Digitale Forschungsdaten in der germanistischen Sprachgeschichtsforschung

Pre-Conference-Workshop zur GGSG 2026 06.10.2026, 13–17 Uhr (mit anschließender Podiumsdiskussion 17.30-19 Uhr) Universität Duisburg-Essen, Campus Essen

Die historische Linguistik des Deutschen verfügt zunehmend über eine große Bandbreite an digitalen Ressourcen und Tools – von tief annotierten historischen Korpora bis hin zu digitalen Wörterbüchern und Editionen. Doch wie sieht der nachhaltige Umgang mit den dort versammelten Daten in der Praxis aus? Wie erschließen wir heute und mit welchen Werkzeugen historische Quellen? Welche Standardisierungen sind erforderlich, wenn Daten immer stärker in Wissensgraphen in Relation gesetzt werden? Welche Akteur:innen arbeiten in welchen institutionellen Zusammenhängen an den Herausforderungen, die solche quantitativ und qualitativ wachsenden und zunehmend vernetzten Datensammlungen betreffen? 

Fragen wie diese möchte der Workshop beleuchten, der Potenzialen, Herausforderungen und methodischen Standards beim Arbeiten mit digitalen Forschungsdaten in der germanistischen Sprachgeschichtsforschung gewidmet ist. 

Vortragsslot (Theoretische und methodische Impulse):

Expertinnen und Experten präsentieren aktuelle Best-Practice-Beispiele. Im Fokus stehen Fragen der digitalen Erschließung, der Korpuslinguistik, der Standardisierung sowie der nachhaltigen Vernetzung von Forschungsdaten.

Posterpräsentation (Werkstattberichte und Projektvorstellungen):

Laufende Forschungsprojekte, Qualifikationsarbeiten, Workflows und Tool-Demonstrationen stehen im Fokus.

Podiumsdiskussion (Zukunftsperspektiven und Nachhaltigkeit):

In einer Podiumsdiskussion stehen Zukunftsperspektiven und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt und damit auch die Frage, welche Rolle GenKI in der sprachhistorischen Datenerschließung und -Präsentation heute schon spielt oder in Zukunft spielen wird.