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Das Zentrum für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) ist ein interdisziplinäres und fachbereichsübergreifendes Forschungszentrum der Universität Duisburg-Essen, welches im Jahr 2003 unter dem Namen Zentrum für Mikroskalige Umweltsysteme (ZMU) gegründet wurde.
Mit der Ausrichtung auf die Themenbereiche Biodiversität, Urbaner Wasserkreislauf und Wasserqualität bedient das ZWU den Profilschwerpunkt Urbane Systeme und bündelt die Erfahrung und die Ressourcen der in der Wasser- und Umweltforschung tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Experten der Region.

UDE ist 1. Wahl für Spitzenforscher

Recycling in hundert Meter Tiefe

Bye bye California, hallo Ruhrgebiet heißt es für Dr. Alexander Probst. Der Biologe wechselt von einer der renommiertesten Universitäten der Welt an die Uni Duisburg-Essen (UDE). Probst gehört zu den Spitzenforschern, die über das Rückkehrprogramm des Wissenschaftsministeriums ihre Karriere in NRW fortsetzen. An der UDE vertritt er die Professur für „Aquatische Mikrobielle Ökologie“ und legt seinen Schwerpunkt auf biologisches Recycling in hundert Meter Tiefe.

„Für meine Forschung ist die UDE und ihr Zentrum für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) einer der besten Standorte Deutschlands“, begründet Probst seine Teilnahme am Rückkehrprogramm. „Ein anderes Forschungsinstitut kam für mich gar nicht in Frage.“

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Wissenschaftler veröffentlichen Report zur Wasserversorgung in Städten

Wie wollen wir in Zukunft leben?

Mehr als die Hälfte der Menschheit lebt derzeit in urbanen Gegenden. Der nachhaltige Umgang mit der Ressource Wasser ist grundlegend, um für zukünftige Generationen lebenswerte Städte zu erhalten. Das meinen 26 junge brasilianische und deutsche Wissenschaftler, die zukunftsorientierte Forschungsfragen zum Wassermanagement in einem Workshop entwickelt haben, der von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Brasilianischen Akademie der Wissenschaften und dem Zentrum für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) der Universität Duisburg-Essen organisiert wurde. Ergebnis ist der Report „How Do We Want to Live Tomorrow? Perspectives on Water Management in Urban Regions”, der am 28.06.2017 veröffentlicht wurde.
     
Der Report beschäftigt sich mit dem verantwortungsvollen Umgang mit Abwasser, Regenwasser und Verschmutzungen. Nach Angaben der Vereinten Nationen werden bis 2050 zusätzliche 2,5 Milliarden Menschen in Städten leben. Die Autoren des Reports sind sich einig, dass ein nachhaltiges Wassermanagement eine zentrale Voraussetzung für gesundes und umweltfreundliches urbanes Leben ist. Die Wissenschaftler betonen, dass in vielen Städten die Grundwasservorräte knapp werden und versiegelte Flächen verhindern, dass sich genug neues Wasser ansammelt. Weiterhin weist der Report auf die Gesundheitsrisiken hin, die von mit Medikamenten, Metallen oder Pestiziden kontaminiertem Trinkwasser und mangelhaften sanitären Anlagen ausgehen.
Zu diesen Herausforderungen haben die Wissenschaftler konkrete Forschungsfragen formuliert, deren Beantwortung aus ihrer Sicht zu einem zukunftssicheren Wassermanagement in Städten beitragen kann.

Hier finden Sie den englischsprachigen Report zum download "How Do We Want to Live Tomorrow?"

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Preisverleihung auf dem UDE-Sommerfest

Young Scientist Award des ZWU

Anfang 2017 lobte das Zentrum für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) zum neunten Mal den Young Scientist Award (YSA) für herausragende Abschlussarbeiten von Studierenden und Nachwuchswissenschaftlern auf dem Gebiet der Wasserforschung aus. Wie auch in den vergangenen Jahren wurden die Gewinner auf dem Sommerfest der UDE gewürdigt. Die praxisnahen und aktuellen Arbeiten wurden zuvor durch eine unabhängige externe Jury gesichtet und zur Prämierung vorgeschlagen. Die Auswahl spiegelt die enorme Bandbreite der umweltrelevanten Themen wider, die durch das ZWU abgedeckt und derzeit bearbeitet werden.

Die Preisträger und Preisträgerinnen bearbeiteten Fragestellungen aus den Fachgebieten Fluss- und Auenökologie, Wassertechnik, Analytische Chemie, Aquatische Ökologie und Toxikologie.

Der 1. Platz der prämierten Dissertationen ging an Herrn Dr. Leps für seine Arbeit zum Thema Wirbellose als ökologische Indikatoren in Flüssen. Herr Dr. Keller erhielt für seine Arbeit über die Bedeutung hydraulisch bedingter Deckschichtwiderstände beim Membranfouling den 2. Platz.

Die beste Masterarbeit erstellte Frau Schönsee zum aktuellen Thema des partikelgebundenen Transportes von Metallen an kleine Polymerpartikel (Mikroplastik). Der Preis für die zweitbeste Masterarbeit ging an Frau Woermann, die sich mit der Abschätzung von Eintragsmengen von Pflanzenschutzmitteln in die Umwelt beschäftigte. Frau Hülskamp wurde für Ihre Arbeit über den Duftstoff Tonalid mit dem 3. Platz ausgezeichnet.

Wir gratulieren allen Preisträgern!

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4.- 17. September 2017, Universität Duisburg-Essen, Campus Essen

DAAD Serial Summer School - Enhanced technologies for water and wastewater treatment in urban systems

The University of Duisburg-Essen is hosting the DAAD Serial Summer School “Water in Urban Life 2020 – transition towards sustainable water resource management in urban systems?“ for Master and PhD students with three consecutive summer schools from 2015 to 2017. The aim of this summer school series is not only the transfer of interdisciplinary water knowledge and sustainable approaches but also to create integrated urban water management concepts.
The third summer school “Enhanced technologies for water and wastewater treatment in urban systems“ addresses the impact of different waste water management and drinking water utilization strategies on human health within urban water cycles.

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22. - 23. November 2017, Universität Duisburg-Essen, Campus Essen

Workshop "Flussgebietsmanagement"

Dieser Workshop widmet sich dem aktuellen wasserwirtschaftlichen Themen rund um den Umsetzungsprozess der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL). Wasserwirtschaft für Infrastruktur und Daseinsvorsorge, aber auch im Sinne von Nachhaltigkeit zum Schutz des Naturhaushalts und der natürlichen Ressourcen  - dies sind Kernthemen, die diese Richtlinie europaweit aufgreift. Da die Richtlinie als einen wesentlichen Aspekt das Denken und Handeln in flussgebietsbezogenen Einheiten vorgibt, war es naheliegend, die Erfahrungen einer integralen Bewirtschaftung von Flussgebieten, die seit Jahrzehnten insbesondere bei den Wasserwirtschaftsverbänden in Nordrhein-Westfalen vorliegen, für die Veranstaltung zu nutzen.

Die Veranstaltung ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der DWA e.V., der EWA, des BWK e.V., des IFWW und des ZWU.

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