Energieumwandlung und Energienutzung sind eingebunden in vielfältige gesellschaftliche Bezüge. An der Universität Duisburg-Essen liegt ein Schwerpunkt der Forschung auf energiewirtschaftlichen Analysen und dem Handel an den internationalen Energiemärkten. Energiewirtschaft und Finanzwirtschaft werden hier integriert betrachtet.

Besondere Aufmerksamkeit gilt der Modellierung von Unsicherheiten und der Bewertung von Flexibilitäten bei Kraftwerken, Verträgen und Verbrauchern sowie dem Marktdesign. Hierzu werden moderne Methoden der Finanzmathematik verbunden mit Verfahren der stochastischen Optimierung und konventionellen technisch-ökonomischen Modellen der Energiemärkte.

Daneben wird ein besonderes Augenmerk auf die Entwicklung von Technologien zur Reduktion der Umweltbelastung und des Ressourcenverbrauchs auf allen Stufen der Energiewandlungskette gelegt. Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften liefern mit ihren jeweiligen Methoden Bausteine, um das Leitbild einer nachhaltigen Energieversorgung umzusetzen.

Energieeffizienz ist hierbei ein zentrales Ziel, zu dem neue Materialien auf Basis von Nanotechnologien ebenso beitragen wie verbesserte Anlagenkonzepte, z. B. für Brennstoffzellen, und moderne IT-Lösungen im Umfeld des „Smart Grid“.