Herzlich Willkommen auf den Seiten des Fachgebietes Erwachsenenbildung/Bildungsberatung
Unser Fachgebiet Erwachsenenbildung bietet Lehrveranstaltungen für die Studiengänge Diplom-Pädagogik, Bachelor Erziehungswissenschaft und Master Erwachsenenbildung/Adult Education an. Im Diplom vertreten wir insbesondere den Schwerpunkt „Erwachsenenbildung/Bildungsberatung“ und einige Elemente in der Studienrichtung Erwachsenenbildung/Weiterbildung. Im Bachelor machen wir Angebote für das Modul „Lern- und Bildungsberatung“. Im Master organisieren wir das Modul „Allgemeine Erwachsenenbildung“ sowie verschiedene Veranstaltungen in anderen Modulen.
Unsere Forschungsschwerpunkte liegen einerseits in der Empirischen (Weiter-) Bildungsforschung und andererseits in der Frauen- und Geschlechter-forschung. Unsere Homepage gibt Auskunft zu den verschiedenen Projekten, Publikationen und Vorträgen.
Ein Flyer informiert dazu in Kurzform.
Die Koordinationsstelle des Netzwerkes Frauen- und Geschlechterforschung NRW befindet sich seit Januar 2010 an der Universität Duisburg-Essen und ist an die Netzwerk-professur von Prof. Dr. Anne Schlüter im Fachgebiet Erwachsenenbildung/ Bildungsberatung angegliedert.
Die Koordinationsstelle des Netzwerkes übernahm Dr. Beate Kortendiek.
Die Stelle koordiniert die Aktivitäten der Frauenforschungsprofessuren NRW und hat das Ziel, den interdisziplinären Austausch der Frauenforscherinnen sowie die Verankerung der Frauenforschung in Hochschule und Wissenschaft durch die Förderung der Vernetzung der Frauenforschungsprofessuren in NRW zu unterstützen.
Anne Schlüter (Hrsg.): Offene Zukunft durch Erfahrungsverlust? Zur Professionalisierung der Erwachsenenbildung Generationen- und Geschlechterverhältnisse
Wie lernt man Führung in der Erwachsenenbildung? Tragen ältere Leitungspersonen in Bildungseinrichtungen dazu bei? Welche Erfolgsfaktoren gibt es? Biographische Abhandlungen geben Aufschluss.
Aktuell ist das Generationen-Verhältnis in der Erwachsenenbildung in den entsprechenden Bildungseinrichtungen auch durch das Ausscheiden älterer Berufstätiger präsent. Die AutorInnen fragen nach Lebensläufen und Biographien der leitenden ErwachsenenbildnerInnen in Bildungseinrichtungen und Hochschulen. Welche Erfolgsfaktoren führen in Leitungsstellen? Stellt die Tradierung des Erfahrungswissens älterer ErwachsenenbildnerInnen eine Chance der Professionalisierung für jüngere Lei(s)tungswillige dar? Wie können erforderliche Führungskompetenzen habitualisiert werden? Sind Mentoringprogramme in der Personal- und Führungsentwicklung nachhaltig?
Nicole Justen: Biographieorientierte Erwachsenenbildung
Lebensgeschichten - Bildungsmotive - Lernprozesse
Die Studie untersucht den Einfluss von Lebensgeschichten auf die Teilnahme an biographieorientierten Erwachsenenbildungskursen anhand biographisch-narrativer Interviews. 14 Teilnehmerinnen autobiographischer Schreibwerkstätten an Volkshochschulen wurden lebensgeschichtlich befragt, um herauszufinden welche Beweggründe zu einer Teilnahme führen und welche Bedeutung diese für die Lebensführung der Teilnehmerinnen haben kann.
Marion Mayer: Beratungsarbeit im 'Zwischen' - Handlungsmuster von Expertinnen in der Weiterbildungsberatung für Frauen
Die Koordinations- und Beratungsstellen "Frau und Beruf" arbeiten an den Schnittstellen der regionalen beruflichen Frauenförderung und gendersensibler Arbeitsmarktpolitik. Wie sieht die Beratungsarbeit dieser Einrichtungen im Kontext des gegenwärtigen gesellschaftlichen Wandels aus?
Die Koordinierungs- und Beratungsstellen "Frau und Beruf" konnten sich in den letzten 20 Jahren trotz vieler Ein- und Umbrüche der arbeitsmarkt- und strukturbezogenen Geschlechterpolitik etablieren. Mit ihrem Angebot greifen sie Anliegen von Frauen in der gesamten Breite von Berufsorientierung/-rückkehr, Weiterbildung, Karrieregestaltung, Existenzsicherung und Existenzgründung auf und stehen als Einrichtung damit im Brennpunkt des gesellschaftlichen Wandels von Frauenleben.
Der vorliegende Band stellt eine rekonstruktive Analyse der Arbeit in diesen Einrichtungen im Zeitraum von 1995 bis 2002 dar und bietet damit einen Einblick in die Handlungsstrategien der Mitarbeiterinnen in diesen Einrichtungen im Spannungsfeld von Organisation, Region und individueller Frauenförderung durch Beratung und Geschlechterpolitik.
Der theoretische Fokus der Analyse bezieht sich auf die Professionalisierungsprozesse der Akteurinnen als reflexive Strategien frauen- und geschlechterpolitischer Dispositionen.