Historisches Institut an der Universität Duisburg-Essen

Institutsdirektor

Prof. Dr. Markus Bernhardt
R12 S05 H96

Sekretariat: N.N.
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Stellv. Institutsdirektor

Prof. Dr. Stefan Brakensiek
R12 R05 B05

Sekretariat: Angelika Köffer
R12 V05 D95

Kustos

Dr. Stephan Knops
R12 R05 A11

Sekretariate

Die Sekretariate sind zurzeit per Mail erreichbar, ebenso telefonisch zu den üblichen Öffnungszeiten.

Sprechstunden

Sprechstunden finden derzeit generell nicht in Präsenzform statt, sondern in digitalen Formaten. Eine aktuelle Sprechstundenliste mit entsprechenden Informationen zum Ablauf/Format finden Sie unter dem o. a. Link. Alle Lehrenden können grundsätzlich per Mail kontaktiert werden. Teils finden Sie auch auf den Seiten der einzelnen Abteilungen genauere Hinweise, in welcher Form die Kontaktaufnahme zurzeit erfolgen kann.

Studienverlauf und wichtige Ansprechpersonen

Den Studienverlaufsplan für die Bachelor-Studiengänge (gültig ab Einschreibung im WS 20/21) finden Sie hier.
Alle wichtigen Ansprechpersonen (Studiengangs- & Modulbeauftragte) sowie weitere Ansprechpartner finden Sie hier.

It-Büro

Hier finden Sie aktuelle It- und Softwarehinweise.

Aktuelle Informationen (Stand 28.07.2021)

Das LSF mit allen Informationen zu den Veranstaltungen des WS 21/22 wird am 23.07.2021 für die Studierenden freigeschaltet. Die Anmeldephase dauert vom 30.08.-17.09.2021. Anschließend erfolgt das automatische Losverfahren - wann genau Sie sich innerhalb der Anmeldephase anmelden, spielt also keine Rolle. In der Zeit vom 22.09.-01.10.2021 (Zulassungsphase) können Sie sich selbst für dann noch freie Kursplätze zulassen und sich auch bei Bedarf wieder von Kursen abmelden. In der Zulassungsphase können Sie sich auch, falls Sie nicht mehr zum Zug kommen sollten, auf die Wartelisten der Kurse setzen.

Für eine vorzeitige Zulassung zu Kursen etwa aufgrund von Kindererziehung oder der Pflege von Angehörigen wenden Sie sich bitte innerhalb der Anmeldephase per Mail an Dr. Stephan Knops und legen einen entsprechenden Nachweis vor.

Änderungen und Ausfälle

Sprechstunden finden derzeit generell nicht in Präsenzform statt, sondern in digitalen Formaten. Eine aktuelle Sprechstundenliste mit entsprechenden Informationen zum Ablauf/Format finden Sie unter dem o. a. Link. Alle Lehrenden können grundsätzlich per Mail kontaktiert werden. Teils finden Sie auch auf den Seiten der einzelnen Abteilungen genauere Hinweise, in welcher Form die Kontaktaufnahme zurzeit erfolgen kann.
 

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Veranstaltungen

Veranstaltungen sowie Kolloquiumstermine des SoSe 2021 finden Sie hier.

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Weitere aktuelle Meldungen

Heinrich-Barth-Briefedition ist freigeschaltet

Die Edition der Briefe von und an den Afrikaforscher Heinrich Barth (1821-65) ist jetzt online frei zugänglich unter der Adresse

https://heinrich-barth.ub.uni-due.de/

Derzeit sind nur die Transkripte der Briefe im pdf-Format einsehbar, die Digitalisate der Originalbriefe werden demnächst ebenfalls bereitgestellt.

Heinrich Barth – eine Briefedition: Vortrag und Einführung in die Online-Edition

​Prof. Dr. Christoph Marx - Der Vortrag wurde am 16.02.2021 aufgezeichnet und ist hier als Videofilm abrufbar.

Stellenausschreibung WHF im Bereich Frühe Neuzeit

Unter diesem Link finden Sie eine aktuelle Stellenausschreibung der Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit. Bewerbungsschluss ist der 11.08.2021!

Interview in Spiegel+ mit Prof. Dr. Scheller über den Umgang mit Ungewissheit in der Geschichte anlässlich der Corona-Krise

https://www.spiegel.de/geschichte/corona-und-die-geschichte-der-epidemien-der-umgang-mit-ungewissheit
Interessierte können auf Anfrage das vollständige Interview zum internen Gebrauch als PDF erhalten. Wenden Sie sich dazu bitte an Stephanie Hück.

Geschichtspraxis interkulturell: Ein Studiengang mit Praxis-Schwerpunkt

Sind Sie auf der Suche nach dem passenden Master-Studiengang ab dem Wintersemester 2021/22? Vielleicht ist unser praxisorientierter Masterstudiengang Geschichtspraxis interkulturell etwas für Sie! Weitere Informationen finden Sie, zusätzlich zum hier verlinkten Flyer, unter diesem Link.

Paul Münch zum 80. Geburtstag

Das Historische Institut der Universität Duisburg-Essen gratuliert Prof. Dr. Paul Münch ganz herzlich zu seinem 80. Geburtstag! Von 1984 bis 2006 forschte und lehrte er hier zur Geschichte der Frühen Neuzeit. Zunächst prägten ihn die Forschungen seines akademischen Lehrers Ernst Walter Zeeden zur Konfessionsbildung im frühneuzeitlichen Europa. Davon zeugt die Dissertationsschrift „Zucht und Ordnung. Reformierte Kirchenverfassungen im 16. und 17. Jahrhundert“, mit der Paul Münch 1973 an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen promoviert wurde. Anschließend war er dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent tätig und habilitierte sich 1982 mit einer mentalitätsgeschichtlichen Studie über den bürgerlichen Tugendkanon: Ordnung, Fleiß und Sparsamkeit. Seither interessierte sich Paul Münch für den Wandel gesellschaftlicher Grundüberzeugungen und Glaubensformen, darüber hinaus immer auch für die Genese wissenschaftlicher Deutungsmuster, so in seiner kritischen Auseinandersetzung mit Max Webers Protestantismusthese.

Vielen historisch interessierten Leserinnen und Lesern ist Paul Münch bekannt wegen seines Hauptwerks „Lebensformen in der frühen Neuzeit 1500-1800“, das seit 1996 drei Auflagen erlebte. Diese Gesamtschau der frühneuzeitlichen Alltagswelten stellt in vielfacher Hinsicht die Quintessenz seiner unterschiedlichen Erkenntnisinteressen und Forschungsbefunde dar. Darüber hinaus zeigt das Werk exemplarisch, wie produktiv er auf zeitgenössische Bildquellen zurückgriff. Paul Münch gehörte zu den frühen Vertretern der historischen Anthropologie im deutschsprachigen Raum. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte waren hier zum einen die Physiognomie und zum anderen die Entwicklung der frühen Unterscheidungssysteme von Menschen (nach Hautfarben, Rassen oder Nationalcharakteren). Als einer der ersten deutschen Historiker, Jahrzehnte vor der aktuellen Debatte. spürte er dem Mensch-Tier-Verhältnis nach.

Neben seinen Forschungsinteressen und der Lehre war Paul Münch ab 1994 als Beiratsvorsitzender des Instituts für Europäische Kulturgeschichte (Augsburg) tätig. Von 2000 bis 2004 war er gewählter Fachgutachter der Deutschen Forschungsgemeinschaft und zwei Jahre lang Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „Frühe Neuzeit“ im Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands (1999 bis 2001).

Paul Münch war und ist neugierig auf neue Forschungsfragen und -themen. Als begeisterter und mitreißender Hochschullehrer ließ er sich immer gerne auf die didaktischen Herausforderungen ein, welche die Lehre an der Universität mit sich brachte. Seine Qualitäten als Dozent fußen auf seiner Ausbildung. Nach seinem Abitur hatte er sich zunächst als Volksschullehrer ausbilden lassen und unterrichtete im Anschluss an verschiedenen ländlichen und städtischen Volks- und Realschulen, bevor er das Studium in Tübingen aufnahm. Parallel dazu fand er noch Zeit, sich zum staatlich geprüften Musiklehrer auszubilden. Seine Doktorandenkolloquien wurden regelmäßig nicht nur von seinen MitarbeiterInnen und Studierenden, sondern auch von SeniorstudentInnen und externen Wissenschaftlern besucht. Im Anschluss kam es bei gemeinsamen Essen zu zwanglosen Diskussionen. Paul Münchs großer Erfahrungsschatz bleibt den TeilnehmerInnen in lebhafter Erinnerung.


Bildnachweis: https://www.schwarzwaelder-bote.de/media.media.abb992b8-7285-4490-801f-7c7d6910ff58.original1024.jpg

Werkstatt an der Grenze 2021

Internationale Springschool

Das Ende des Zweiten Weltkriegs im deutsch-niederländischen Grenzraum.
Den Flyer zu der Veranstaltung finden Sie hier.
Eine niederländische Version ist auch verfügbar.
 

Berufseinstieg für Studierende der Geschichtswissenschaft

Bericht zum Workshop "Berufseinstieg für Studierende der Geschichtswissenschaft" (27.01.2021)

"Leitplanken bekommen", so Dr. Frank Kerner vom RuhrMuseum in Essen. So könnte auch das Ziel der Auftaktveranstaltung "Berufseinstieg für Studierende der Geschichtswissenschaft" lauten. Sechs Berufspraktier*innen und zwanzig Studierende führten am Mittwoch, 27.01.2021 ein angeregtes Gespräch. Ihre Gemeinsamkeit ist das Studium der Geschichtswissenschaft. Was aber braucht man an Fachkenntnissen? Welche Qualitäten sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt? Wichtig seien Netzwerke, Praktika und Auslandsaufenthalte. Oder "Vielfalt macht Eindruck", wie Fania Burger vom Moerser Kulturverein bemerkte. Es sind nicht die spezialisierten Fachkenntnisse, die im Mittelpunkt stehen, jedoch haben sich Analysefähigkeiten, Methodik und das eigenständige Erarbeiten von Themen für den Beruf bewährt. Und das bei allen Referent*innen, die nun in Museen, bei Kulturvereinen und in der Werbebranche arbeiten. Dr. Stephan Knops, Kustos des Historischen Instituts, Dorothea Bessen, Ansprechpartnerin für den 2-Fach-MA "Geschichtspraxis interkulturell", und Dr. Claudia Drawe, Leiterin des Praktikumsbüros der Fakultät, organisierten diese Veranstaltung, damit Studierende nicht zu "schiffbrüchigen Geschichtswissenschaftler*innen" werden, wie Christian Lütnant scherzhaft anmerkte.

(Text: Dr. Claudia Drawe, Praktikumsbüro der Fakultät für Geisteswissenschaften)

 

Auszeichnung

Nils Bennemann erhält für seine Dissertation „Das Wissensregime am Rhein: Rheinwissen in der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt, 1817-1880“ den Wissenschaftspreis der Sparkasse Essen für Geisteswissenschaften und Bildungswissenschaften. Zu dieser Anerkennung gratulieren wir ihm ganz herzlich!

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