Historisches Institut an der Universität Duisburg-Essen

Institutsdirektor

Prof. Dr. Markus Bernhardt
R12 S05 H96

Sekretariat: N.N.
R12 S05 H93

Stellv. Institutsdirektor

Prof. Dr. Stefan Brakensiek
R12 R05 B05

Sekretariat: Angelika Köffer
R12 V05 D95

Kustos

Dr. Stephan Knops
R12 R05 A11

Sekretariate

Die Sekretariate sind zurzeit per Mail erreichbar, ebenso telefonisch zu den üblichen Öffnungszeiten.

Sprechstunden

Sprechstunden finden derzeit generell nicht in Präsenzform statt, sondern in digitalen Formaten. Eine aktuelle Sprechstundenliste mit entsprechenden Informationen zum Ablauf/Format finden Sie unter dem o. a. Link. Alle Lehrenden können grundsätzlich per Mail kontaktiert werden. Teils finden Sie auch auf den Seiten der einzelnen Abteilungen genauere Hinweise, in welcher Form die Kontaktaufnahme zurzeit erfolgen kann.

Studienverlauf und wichtige Ansprechpersonen

Den Studienverlaufsplan für die Bachelor-Studiengänge (gültig ab Einschreibung im WS 20/21) finden Sie hier.
Alle wichtigen Ansprechpersonen (Studiengangs- & Modulbeauftragte) sowie weitere Ansprechpartner finden Sie hier.

It-Büro

Hier finden Sie aktuelle It- und Softwarehinweise.

Aktuelle Informationen (Stand 26.04.2021)

Zur Abgabefrist für die Hausarbeiten im WiSe 2020/21 und die Regelung beim Verfassen von Abschlussarbeiten beachten Sie bitte dieses Schreiben der Prüfungsausschüsse der Fakultät für Geisteswissenschaften! Nach Informationen des Studiendekanats verschieben sich die Abgabefristen aufgrund des Lockdowns jeweils um weitere 6 Wochen, d. h. für Hausarbeiten auf den 26.05.2021, für Portfolios (Textkompetenzmodul) analog dazu auf den 26.04.2021! Die Abgabefrist für die schriftlichen Ausarbeitungen der Studien- und Unterrichtsprojekte in der Fachdidaktik (Praxissemester) verschiebt sich analog zu den Hausarbeiten auf den 26.05.2021. Bitte beachten Sie, dass sich dadurch jedoch auch die Korrekturfristen entsprechend verschieben (hier: 07.07.2021).

Klausureinsicht Ringvorlesung: Interkulturelle Geschichte - Heterogenität - Inklusion

Eine Einsichtnahme in die Klausur zur „Ringvorlesung Interkulturelle Geschichte“ des WS 2020/21 können Sie mit Lena Liebern (lena.liebern@uni-due.de) per E-Mail vereinbaren.

Zugang Videomitschnitte Ringvorlesung: Interkulturelle Geschichte – Heterogenität – Inklusion

Da die Ringvorlesung: Interkulturelle Geschichte – Heterogenität – Inklusion. Forschungsmethoden und theoretische Grundlagen im Sommersemester 2021 nicht angeboten wird, hier eine kurze Anleitung, wie Sie Zugang zu den Videomitschnitten, Scripts und Präsentationen erhalten. Die Videos stammen aus den Wintersemester 2019/20.

Unter dem Menüpunkt Kurse [https://moodle.uni-due.de/course/index.php ], auf der Moodle-Seite der Universität geben Sie den Titel der Veranstaltung in die Suchmaske ein. Sie gelangen dann zu dem entsprechenden Kurs. Der Moodle-Kursraum wird Anfang April freigegeben.

Den Zugangsschlüssel erhalten Sie ab dem 6. April per E-Mail unter
didaktikdergeschichte@uni-due.de

Änderungen und Ausfälle

Sprechstunden finden derzeit generell nicht in Präsenzform statt, sondern in digitalen Formaten. Eine aktuelle Sprechstundenliste mit entsprechenden Informationen zum Ablauf/Format finden Sie unter dem o. a. Link. Alle Lehrenden können grundsätzlich per Mail kontaktiert werden. Teils finden Sie auch auf den Seiten der einzelnen Abteilungen genauere Hinweise, in welcher Form die Kontaktaufnahme zurzeit erfolgen kann.


Aktuelle Informationen:
Die Sprechstunde von Herrn Brodersen muss am Donnerstag, 10.06.2021, leider entfallen!

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Veranstaltungen

Veranstaltungen sowie Kolloquiumstermine des SoSe 2021 finden Sie hier.

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Weitere aktuelle Meldungen

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Erasmus: Restplätze für das Sommersemester 2022

Liebe Studierende, bis zum 30.06.2021 können Sie sich noch auf Plätze für ein Auslandssemester im Sommer 2022 bewerben! Für das Fach Geschichte gibt es zurzeit noch einen freien Platz an der Université de Cergy-Pontoise (F) sowie zwei Plätze an der Università degli Studi di Firenze (I). Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Claudia Hiepel!

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Internationales DFG-Netzwerk "Contemporary History of Turkey"

Seit März 2020 hat das von der DFG geförderte internationale Forschungsnetzwerk "Zeitgeschichte der Türkei" am Historischen Institut unter der Leitung von Prof. Dr. Berna Pekesen seine Arbeit aufgenommen. Geplant sind drei Workshops und die Veröffentlichung der Ergebnisse in einer dreibändigen Reihe. Der erste Workshop zum Thema "Fixing the State of Art - Multidisciplinary Perspectives on Contemporary History of Turkey" fand am 19./20. November 2020 statt. Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:

https://www.uni-due.de/humanities/dfg-network-turkey/home.php

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Habilitation von Frau Dr. Schönhärl: Übersetzung erschienen

2016 habilitierte sich Frau Dr. Korinna Schönhärl an der UDE mit ihrer Arbeit "Finanziers in Sehnsuchtsträumen. Europäische Banken und Griechenland im 19. Jahrhundert". Die Arbeit, die 2017 auf Deutsch bei Vandenhoeck & Ruprecht publiziert worden ist, wurde mit dem Sonderpreis der Stiftung Geisteswissenschaften International ausgezeichnet. Das für die Übersetzungskosten zweckgebundene Preisgeld ermöglichte eine Übertragung ins Englische. Diese Übersetzung ist nun beim Verlag Routledge erschienen: https://www.routledge.com/European-Investment-in-Greece-in-the-Nineteenth-Century-A-Behavioural-Approach/Schonharl.

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Interview in Spiegel+ mit Prof. Dr. Scheller über den Umgang mit Ungewissheit in der Geschichte anlässlich der Corona-Krise
https://www.spiegel.de/geschichte/corona-und-die-geschichte-der-epidemien-der-umgang-mit-ungewissheit
Interessierte können auf Anfrage das vollständige Interview zum internen Gebrauch als PDF erhalten. Wenden Sie sich dazu bitte an Stephanie Hück.

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Heinrich Barth – eine Briefedition: Vortrag und Einführung in die Online-Edition
​Prof. Dr. Christoph Marx - Der Vortrag wurde am 16.02.2021 aufgezeichnet und ist hier als Videofilm abrufbar.

Geschichtspraxis interkulturell: Ein Studiengang mit Praxis-Schwerpunkt

Sind Sie auf der Suche nach dem passenden Master-Studiengang ab dem Wintersemester 2021/22? Vielleicht ist unser praxisorientierter Masterstudiengang Geschichtspraxis interkulturell etwas für Sie! Weitere Informationen finden Sie, zusätzlich zum hier verlinkten Flyer, unter diesem Link.

Irmgard Hantsche zum 85. Geburtstag

Wir wünschen Frau Prof. Dr. Irmgard Hantsche, von 1980 bis 2002 Professorin für Neuere Geschichte an der Mercator-Universität Duisburg, zu ihrem Geburtstag alles Gute.

Irmgard Hantsche wirkte an der Pädagogischen Hochschule Kettwig, bevor sie den Lehrstuhl in Duisburg übernahm. Ihre Hauptarbeitsgebiete lagen in der rheinischen Landesgeschichte, in der historischen Kartographie, darüber hinaus in der Didaktik der Geschichte. Von besonderer Bedeutung für ihre landesgeschichtliche Schwerpunktsetzung war 1994 ein von ihr zusammen mit Prof. Dr. Dieter Geuenich organisiertes internationales Mercator-Kolloquium. Seitdem hat sie noch einmal verstärkt zur Erforschung der Geschichte der Niederrheinlande, eines Gebietes, das sie stets in seinen internationalen Verflechtungen in den Blick genommen hat, mit zahlreichen Buchveröffentlichungen maßgeblich beigetragen. Als Standardwerke gelten heute ihr zweibändiger „Atlas zur Geschichte des Niederrheins“ (1999/2008) und ihr „Geldern-Atlas“ (2003). Zudem hat sie sich große Verdienste um die Erforschung der Geschichte der alten, von 1655 bis 1818 bestehenden Duisburger Universität erworben.

Ihr Name ist mit einer regen Öffentlichkeitsarbeit verbunden. Dokumentiert wird dies über ihre langjährige enge und überaus erfolgreiche, auch im Rahmen von Veranstaltungen der Universität Duisburg-Essen gepflegte Zusammenarbeit mit Ge­schichtsvereinen, Museen und Volkshochschulen der Region. Sie hielt zahlreiche Vorträge in den Städten am Niederrhein, darüber hinaus wirkte sie federführend an der Planung zahlreicher Veranstaltungen und Projekte mit. Für ihr außergewöhnliches En­gagement ist sie u.a. mit der Verleihung des Ehrentellers des Histo­rischen Vereins für Geldern und Umgegend (2019) und des Rheinlandtalers des Landschaftsverbandes Rheinland (2020) ausgezeichnet worden.

Irmgard Hantsche ist Gründungsmitglied des Ins­tituts für niederrheinische Kulturgeschichte und Regionalentwicklung (InKuR) und der Niederrhein-Akademie / Academie Nederrijn e. V. (NAAN). Aus Anlass ihres 85. Geburtstages erscheint ihr zu Ehren eine Festschrift in der Schriftenreihe des InKuR „Rhein-Maas“ mit dem Titel „Über Grenzen hinweg – Die Niederrheinlande im Fokus“.

Dirk Blasius zum 80. Geburtstag

Viele Generationen von Studierenden der Geschichtswissenschaften in Essen haben ihr Studium der Neueren und Neuesten Geschichte bei ihm absolviert: Prof. Dr. Dirk Blasius lehrte von 1974 bis zu seiner Emeritierung zum Ende des Sommersemesters 2006 Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Essen und der Universität Duisburg-Essen. Am 17. April 2021 wird er 80 Jahre alt.

Dirk Blasius hatte in Köln und Berlin studiert und war Stipendiat des Instituts für Europäische Geschichte in Mainz gewesen, bevor er 1968 in Köln bei Theodor Schieder promoviert wurde. Anschließend war er Wissenschaftlicher Assistent für Neuere Geschichte bei Wolfgang J. Mommsen in Düsseldorf. Sogleich nach seiner Habilitation in Düsseldorf 1974 erhielt er den Ruf auf die Professur für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte in Essen. In der Forschung profilierte er sich mit einem breiten Spektrum von Arbeiten zur Geschichte der bürgerlichen Gesellschaft. Politische Ideengeschichte (u.a. zu Lorenz von Stein und Carl Schmitt) gehörte (und gehört) ebenso dazu wie die Geschichte der Kriminalität, Geschichte der Medizin und insbesondere der Psychiatrie, die Rechtsgeschichte, die Geschichte Preußens und die Geschichte des Nationalsozialismus. Zu seinen vielen Büchern zählen Bürgerliche Gesellschaft und Kriminalität. Zur Sozialgeschichte Preußens im Vormärz (1976), Ehescheidung in Deutschland 1794-1945 (1987), Friedrich Wilhelm IV. Psychopathologie und Geschichte (1992) und Weimars Ende. Bürgerkrieg und Politik 1930-1933 (2005). Zuletzt, in einem bedeutenden Aufsatz in der Zeitschrift Geschichte und Gesellschaft 2019, beschäftige sich Dirk Blasius mit dem Werk seines Lehrers Theodor Schieder, der in der Zeit des Nationalsozialismus „dem Conveyreflex der Historikerzunft nicht zu widerstehen vermochte“, in den 1950er Jahren aber im Rückblick auf die eigene Vergangenheit Wege zu einer Erneuerung der Geschichtswissenschaft fand.

Für den Historiker Dirk Blasius ist Geschichtswissenschaft nicht „l’art pour l’art“, sondern ein Instrument, um Orientierung in der Gegenwart zu finden. „Erst über Geschichte lassen sich Maßstäbe gewinnen“, schrieb er im Klappentext zu seiner Geschichte der politischen Kriminalität in Deutschland 1800-1980 (1983 in der edition suhrkamp). Dies war und ist auch in den Veranstaltungen des Historischen Instituts zu spüren, wenn er knapp und präzise zu Thesen aus dem Kreis der Forscherinnen und Forscher Stellung bezieht. Wir gratulieren Dirk Blasius ganz herzlich zum 80. Geburtstag und wünschen ihm (und uns), dass er mit diesen Interventionen noch lange zur Entwicklung einer aufgeklärten Geschichtswissenschaft beiträgt.

Erlebnis Archiv

Auch in diesem Sommer können Geschichtsstudierende der Universität Duisburg-Essen wieder am Programm „Erlebnis Archiv“ des Landschaftsverbands Rheinland teilnehmen. Wer gerne mit historischen Dokumenten arbeitet oder Tätigkeitsfelder und Berufsperspektiven von Archivarinnen und Archivaren näher kennenlernen möchte, ist hier genau richtig! Das mindestens vierwöchige Archivpraktikum wird eingerahmt von drei Seminartagen mit Workshops und praktischen Übungen.

Die Veranstaltung kann als Berufsfeldpraktikum sowie als Praktikum im E1-Bereich angerechnet werden.

Interessierte melden sich im LSF zur Informationsveranstaltung an oder wenden sich an Nina Szidat.

Werkstatt an der Grenze 2021

Internationale Springschool

Das Ende des Zweiten Weltkriegs im deutsch-niederländischen Grenzraum.
Den Flyer zu der Veranstaltung finden Sie hier.
Eine niederländische Version ist auch verfügbar.
 

Berufseinstieg für Studierende der Geschichtswissenschaft

Bericht zum Workshop "Berufseinstieg für Studierende der Geschichtswissenschaft" (27.01.2021)

"Leitplanken bekommen", so Dr. Frank Kerner vom RuhrMuseum in Essen. So könnte auch das Ziel der Auftaktveranstaltung "Berufseinstieg für Studierende der Geschichtswissenschaft" lauten. Sechs Berufspraktier*innen und zwanzig Studierende führten am Mittwoch, 27.01.2021 ein angeregtes Gespräch. Ihre Gemeinsamkeit ist das Studium der Geschichtswissenschaft. Was aber braucht man an Fachkenntnissen? Welche Qualitäten sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt? Wichtig seien Netzwerke, Praktika und Auslandsaufenthalte. Oder "Vielfalt macht Eindruck", wie Fania Burger vom Moerser Kulturverein bemerkte. Es sind nicht die spezialisierten Fachkenntnisse, die im Mittelpunkt stehen, jedoch haben sich Analysefähigkeiten, Methodik und das eigenständige Erarbeiten von Themen für den Beruf bewährt. Und das bei allen Referent*innen, die nun in Museen, bei Kulturvereinen und in der Werbebranche arbeiten. Dr. Stephan Knops, Kustos des Historischen Instituts, Dorothea Bessen, Ansprechpartnerin für den 2-Fach-MA "Geschichtspraxis interkulturell", und Dr. Claudia Drawe, Leiterin des Praktikumsbüros der Fakultät, organisierten diese Veranstaltung, damit Studierende nicht zu "schiffbrüchigen Geschichtswissenschaftler*innen" werden, wie Christian Lütnant scherzhaft anmerkte.

(Text: Dr. Claudia Drawe, Praktikumsbüro der Fakultät für Geisteswissenschaften)

 

Auszeichnung

Nils Bennemann erhält für seine Dissertation „Das Wissensregime am Rhein: Rheinwissen in der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt, 1817-1880“ den Wissenschaftspreis der Sparkasse Essen für Geisteswissenschaften und Bildungswissenschaften. Zu dieser Anerkennung gratulieren wir ihm ganz herzlich!

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