Medizinische Fakultät
Essener Forscher individualisieren die Behandlung von Hepatitis C
Der genetische Schlüssel zur besseren Therapie
[27.05.10] Neue Hoffnung für Menschen, die an Hepatitis C erkrankt sind: Die gezielte Unterdrückung eines Gens kann auch jenen Patienten helfen, die auf die üblichen Kombinationstherapien nicht ansprechen. Über 170 Millionen Menschen sind weltweit mit dem Hepatitis-C-Virus infiziert und tragen die chronische Krankheit in sich. Während der Großteil davon auf die klassischen Kombinationstherapien mit Interferon-α und Ribavirin anspricht, zeigen die Mittel – je nach Virustyp – bei bis zu 50 Prozent der Patienten nicht die gewünschte Wirkung. Hepatologen am Universitätsklinikum Essen haben nun erforscht, warum die Medikamente einigen Patienten helfen und anderen nicht – und sind dabei auf die Funktionsweise eines ganz bestimmten Gens gestoßen.
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