Rückblick: Auftaktworkshop Diversityforschung an der UDE

Auftaktworkshop Diversityforschung an der UDE am 04.02.2013 - Ein Rückblick Startschuss zur Vernetzung

Diversität, Heterogenität, Ungleichheit – Vielfalt in unterschiedlichen sozialen, kulturellen, geographischen und historischen Zusammenhängen und die mit ihr einhergehenden Herausforderungen und Veränderungsansätze sind gesellschaftliche Themen von ungebrochener Aktualität. Forschung an der Universität Duisburg-Essen leistet dazu einen fundierten Beitrag.

Auf Einladung des Prorektorats für Diversity Management und Internationales, der Professur Postcolonial Studies und des Essener Kollegs für Geschlechterforschung (EKfG) kamen am 4. Februar 2013 einschlägig forschende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität erstmals zu einem interdisziplinären Fachgespräch zusammen. Der Schwerpunkt des Vernetzungsauftakts am Campus Essen lag auf fachlichem Austausch und der Sondierung von Möglichkeiten weiterer Zusammenarbeit.

Als konkrete nächste Schritte wurden ein gemeinsamer Workshop zur Vorstellung laufender Forschungsprojekte sowie eine gemeinsame Ringvorlesung über Diversity-Konzepte, -Begriffe  und -Theorien aus Sicht der beteiligten Fächer und Disziplinen ins Auge gefasst.

Zum Abschluss des Workshops veranschaulichte die Kulturwissenschaftlerin Prof. Dr. Ulrike Brunotte (Centre for Gender and Diversity, Universität Maastricht) in ihrem Vortrag über "Gender, Religion und Orientalismus: Der Fall Salome um 1900" die Vielschichtigkeit der verwobenen Diskurse um Gender, Orientalismus und Anti-Semitismus in einem transkulturellen Kontext.

Der Auftaktworkshop ist Baustein der gemeinsamen Initiative Diversityforschung an der UDE des Prorektorats für Diversity Management und Internationales, der Professur Postcolonial Studies und des Essener Kollegs für Geschlechterforschung (EKfG). Ziel der Initiative ist es, an der Universität vorhandene Forschung zu sozialer, kultureller, ethnischer und religiöser Vielfalt bzw. Heterogenität sichtbar zu machen und zu vernetzen, um Synergien zu ermöglichen und eine Basis für mögliche Kooperationsprojekte zu schaffen.

>> Veranstaltungsflyer

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Patricia Plummer (patricia.plummer@uni-due.de); Tel.: 0201-183 4004

Dr. Maren A. Jochimsen (maren.a.jochimsen@uni-due.de); Tel.: 0201-183 4552