Willkommen beim DFG-Graduiertenkolleg 1919: "Vorsorge, Voraussicht, Vorhersage. Kontingenzbewältigung durch Zukunftshandeln"

Spring School 2018 Abendvortrag zum Auftakt der Spring School 2018

Den Auftakt der diesjährigen Spring School bildete ein öffentlicher Abendvortrag von Frau Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger von der Westfälischen Wilhelms-Universität. Der Titel ihres Vortrags lautete

"Warum nicht losen? Zufallsentscheidungen in der Frühen Neuzeit"

Eine Videoaufzeichnung des Vortrags können sie hier abrufen.

Veröffentlichungen des Graduiertenkollegs »Kontingenzgeschichten«

Der vierte Band der Kontingenzgeschichten ist unter dem Titel "Möglichkeitshorizonte. Zur Pluralität von Zukunftserwartungen und Handlungsoptionen in der Geschichte" im Verlag CAMPUS erschienen.
 

Alle Bände der Reihe können über die Homepage des Verlages bezogen werden.

DFG-Graduiertenkolleg 1919: "Vorsorge, Voraussicht, Vorhersage: Kontingenzbewältigung durch Zukunftshandeln"

Wie kann Kontingenz durch Handeln bewältigt werden, und wie denken Menschen über das Verhältnis zwischen gegenwärtigem Denken und Handeln und ihrer unsicheren (oder auch sicher geglaubten) Zukunft? Mit der historischen Dimension dieser höchst aktuellen Fragen beschäftigen sich die Historiker an der Universität Duisburg-Essen im DFG-Graduiertenkolleg "Vorsorge, Voraussicht und Vorhersage: Kontingenzbewältigung durch Zukunftshandeln". Die beteiligten Historikerinnen und Historiker hinterfragen und erweitern damit theoretische Überlegungen, die von einem prinzipiell neuen Verhältnis zur Kontingenz als einem der Charakteristika der Moderne ausgehen. Das Novum des Zugangs liegt darin, die Ebene der Analyse von den Zukunftsvorstellungen auf die Ebene der aktiven Haltungen zu verlagern, die die Akteure zur Zukunft einnehmen und auf die Handlungsoptionen, die diese aktiven Haltungen ermöglichen. Sie sollen kulturvergleichend und epochenübergreifend untersucht werden, um so die Pluralität gesellschaftlicher Möglichkeitshorizonte in der Geschichte herauszuarbeiten. In den Promotionsvorhaben sollen die Kulturen der griechisch-römischen Antike, des Mittelalters und der Frühen Neuzeit sowie der Welt seit dem 18. Jahrhundert behandelt werden.

Sprecher des Graduiertenkollegs sind Prof. Dr. Stefan Brakensiek und sein Stellvertreter Prof. Dr. Benjamin Scheller.