Arbeitsgruppen und Projekte

AG Ess- und Gewichtsstörungen und Metabolik (Leitung: Dr. E. Skoda)

Das Spektrum der Ess- und Gewichtssstörungen stellt ein wichtiges Forschungsfeld der psychosomatischen Forschung dar. Dabei spielen die Erkrankungen des gesamten Gewichtssprektrums von massiven Untergewicht (Anorexia Nervosa) über das Normalgewicht (Bulimia Nervosa) bis hin zum Übergewicht (Binge-Eating Störung und Adipositas) eine große Rolle.

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich insbesondere mit der Verknüpfung von Neuen Medien in der Behandlung dieser Patientengruppe und der Evaluation des Mediengebrauchs.

Aktuelle Projekte

 

MeSSAGES - Metabolic Surgery Supporting Aftercare via Group-Intervention – an E-Health Study. (Kooperation mit dem Adipositaszentrum des Alfried-Krupp-Krankenhaus)

Erhebung von Psychometrie und Ressourcenausstattung von Adipositaschirurgischen Kandidaten.

TwO - Identical Twins-Obesity surgery and mental health. (In Koopreration mit dem Adipositaszentrum des Sana Klinikum Remscheid)

Theory of Mind bei Adipositaschirurgischen Kandidaten. (Kooperation mit der Klinik für Psychiatrie des LVR-Klinikums Essen)

PAAB - Patienten- und Behandlerperspektive zur psychotherapeutischen Behandlung der Anorexia und Bulimia nervosa und dem Drang, sich körperlich zu bewegen.

MANNA - Motivierende Psychotherapie bei Patientinnen mit Anorexia Nervosa. (Pilotstudie mit Studienzentrum Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikum Tübingen)

SUSTAIN - Specialized Post-inpatient Psychotherapy for sustained recovery in Anorexia Nervosa via Videoconference - a randomized controlled trial. (Mulitzentrisches RCT, Studienzentrum Universitätklinikum Tübingen)

AG Somatopsyche

Der Einfluss und die Bedeutung der Psyche bei Patienten mit körperlichen Erkrankungen stellt nicht für die Psychoonkologie sondern für die meisten somatischen Fachdisziplinien einen wichtigen Faktor dar.

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich neben den stets vorhandenen Belastungen für Menschen mit körperlichen Erkrankungen, auch mit aktuellen Themen, die eine psychische Belastung für die Bevölkerung aufgrund (drohender) körperlicher Erkrankungen darstellt, wie z.B. die COVID-19-Pandemie.

Aktuelle Projekte

PATHwayS - Primär sklerosierende Cholangitis unter Aspekten von Translationaler Neurologie, mental Health und systemischer Inflammation. Ein Graute-Oppermann gefördertes Graduiertenkolleg für medizinische Doktoranden, zusammen mit den Kliniken für Hepatologie und Gastroenterologoe, und Neurologie.

Coping with Corona – Erfassung psychosozialer Belastungen der Bevölkerung via Online-Fragebogen  hier geht es zur Befragung 

CoPE - Coping mit Corona: Psychosomatisch - Psychotherapeutische Grundversorgung in Essen in Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen durch die Ausbreitung des Corona Virus   hier finden Sie weitere Informationen und Arbeitsblätter 

 

AG Psychoonkologie (Leitung: Dr. M. Beckmann)

Patienten mit einer Krebserkrankung sowie ihre Angehörigen sind während Diagnose und Behandlung vielfältigen Belastungen ausgesetzt. Etwa ein Drittel aller Krebspatienten entwickelt im Verlauf eine stressassoziierte Erkrankung wie Anpassungsstörung, Depression oder Angsterkrankung.

Die Projekte unserer Arbeitsgruppe befassen sich mit der Entwicklung von Screening-Instrumenten zur Erfassung von psychischen Belastungen bei verschiedenen Tumorerkrankungen im Behandlungsverlauf sowie darauf aufbauenden Behandlungspfaden (ePOS, ID Step) und der Entwicklung und Evaluation von Psychoonkologischen Behandlungsangeboten.

Zudem werden in verschiedenen Forschungsprojekten Lebensqualität, psychosoziale Ressourcen und durch die onkologische Diagnose entstehende mögliche Traumatisierungen unterschiedlicher onkologischer Patientengruppen untersucht.

Aktuelle Projekte

ePOS - elektronisches psychoonkologisches Screening Belastungsmessung bei Krebspatienten zur Indikationsstellung für psychoonkologische Behandlungsangebote (Hiermaier Stiftung). (In Zusammenarbeit mit dem WTZ des UK Essen)

Make-it - Achsamkeitsbasierte skillsorientierte Onlineintervention bei onkologischen Patienten.

Neuro-ID: Neurofeedback gestütze Intervention für onkologisch erkrankte Patienten zur Verbesserung der Entspannungsfähigkeit (RCT). (Wieland Stiftung)

Entwicklung eines Lebensqualitätsinventars für Melanompatienten (EMQoLI).

Erhebung der Bedürfnisse für E-Health-Angebote für Angehörige von Krebspatienten/schwer kranken Patienten à hier geht es zur Befragung 

Gruppenangebote für Angehörige von onkologisch erkrankten Patienten.

Untersuchung einer Facebook-Selbsthilfegruppe von Melanom-Patienten.

Lebensqualität unter neuen Melanomtherapien mit speziallem Focus auf Sexualität. (Kooperation mit dem Hauttumorzentrum und der Klinik für Urologie des UK Essen)

Care for CAYA (Children, Adolescents and Young Adults) Praventionsprogramm für junge Menschen nach überstandener Krebserkrankung. (multizentrische Studie, Studienzentrum Hamburg)

RAN-AM-Studie - Prospektive Multicenterstudie zur Risikoadaptierten Nachsorge bei Patienten mit Aderhautmelanom. (Kooperation mit der Augenklinik des UK Essen)

EVA WANTS Evaluation of Wants And Needs for Treatment and Support in women with cancer. (Kooperation mit dem Universitätsklinikum Tübingen)

ACCCEPT -Psychoonkologische Beratung und Behandlung im Rahmen der Comprehensive Cancer Center (CCC): Multizentrische Studie zur Erfassung des psychoonkologischen Bedarfs, der Indikationsstellung und der Inanspruchnahme (DKH). (Kooperation mit dem Universitätsklinikum Tübingen)

HaND - Psychoonkologischer Distress bei Patienten mit Kopf/Hals-Tumoren. (Kooperation mit dem Universitätsklinikum Tübingen)

Attach - Bindungsverhalten und dessen Einfluss auf psychoonkologischen Behandlungsbedarf. (Kooperation mit dem Universitätsklinikum Tübingen)

IN-CASE- Influence of BRCA on perceived Control And Self-Efficacy. (Kooperation mit dem Universitätsklinikum Tübingen)

Untersuchung zum Einfluss psychosozialer Ressourcen auf die Lebensqualität onkologischer Patienten unter uni- oder multimodaler Tumortherapie in palliativer Intention. (Kooperation mit dem WTZ des UK Essen)

 

AG eHealth und New Media (Leitung: A. Bäuerle, M.Sc.)

In Zeiten zunehmender Digitalisierung und dem klaren Wunsch nach „Digitalisierung der Medizin“ aus Regierungskreisen, ist eine Implementierung und Integration von New Media und eHealth für die Psychosomatische Medizin von großer Bedeutung.

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich hierbei um Erhebung der Bedürfnisse von eHealth bei verschiedenen Zielgruppen sowie um die erste, interdisziplinäre Implementierung einer solchen.

AG Lehrforschung (Leitung: A. Robitzsch)

Um qualitativ hochwertige Lehre machen zu können, spielt auch in der psychosomatischen Lehre die Empirie eine grundlegende Rolle. In dieser Arbeitsgruppe beschäftigen wir uns mit verschiedenen Fragestellungen z.B.

Kommunikation: Welche Auswirkungen hat Kommunikation auf interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit und wie lässt sich diese optimieren?

Peer-Learning: Welchen Einfluss haben studentische Tutoren auf das Lernverhalten ihrer Kommilitonen?

Professionalism: Welche Faktoren beeinflussen die Entwicklung einer ärztlichen Haltung und Identität?

AG Transplant (Leitung: Dr. N. Dörrie/P. Teigelack)

Das Universitätsklinikum Essen als Transplantationsstandort fordert und fördert natürlich auch somatopsychische Fragestellungen bzgl. Transplantation.

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich hierbei vornehmlich um den Einfluss von Transplantation auf Lebensqualität und Adhärenz, sowie der Entwicklung von Angeboten für belastete Patienten.

Aktuelle Projekte

Frailty-Studie: Frailty, Lebensqualität und Kognition bei Patienten nach LTX.

Quality of Life and Adherence bei Patienten mit LVADs-Versorgung.

Transsexualität/Transgender (Leitung: M. Hetkamp, M.Sc.)

Im Rahmen unserer Spezialsprechstunde für Transsexualität, Transgender und Geschlechtsdysphorie wollen wir uns empirisch verschiedenen Fragestellungen bezüglich dieser besonderen Gruppe widmen. Z.b. Was sind die Auswirkungen einer geschlechtsangleichenden Operation auf die körperliche, psychische und soziale Lebensqualität transsexueller Menschen? Was sind die spezifischen Aspekte der Lebensqualität transsexueller Menschen? Wie lassen sie sich empirisch abbilden?

Aktuelle Projekte

OSiRIS-Studie: Oxytocin and Social Relationship in transgender

Übersetzung und Validierung des Essener Transgender Lebensqualitäts- Inventars (ETLI) ins Englische.

Psychotherapieforschung

Im Rahmen der Psychotherapieforschung ist es wichtig bereits in der klinischen Praxis angewandte Verfahren empirisch zu untersuchen und zu belegen.

Aktuelle Projekte

MEPP-Studie: Genetische und epigenetische Determinanten der Wirksamkeit stationärer psychosomatisch-psychotherapeutischer Behandlung (deutschlandweite, multizentrische Studie, Studienzentrum Bochum)

ANTOP-Studie (weltweit größte randomisiert-kontrollierte Studie, RCT): Intervention und Katamnesen nach ambulanter Psychotherapie (Verhaltenstherapie bzw. fokale psychodynamische Therapie) versus „Treatment as usual“ bei 242 Patientinnen mit Anorexia nervosa. Die bisherigen Ergebnisse haben gezeigt, dass eine ambulante essstörungsspezifische Psychotherapie auch bei dieser schweren Form der Essstörung durchführbar und erfolgversprechend ist (BMBF).

Bioelektrische Impedanzanalyse (Leitung: Dr. rer. nat. Nadja Knoll-Pientka)

Die Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) stellt eine einfache und nicht-invasive Methode zur Beurteilung der Körperzusammensetzung dar. Neben der Ableitung einzelner Körperkompartimente, bietet die BIA auch den Vorteil der direkten – Annahmen unabhängigen – Verwendung der Impedanz-Rohdaten (Widerstandsmessungen) zur Beurteilung des Ernährungsstatus. Die BIA findet bei unseren Patient*innen mit Ess- und Gewichtsstörungen reguläre Anwendung.

In dieser Arbeitsgruppe möchten wir ein besseres Verständnis der BIA-Daten bei Ess- und Gewichtsstörungen erlangen und erforschen, wie die Anwendung der BIA im Behandlungsverlauf optimal therapeutisch genutzt werden kann.

aktuelle Projekte

WABIA - Der Einfluss eines Wasserverzehrs unmittelbar vor Bioelektrischer Impedanzananalyse
PSYCHBIA  - Der Zusammenhang zwischen psychometrischen und bioelektrischen Impedanzanalysedaten