Modul 12, Veranstaltung 2:
Institutionen- und Demokratietheorien

 

LEHRFORM

Seminar

LERNZIELE

Die Studierenden erwerben ein Verständnis davon, wie moderne Institutionen funktionieren und von politisch-kulturellen Faktoren geprägt werden, die in unterschiedlich geformten Demokratien besondere Ausprägungen erfahren. Sie lernen insbesondere konkurrierende theoretische Konzepte der Demokratie kennen, werden in die Lage versetzt, Stärken und Schwächen unterschiedlicher Ansätze kritisch zu reflektieren und einschlägige demokratietheoretische Sichtweisen für die gegenwärtige Praxis nutzbar zu machen.

LERNINHALTE

In der Veranstaltung werden sowohl Themen der Vorlesung eingebracht als auch in Form einer Übung (Referat/Protokoll/Gruppenarbeit) vertieft. Im Seminar geht es vor allem darum, einen Überblick über die Bandbreite moderner Demokratietheorien (empirische, normative, deliberative etc) zu gewinnen, die Begriffsbestimmungen von Demokratie aus der Sicht unterschiedlicher politiktheoretischer Ansätze nachzuvollziehen und zu vergleichen sowie in Beziehung zu aktuellen Problemen moderner Demokratien zu setzen. Besonderer Wert wird dabei auf die intellektuelle Durchdringung und eigenverantwortliche Bewertung politischer Strukturen und Prozesse gelegt.

LITERATUR

UB-Online-Katalog

  • Martinsen, Renate: Demokratie und Diskurs, Baden-Baden 2006.
  • Massing, Peter / Breit, Gotthard (Hg.): Demokratietheorien. Von der Antike bis zur Gegenwart. Texte und Interpretationshilfen, 5. Aufl., Schwalbach/Ts. 2004.
  • Schmidt, Manfred G.: Demokratietheorien, 3. Aufl., Opladen 2000.
  • Vorländer, Hans: Demokratie, München 2003.

STUDIEN- UND PRÜFUNGSLEISTUNG

Mündliche Präsentation und Hausarbeit