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Veröffentlichung: Teilhabeförderung im Kontext der ArmutsbekämpfungDezember 2025) 

Wer arm ist, kann sich Tickets für Schwimmbäder, Konzerte oder den öffentlichen Nahverkehr oft nicht leisten. Sozial- und Kulturpässe sollen Betroffenen daher vergünstigte oder kostenlose Eintritte ermöglichen und ihnen gesellschaftliche Teilhabe erleichtern. Ob das gelingt, hat ein vom NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales gefördertes Projekt der Universität Duisburg-Essen untersucht. Es kommt zu einem ambivalenten Ergebnis: Sozial- und Kulturpässe können helfen, sind aber bislang häufig nur begrenzt wirksam.

Für ihre Studie haben Dr. Christian Gräfe und Prof. Dr. Holger Schoneville vom Institut für Soziale Arbeit und Sozialpolitik alle kommunalen Sozial- und Kulturpässe in NRW systematisch erfasst. Außerdem haben sie in mehreren Städten Interviews geführt – mit Menschen, die diese Pässe nutzen, sowie mit Fachpersonal aus Sozialämtern und den Servicestellen für die Kultur- und Sozialpässe.

Der Endbericht des Projekts wurde in Form einer Expertise Ende Dezember 2026 vorgelegt. Der Bericht findet sich auf der Projektseite: https://www.uni-due.de/biwi/isp/tum/forschung_task

Pressemitteilung zur Veröffentlichung des Berichts: https://www.uni-due.de/2026-01-15-wie-wirksam-sind-sozial-und-kulturpaesse



Leitung der Arbeitsgruppe

Prof. Dr. Holger Schoneville

Sekretariat

Melanie Hagen

Adresse

Universität Duisburg-Essen
Fakultät für Bildungswissenschaften
Institut für Soziale Arbeit & Sozialpolitik
Universitätsstr. 2
45141 Essen

 



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