Das Schülerlabor im Überblick

Das Evonik-Schülerlabor an der Universität Duisburg-Essen zeigt mit modernsten Experimenten, wie sich chemische und physikalische Eigenschaften von Materialien verändern, wenn man von der makroskopischen Welt in die mikroskopische wechselt und bis in den Bereich von wenigen Nanometern vordringt. Es ermöglicht den Schülerinnen und Schülern der Mittel- und Oberstufe die Durchführung von Experimenten zu modernsten Forschungsthemen unter annähernd professionellen Bedingungen sowie die eigene naturwissenschaftliche Forschung. Das Schülerlabor kann Schülergruppen in Kursstärke von 20 Schülerinnen und Schüler aufnehmen

Die Experimente erfolgen an Hochtechnologie Geräten, wie sie in Schulen mit Sicherheit nicht und zum Teil auch nicht in Industriebetrieben vorhanden sind. In der interdisziplinären Lernumgebung gibt es neben einem hochauflösenden Lichtmikroskop ein Rasterelektronenmikroskop sowie ein Rasterkraftmikroskop, um die Makro-, Mikro- und Nanowelt sichtbar und erlebbar zu machen.

Die Experimentierreihen, die von den Schülerinnen und Schüler teilweise in Eigenregie durchgeführt werden, umfassen Physik, Chemie und Ingenieurwissenschaften. Studierende der Natur- und Ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge übernehmen die Betreuung und können so auch spezifische Fragen zum Studium beantworten.

Flyer Evonik-Schülerlabor

Das Schülerlabor ist eine Einrichtung der Universität Duisburg-Essen und wurde 2009 aus der Gemeinschaftsoffensive zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses Zukunft durch Innovation (zdi) des Innovationsministeriums NRW gegründet. Als einer der Gewinner beim Wettbewerb "Auf- und Ausbau von zdi-Schülerlaboren an NRW-Hochschulen" konnte das Labor mit Hightech-Geräten ausgestattet werden. Um den Weiterbestand des Schülerlabors zu sichern und gleichzeitig mehr Schülerinnen und Schüler für die Naturwissenschaften begeistern zu können, wurde Ende 2013 ein Sponsoringvertrag mit Evonik Industries abgeschlossen. Seitdem führen wir den Namen Evonik-Schülerlabor.