Zentrum für Wasser und Umweltforschung (ZWU)

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Das Zentrum für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) ist ein interdisziplinäres und fachbereichsübergreifendes Forschungszentrum der Universität Duisburg-Essen, welches im Jahr 2003 unter dem Namen Zentrum für Mikroskalige Umweltsysteme (ZMU) gegründet wurde.
Mit der Ausrichtung auf die Themenbereiche Biodiversität, Urbaner Wasserkreislauf und Wasserqualität bedient das ZWU den Profilschwerpunkt Urbane Systeme und bündelt die Erfahrung und die Ressourcen der in der Wasser- und Umweltforschung tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Experten der Region.

Das derzeit gängige Flammschutzmittel („Polymeric FR“) ist möglicherweise doch nicht so stabil wie zunächst gedacht: Ein interdisziplinäres Team von Forschern des Zentrums für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) hat herausgefunden, dass es sowohl durch UV-Strahlung als auch Hitze bei 60 Grad Celsius zu kleineren Molekülen abgebaut wird. Einige der dabei entstehenden Stoffe sind potenziell umweltschädlich. Die Ergebnisse sind jetzt in der Zeitschrift „Environmental Science & Technology“ erschienen.

Der Artikel steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung:
"Degradation of the Polymeric Brominated Flame Retardant “Polymeric FR” by Heat and UV Exposure"

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Die Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) wächst weiter zusammen: Prof. Dr. Malte Behrens wird in den kommenden vier Jahren als UA Ruhr-Professor für Materialchemie von Katalysatoren an der Universität Duisburg-Essen (UDE) und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) lehren und forschen.

Der UDE-Chemiker ist bereits Sprecher eines gemeinsamen Sonderforschungsbereichs (SFB) mit der RUB und der vierte standortübergreifende UA-Ruhr-Professor. Das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) fördert das Vorhaben mit einer Million Euro.

Ziel der UA Ruhr-Professur ist es, neue Katalysatoren für Oxidationsreaktionen zu entwickeln, zu untersuchen und zu verstehen. Prof. Behrens: „Weil sich Katalysatoren unter Reaktionsbedingungen stark verändern können, werden wir uns unter dem Dach der UA Ruhr-Professur vor allem mit der Raman-Spektroskopie beschäftigen, um die Funktionsweise der Katalysatoren während des Betriebes zu entschlüsseln. Dazu richten wir ein spezielles Spektroskopie-Labor an der RUB ein sowie neue Synthese- und Katalyselabore im NanoEnergieTechnikZentrum NETZ der UDE und ein Labor für Photokatalyse in wässrigen Lösungen im künftigen Future Water Campus der UDE.

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Mining has a great potential to cause long-lasting environmental impacts, particularly on regional water resources. In many cases, environmental concerns and government regulations have contributed to reduce effects of mining on water and environment. However, compliance with and enforcement of government regulations differ worldwide. Moreover, the risk of mining accidents is always present. Therefore, it requires a sustainable water management in mining and post-mining landscapes to avoid water pollution and to cope with negative effects of mining activities.

The German National Academy of Sciences Leopoldina, the Brazilian Academy of Sciences (ABC), the Centre for Water and Environmental Research at the University of Duisburg-Essen (ZWU), Germany, and the National Institute of Science and Technology on Mineral Resources, Water, and Biodiversity (INCT-Acqua), Brazil, bring together young researchers (mainly post-docs) to analyze this specific water management topic, in an international and interdisciplinary context.

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Neues Forschungsprojekt zur Weiterentwicklung des Hybridverfahrens Flockung/Ultrafiltrationsmembran zur Wasseraufbereitung AiF-ZIM - Kooperationsprojekt Floc-Mem gestartet

Das Kooperationsvorhaben zur Entwicklung eines angepassten Flockungsmittels und Flockungsprozesses für die Anwendung in einem Multi-Purpose-Prozess mit der Membranfiltration für die Wasseraufbereitung wird vom BMWi über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) mit einer Projektlaufzeit von 3 Jahren (September 2018 – August 2021) gefördert.

Partner in diesem Vorhaben sind der Lehrstuhl MVT-WT - Mechanische Verfahrenstechnik / Schwerpunkt Wassertechnik der UDE (Prof. Panglisch), das IWW Zentrum Wasser, die Dr. Nüsken Chemie GmbH sowie die WAT-membratec water technology GmbH & Co. KG.

Das Projektziel ist die maßgeschneiderte Anpassung von Flockungsmittel und - prozess an die Membran zur selektiven Entfernung von membranfoulenden Substanzen. Gleichfalls sind grundlegende Erkenntnisse sowohl zu den chemischen als auch technischen Zusammenhängen zwischen dem Flockungsprozess und der Bildung bzw. Vermeidung von Membranfouling Ziel dieses Projektes.

Zur Beratung des Mittelstandes rief die Europäische Kommission im Jahr 2008 das Enterprise Europe Network ins Leben.

Zum zehnjährigen NRW.Europa-Jubiläum berichtet das NRW.Europa-Konsortium mit der Broschüre "NRW.Europa: Erfolgreich zu neuen Projekten, neuen Märkten und innovativen Produkten" über erfolgreiche Beispiele aus der Beratungspraxis der Experten.

Das ZWU stellt in dieser Broschüre den FutureWaterCampus vor.

Schauen Sie doch einmal rein:

Broschüre zum Download

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Das Wissenschaftsministerium des Landes NRW hat die weitere Förderung des vom ZWU koordinierten Forschungskollegs "Future Water" bekannt gegeben. Ab 2019 erhält das Kolleg 2,2 Millionen Euro für weitere dreieinhalb Jahre.

Im Graduiertenkolleg forschen 12 Promovierende zu Themen wie Abwasserentsorgung, Gewässerrenaturierung oder genaueren Testverfahren zur Bestimmung von Krankheitserregern. Beteiligt sind neben dem UDE-Institut für Energie- und Umwelttechnikweitere Partner aus Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft, darunter die Ruhr-Universität Bochum (RUB).

Zur Pressemitteilung der Landesregierung

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Auch in diesem Jahr wurden wieder 5 Preisträger*innen mit dem „Young Scientist Award“ des ZWU für die besten Masterarbeiten und Dissertationen auf dem Gebiet der Wasserforschung ausgezeichnet.

Das Auswahlgremium um Prof. Dr. Elke Dopp (IWW Zentrum Wasser, Abteilung Toxikologie), Dr. Christoph Donner (Harzwasserwerke GmbH), Prof. Dr.-Ing. Thomas Grünebaum (Ruhrverband) und Prof. Dr.-Ing. Burkhard Teichgräber (Emschergenossenschaft und Lippeverband) vergaben drei Auszeichnungen für hervorragende Masterarbeiten sowie zwei Preise für Dissertationen.

Für ihre Masterarbeit zum Suspect Target Screening von Spurenstoffen und Transformationsprodukten wurde Lotta Laura Hohrenk mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Julios Armand Kontchou erreichte den zweiten Platz mit seiner Masterarbeit zur qPCR-Methode. Als drittbeste Masterarbeit wurde die Arbeit von Elena Josefine Schäfer geehrt, die ein Bewertungssystem für die verschiedenen Verfahren der weitergehenden Spurenstoffelimination auf kommunalen Kläranlagen entwickelt hat.

Den ersten Preis für die beste Disseration erhielt Dr. Martina Weiss für ihre Arbeit über genetische Untersuchungen zu Artendiversität und Populationsstruktur. Für seine Arbeit zur Detektion und Bewertung enteraler humanpathogener Viren in komplexen Wassermatrices wurde Dr. Mats Leifels mit dem zweiten Platz geehrt. Dr. Leifels ist Absolvent des Future Water Fortschrittskolleg.

Wir gratulieren allen Preisträgern!

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© Universität zu Köln

7.500 lebende Mikro-Algenkulturen machen die CCAC (Culture Collection of Algae at the University of Cologne) zur weltweit größten Sammlung ihrer Art. Sie zieht demnächst von Köln an die Fakultät für Biologie der Universität Duisburg-Essen (UDE). Die Algensammlung verstärkt die Wasserforschung an der UDE, die durch das Zentrum für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) gebündelt wird.

Die angewandte Algenforschung besitzt hohes Innovationspotential: Mit ihnen lassen sich zum Beispiel Mikroschadstoffe aus dem Abwasser entfernen; aber sie beherbergen auch viele Naturstoffe und sind daher für die Gesundheits- und Lebensmittelindustrie interessant. Diese Aspekte sollen vor allem im geplanten FutureWaterCampus des ZWU erforscht werden.

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© freerangestock.com

Acht Projekte wurden jetzt zum Auf- und Ausbau von Forschungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen ausgewählt. Erfolgreich war dabei auch das Konzept des FutureWaterCampus (FWC) der Universität Duisburg-Essen (UDE), das zur Antragstellung aufgefordert wurde. Demnächst kann also ein neuer Forschungsbau auf dem Thurmfeld am Essener Uni-Campus entstehen, der die Aktivitäten im Bereich der Wasserforschung bündeln wird.

Überzeugt hat die Jury die gute Vorarbeit des Zentrums für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) an der UDE. Dank seiner Vernetzungsaktivität wurden bereits mehrere Forschungsverbünde und anwendungsnahe Projekte mit Partnern aus Unternehmen, Verbänden und Zivilgesellschaft durchgeführt, etwa das Fortschrittskolleg FUTURE WATER, in dem derzeit zwölf Promovierende forschen.

Der FWC greift eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit auf: Wie kann der Umgang mit Wasser und Abwasser nachhaltig gestaltet werden? Im Fokus steht hier vor allem die effizientere Wassernutzung; dazu leistet der FWC mit seinem inter- und transdisziplinären Forschungsumfeld einen essentiellen Beitrag, etwa durch die Entwicklung gekoppelter Verfahren, Prozesse und Technologien. Dazu zählt auch die geplante Verwendung innovativer technischer Membranen in der Wasserwirtschaft mit weitreichenden Einsatzgebieten.

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