Vielfältige Karrierewege

Das Master-Studium

Mit den neuen gestuften Studiengängen sind die Karrierewege vielfältig: Der Bachelor stellt die Basis dar, der Master baut darauf auf, spezialisiert das Gelernte oder erweitert es fächerübergreifend. Wer eine berufliche Spezialisierung anstrebt oder eine wissenschaftliche Karriere ins Auge fasst, entscheidet sich für einen Master nach der ersten Ausbildung. Voraussetzung für die Promotion ist zweijähriges Master-Studium.

Der Master-Studiengang ist ein Studium, das zur wissenschaftlichen Arbeit und Methodik befähigen soll, theoretisch-analytische Fähigkeiten vermittelt und die Absolventen in die Lage versetzen soll, sich offen und kreativ auf neue Bedingungen im Berufsleben einzustellen.

In Deutschland gibt es konsekutive, nicht-konsekutive und weiterbildende Masterstudiengänge:

  • Ein konsekutiver Masterstudiengang baut auf einem speziellen Bachelor-Studiengang auf. Er kann den Bachelor-Studiengang fachlich fortführen und vertiefen oder – soweit der fachliche Zusammenhang gewahrt bleibt – fachübergreifend erweitern.
  • Nicht-konsekutive Masterstudiengänge sind Masterstudiengänge, die inhaltlich nicht auf dem vorangegangenen Bachelor-Studiengang aufbauen. Sie schließen an ein beliebiges, abgeschlossenes Studium an (z. B. einen Bachelor, aber auch an das traditionelle Diplom, an den Magister oder an einen ersten Master).
  • Weiterbildende Studiengänge ähneln den nicht-konsekutiven Studiengängen und setzen zudem eine qualifizierte berufspraktische Erfahrung voraus.

Die Regelstudienzeit für einen Master-Studiengang beträgt mindestens ein, höchstens zwei Jahre. Bei einem konsekutiven Studiengang darf die Gesamtregelstudienzeit fünf Jahre nicht überschreiten, was 300 ECTS-Punkten entspricht. Aufgrund besonderer studienorganisatorischer Maßnahmen sind ausnahmsweise auch kürzere Gesamtregelstudienzeiten möglich.