Aktuelles aus dem ZWU

Wir berichten hier über aktuelle Aktivitäten und Neuigkeiten aus dem ZWU Netzwerk.

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Dezember 2021FUTURE WATER Kolloquium 2021/22

Im Namen des Koordinationsteam FUTURE WATER darf ich Sie herzlich zum FUTURE WATER Kolloquium für das Wintersemester 2021/22 einladen!

Das Programm bietet wieder viele spannende Vorträge zu topaktuellen Themen von Referent:innen aus dem Kreis der Kollegiat:innen und Fachreferent:innen aus dem Wasserbereich.
Aufgrund der aktuelle Lage wird das Kolloquium erneut im Online-Format über Cisco Webex stattfinden.

Wir begrüßen zu Beginn der Reihe am Donnerstag, den 9. Dezember 2021 zwei Referenten, die zum Themenschwerpunkt Klimaanpassung referieren werden:

FUTURE WATER Kolloquium

09.12.2021 - 16.00 Uhr

Frederik Brandenstein
FUTURE WATER Kollegiat, Rhein-Ruhr-Institut (RISP) / Universität Duisburg-Essen
Das Projekt R2K-Klim+/Klimaanpassung und ihre Stakeholder in der Logistikbranche

Dr. Gottfried Lennartz
gaiac - Forschungsinstitut für Ökosystemanalyse und -bewertung e.V.
Analyse städtischer Strukturen als Grundlage zur Ableitung von Klimaanpassungsmaßnahmen


Alle Interessierten sind herzlichst zur Teilnahme eingeladen!


Anmeldung zur Teilnahme bitte an:
  koordination@nrw-futurewater.de

November 2021Young Scientist Award 2021 Ausschreibung eröffnet

Das ZWU lobt zum vierzehnten Mal den Young Scientist Award (YSA) für herausragende Abschlussarbeiten von Studierenden und Nachwuchswissenschaftler*innen aus.

Preiswürdig sind wissenschaftlich herausragende Master-/ Magister-/ Diplom- und Staatsexamensarbeiten sowie Dissertationen, die an der Universität Duisburg-Essen im Jahr 2021 abgeschlossen wurden.

Es sind Arbeiten aus allen Fachbereichen zugelassen, wichtiges Kriterium ist aber ein enger Bezug zu den Forschungsthemen des ZWU. Zulässig sind dabei auch Arbeiten, die an externen Einrichtungen angefertigt wurden (z.B. an An-Instituten der UDE oder Partneruniversitäten), solange der Abschluss an der UDE bzw. im Rahmen von kooperativen ZWU-Projekten stattfand.

Wir freuen uns bis zum 15. Februar 2022 auf zahlreiche Bewerbungen !

Zur Ausschreibung...
© Emschergenossenschaft/Lippeverband

Oktober 2021Verbundprojekt MERLIN - 21 Mio. Euro EU-Förderung für Renaturierung

Das von Prof. Hering & Dr. Birk (Aquatische Ökologie, UDE) koordinierte Verbundprojekt MERLIN* wird von der EU bis 2025 mit 21 Millionen Euro gefördert. Beteiligt sind 44 Partner aus ganz Europa, darunter Universitäten, Forschungsinstitute, Naturschutzorganisationen sowie Akteure aus Wirtschaft, Verwaltung und Kommunen.

MERLIN sucht nach neuen, weithin anwendbaren Lösungen für die Wiederherstellung der Funktionen von Süßwasser-Ökosystemen, um etwa den Hochwasserrückhalt zu verbessern und Kohlendioxid zu speichern.

10 Millionen der EU-Förderung fließen in 17 Gebiete von Finnland bis Israel, in denen derzeit Bäche, Flüsse sowie Moore und Feuchtgebiete in einen naturnahen Zustand zurückgeführt werden. Diese großen Projekte werden mit EU-Mitteln erweitert und vernetzt und zu europaweiten Vorbildern ausgebaut. In Deutschland ist die Renaturierung der Emscher eins der geförderten Projekte. Nachdem der ehemalige Schmutzwasserlauf bereits mit großen Aufwand gereinigt und naturnah umgestaltet worden ist, trägt MERLIN nun zur weiteren Aufwertung des Gewässerumfeldes bei.

* MERLIN – Mainstreaming Ecological Restoration of freshwater-related ecosystems in a Landscape context: INnovation, upscaling and transformation“

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September 2021Prof. Niemann (UDE) mit 2 Projekten im Wettbewerb InnovationUmweltwirschaft.NRW erfolgreich

34 Bewerber konnten sich in der Vorauswahl des Wettbewerbs "InnovationUmweltwirtschaft.NRW" durchsetzen und wurden zur Förderung empfohlen. Zwei Projekte von Prof. Niemann (Wasserbau & Wasserwirtschaft, UDE) befinden sich unter den erfolgreichen Projekten:

Abot-Modell-WKA -Validierung eines Steuerungstools für die fischverhaltenbezogene Steuerung von Wasserkraftanlagen
Koordiniert vom Büro für Umweltplanung, Gewässermanagement und Fischerei

Smart Green City –Versetze Sensorik für einen smarten urbanen Wasserhaushalt
Koordiniert von Okeanos Consulting GbR

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September 2021DWA Workshop Flussgebietsmanagment

Die Wasserwirtschaft steht vor der Herausforderung, den dritten Bewirtschaftungsplan so aufzuarbeiten und darzulegen, dass damit am Ende des Jahres 2027 kein Vertragsverletzungsverfahren der EU droht.

Diesen aktuellen Sachstand greift der diesjährige Online-Workshop Flussgebietsmanagement am 10. November auf und wird sich mit den damit verbundenen Chancen und Risiken auf nationaler und internationaler Ebene befassen.

Die DWA richtet den Workshop erneut in Zusammenarbeit mit dem ZWU, der EWA und dem BWK (NRW) in Kooperation mit dem IFWW aus.

Weitere Informationen und Anmeldung: Workshop Flussgebietsmanagement

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© UDE/Bettina Engel-Albustin

August 2021Engagement für die Wissenschaftskommunikation - Erfolg für Dr. Stéphane Kenmoe

Der Theoretische Physiker Stéphane Kenmoe hat die Serie „Science in the City“ (deutsch etwa: Wissenschaft in der Stadt) entwickelt, die im afrikanischen Fernsehen (DASH TV) und bei YouTube läuft. Nun wird sein Engagement für die Wissenschaftskommunikation auf der Berliner „Falling Walls“-Konferenz gewürdigt.

Kenmoe, der als Postdoc am Lehrstuhl für Theoretische Chemie arbeitet, konnte sich bei 189 Einreichungen und 50 Finalisten durchsetzen und ist einer der 20 Sieger:innen in der Kategorie „Science Engagement“. Anfang November darf er sein Projekt vor einem Weltpublikum bei der „Falling Walls“-Konferenz vorstellen und hat die Chance, sich auch noch den Titel „Breakthrough of the year“ zu sichern.

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August 2021RhineCleanUp 2021 mit AquaSmarTech

Die AquaSmarTech-Gruppe, die Hochschulgruppe des UDE Studienganges MTW³ "Management and Technology of Water and Wastewater", wird am diesjährigen RhineCleanUp teilnehmen.

Die Gruppe hat für den Termin am Samstag, den 11. September 2021 ein Cleanup-Team angemeldet und freut sich auf helfende Hände!

Mehr Informationen über aquasmartech@uni-due.de oder RhineCleanUp

Mehr zum RhineCleanUp...
© freerangestock.com

August 2021BMBF Verbundvorhaben - Kultivierung von aquatischen Mikroben

Mikroorganismen und ihre natürlichen Lebensgemeinschaften im Labor wachsen lassen – dieses Ziel verfolgt das neue Forschungsvorhaben „MultiKulti“ an der Universität Oldenburg. Das Forscher-Team – unter anderem von der Aquatischen Mikrobiellen Ökologie der UDE - entwickelt hierfür einen Bioreaktor, der natürliche Lebensbedingungen von Mikroben simuliert. Das BMBF fördert das Vorhaben mit 2,5 Mio Euro über 3 Jahre.

Die Forschenden der UDE werden Verfahren der Bioinformatik anwenden, die es möglich machen, den Stoffwechsel der Zielmikroben vorherzusagen. Außerdem soll eine Methode basierend auf DNA- Sequenzierungstechnik zur Reaktorüberwachung entwickel werden.

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Viren und ihr Wirt © V. Turzynski, L. Griesdorn, A. Probst

August 2021Neue Viren im Grundwasser - Internationale Studie zu lytischen Archaeenviren

Prof. Probst (Aquatische Mikrobielle Ökologie, UDE) und eine internationale Forschergruppe fanden Altiarchaeen im Grundwasser der Mühlbacher Schwefelquelle in Isling, Regensburg. Auf die unbekannten Viren, die die Mikroorganismen befallen, stießen sie bei der Analyse des Wassers, das sie einem 35 m tiefen Grundwasserleiter (Aquifer) der Schwefelquelle entnahmen. Im Labor sind die viralen Erreger noch nicht anzüchtbar und deshalb namenlos.

Probst, A. et al.: „Lytic archaeal viruses infect abundant primary producers in Earth’s crust”, in: Nature Communications 12 (30 July 2021): https://www.nature.com/articles/s41467-021-24803-4

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Einfluss von Anionen auf die Emission von völlig anorganischen Goldnanoclustern © CENIDE

Juli 2021Fluoreszenz von Edelmetall-Nanoclustern

In dieser Arbeit demonstrieren Forschende um Frau Ziefuss (Technische Chemie I) die größenkontrollierte Erzeugung ligandenfreier Gold-Nanocluster durch eine moderne laserbasierte Synthesemethode. Diese Spezies zeigen eine helle blaue Fluoreszenz, deren Intensität eine direkte Funktion der Oberflächenladungsdichte ist, die leicht durch den pH-Wert des umgebenden Mediums eingestellt werden kann. Den Forschenden ist es erstmal gelungen, solch kleine Partikel ohne organische Biomoleküle auf der Oberfläche herzustellen und die optischen Eigenschaften zu beobachten.

Die Studie, an der mehrer Arbeitsgruppen der UDE beteiligt waren, ist im Rahmen eines DFG-Forschungsprojektes entstanden. Das Forschungsthema bietet thematische Anknüpfungspunkte für die Photokatalyse-Forschung, die im Rahmen des FutureWaterCampus (FWC) durchgeführt wird.

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Juli 2021ICRS-Ehrenpreis für Prof. Helmut Schuhmacher

Die ICRS Internationale Coral Reef Society - die bedeutendste Gesellschaft für Korallenriffforschung -  hat UDE-Professor Helmut Schuhmacher mit ihrem Ehrenpreis ausgezeichnet.

Der ehemalige Leiter des damaligen Instituts für Ökologie, jetzt Aquatische Ökologie, an der UDE gilt als einer der führenden Korallenriffökologen Deutschlands und machte sich vor allem durch seine Untersuchungen zur Auswirkung von Klimawandel und Umweltverschmutzung auf die Riffe einen Namen.

Herzlichen Glückwunsch!

Zur ICRS Webseite...

Juli 2021EU-Projekt: Mikroorganismen als Indikatoren für Öl- und Gasspeicher

Mikroorganismen standardmäßig als Indikatoren für Erdöl- und Erdgas-Lager nutzen, um umweltbelastende Probebohrungen zu verhindern: Das will das Projekt „Prospectomics“ erreichen. Forschende um UDE-Professor Alexander Probst sind maßgeblich beteiligt. Die EU fördert das Projekt für 42 Monate mit 3,4 Mio Euro.

Das Projekt verfolgt einen molekularbiologischen Ansatz: Veränderungen in Sedimenten oberhalb von Lagerstätten sollen anzeigen, wo Mikroorganismen Kohlenwasserstoffen ausgesetzt sind. Mit Hilfe moderner Verfahren der Bioinformatik will „Prospectomics untersuchen, wie Veränderungen der mikrobiellen Gemeinschaften mittels Metagenomik, -transkriptomik und -proteomik erfasst werden können.

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© Fraunhofer IME

Juni 2021Projekt „TrenDNA“ - Förderung vom Umweltbundesamt

Unter Federführung der UDE entwickeln Forschende im Projekt „TrenDNA –Untersuchungen zur biologischen Vielfalt mit der Umweltprobenbank des Bundes“ gemeinsam mit Forschenden der Universität Trier, der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung sowie des Fraunhofer IME neue genetische Methoden, mit denen Proben ausgewertet werden können.

Mit Hilfe von Hochdurchsatzsequenzierung sollen zeitliche Biodiversitätstrends umfassend betrachtet und Maßnahmen entwickelt werden, so Florian Leese, Sprecher des Projekts.

Mehr Informationen zur Umweltprobenbank...

Juni 2021Start der Sanierungsarbeiten am Thurmfeld

Die Sanierungsarbeiten auf dem ehemaligen Industriegelände am Thurmfeld haben begonnen. Der belastete Boden wird bis Herbst 2022 aufgearbeitet, um im Anschluss mit dem Bau des FutureWaterCampus zu beginnen.

Die Westdeutsche Allgemeine WAZ war bei der Baustellenbegehung dabei und berichtete:

Thurmfeld wird von Altlasten befreit

Zum Artikel in der WAZ...

Juni 2021Rahmen- und Positionspapier der Water Science Alliance

Die Deutsche Wasserforschungsallianz Water Science Alliance e.V. (WSA), eine disziplinenübergreifende Gemeinschaft der deutschen Wasserforschung, hat soeben das Strategie-Rahmenpapier

Wassersysteme im Wandel - Herausforderungen und Forschungsbedarfe für die deutsche Wasserforschung 

sowie einen ersten Wasserstandpunkt zum Entwurf der Nationalen Wasserstrategie des Bundeumweltministerium  veröffentlicht.

 

Mehr Informationen zur WSA...

Juni 2021Neue DAAD-Hochschulkooperation mit der EJUST in Ägypten

Das ZWU koordiniert gemeinsam mit dem UDE Lehrstuhl Mechanische Verfahrenstechnik / Wassertechnik das vom DAAD für 4 Jahre geförderte Kooperationsprojekt "Egyptian-German Academic Excellence in Water Treatment and Desalination (Excel-Water)".

Ziel des Projektes ist die Etablierung von Bildungsprogrammen zur Ausbildung qualifizierter Arbeitskräfte in Ägypten. Die UDE kooperiert hier mit ägyptischen Partnern, der Egypt-Japan University of Science and Technology (E-JUST) und der Fayoum Universität (FU).

Mehr zum Projekt...

Mai 2021Internat. Verbundprojekt: Nachhaltige Produktion von Trinkwasser

Das durch den UDE Lehrstuhl Mechanische Verfahrenstechnik / Wassertechnik und das ZWU koordinierte internationale Verbundprojekt "Nachhaltige und kostengünstige Produktion von Trinkwasser aus eutrophiertem und mit Mikroschadstoffen belastetem Wasser durch ein Membran-Hybridverfahren (SUPREMES)" erhält ab Juni 2021 eine dreijährige Förderung durch das BMBF.

Partner in dem anwendungsorientierten Forschungsprojekt sind die Universität Novi Sad in Serbien und die Essener Cornelsen Umwelttechnologie GmbH.

Informationen zum Lehrstuhl MV...