.02.2008. [zu Heimsuchung]

Birrer, Sibylle: Gestrandet in der Warteschlaufe. In: Neue Zürcher Zeitung online, 10.10.2015. [zu Gehen, ging, gegangen]

Bucheli, Roman: Am Ufer des Märkischen Meers. Jenny Erpenbecks poetisch-melancholischer Roman „Heimsuchung“. In: Neue Zürcher Zeitung, 02.02.2008. [zu Heimsuchung]

Buchzik, Dana: Trifft ein Berliner Professor auf Flüchtlinge. In: Spiegel online, 02.09.2015. [zu Gehen, ging, gegangen]

Cammann, Alexander: Sommerhaus, früher. Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr: Jenny Erpenbecks Roman „Heimsuchung“. In: Frankfurter Rundschau online, 11.03.2008. [zu Heimsuchung]

Döbler, Katharina: Großmutter klein Häuschen. In: Zeit online, 29.05.2008. [zu Heimsuchung]

Granzin, Katharina: Der gute Richard. Roman über Flüchtlingsbiografien. In: taz online, 13.09.2015. [zu Gehen, ging, gegangen]

Granzin, Katharina: Zwischen Streben und Ausgeliefertsein. In: taz online, 07.03.2008.

Halter, Martin: Das Haus am Scharmützelsee. In: Frankfurter Allgemein Zeitung online, 22.02.2008. [zu Heimsuchung]

Halter, Martin: Nur der Gärtner bleibt ewig. In: Berliner Zeitung online, 13.03.2008. [zu Heimsuchung]

Heidemann, Britta: Wir guten, gastfreundlichen Germanen. In: Der Westen online, 01.10.2015. [zu Gehen, ging, gegangen]

Jäger, Stefan: Heimatlos und ertrunken in einem Meer aus Akten. Jenny Erpenbeck widmet sich mit der Flüchtlingsproblematik in ihrem Roman „Gehen, ging, gegangen“ einem brandaktuellen Thema. In: Literaturkritik.de, Oktober 2015. [zu Gehen, ging gegangen]

Lühmann, Hannah: Ein Roman als Crashkurs in Flüchtlingskunde. In: Die Welt online, 31.08.2015. [zu Gehen, ging, gegangen]

Magenau, Jörg: Ein Stückchen Acker in Ghana. In: Süddeutsche Zeitung online, 30.08.2015. [zu Gehen, ging, gegangen]

Probst, Hans Ulrich: „Gehen, ging gegangen“ – ein bewegendes Buch mit Nachhall. In: SRF online, 10.01.2016. [zu Gehen, ging, gegangen]

Sárkány, Ulrike: Apoll und Tristan am Oranienplatz. In: NDR online, 16.09.2015. [zu Gehen, ging, gegangen]

Seidler, Ulrich: „Gehen, ging, gegangen“ von Jenny Erpenbeck. Ein Roman, der das Schicksal von Berliner Flüchtlingen sichtbar macht. In: Berliner Zeitung online, 15.09.2015. [zu Gehen, ging, gegangen]

Sternburg, Judith von: Jedermann und die Afrikaner. In: Frankfurter Rundschau online, 17.09.2015. [zu Gehen, ging, gegangen]

 

Forschungsliteratur 

 

Adel, Ola: Flüchtlinge im persönlichen und kollektiven Gedächtnis : literarische Betrachtungen zu den Romanen "Sieben Sprünge vom Rand der Welt" und "Gehen, ging, gegangen". In: Begegnung und Vernetzung. Hamburg 2017. S. 199-215.

Baker, Gary Lee: The violence of precarity and the appeal of routine in Jenny Erpenbeck's "Gehen, ging, gegangen". In: Seminar. Toronto, Ontario 2018. S. 504-521.

Barr, Mumina Hafez Abd el: Flüchtlinge auf Überfahrt - Europa im Übergang? Plädoyers für interkulturelle Passagen am europäischen Zufluchtsort in Elfriede Jelineks "Die Schutzbefohlenen" (2013) und Jenny Erpenbecks "Gehen, ging, gegangen" (2015). In: Grenz-Übergänge. Bielefeld 2019, S. 63-84. 

Bartl, Andrea: Von der Poetik des Essens. Nahrungsmittel und Nahrungsaufnahme in kurzen Prosatexten von Julia Franck, Jenny Erpenbeck, Yoko Tawada, Clemens J. Setz und Markus Orths. In: Von der ganz normalen Verrücktheit der Welt. Würzburg 2020, S. 65-87. 

Bannasch, Bettina: Der Garten Eden in zwölf quadratischen Kapiteln. Anmerkungen zu Jenny Erpenbecks Roman Heimsuchung (2008). In: Über Grenzen. Texte und Lektüren der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Hrsg. von Stephanie Catani und Friedhelm Marx. Göttingen: Wallstein Verlag 2015, S. 31-47.

Beaney, Tara: Metamorphosis in modern German literature : transforming bodies, identities and affects. Cambridge 2016.

Ben-Horin, Michal: The grammar of displacement. Entwined stories in Ruth Almog and Jenny Erpenbeck. In: Naharaim 18 (2), 2024, S. 323-340. 

Blickle, Peter: Heimat und das Unheimliche im 21. Jahrundert. In: Unheimliche Heimaträume. Bern 2020, S. 39-54. 

Bonner, Withold: Konstruktionen von Heimat : Hedda Zinner, Anna Seghers, Christa Wolf, Jenny Erpenbeck. In: Gesellschaften in Bewegung <Veranstaltung, 2013, Johannesburg>. Gesellschaften in Bewegung. Frankfurt am Main 2016. S. 221-237.

Brandt, Marion: Polen als Negativfolie für Selbstentwürfe in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. In: German life and letters 74(2), 2021, S. 263-284. 

Brehm, David: Wessen Rettung? Geflüchtete Figuren, Sinnproduktion und implizite Poetik in Jenny Erpenbecks "Gehen, ging, gegangen" und Bodo Kirchhoffs "Widerfahrnis". In: Zeichen des Fremden und ihre Metaisierung in ästhetischen Diskursen der Gegenwart. Marburg 2023, S. 15-44. 

Chiarloni, Anna: "Keine Familie mehr, wahrscheinlich nirgendwo mehr" : der unbehauste Mensch im Werk von Jenny Erpenbeck. In: Verbindungen. Berlin 2018. S. 333-350.

Chronister, Necia: Conceiving of a realfictional body : material feminisms and Jenny Erpenbeck's "Geschichte vom alten Kind" (1999). In: The German quarterly. Cherry Hill, NJ 2018. S. 123-137.

Chronister, Necia: The enduring impermanence of Jenny Erpenbeck. In: World literature today.  Norman, Okla. 2018. S. 48-51.

Costagli, Simone: Die kollektive Autobiographie : Familienerinnerung in den Romanen von Julia Franck, Jenny Erpenbeck und Eugen Ruge. In: Modern languages open. Liverpool 2017.

Courtman, Nicholas: Seeing the human in the (queer) migrant in Jenny Erpenbeck's "Gehen, ging, gegangen" and Terézia Mora's "Alle Tage". In: Queering German culture. Rochester, New York 2018. S. 153-176.

Cuonz, Daniel: Neue Nachbarn. "Nächstenfurcht" und "Fernstenliebe" in Juli Zehs "Unterleuten" und Jenny Erpenbecks "Gehen, ging, gegangen". In: Zeitschrift für deutsche Philologie 138(4), 2019, S. 609-629. 

Dannecker, Wiebke: "(V)on keinem Leiden mehr etwas wissen, von keiner Flucht" : Nicht-Wissen als Moment der Ordnungsreflexion in Flucht-Narrativen der Gegenwart von Erpenbeck, Stanišić und Jelinek. In: Die Kunst der Ordnung. Würzburg 2017. S. 49-73.

Dannecker, Wiebke: Nicht-Wissen und dessen Überwindung als Reflexionsmoment. Erpenbecks Flucht-Roman "Gehen, ging, gegangen" als Gegenstand einer wissenspoetologisch orientierten Literaturdidaktik. In: Er-lesene Zukunft. Göttingen 2019, S. 166-181. 

Dautel, Katrin: Stadt, Land, Meer : topographische Lektüren ausgewählter Romane von Karen Duve und Jenny Erpenbeck. In: Fräuleinwunder. Frankfurt am Main 2017. S. 101-122.

Dautel, Katrin: Räume schreiben. Literarische (Selbst)Verortung bei Tanja Dückers, Jenny Erpenbeck und Judith Hermann. Berlin 2019. 

Dillig, Janina: Tristan in der BRD. Gottfriedrezeption in Jenny Erpenbecks "Gehen, ging, gegangen". In: tristan mythos maschine. Würzburg 2020, S. 175-184. 

Djatschynska, Kateryna; Kuschneryk, Wolodymyr: Eigenschaften der struktural-semantischen Analyse von Objektsätzen im Stil der Belletristik, Publizistik und Wissenschaft. In: Germanistik in der Ukraine 15 (2020), S. 78-83. 

Doliva, Lydia: Grenzerfahrungen in Jenny Erpenbecks Roman Gehen, ging, gegangen. In: Narrative der Entgrenzung und Angst. Das globalisierte Subjekt im Spiegel der Medien. Hrsg. v. Corinna Schlicht und Christian Steltz. Duisburg: Universitätsverlag Rhein-Ruhr 2017, S. 171-191.

Eigler, Friederike: European cultural memory. The European House of History and recent novels by Jenny Erpenbeck and Robert Menasse. In: Colloquia Germanica 51 (3-4), 2020, S. 281-301. 

Elstermann, Knut: Laudatio auf Jenny Erpenbeck. In: Bayerische Akademie der Schönen Künste. Jahrbuch .... - Göttingen 2017. S. 295-304.

Elstermann, Knut: Laudatio auf Jenny Erpenbeck. In: Thomas-Mann-Jahrbuch. Frankfurt 2017. S. 179-187.

Endreva, Maria: Ethische Aspekte der "Willkommenskultur" in Jenny Erpenbecks "Gehen, ging, gegangen" und Bodo Kirchhoffs "Widerfahrnis" In: Grenzen: Flucht und Widerstand. Wien 2019, S. 206-225.

Feßmann, Meike; Ruckaberle, Axel; Scheffel, Michael; Trilcke, Peer (Hg.): text und kritik. Jenny Erpenbeck H. 246, München 2025. 

Folkvord, Ingvild; Schiedermair, Simone: Erpenbeck, Jenny: Gehen, ging, gegangen. In: Zielsprache Deutsch. - Tübingen 2017. S. 61-63.

Georgopoulou, Eleni: Das Ideologische sichtbar machen : versteinert-erstarrtes Erzählen und flüssig-flüchtiges Reflektieren im Roman "Wörterbuch" von Jenny Erpenbeck. In: Turns und kein Ende?.  Frankfurt am Main 2017. S. 113-124.

Georgopoulou, Eleni: Signifikanten-Trouble. Die Inszenierung von Kindheit in den Romanen "Flughunde" von Marcel Beyer und "Wörterbuch" von Jenny Erpenbeck. In: Gegenwartsliteratur 20, 2021, S. 191-209. 

Gerhardt, Christina: Back to the future or forward to the past. Ocean voyaging and slow travel. In: Studies in twentieth & twenty-first century literatrure 44(1), Manhattan 2020. 

Gisbertz, Anna-Katharina: Zum Identitätszerfall nach 1989 in Jenny Erpenbecks Roman "Aller Tage Abend" (2012). In: Identitätskonstruktionen in der deutschen Gegenwartsliteratur. Göttingen 2017. S. 119-131.

Goodbody, Axel: "Heimat" and the place of humans in the world : Jenny Erpenbeck's "Heimsuchung" in ecocritical perspective. In: New German critique. Durham, NC 2016. S. 127-151.

Gully, Jennifer M.; Itagaki, Lynn Mie: The states of memory. National narratives of belonging, the refugee novel, and Jenny Erpenbeck’s "Go, went, gone". In: Modern fiction studies. 66(2), 2020, S. 260-280. 

Hamazaki, Keiko: Von der Grenze zur Kontaktzone. Zu Jenny Erpenbecks Roman "Gehen, ging, gegangen" (2015). In: Tagungsband der "Asiatischen Germanistentagung 2016 in Seoul" Bd. 1, Bern 2022, S. 269-277. 

Hähnel-Mesnard, Carola: Zeiterfahrung und gesellschaftlicher Umbruch in Fiktionen der Post-DDR-Literatur. Literarische Figurationen von Zeitwahrnehmung im Werk von Lutz Seiler, Julia Schoch und Jenny Erpenbeck. In: Deutschsprachige Gegenwartsliteratur und Medien Bd. 28, Göttingen 2022.

Hähnel-Mesnard, Carola: Doppelte Filiation zwischen literarischer Erinnerung und Familiengedächtnis. Jenny Erpenbeck und Hedda Zinner. In: Les figures tutélaires dans la poésie et la prose de langue allemande aux 20e et 21e siècles. In: Lausanne 2025, S. 501-520. 

Hermes, Stefan: Grenzen der Repräsentation. Zur Inszenierung afrikanisch-europäischer Begegnungen in Jenny Erpenbecks Roman Gehen, ging, gegangen. In: Acta Germanica. Jahrbuch des Germanistenverbandes im Südlichen Afrika 44 (2016), S. 179–191.

Hoorn, Tanja van: Wenn jetzt ist : der besondere Augenblick in Jenny Erpenbecks Roman "Aller Tage Abend". In: Zeit, Stillstellung und Geschichte im deutschsprachigen Gegenwartsroman. Hannover 2016. S. 137-156.

Horakova, Anna: Paradigms of refuge. Reimagining GDR legacy and international solidarity in Jenny Erpenbeck’s Gehen, ging, gegangen (Go, went, gone). In: Transit 12(2), 2020. 

Hourigan, Daniel: Forced migration narratives and the nation-state. "Out" and "Go, Went, Gone". In: Critique 65(4), 2024, S. 577-588. 

Jakubów, Katarzyna: Fernwirkung der (Familien) Tradition bei Jacek Dehnel und Jenny Erpenbeck. In: Kolloquium Spuren der Erinnerung. Gedächtniskonturen. Lublin 2016. S. 101-119.

John, Eileen: Law, fiction, and moral standing. In: Lizensur. Berlin 2023, S. 279-295. 

Johnson, David S.: "Unjust Geographies". Berlin, mobility, and housing in Leonie Ossowski’s "Holunderzeit" (1991) and Jenny Erpenbeck’s "Gehen, ging, gegangen" (20215). In: Gegenwartsliteratur 21(2022), S. 237-256. 

Jones, Katie: Ganz gewöhnlicher Ekel‘? Disgust and Body Motifs in Jenny Erpenbeck’s Geschichte vom alten Kind. In: Pushing at Boundaries. Approaches to Contemporary German Women Writers from Karen Duve to Jenny Erpenbeck. Hrsg. von Wiebke Bartel und Elizabeth Boa. Amsterdam/New York: Edition Rodopi B.V. 2006, S. 107-118.

Klappert, Annina: Haus im Prozess: 'Story-stories' der Gegenwart und Glenn Pattersons Roman "Number 5". In: Zeitschrift für Germanistik 30(1), 2020, S. 134-157. 

Kowalczuk, Ilko-Sascha: Uwe Johnsons Kinder. In: Diktatur und Utopie. Frankfurt am Main 2024, S. 47-58. 

Kory, Beate Petra: Im Dickicht der deutschen Asylbürokratie. Jenny Erpenbecks "Gehen, ging, gegangen" (2015) und Abbas Khiders "Ohrfeige" (2016) im Vergleich. In: Sektion "Literatur - Erinnerung - Identität: Grenzerfahrungen im Hinblick auf Emigration, Exil und Migration in Literatur und Film". Bielefeld 2019, S. 107-129. 

Köhler, Astrid: Große Form – kleine Form. Gegen den Strich der Familiensaga. In: Poetiken der Gegenwart: Deutschsprachige Romane nach 2000. Hrsg. von Silke Horstkotte und Leonard Herrmann. Berlin/Boston: De Gruyter 2013, S. 229-243.

Köhler, Astrid: "Damals, dann und danach". The place of intergenerational communication in Honigmann and others. In: Barbara Honigmann. Oxford 2023, S. 197-213. 

Kreuter, Sara: "Ich habe kein Bild mehr von mir". (De-)Konstruktion von Identität und Fremdheit in Jenny Erpenbecks "Gehen, ging, gegangen" (2015) und Olga Grjasnowas "Gott ist nicht schüchtern" (2018). In: Zeichen des Fremden und ihre Metaisierung in ästhetischen Diskursen der Gegenwart. Marburg 2023, S. 61-77. 

Lauer, Doris: Erpenbeck, Jenny: Gehen, ging, gegangen. In: Von der Moderne zur Gegenwart. Berlin 2014-2015. S. 195-199.

Leech, Amy: A continent at dusk or dawn? The multi-author play "ein europäisches Abendmahl" as transcultural reflection on European identity. In: Postsocialist memory in contemporary German culture. Berlin 2024, S. 175-195. 

Lemke, Anja: Im Zeichen der Null : Möglichkeitsdenken und Formverweigerung in Jenny Erpenbecks "Geschichte vom alten Kind". In: Institutionen der Pädagogik. Würzburg 2016. S. 339-355.

Lemon, Robert: Erpenbeck, Jenny: Go, went, gone. In: World literature today. Norman, Okla. 2017. S. 64-66.

Lemon, Robert: Vectors, vanishing points, and vicissitudes in the works of Jenny Erpenbeck. In: World literature today. Norman, Okla. 2018. S. 52-55.

Leskovec, Andrea: Grenzziehung und Grenzüberschreitung: Zugehörigkeit als Thema literarischer Texte. In: Acta Germanica. Frankfurt 2018. S. 136-150.

Ludewig, Alexandra: Jenny Erpenbecks Roman Gehen, Ging, Gegangen (2015). Eine zeitlose Odyssee und eine zeitspezifische unerhörte Begebenheit. In: Niemandsbuchten und Schutzbefohlene. Flucht-Räume und Flüchtlingsfiguren in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Hrsg. v. Th. Hardtke/ J. Kleine/ Ch. Payne. Göttingen: V&R unipress 2017, S. 269-287.

Ludorowska, Halina: Das Transitorische in der ostdeutschen Adoleszenz (Jenny Erpenbeck: "Geschichte vom alten Kind"). In: Zwischen Orten, Zeiten und Kulturen. Frankfurt am Main 2016. S. 77-88.

Maatz, Sara: "Eine Landschaft aus Zelten". Vorläufige Orte in Jenny Erpenbecks "Gehen, ging, gegangen". In: Zeitschrift für interkulturelle Germanistik 13(2), 2022, S. 129-141. 

Maltzahn, Carlotta von: "Ich weiß nicht mehr, wer ich bin". Zu Fragen der Zugehörigkeit in Jenny Erpenbecks "Gehen, ging, gegangen" und Maxi Obexers "Wenn gefährliche Hunde lachen". In: Was zu beginnen nicht aufhört. München 2020, S. 13-31.

McNally, Catherine: Traumatic (self) exile. Narrative marginalization in recent and postwar German riction. In: German studies review 46(2), 2023, S. 247-261. 

Menke, Timm: Erinnerungsarbeit am 20. Jahrhundert: Jenny Erpenbecks Roman “Aller Tage Abend”. In: Neophilologus. Dordrecht 2016. S. 435-442. 

Middelhoff, Frederike: Absurdes Warten. Zum Verhältnis von Macht, Sinn und Zeit in Jenny Erpenbecks "Gehen, ging, gegangen" (2015) und Abbas Khiders "Ohrfeige" (2016). In: Warten. Würzburg 2022, S. 165-183. 

Mueller, Agnes C.: "Jüdische Mütter" in narrativen Werken von Jenny Erpenbeck, Julia Franck, und Adriana Altaras. In: Colloquia Germanica 51(2), 2020, S. 163-181. 

Nobile, Nancy: "Die Geburt des Trotzdem". Rhizomatic alliance in Jenny Erpenbeck’s "Gehen, ging, gegangen". In: Colloquia Germanica 54 (3-4), 2023, S. 579-600.

Orozco, Ariana: The objects of remembrance : Jenny Erpenbeck's short stories alongside contemporary exhibitions of East German material culture. In: German studies review. Baltimore, MD 2017. S. 373-387.

Pacyniak, Jolanta: Von Menschen, Dingen und Räumen. Konstruktionen literarischer Gegenständlichkeit in ausgewählten Werken der deutschen und polnischen Gegenwartsliteratur. In: Lubliner Beiträge zur Germanistik und angewandten Linguistik Bd. 11, Berlin/Bern/Wien 2019. 

Pandey, Nishtha: The intimacy of listening. A new politics of "Flânerie" in Jenny Erpenbeck’s "Go, went, gone". In: Green Letters 26(3), 2022, S. 241-250. 

Pantléon, Stellan M.; Steidl, Sarah: Crashkurs in Gastfreundschaft. Jenny Erpenbecks "Gehen, ging, gegangen". In: Fest - Spiel - Reise. Würzburg 2020, S. 219-234. 

Patsovska-Ivanova, Eva: Das Erzählen als Überwindung der Fremdheit. Jenny Erpenbecks Roman "Gehen, ging, gegangen". In: Figuren des Transnationalen. Dresden 2020, S. 255-266.

Pelcher, J. Brandon: Environmental Kitsch. Commodity-ecology in Jenny Erpenbeck’s "Tand". In: Monatshefte für deutschsprachige Literatur und Kultur 114(1), 2022, S. 103-123. 

Pieper, Irene: Nüchterne Spurensuche, reflexives Erinnern : zur Lenkung von Leseremotionen in der literarischen Erinnerungskultur der Gegenwart. In: Große Gefühle - in der Literatur. Hildesheim 2017. S. 67-82.

Previšić, Boris: Trauma, testimony, and polyphony. Point-of-audition in narrative fiction by Erpenbeck and Abonji. In: Gegenwartsliteratur 20, 2021, S. 297-312. 

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Tafazoli, Hamid: Flüchtlingsfiguren im kulturellen Gedächtnis Europas : Konstruktionen einer Grenzfigur in den Romanen "Schlafgänger", "Ohrfeige" und "Gehen, ging, gegangen". In: Weimarer Beiträge. Wien 2018. S. 222-243.

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Umar, Manār: Die Deplatzierten dieser Erde. Flüchtlinge als literarisches Phänomen. In: Vielfältige Konzepte - Konzepte der Vielfalt: Interkulturalität(en) weltweit. Bielefeld 2020, S. 217-229. 

Verešnová, Erika: Subjektivation und Identitätsformung im Prozess des Gehens. Gedankliche Wege von Thomas Bernhard und Jenny Erpenbeck. In: Sektion "Literatur - Erinnerung - Identität: Grenzerfahrungen im Hinblick auf Emigration, Exil und Migration in Literatur und Film". Bielefeld 2019, S. 131-147. 

Weitz, Michael: Geistesfreiheit in Zeiten der Flüchtlingskrise. Topische Gegenwart bei Andreas Schäfer, Jenny Erpenbeck und Terézia Mora. In: Geistesfreiheit - Deutsche Literatur zwischen Autonomie und Fremdbestimmung. Wien 2020, S. 351-363. 

Weiß, Jana Maria: Im Kreis, auf der Stelle und nochmal von vorn. Warten in Bewegung bei Feuchtwanger, Seghers und Erpenbeck. In: Warten. Würzburg 2022, S. 139-155.