Isabelle Lehn

Isabelle Lehn
Kurzbiographie
Isabelle Lehn wurde 1979 in Bonn geboren. Sie studierte Allgemeine Rhetorik, Ethnologie, Erziehungswissenschaften und promovierte 2011 im Fach Rhetorik an der Universität Tübingen. Darüber hinaus absolvierte sie ein Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Dort arbeitete sie von 2013 bis 2017 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich zur staatlichen Schriftstellerausbildung in der DDR. 2016 veröffentlichte Lehn ihren Debütroman „Binde zwei Vögel zusammen“, welcher 2017 mit dem Förderpreis des Schubart-Literaturpreises ausgezeichnet wurde. Auch ihre Essays wurden viel beachtet: So erhielt sie 2021 den Dietrich-Oppenburg-Medienpreis für ihren Aufsatz „Weibliches Schreiben in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur“. Zuletzt erschien ihr dritter Roman „Die Spielerin“ im August 2024 im Fischer-Verlag.Lehn lebt als freie Schriftstellerin in Leipzig.
Werkverzeichnis
Romane:
Binde zwei Vögel zusammen. Köln: Eichborn 2016.
Frühlingserwachen. Frankfurt am Main: S. Fischer 2019.
Die Spielerin. Frankfurt am Main: S. Fischer 2024.
Essays:
Die Orte, die Namen. In: Edit. Papier für neue Texte 56 (2011).
Weibliches Schreiben in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. In: Hundertvierzehn (2020).
Ja und nein, aber irgendwie doch. In: Iuditha Balint; Julia Dathe; Kathrin Schmidt; Christoph Wenzel (Hg.): Brotjobs und Literatur. Berlin: Verbrecher Verlag 2021. S. 129-140.
Auszeichnungen und Preise
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2006-2009 |
Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes |
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2010 |
Stipendium der 5. Schreibwerkstatt der Jürgen Ponto-Stiftung |
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2010 |
Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen |
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2011 |
Aufenthaltsstipendium der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen |
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2011 |
Finalistin beim 19. Open Mike der Literaturwerkstatt Berlin |
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2014 |
Aufenthaltsstipendium der Künstlerhäuser Worpswede |
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2014 |
PROSANOVA-Publikumspreis |
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2016 |
Edit-Essaypreis |
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2016 |
Shortlist für Ingeborg-Bachmann-Preis |
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2017 |
Förderpreis zum Schubart-Literaturpreis |
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2019 |
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2021 |
Dietrich-Oppenberg-Medienpreis |
Sekundärliteratur
Forschungsliteratur
Biesenbach, Denise: Konzepte des Scheiterns. Diskontinuitäten weiblicher Biografien bei Judith Hermann, Ingeborg Bachmann, Isabelle Lehn und Christa Wolf. Baden-Baden: Tectum 2023.
Rezvukhina, Alena: "Frühlingserwachen" von Isabelle Lehn. Macht und Ohnmacht der Autorin in einem autofiktionalen Text. In: Bauer, Lilli; Nicklas, Moritz; Trna, Jan (Hrsg.): Themenheft: Verbundenheit und Verwundbarkeit. Literatur als Reflexionsraum für Identitäts- und Krisennarrative. Brno: Masaryk University Press 2025, S. 159-173.
Schmidt, Maike: "Wann ist man wirklich alt, GMX?". Isabelle Lehns metareflexive Autofiktion "Frühlingserwachen" (2019). In: Schloon, Jutta; Päplow, Thorsten; Schmidt, Maike; Ilgner, Julia; Grote, Michael (Hrsg.): Alter & Ego. (Auto)fiktionale Altersfiguren in deutschsprachiger und nordischer Literatur. München: Iudicium 2022, S. 194-209.