Personen im Historischen Institut: Timocin Celebi


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  • Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in Historisches Institut - Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

Wissenschaftlicher Werdegang

 

  • 2005-2012 Studium der Neueren und Neuesten Geschichte und Romanistik an der Universität Duisburg-Essen
  • Januar 2012 Abschluss als Magister Artium (M.A.) mit der Arbeit: "'Namen stiften Identität...?' Gerhard Mercator im hochschulpolitischen Diskurs der Universität-Gesamthochschule Duisburg" (Die Arbeit wurde im September 2012 mit dem Förderpreis des CV Ruhrgau ausgezeichnet)
  • 2012 -  2014 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt "Mercator: Wissenschaft und Wissenstransfer" (Unter Leitung von Prof. Dr. Ute Schneider, Abteilung für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Universität Duisburg-Essen)
  • 2014 – 2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für Geschichte der Rhein-Maas-Region an der Universität Duisburg-Essen mit einem Schwerpunkt auf der Landesgeschichte Nordrhein-Westfalens
  • 2015 – 2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Duisburg-Essen (Elternzeitvertretung)
  • Seit März 2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Forschungsprojekt: „Die Transformation ‚hochschulleerer Räume‘ zur ‚Hochschullandschaft‘. Das nordrhein-westfälische Gesamthochschulkonzept, 1965-1985.“ (geleitet von Prof. Dr. Ute Schneider, Abteilung für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Universität Duisburg-Essen)

DFG-Projekt "Die Transformation 'hochschulleerer Räume' zur 'Hochschullandschaft'. Das nordrhein-westfälische Gesamthochschulkonzept, 1965 - 1985", Start: März 2016

Das Projekt untersucht das 1972 als neue Hochschulform initiierte Gesamthochschulkonzept in Nordrhein-Westfalen über die Planungs- und Raumbildungsprozesse, die zwischen 1965 und 1985 über den Bau von fünf Gesamthochschulen mit der zeitgenössischen Vorstellung der „Hochschullandschaft“ verbunden waren.

Über einen vergleichenden Blick auf die fünf neu gegründeten Gesamthochschulen und ihre konkreten Orte sollen vor dem Hintergrund regionaler und politischer Rahmenbedingungen die institutionellen Charakteristika der einzelnen Standorte, Durchsetzungs- und Etablierungsstrategien untersucht werden. Über diesen Zugriff sollen die Wechselbeziehungen, Konkurrenzen und Synergien der Gesamthochschulen mit den anderen Hochschulformen, wie klassischen Universitäten, Kunst-, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen herausgestellt werden. Diese Aspekte werden als wechselseitige Einflussfaktoren auf Planung, Gesamthochschulkonzept, Städte und Politik untersucht, woraus sich neue Perspektiven für die deutsche Universitätsgeschichte nach 1945 entwickeln lassen.

So ist das für das Projekt die übergeordnete Frage zentral, wie das Gesamthochschulkonzept und die damit verknüpfte Vorstellung von der „Hochschullandschaft“ zwischen Bürgern, Studenten, Gesamthochschulen, Stadt und Land konkret ausgehandelt, geplant und durchgesetzt wurden. Daran schließen sich Fragen nach der materiellen und diskursiven Funktion der „Hochschullandschaft“ für die beteiligten Akteure an, so wie die Bedeutung der materiellen Realisierung der fünf Gesamthochschulen und ihre konkreten Orte für das Hochschulkonzept und die daran geknüpfte Hochschulreform.

Projektbearbeiter

Mercator: Wissenschaft und Wissenstransfer (abgeschlossen)
Philosoph, Mathematiker und weltbekannter Kartograph: Wie kaum ein anderer Denker aus dem Ruhrgebiet hat Gerhard Mercator die Entwicklung und Bewahrung von Wissen vorangetrieben. 2012 ist Duisburgs bekannter Bürger 500 Jahre alt geworden. Doch welche Bedeutung hat das Werk Mercators heute, ein halbes Jahrtausend später, noch für uns? „Gerhard Mercator: Wissenschaft und Wissenstransfer“ lautete der Titel der Fachtagung, die unter anderem auch dieser Frage auf den Grund ging. Sie fand am 1. und 2. März 2012 in der Stiftung Mercator statt. Nationale wie internationale Experten präsentierten und diskutierten den aktuellen Forschungsstand in den Bereichen Kartographie, Geschichtsschreibung sowie Wissensvermittlung.

Mehr Infos unter: Gerhard Mercator.