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Dr. Patrick Voßkamp*

Dr. Patrick Voßkamp

Universität Duisburg-Essen, Campus Essen
Fakultät für Geisteswissenschaften
Institut für Germanistik
Abteilung Linguistik und Sprachdidaktik
Büro: Weststadttürme, WST‐C.03.13
Berliner Platz 6-8
45127 Essen

 

E-Mail
patrick.vosskamp@uni-due.de

Telefon
0201-183 4216

Telefax
0201-183 2262

Sekretariat
Frau Dagmar Man
Raum: Weststadttürme, WST-C.03.17
sekretariat.sprachdidaktik@uni-due.de

Sprechstunden während der vorlesungsfreien Zeit

  • Donnerstag, 16. August von 12:00 bis 14:00 Uhr
  • Mittwoch, 22. August von 13:00 bis 14:00 Uhr
  • Mittwoch, 05. September von 13:00 bis 15:00 Uhr
  • Montag, 10. September von 09:00 bis 10:00 Uhr
  • Montag, 01. Oktober von 13:00 bis 15:00 Uhr

Bitte beachten Sie die Hinweise unter "Sprechstunden" (und hier finden Sie Tipps der SZ zum Verfassen von Briefen und E-Mails).

22. Symposion Deutschdidaktik in Hamburg

Die Folien zur Präsentation "Mündliches Präsentieren in der Grundschule" finden Sie als pdf hier.

Leitbild Germanistische Sprachdidaktik

In der Sprachdidaktik beschäftigen wir uns mit Fragen, die das Lernen und Lehren sprachlicher Fähigkeiten im Kontext von Deutschunterricht betreffen. Zum Beispiel: Wie muss eine gute Lernaufgabe im Bereich ‚Sprechen und Zuhören‘ aussehen? Wie lernen Kinder lesen und schreiben?  Wie können Schülertexte fair bewertet werden? Was hat Rechtschreibung mit Sprachreflexion zu tun? Die Sprachdidaktik ist ein Teilfach innerhalb der Germanistik. Gemeinsam mit der Medien- und Literaturdidaktik bilden wir die Fachdidaktik Deutsch.

Wir verstehen Sprachdidaktik als empirische Wissenschaft, die die Struktur sprachlicher Lerngegenstände und Erwerbsprozesse erforscht und daraus Handlungswissen und Konzepte für die Unterrichtspraxis ableitet. Im Studium, also im universitären Teil Ihrer Lehramtsausbildung, eignen Sie sich das fachliche Fundament und die analytisch-reflexiven Voraussetzungen für professionelles Lehrerhandeln an. Damit dies gelingt, messen wir Sie an den folgenden Ansprüchen:

  • Sie beherrschen die deutsche Sprache in Wort und Schrift bzw. arbeiten aktiv daran, bestehende Defizite zu beseitigen, z.B. in den Bereichen Orthographie und Grammatik.
  • Sie beschäftigen sich gerne mit sprachlichen Gegenständen und wollen ExpertInnen für das sprachliche Lehren und Lernen im Deutschunterricht werden. 
  • Sie sind bereit, Ihr bisheriges Wissen einzubringen, auf den Prüfstand zu stellen und es um neue Einsichten zu erweitern. Sie trauen sich (zu), Neues auszuprobieren.
  • Sie nehmen an unseren Lehrveranstaltungen teil und gestalten diese aktiv mit. Sie begreifen Seminare und Vorlesungen als Orte gemeinsamen Lernens und Diskutierens.
  • Sie halten sich an Vereinbarungen. Sie bereiten sich vor, Sie lesen Texte, Sie schreiben Texte.
  • Sie nehmen Ihr Germanistikstudium ernst und sind sich Ihrer Verantwortung als zukünftige DeutschlehrerInnen bewusst.

Im Gegenzug gilt: Messen Sie uns an folgenden Ansprüchen:

  • Wir als Team Sprachdidaktik stimmen uns in Fragen der Lehre, Betreuung von Studierenden und Leistungsbewertung eng miteinander ab.
  • Theorie und Praxis sind bei uns keine Gegensätze. Wir verknüpfen in unseren Lehrveranstaltungen sprachwissenschaftliche und sprachdidaktische Theorien stets mit der Arbeit an authentischen Materialien (z.B. an Schülertexten, Lehrwerken, Videoaufzeichnungen oder Transkripten von Lehr-Lern-Situationen).
  • Durch Diskussion und Austausch in unseren Lehrveranstaltungen lernen Sie mehr, als Sie allein durch Selbststudium erreichen können.
  • Wir bereiten Sie darauf vor, dass Sie in Referendariat und Lehrertätigkeit fachlich fundierte Entscheidungen treffen und begründen können.
  • Sprachdidaktische Forschungsergebnisse, die Sie in unseren Seminaren kennenlernen, sind aktuell und für die unterrichtliche Praxis relevant. Wir bieten Ihnen Gelegenheiten, exemplarische Projekte zu eigenen Forschungsfragen durchzuführen (z.B. im Rahmen von Haus- und Abschlussarbeiten).
  • Wir machen Anforderungen, Kriterien und Inhalte unserer Lehrveranstaltungen und Prüfungen transparent. Wir geben Ihnen klares Feedback.
  • Wir evaluieren unsere Lehre und beziehen Ihre Rückmeldungen in unsere Planungen ein.
  • Wir behandeln Sie als Erwachsene und unterstützen Sie in Ihrem Professionalisierungsprozess.

Hausarbeiten

Bitte notieren Sie auf dem Deckblatt Ihrer Hausarbeiten auch den sog. Modulcode. Diesen finden Sie in HisInOne (z.B. ZAB71000 - für "Hausarbeit Erwerb der Schreibkompetenz").

Rechtschreibkompetenz von Lehramtsstudierenden

In der neuesten Ausgabe beschäftigt sich die Ak[due]ll unter der Überschrift „Lehrkräfte sollen vermitteln, was sie selbst nicht können" mit den Rechtschreibkompetenzen von Lehramtsstudierenden. In dem Artikel werden nicht allein Probleme angesprochen, sondern auch konkrete Lösungsmöglichkeiten vorgestellt. Hier gelangen Sie zum Text als pdf und zur Online-Version. Auch die F.A.Z. interessiert sich für das Thema und berichtet im "Blogseminar" darüber.

Studentische Ton-, Foto- und Videoaufzeichnungen von Lehrveranstaltungen

Mit wachsender Verfügbarkeit digitaler Tonaufnahmegeräte und Kameras (Smartphones, Diktiergeräte, etc.) steigt die Möglichkeit von Studierenden, Lehrveranstaltungen aufzuzeichnen. Die Studierenden verwenden die Aufnahme meist als Lernhilfe und geben sie auch Kommilitonen weiter, die die Vorlesung versäumt haben.

Entgegen der anscheinend weit verbreiteten Praxis ist die Rechtslage eindeutig: Ton-, Foto- und Videoaufzeichnungen von Lehrveranstaltungen und deren Verbreitung sind ohne Einwilligung aller Betroffenen (Lehrende und Studierende) sowohl urheberrechtlich als auch persönlichkeitsrechtlich unzulässig und strafbar. Weitere Informationen finden Sie hier.

*Uni-Dialog vom Vortag - oder: Weshalb man das mit der Anwesenheit in Seminaren nun wirklich nicht so ernst nehmen sollte:

Studentin: „Wissen Sie, wo Herr Voßkamp ist? Der ist nicht in seinem Büro."
Ich: „Der kommt bestimmt bald zurück. Was wollen Sie denn von dem?"
Studentin: „Ich hatte ein Seminar bei ihm und bräuchte noch eine Unterschrift."
Ich: „Die Unterschrift kann ich Ihnen auch geben, dann brauchen Sie nicht zu warten."
Studentin (freudig): „Ehrlich? Das wäre ja toll! Können Sie wirklich für ihn unterschreiben?"
Ich: „Das geht schon in Ordnung. Ich kenn den ganz gut."