A NEW GERMAN-FRENCH RESEARCH PROJECT (2016-2019): (NEW) POLITICAL REPRESENTATIVE CLAIMS: A GLOBAL VIEW (FRANCE, GERMANY, BRAZIL, CHINA, INDIA)

Gegenstand der Forschungstätigkeit sind die chinesische Gegenwartsgesellschaft und ihr politisches System. Schwerpunkte der letzten Jahre sind hierbei: Politischer und sozialer Wandel; local governance; Partizipation; Akteure des Wandels und strategische Gruppen (Unternehmer, Bauern, ethnische Minoritäten etc.); politische Kultur; Nationalitätenpolitik; Soziale Abweichungen und Korruption.

Aktuelle Forschungsprojekte

(New) Political Representative Claims: A Global View – France, Germany, Brazil, China, India (2016-2019)

Ein Deutsch-Französisches Forschungsprojekt gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der französischen L’Agence Nationale De La Recherche (ANR), 2016-2019. Leitende Wisschenschaftler sind Prof. Dr. Thomas Heberer der Universität Duisburg-Essen und Prof. Dr. Brigitte Geissel der Goethe-Universität Frankfurt, sowie Prof. Yves Sintomer vom Centre de Recherches Sociologiques et Politiques de Paris (CRESPPA) und Frau Stéphanie Tawa Lama-Rewal des Centre d’Etudes de l’Inde et de l’Asie du Sud (CNRS-EHESS) Paris.

Abgeschlossene Forschungsprojekte [seit 2004]

Governance auf der lokalen Ebene: Lokale Kader und Privatunternehmer als „Strategische Gruppen“ und deren Interaktion (2009-2016), gefördert vom BMBF

Dieses Forschungsprojekt war Teil des vom Bundesminiserium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierten “Kompetenznetzwerk ‘Regieren in China’: Voraussetzungen, Problemfelder und Potenziale für politische Adaptation und Innovationskapazität im 21. Jahrhundert”. Das Gesamtprojekt wurde in Zusammenarbeit mit Prof. B. Alpermann (Würzburg), Prof. Dr. S. Heilmann (Trier, nur erste Projektphase), Prof. H. Holbig (Frankfurt und Hamburg) sowie Prof. Dr. G. Schubert (Tübingen) durchgeführt.

Politik und Autonomie im local state - Kreis- und Gemeindekader als strategische Akteure im chinesischen Reformprozess [2009-2014]

Die Frage nach der Staatskapazität in der VR China ist ohne eine genaue Analyse des local state nicht zu beantworten. Kreis- und Gemeindekader spielen dabei eine überragende, aber noch kaum erforschte Rolle. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, das Verhalten von Kreis- und Gemeindekadern im chinesischen Transformationsprozess zu untersuchen und dabei die dieses Verhalten bestimmenden Faktoren - vor allem strategisches Handeln, Handlungsressourcen, institutionelle Konditionierung - am Beispiel eines konkreten Politikfeldes und konkreter Politikstrategien herauszuarbeiten und systematisch aufeinander zu beziehen.

Verwaltungsreformen in Deutschland und China [3]: Umweltverwaltung im ländlichen Raum – Ein Projekt zur Politikberatung [2008-2012]

Dieses Projekt soll die Probleme der Umweltverwaltung im ländlichen Raum vergleichend untersuchen. Die Umweltproblematik auf dem Lande ist von chinesischen wie auch von ausländischen Wissenschaftlern bislang eher vernachlässigt worden. Noch immer lebt die Mehrheit der chinesischen Bevölkerung auf dem Lande und das Umweltverwaltungssystem bleibt hinter dem städtischen weit zurück.

Verwaltungsreformen in Deutschland und China [2]: Dezentralisierte Politik am Beispiel der Umweltpolitik - Ein Projekt zur Politikberatung [2006-2009]

Das Vorhaben soll am Beispiel eines zentralen und zukunftsorientierten Politikfeldes Verwaltungshandeln (oder Nicht-Handeln) auf lokaler Ebene im Hinblick auf Umweltfragen untersuchen. Ein Vergleich mit Umweltpolitik in Deutschland – als Beispiel sei hier der Agenda21-Prozeß genannt - bietet für China die Möglichkeit, von einem fortgeschrittenen Modellfall und den dahinter stehenden Denk- und Verhaltensstrukturen zu lernen.

Verwaltungsreformen in Deutschland und China [1]: Erneuerung lokaler Verwaltung in der VR China und in Deutschland im Vergleich [2005-2007] und Anschlussvorhaben [2006-2009]

China möchte seine lokalen Verwaltungen reformieren und nimmt sich deutsche Kommunen zum Vorbild. Das ist Anlass für ein Kooperationsprojekt zur bürgernahen Verwaltung zwischen der Uni Duisburg-Essen und dem Chinesischen Zentrum für Politik- und Wirtschaftsvergleich in Peking. Gemeinsam mit Wissenschaftlern aus dem Reich der Mitte und mit Fördermitteln der Haniel-Stiftung erarbeiten der Ostasienwissenschaftler Professor Dr. Thomas Heberer und Verwaltungswissenschaftler Professor Dr. Dieter Grunow bis Ende des Jahres ein Konzeptpapier für die chinesische Regierung.

Wahlen, Partizipation und soziale und politische Stabilität in China [2002-2007]

Ein Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Heberer und Prof. Dr. Gunter Schubert, Christian Göbel, M.A. und Anja Senz, M.A.

Why Ideas Matter. Die Rolle von Ideen und intellektuellen Diskursen in der Politik. China, Japan, Malaysia, Vietnam [2000-2004]

Ausgangspunkt des von Prof. Dr. Thomas Heber und Dr. Claudia Derichs geleiteten Forschungsprojektes war zunächst die Frage nach der politischen Dimension der „Asienkrise“. Die „Asienkrise“ ist mittlerweile weitgehend überstanden. Geblieben ist die Tatsache, dass die Debatten und Diskurse über politische Reform- und Wandlungsprozesse in Ost- und Südostasien im „Westen“ nur marginal wahrgenommen werden. In der Tat sind diese Diskurse wesentlich vielschichtiger und facettenreicher als hierzulande angenommen wird. Ideen spielen in Politikgestaltungsprozessen eine wichtige Rolle. Diese Rolle ist aber, speziell in der Politik und Politikgestaltung, bislang kaum untersucht worden.

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