Zentrum für Wasser und Umweltforschung (ZWU)

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Das Zentrum für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) ist ein interdisziplinäres und fachbereichsübergreifendes Forschungszentrum der Universität Duisburg-Essen, welches im Jahr 2003 unter dem Namen Zentrum für Mikroskalige Umweltsysteme (ZMU) gegründet wurde.
Mit der Ausrichtung auf die Themenbereiche Biodiversität, Urbaner Wasserkreislauf und Wasserqualität bedient das ZWU den Profilschwerpunkt Urbane Systeme und bündelt die Erfahrung und die Ressourcen der in der Wasser- und Umweltforschung tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Experten der Region.

Zur Beratung des Mittelstandes rief die Europäische Kommission im Jahr 2008 das Enterprise Europe Network ins Leben.

Zum zehnjährigen NRW.Europa-Jubiläum berichtet das NRW.Europa-Konsortium mit der Broschüre "NRW.Europa: Erfolgreich zu neuen Projekten, neuen Märkten und innovativen Produkten" über erfolgreiche Beispiele aus der Beratungspraxis der Experten.

Das ZWU stellt in dieser Broschüre den FutureWaterCampus vor.

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Das Wissenschaftsministerium des Landes NRW hat die weitere Förderung des vom ZWU koordinierten Forschungskollegs "Future Water" bekannt gegeben. Ab 2019 erhält das Kolleg 2,2 Millionen Euro für weitere dreieinhalb Jahre.

Im Graduiertenkolleg forschen 12 Promovierende zu Themen wie Abwasserentsorgung, Gewässerrenaturierung oder genaueren Testverfahren zur Bestimmung von Krankheitserregern. Beteiligt sind neben dem UDE-Institut für Energie- und Umwelttechnikweitere Partner aus Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft, darunter die Ruhr-Universität Bochum (RUB).

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© Pixabay

Von der Natur für die Natur lernen – das wollen Wissenschaftler aus Europa, China und Südamerika. Ihr Ziel: Städte so gestalten, dass sich die Bewohner wohl fühlen und gesund leben. Für die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) bringt die Biologin und Epidemiologin Prof. Dr. Susanne Moebus ihre Expertise in das von der EU mit 14 Millionen Euro geförderte Projekt „CLEVER Cities“ ein.

Wie begegnet man städtischen Umweltproblemen? Gemeinsam mit internationalen Kollegen sucht Prof. Moebus für Städte in Europa, darunter Hamburg, Mailand und London, sowie in China und Südamerika nach urbanen naturbasierten Lösungen.

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Auch in diesem Jahr wurden wieder 5 Preisträger*innen mit dem „Young Scientist Award“ des ZWU für die besten Masterarbeiten und Dissertationen auf dem Gebiet der Wasserforschung ausgezeichnet.

Das Auswahlgremium um Prof. Dr. Elke Dopp (IWW Zentrum Wasser, Abteilung Toxikologie), Dr. Christoph Donner (Harzwasserwerke GmbH), Prof. Dr.-Ing. Thomas Grünebaum (Ruhrverband) und Prof. Dr.-Ing. Burkhard Teichgräber (Emschergenossenschaft und Lippeverband) vergaben drei Auszeichnungen für hervorragende Masterarbeiten sowie zwei Preise für Dissertationen.

Für ihre Masterarbeit zum Suspect Target Screening von Spurenstoffen und Transformationsprodukten wurde Lotta Laura Hohrenk mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Julios Armand Kontchou erreichte den zweiten Platz mit seiner Masterarbeit zur qPCR-Methode. Als drittbeste Masterarbeit wurde die Arbeit von Elena Josefine Schäfer geehrt, die ein Bewertungssystem für die verschiedenen Verfahren der weitergehenden Spurenstoffelimination auf kommunalen Kläranlagen entwickelt hat.

Den ersten Preis für die beste Disseration erhielt Dr. Martina Weiss für ihre Arbeit über genetische Untersuchungen zu Artendiversität und Populationsstruktur. Für seine Arbeit zur Detektion und Bewertung enteraler humanpathogener Viren in komplexen Wassermatrices wurde Dr. Mats Leifels mit dem zweiten Platz geehrt. Dr. Leifels ist Absolvent des Future Water Fortschrittskolleg.

Wir gratulieren allen Preisträgern!

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10th International Water & Health Seminar, Cannes Auszeichnung für Doktorarbeit des ZWU-Forschungskollegs Future Water (Toxikologie am IWW Zentrum Wasser)

Vom 25.6. bis 27.6.2018 fand zum zehnten mal das internationale Doktorandenseminar “Water & Health” in Cannes (Frankreich) statt. Themen, die präsentiert wurden, fielen in die Bereiche Wasserhygiene, Toxikologie, Mikrobiologie, Risikobewertung, analytische Chemie und Wasseraufbereitung im Hinblick auf die Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen.

Prämiert wurden Themen zur Antibiotikaresistenz von Bakterien in Biofilmen in sanitären Anlagen von Krankenhäusern (1. Platz, Frau Ester Sib, Universität Bonn, Betreuer Prof. M. Exner), zur Persistent von Legionellen in Amöben in Biofilmen von Trinkwasserinstallationen (2. Platz, Herr Mohamed Shaheen, University of Alberta, Canada, Betreuer: Prof. N. Ashbolt), zur Bewertung von endokrinen Effekten von Arzneimittelrückständen im Abwasser und deren Mischtoxizität (3. Platz, Frau Helena Bielak, Future Water-Kollegiatin, Universität Duisburg-Essen und IWW Zentrum Wasser, Betreuer: Prof. E. Dopp) und zum Nachweis mikrobieller Verunreinigungen von Oberflächenwasser mit der qPCR (4. Platz, Frau Sydney Rudko, University of Alberta, Canada). 

Sowohl Frau Bielak als auch Frau Dopp sind Mitglieder des Zentrums für Wasser- und Umweltforschung der Universität Duisburg-Essen. Die Beiträge des Seminars werden in einem Sonderband des Journals of Hygiene and Environmental Health (Editor Prof. Wilhelm, Bochum) veröffentlicht werden.

Professor Florian Leese von der UDE wird für seine Arbeiten im Bereich der aquatischen Ökosystemforschung ausgezeichnet. Mit der Etablierung molekularbiologischer Technologien für die Bewertung von Gewässerqualität hat Leese Pionierarbeit geleistet.

Das Kuratorium der Stiftung wählte ihn auf Empfehlung seiner beratenden Jury (Prof. Dr. Peter Krebs, TU Dresden; Prof. Dr. Klaus Kümmerer, Leuphana Universität Lüneburg; Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie; Prof. Dr. Peter Haase, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung) aus zahlreichen Bewerbungen aus.

Der Preis der Rüdiger Kurt Bode-Stiftung ist mit 100.000 Euro dotiert und wird am 3. Juli 2018 im Rahmen der 9. Water Research Horizon Conference in Dresden verliehen.

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© Universität zu Köln

7.500 lebende Mikro-Algenkulturen machen die CCAC (Culture Collection of Algae at the University of Cologne) zur weltweit größten Sammlung ihrer Art. Sie zieht demnächst von Köln an die Fakultät für Biologie der Universität Duisburg-Essen (UDE). Die Algensammlung verstärkt die Wasserforschung an der UDE, die durch das Zentrum für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) gebündelt wird.

Die angewandte Algenforschung besitzt hohes Innovationspotential: Mit ihnen lassen sich zum Beispiel Mikroschadstoffe aus dem Abwasser entfernen; aber sie beherbergen auch viele Naturstoffe und sind daher für die Gesundheits- und Lebensmittelindustrie interessant. Diese Aspekte sollen vor allem im geplanten FutureWaterCampus des ZWU erforscht werden.

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Auch im Jahr 2018 verlieh die Universität den "Duisburg-Essener Lehrpreis" für in der Lehre besonders engagierte Wissenschaftler*innen.

Gewürdigt für sein außergewöhnlihces Engagement und seine Leistungen in der Lehre wurde in diesem Jahr Herr Prof. Dr. Florian Leese, Arbeitsgruppenleiter Aquatische Ökosystemforschung der Fakultät für Biologie.

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© freerangestock.com

Acht Projekte wurden jetzt zum Auf- und Ausbau von Forschungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen ausgewählt. Erfolgreich war dabei auch das Konzept des FutureWaterCampus (FWC) der Universität Duisburg-Essen (UDE), das zur Antragstellung aufgefordert wurde. Demnächst kann also ein neuer Forschungsbau auf dem Thurmfeld am Essener Uni-Campus entstehen, der die Aktivitäten im Bereich der Wasserforschung bündeln wird.

Überzeugt hat die Jury die gute Vorarbeit des Zentrums für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) an der UDE. Dank seiner Vernetzungsaktivität wurden bereits mehrere Forschungsverbünde und anwendungsnahe Projekte mit Partnern aus Unternehmen, Verbänden und Zivilgesellschaft durchgeführt, etwa das Fortschrittskolleg FUTURE WATER, in dem derzeit zwölf Promovierende forschen.

Der FWC greift eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit auf: Wie kann der Umgang mit Wasser und Abwasser nachhaltig gestaltet werden? Im Fokus steht hier vor allem die effizientere Wassernutzung; dazu leistet der FWC mit seinem inter- und transdisziplinären Forschungsumfeld einen essentiellen Beitrag, etwa durch die Entwicklung gekoppelter Verfahren, Prozesse und Technologien. Dazu zählt auch die geplante Verwendung innovativer technischer Membranen in der Wasserwirtschaft mit weitreichenden Einsatzgebieten.

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