Arbeitsgruppe Jugend- und Schulforschung

S061

Im Zentrum der Forschungsaktivitäten steht die Verschränkung der Jugend- und Schulforschung. Die aktuellen Fokussierungen richten sich dabei auf das Feld der Ästhetik bzw. Ästhetisierung Jugendlicher und der Entgrenzungsdynamiken des Pädagogischen. Ziel ist es einerseits auch in historischer Perspektive pädagogische Strategien der Hervorbringung von (Selbst-)Bildern des Jugendlichen aufzuzeigen, andererseits in der Spannung von schulischen und außerschulischen Bildungszeiträumen Perspektiven für eine zukunftsfähige Organisationsform von Lern- und Bildungsprozessen empirisch zu fundieren.

Die Arbeitsgruppe ist über inhaltliche Forschungsschwerpunkte an der Entwicklung qualitativ-rekonstruktiver Methoden und Methodologien interessiert, hier etwa zur Objektiven Hermeneutik, zu bildrekonstruktiven Verfahren sowie zur weiteren Profilierung einer Morphologischen Hermeneutik als Analyseverfahren sozialer Sinnformen. Darüber hinaus werden Forschungsprozesse bezogen auf Archivmaterial erprobt und dabei Bestände des Datenarchivs „Kindheit und Jugend im urbanen Wandel“ aufgegriffen.

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Universität Duisburg-Essen
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