Instrumental Analytical Chemistry

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Gruppenfoto 30 Okt 2015 830

News

New article published in JAAS

Kuklya Jaas 2016 Cover

A. Kuklya, C. Engelhard, K. Kerpena, Ursula Telgheder, Spectroscopic characterization of a low-temperature plasma ambient ionization probe operated with helium/nitrogen plasma gas mixtures, J. Anal. At. Spectrom., 2016, 31, 1574-1581

http://dx.doi.org/10.1039/C6JA00148C

In this study, a systematic spectroscopic characterization of a low-temperature plasma (LTP) probe operated with He/N2 gas mixtures is carried out. The influence of several experimental parameters (e.g., different He/N2 gas mixtures, discharge voltage, and gas flow rate) on the dielectric-barrier discharge afterglow was studied. It was found that an increase of the nitrogen concentration in the helium discharge gas (to values higher than 0.5% N2) leads to a significant decay of N2+, He, and O emission intensities. At 1% N2 and 99% He, oxygen emission bands were not detectable and intensity of He and N2+ emission bands were reduced by approximately five times compared to features in a 100% He discharge. Interestingly, the opposite trend was observed for NO, OH, and N2 species. Here, increasing the N2 fraction in the discharge gas mixture led to an enhancement of emission intensities. Maximum emission bands intensities of OH, NO, and N2 were detected at N2 concentrations of 0.5, 0.6, and 1.0%, respectively. A further increase of the N2 fraction leads to a decrease of emission intensities for all observed species (OH, NO, N2, He, and N2+). In general, an increase in discharge gas flow rate resulted in a significant increase of NO emission band intensities for all N2/He mixtures tested. However, only a minor effect was observed for N2 emission bands. Increasing the discharge voltage resulted in an increase of emission intensities of all detected species. Combined with spatially resolved investigations of the afterglow, these results are considered helpful to further optimize LTP performance. This is especially important for portable and direct analysis instrumentation, where LTP can be used as the ionization source and lower helium gas consumption is desirable because of cost and availability.

 

New article published in Water Research

Ozonation Anilines Graphical Abstract

Tekle-Röttering, A., von Sonntag, C., Reisz, E., vom Eyser, C.,
Lutze, H.V., Türk, J., Naumov, S., Schmidt, W., Schmidt, T.C., 2016. Ozonation of anilines: Kinetics, stoichiometry, product identification and elucidation of pathways. Water Research 98, 147-159

 

Evonik Stipendium für Nerea Lorenzo Parodi

Nerea Lorenzo Parodi erhält durch die Evonik Industries AG ein Stipendium für Ihr Promotionsvorhaben „Aromatische Amine als Biomarker im menschlichem Urin: analytische Methodenentwicklung und epidemiologische Untersuchung“ an der Universität Duisburg-Essen.

Die Evonik Industries AG vergibt 3 Doktorandenstipendien mit dem Ziel der Förderung des hochbegabten wissenschaftlichen Nachwuchses an der Fakultät für Chemie der Universität Duisburg-Essen.

 

Urkunde Stipendium

 

 

Evonik Scholarship for Nerea Lorenzo Parodi

Nerea Lorenzo Parodi was awarded with a scholarship for the realization of her PhD project “Aromatic amines as biomarkers in human urine: analytical method development and epidemiological studies” at the University of Duisburg-Essen by the Evonik Industries AG.

Evonik Industries AG awards three scholarships for the realization of a Doctoral thesis with the objective of promoting highly talented young researchers at the faculty of Chemistry of the University Duisburg-Essen.

 

 

Drei neue ZIM-Projekte bewilligt:

Schnelle Vor-Ort-Analytik zur Detektion von Sulfonamiden in Wässern mittels 2D-Fluoreszenzspektroskopie (MultiDimSpec)
Laufzeit: 1.10.2015-31.3.2018

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines miniaturisierten Systems, welches die schnelle Vor-Ort-Analyse von ausgewählten Sulfonamiden in Wässern mit unterschiedlichen Matrixbestandteilen unter Einbeziehung der rechtlich geforderten Orientierungswerte erlaubt. Als Detektionsmethode wird die 2D-Fluoreszenzspektroskopie eingesetzt, da aufgrund der intensiven Fluoreszenz der Sulfonamide die Sensitivität groß genug ist, um die als Orientierungswerte geforderten Konzentrationen bestimmen zu können. Die notwendige Selektivität wird durch Aufnahme und multivariater Datenanalyse der Emissionsspektren bei unterschiedlichen Anregungswellenlängen erreicht.
Neben dem in der aquatischen Umwelt häufig nachgewiesenen Antibiotikum Sulfamethoxazol werden als weitere lndikatorsubstanzen p-Toluolsulfonamid, o-Toluolsulfonamid, Benzolsulfonamid, Sulfadiazin und Sulfamethazin gewählt.
Der in Laborversuchen getestete Prototyp wird in ein Multisensorsystem integriert und anschließend in Feldstudien erprobt. Neben der Steuerungssoftware sind komplexe Softwaremodule für die Datenauswertung zu erstellen .

Entwicklung eines DIP-APPI-IMS-Systems zur Qualitätskontrolle von chemischen und pharmazeutischen Produkten (DIPPI-IMS)
Laufzeit: 1.7.2015-31.7.2017

Im Fokus des Forschungsvorhabens steht die Entwicklung eines Direct Inlet Probe - Atmospheric Pressure Photoionization – Ion Mobility Spectrometers (DIP-APPI-IMS) als sensitives, kostengünstiges und schnelles Verfahren für die Produkt- und Qualitätskontrolle in der chemischen und pharmazeutischen Industrie. DasProbenaufgabesystem (DIP) ermöglicht das Einbringen und Verdampfen fester und flüssiger Proben. Nach der Vorabtrennung von Matrixbestandteilen, werden die Analyten mittels Photoionisation bei Atmosphärendruck (APPI) ionisiert und innerhalb weniger Millisekunden im miniaturisierten Ionenmobilitätsspektrometer separiert und detektiert. Die Leistungsfähigkeit des DIP-APPI-IMS-Systems wird anhand der Analyse von ausgewählten Wirkstoffen in Tabletten und Salben geprüft. Als Vertreter flüssiger Proben sind unterschiedliche Speiseöle zu analysieren. Als Beispiel für die Oberflächenanalytik von Produkten sollen Weichmacher in Kunststoffen herangezogen werden. 

Entwicklung einer oxidativen Abwasseraufbereitungsmethode auf der Basis von Chlordioxid (ABC)
Laufzeit: 1.7.2015-31.12.2017

Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer neuen Abwasseraufbereitungsmethode zur Elimination von Spurenstoffen und Desinfektion durch Chlordioxid. Wegen der hohen Selektivität von Chlordioxid ist das Potenzial zur Bildung unerwünschter Nebenprodukten schwächer ausgeprägt als bei dem zur Zeit diskutierten Einsatz von Ozon zur weitergehenden Abwasserbehandlung.  Zur Realisierung des neuen Oxidationsverfahrens wird ein von a.p.f  Aqua System AG entwickelter Chlordioxidgenerator an die Abwasseranwendung angepasst und im Rahmen einer mehrmonatigen Pilotierungsphase die Langzeitstabilität des Verfahrens ermittelt sowie eine Abschätzung der Kosten dieses Verfahrens durchgeführt.

 

Dr. Holger Lutze und Prof. Dr. Torsten Schmidt

Promotionspreis der Wasserchemischen für
Dr. Holger Lutze

Dr. Holger V. Lutze (Universität Duisburg-Essen) erhält 2015 den "Promotionspreis auf dem Gebiet der Wasserchemie – gefördert von der Walter-Kölle-Stiftung". Der Vorstand der Wasserchemischen Gesellschaft, eine Fachgruppe in der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (GDCh), konnte diese Auszeichnung 2015 aufgrund hervorragender Arbeiten an zwei Kandidaten verleihen.

Dr. Lutze beschäftigt sich in seiner Arbeit "Sulfate radical based oxidation in water treatment"3 mit einem innovativen radikalbasierten Wasseraufbereitungsverfahren zum Abbau persistenter Schadstoffe.

 

Dr. Walter Kölle, der 1971 als erster Wissenschaftler mit dem Fachgruppenpreis der Wasserchemischen Gesellschaft ausgezeichnet wurde, richtete 2010 bei der GDCh eine Stiftung ein, um den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Wasserchemie zu fördern. Der Promotionspreis auf dem Gebiet der Wasserchemie – gefördert von der Walter-Kölle-Stiftung - wird für herausragende Dissertationen auf den in der Fachgruppe vertretenen wissenschaftlichen Gebieten verliehen, die mit der Gesamtnote sehr gut oder besser bewertet wurden und eine besondere Leistung für die Weiterentwicklung des Fachgebiets darstellen.

Die Verleihung erfolgt einmal jährlich im Rahmen der Jahrestagung der Wasserchemischen Gesellschaft

Prof. Dr. Stefan Rumann, Prof. Dr. Torsten Schmidt und Prof. Dr. Ute Klammer

Prof. Torsten C. Schmidt unter den Preisträgern der UDE Diversity-Preise 2015

Die Universität Duisburg-Essen feierte am 09. Juni 2015 den 3. bundesweiten Diversity-Tag, in dessen Rahmen auch die Diversity-Preise verliehen wurden. Der Diversity-Engagementpreis ging diesmal an die Fakultät für Chemie: Prof. Bettina Siebers und Prof. Dr. Torsten Schmidt