- Archaea - eine kurze Einführung
Archaea wurden als dritte eigenständige Domäne des Lebens, neben den Bacteria und Eukarya durch Carl Woese und George Fox in den siebziger Jahren entdeckt (Woese and Fox 1977, PNAS 74, 5088-90). [weiter]
- Der Zentrale Kohlenhydrat-Metabolismus (ZKM) in hyperthermophilen Archaea: Fokussierte funktionelle Genomanalyse („Focused Functional Genomics")
Mit der zunehmenden Verfügbarkeit genomischer Sequenzinformation ist eine der Hauptherausforderungen der post-Genom Ära, die Funktion einer Vielzahl hypothetischer Gene, welche in allen untersuchten und sequenzierten Genomen identifiziert werden (20-40% der Gene), aufzuklären. [weiter]
- Biochemie und Physiologie
Eine Vielzahl der am ZKM von T. tenax beteiligten Proteine (ca. 22; z.T. in Zusammenarbeit mit R. Hensel) sowie weitere Enzyme anderer hyperthermophiler Archaea konnten entweder mittels klassischer oder neuer Genom-basierter Methoden identifiziert werden. Die heterologe Expression erfolgte in Escherichia coli. Nach Aufreinigung der rekombinanten Proteine konnten die vorhergesagten Aktivitäten mittels enzymatischer Studien bestätigt werden [6-10, 13, 17, 20,23, 25, 26]. [weiter]
- Transkription und Transkriptionsregulation: Das archaeale Modellsystem
Das Vorhandensein von nur drei Homologen der eukaryalen generellen Transkriptionsfaktoren (GTF) in Archaea und die Ähnlichkeit der Promotor-Struktur/Organisation führt dazu, dass die archaeale Transkription generell als ein vereinfachtes Modell der eukaryalen Transkription angesehen wird. [weiter]
- Systembiologie: „SulfoSYS"
„Silicon Cell Model for the central carbohydrate metabolism of the archaeon Sulfolobus solfataricus under temperature variation" [weiter]
