ZWU Archiv

"Wo bleibt eigentlich das abgefahrene Gummi?"

Diese Frage stellt sich der Deutschlandfunk Kultur in seiner Rubrik Zeitfragen. Zum Thema Reifenabrieb bei Autos berichten Prof Dr. Bernd Sures und Gerhard Schertzinger von der AG Aquatische Ökologie der UDE gemeinsam mit Dipl.-Ing. Ralf Bertling vom Fraunhofer Institut Umsicht in Oberhausen in einem Radiobeitrag.

Über 100.000 Tonnen Reifenabrieb landen pro Jahr auf deutschen Straßen und gelangen von dort über die Kanalisation in Flüsse oder ins Erdreich. Welche Folgen hat das für die Umwelt? Die Forschung dazu steht noch ziemlich am Anfang.

Hören Sie doch mal rein: Beitrag hören

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Lebensmittelchemische Gesellschaft - Fachgruppe in der GDCh Arbeitstagung 2018 - Regionalverband NRW

Mehr als 100 NRW-Lebensmittelchemiker trafen sich am 14. März 2018 an der Universität Duisburg-Essen (UDE) zu ihrer Arbeitstagung 2018. Auf dem Programm stand u.a. die Analyse „intelligenter Oberflächen“ auf Textilien oder auch die gesundheitlichen Aspekte von Tee und Kaffee. Veranstalter waren die Lebensmittelchemische Gesellschaft, das Zentrum für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) sowie die Fakultät für Chemie.

Welche Anforderungen werden wohl an Verpflegungssysteme in Pflegeheimen oder in Schulen mit Ganztagsbetreuung gestellt werden? Und überhaupt; welchen Stellenwert sollten Bedarfsgegenstände haben? Wie sind nützliche Eigenschaften von „intelligenten Oberflächen“ auch „neuer Textilien“ zu bewerten? Wissen wir, was in unseren Zutaten steckt, die schlicht „Aromen“ genannt werden dürfen? Und was plant nun die neue Landesregierung für die Überwachung in NRW?

Diese und andere Fragen diskutierten NRW-Lebensmittelchemiker auf der Tagung an der UDE.

Water, Waste & Energy – Environmental and Supply Chain Management (WE-Chain II) International DAAD Alumni Seminar

On behalf of the German Academic Exchange Service (DAAD) the Centre for Water and Environmental Research (ZWU) and the Centre for Logistics and Traffic (ZLV) of the University of Duisburg-Essen hosted a DAAD Alumni Seminar on the topic of

Water, Waste & Energy – Environmental and Supply Chain Management (WE-Chain II)

in preparation for the IFAT 2018 (14th-18th May 2018 in Munich), the World's Leading Trade Fair for Water, Sewage, Waste and Raw Materials Management.

Nicht nur die Ozeane versauern durch den menschgemachten Klimawandel, auch Süßwassersysteme sind betroffen - und das könnte Folgen für die darin lebenden Organismen haben. Zu diesem Schluss kommen Biologinnen und Biologen der Ruhr-Universität Bochum nach einer Analyse von Langzeitdaten verschiedener deutscher Talsperren und kontrollierten Laborexperimenten mit Süßwasserorganismen. Die Ergebnisse veröffentlicht das Team um Dr. Linda Weiss, Leonie Pötter und Prof. Dr. Ralph Tollrian vom Bochumer Lehrstuhl für Evolutionsökologie und Biodiversität der Tiere in der Zeitschrift "Current Biology" vom 22. Januar 2018, die online bereits verfügbar ist.

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Parasiten geben ihren Wirtstieren die Lebensweise vor. Sie schwächen sie durch schwere Krankheiten oder verwandeln sie gar in willenlose Zombies. Doch zunehmend erkennen Wissenschaftler: Manche Parasiten nützen dem Menschen am Ende - vor allem bei bestimmten Krankheiten.

Der Radiobeitrag von Rainer B. Langen steht als Podcast auf der SWR2 Webseite zur Verfügung. Hören Sie mal rein, in die spannende Welt der Parasiten!

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Vortrag von Prof. Helmut Schuhmacher Korallenriffe – bedrohter Kosmos unter Wasser

Korallenriffe gehören zu den faszinierendsten Lebensräumen unseres Planeten – leider auch zu den durch den Klimawandel extrem gefährdeten. Prof. Dr. Helmut Schuhmacher erforschte über 40 Jahre lang Rifflebensgemeinschaften in allen Meeren und berichete am Dienstag, den 16. Januar 2018 um 19.30 Uhr im Zeiss Planetarium Bochum mit eindrucksvollen Bilder von der Schönheit und Verletzlichkeit des Korallenkosmos.

Indo-German Workshop on „Simulation and Modeling Techniques for Water Pollution and Resources Management”

Im Vorfeld der Internationalen Tagung zu „Impact of Environment on Human Health“ an der Amity University in Lucknow, Indien, fand Ende November 2017 unter Beteiligung des ZWU ein Satelliten-Workshop zu Techniken der Wasserreinhaltung, Ressourcen-Management und Modellierungen statt. Die Universität Duisburg-Essen hat bereits 2016 ein Memorandum of Understanding mit der Amity University in Lucknow (AUL) unterzeichnet. Die AUL ist nur einer von 11 Campi in Indien, die in dem globalen Universitätsverbund der Amity Universities vernetzt sind. Der Workshop diente nach Darstellung der Forschungsaktivitäten der beteiligten Institutionen einer Identifizierung von möglichen Kooperationen und gemeinsamen Projekten. Als gemeinsame Interessensgebiete wurden „Urban Water and Waste Management“ sowie „Online-Monitoring of Geogenic Contaminations“ identifiziert. Die Beantragung gemeinsamer Projekte sowie ein Studentenaustausch ist geplant. Weitere Informationen dazu geben Dr. Michael Eisinger und Prof. Elke Dopp.

Veraltete Infrastruktur, Fachkräftemangel, Digitalisierung, Demografischer Wandel: Die Wasserwirtschaft steht vor großen Herausforderungen, die nur gemeinsam mit Politik und Gesellschaft gemeistert werden können. Eine nachhaltige Nutzung der Ressource Wasser unter Berücksichtigung klimatischer, demografischer und ökonomischer Veränderungen gehört zu den großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Die zahlreichen Herausforderungen brauchen Lösungen. Doch muss man sich allen neben- oder nacheinander stellen, einzelne priorisieren oder ganzheitliche Ansätze erarbeiten? Diesen Fragen widmete sich die 2. Fortschrittswerkstatt Wasser am 24.01.2018.

In Form einer Projektmesse präsentierten die FUTURE WATER Kollegiatinnen und Kollegiaten Ihre Ergebnisse bzw. ihre neuen Projekte. Zudem rundeten spannende Vorträge das Programm eines interessanten Tages ab.

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Die Kläranlage Schwerte des Ruhrverbands aus der Luft. Foto: Ruhrverband

Waschmittel, Medikamente oder Hormone: Unser Wasser ist ein Sammelbecken für Rückstände. Auch Gewässer und die darin lebenden Organismen bleiben davon nicht verschont. Was sind die Folgen? Wie wirken sich die Schadstoffe auf das Verhalten der Organismen aus? Verändert sich ihre Anzahl oder ihr Stoffwechsel? Das wollen Dr. Bernd Sures, Professor für Aquatische Ökologie, und sein Team gemeinsam mit dem Ruhrverband und der Firma LimCo GmbH herausfinden.

Der Sache auf den Grund gehen die Forscher in der vom Ruhrverband betriebenen Kläranlage in Schwerte. Hier untersuchen die Forscher um Prof. Sures die Aktivitäten der Kleinlebewesen in sechs Durchflussrinnen, die mit einem Biosensorsystem ausgestattet sind. „Wenn wir wissen, wie die Tiere reagieren, können wir den Einfluss von Mikroschadstoffen auf den Zustand von Fließgewässern abschätzen.“ so Prof. Sures

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Editorial by Florian Leese et al. Ready for the deluge! Introducing the new Metabarcoding and Metagenomics (MBMG) journal

A new innovative open-access academic journal Metabarcoding and Metagenomics (MBMG) is launched to welcome novel papers from both basic and applied aspects.

"Metabarcoding and metagenomics approaches are rapidly progressing and revolutionise research and its application alike," Chief Editor Prof. Florian Leese states. "With the MBMG journal we provide an ideal platform to respond to this rapidly growing field, nucleate the emerging knowledge and stimulate further development."

The first batch of research papers published in MBMG are now available on their new website.

​Bye bye California, hallo Ruhrgebiet heißt es für Dr. Alexander Probst. Der Biologe wechselt von einer der renommiertesten Universitäten der Welt an die Uni Duisburg-Essen (UDE). Probst gehört zu den Spitzenforschern, die über das Rückkehrprogramm des Wissenschaftsministeriums ihre Karriere in NRW fortsetzen. An der UDE vertritt er die Professur für „Aquatische Mikrobielle Ökologie“ und legt seinen Schwerpunkt auf biologisches Recycling in hundert Meter Tiefe.

„Für meine Forschung ist die UDE und ihr Zentrum für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) einer der besten Standorte Deutschlands“, begründet Probst seine Teilnahme am Rückkehrprogramm. „Ein anderes Forschungsinstitut kam für mich gar nicht in Frage.“

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Reifenabrieb-Beitrag im TV Bernd Sures und Kollegen bei Quarks & Co

Bereits im Sommer hat der WDR in der Abteilung Aquatische Ökologie Filmaufnahmen und Interviews zum Thema Straßenstaub- und Reifenabriebeinträge in Gewässer durchgeführt. Der Weg vom Straßenstaub in Gewässer und Organismen und die Detektion wurden dabei dokumentiert. Entstanden ist ein spannender Beitrag mit Bernd Sures, Gerhard Schertzinger und Marion Woermann, der am 24.10.17 um 21:00 Uhr im WDR ausgestrahlt wurde. Den Film-Beitrag mit den Kollegen finden Sie auf der Quarks & Co Website

​Mehr als die Hälfte der Menschheit lebt derzeit in urbanen Gegenden. Der nachhaltige Umgang mit der Ressource Wasser ist grundlegend, um für zukünftige Generationen lebenswerte Städte zu erhalten. Das meinen 26 junge brasilianische und deutsche Wissenschaftler, die zukunftsorientierte Forschungsfragen zum Wassermanagement in einem Workshop entwickelt haben, der von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Brasilianischen Akademie der Wissenschaften und dem Zentrum für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) der Universität Duisburg-Essen organisiert wurde. Ergebnis ist der Report „How Do We Want to Live Tomorrow? Perspectives on Water Management in Urban Regions”, der am 28.06.2017 veröffentlicht wurde.
     
Der Report beschäftigt sich mit dem verantwortungsvollen Umgang mit Abwasser, Regenwasser und Verschmutzungen. Zu diesen Herausforderungen haben die Wissenschaftler konkrete Forschungsfragen formuliert, deren Beantwortung aus ihrer Sicht zu einem zukunftssicheren Wassermanagement in Städten beitragen kann.

Hier finden Sie den englischsprachigen Report zum download "How Do We Want to Live Tomorrow?"

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22. - 23. November 2017, Universität Duisburg-Essen, Campus Essen Workshop "Flussgebietsmanagement"

Dieser Workshop widmete sich den aktuellen wasserwirtschaftlichen Themen rund um den Umsetzungsprozess der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL). Wasserwirtschaft für Infrastruktur und Daseinsvorsorge, aber auch im Sinne von Nachhaltigkeit zum Schutz des Naturhaushalts und der natürlichen Ressourcen  - dies sind Kernthemen, die diese Richtlinie europaweit aufgreift. Da die Richtlinie als einen wesentlichen Aspekt das Denken und Handeln in flussgebietsbezogenen Einheiten vorgibt, war es naheliegend, die Erfahrungen einer integralen Bewirtschaftung von Flussgebieten, die seit Jahrzehnten insbesondere bei den Wasserwirtschaftsverbänden in Nordrhein-Westfalen vorliegen, für die Veranstaltung zu nutzen.

Die Veranstaltung ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der DWA e.V., der EWA, des BWK e.V., des IFWW und des ZWU.

4.- 17. September 2017, Universität Duisburg-Essen, Campus Essen DAAD Serial Summer School - Enhanced technologies for water and wastewater treatment in urban systems

The University of Duisburg-Essen hosted the DAAD Serial Summer School “Water in Urban Life 2020 – transition towards sustainable water resource management in urban systems?“ for Master and PhD students with three consecutive summer schools from 2015 to 2017. The aim of this summer school series is not only the transfer of interdisciplinary water knowledge and sustainable approaches but also to create integrated urban water management concepts.
The third summer school “Enhanced technologies for water and wastewater treatment in urban systems“ addressed the impact of different waste water management and drinking water utilization strategies on human health within urban water cycles.

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Um die von der UN-Klimakonferenz 2015 in Paris gesteckte 1,5°C-Grenze nicht zu überschreiten, müssen die Treibhausgasemissionen weltweit zwischen 2045 und 2060 auf Null zurückgefahren werden und anschließend ein Teil des zuvor emittierten Kohlenstoffdioxids wieder aus der Erdatmosphäre entfernt werden. Erreichbar ist das gesteckte Ziel nur mit einer sehr konsequenten und sofort beginnenden Klimaschutzpolitik, da sich das Zeitfenster, in dem dies noch realisierbar ist, rasch schließen wird. Gerade in urbanen hochverdichteten Räumen, wie der Metropole Ruhr, gibt es viele Handlungsrestriktionen - dass solche Maßnahmen dennoch kostengünstig, effizient und integriert umgesetzt werden können, demonstrierten Ihnen die geladenen Experten beim 3. DWA-KlimaTag 2017 in der Grünen Hauptstadt Essen.

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Das Netzwerk "Urbane Biodiversität – Ruhrgebiet" richten zum zweiten Mal eine Fachtagung zum Thema Biodiversität im urbanen Raum aus.
Dieses Mal liegt der Schwerpunkt im Bereich der grünen und blauen Infrastruktur. In diesem Zusammenhang wird die urbane Natur hinsichtlich Ihrer Artenvielfalt und Ökosystemleistungen diskutiert. Im Fokus stehen Projekte der Grünen Hauptstädte Europas  Ljubljana - Essen - Nijmegen, die Artenvielfalt und die Ökosystemleistung urbaner Biotope, die Eignung von Industrienatur für Umweltbildung, sowie Leuchtturmprojekte im Gewässerumbau des Ruhrgebiets. Ein Ausblick auf die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 zeigt die Möglichkeiten der zukünftigen Freiflächenentwicklung im Bezug auf das Tagungsthema. Zwei Beispielprojekte werden im Rahmen einer Exkursion vorgestellt.

Themen

  • Beispiele aus Green Capital-Projekten in Europa
  • Ökosystemleistungen und Urbane Natur
  • Biodiversität und regionale Leuchtturmprojekte: Emscherumbau, IGA 2027
  • Umweltbildung zum Thema Industrienatur
  • Urbane Gewässer und Auen

Start: 23. März 2017: 13:00
Ende: 24. März 2017: 13:00; danach optionales Exkursionsprogramm (14:00 bis ca. 18:00)

Teilnahmegebühr: 50.- (Studenten 25,-)

Mehr Informationen zur Veranstaltung: Flyer zum Download

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Vom 06. bis 09. März trafen sich knapp 200 Vertreter unterschiedlicher Institutionen aus ganz Europa in Essen. Die von der Aquatischen Ökosystemforschung der UDE (Prof. Florian Leese) geleitete EU COST action "DNAqua-Net" ging mit dieser Kick-off-Veranstaltung offiziell an den Start. Thematisch beschäftigten sich die Vertreter aus Wissenschaft, Verwaltung und Industrie mit neuen Methoden der DNA-basierten Bioindikation. Das ZWU war Mitveranstalter.

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The symposium will focus on the role of water at the interface of urban and rural territories. Urban planners, researchers and practitioners will present examples of design and urban planning solutions that have been implemented both in the US and in the Ruhr area in Germany in order to compare best practices, discuss different methodological approaches and define topics of future research
and education. Ultimately, the goal of this symposium is the water management.

Partners: UAR University Alliance Ruhr New York Office, TU Dortmund University,  Emschergenossenschaft and many more

For more information, please download the flyer.

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Beim Standortforum Umweltwirtschaft Metropole Ruhr am 9. November 2016 in Essen wird das ZWU als Paradebeispiel der Vernetzung der regionalen Wasseraktivitäten gelobt. Das Standortforum mit rund 70 Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft hatte das Thema „Umwelttechnologien made in NRW – Chancen für die Metropole Ruhr“. Die Veranstaltung fand auf Initiative des Umweltministeriums NRW in enger Kooperation mit der Wirtschaftsförderung der metropoleruhr GmbH, der Emschergenossenschaft/ Lippeverband und der EnergieAgentur.NRW statt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Jan Hofer, WDR.

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Im Rahmen Ihrer Doktorarbeit untersuchen die Kollegiaten Sonja Heldt und Daniel Teschlade mit einer Umfrage die Wahrnehmung und Akzeptanz von Projekten zur Renaturierung, insbesondere zur Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit der Flüsse in NRW. Dabei sollen nicht nur die verschiedenen beruflichen Expertengruppen, sondern auch der Sachverstand der Öffentlichkeit und ziviler Experten einbezogen werden. Jeder Beitrag ist wichtig!

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Foto: fineart-collection - Fotolia

Vom 4. –7. Oktober 2016 findet in Essen der deutsch-brasilianische Workshop statt, organisiert von der Leopoldina, der Academia Brasileira de Ciências und dem ZWU. Deutsche und brasilianische Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler kommen hier zusammen, um zukünftige Forschungsthemen und -fragen des urbanen Wassermanagements zu identifizieren und zu diskutieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden im Vorfeld ausgewählt.

Am 5.10. findet eine öffentliche Podiumsdiskussion statt, bei der die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ihre bis dato generierten Ergebnisse präsentieren und mit geladenen Experten sowie dem Publikum diskutieren. Weitere Angaben entnehmen Sie bitte dem Flyer: Panel Discussion
Bitte melden Sie sich für die Teilnahme an der Podiumsdiskussion bis zum 23.9.2016 an: Anmeldung

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Am 14. und 15. September richtet das IWW Zentrum Wasser zum zweiten Mal nach 2014 das Mülheimer Wasseranalytische Seminar aus. Die Veranstaltung richtet sich erneut an Fachleute und Praktiker aus der Wasseranalytik, die in der Forschung und Routine tätig sind. Themenschwerpunkte sind: Probenvorbereitung und Automatisierung, Trennverfahren und Detektionstechniken, Schwerpunkt LC-MS(MS) und GC-MS(MS), Identifizierung und Quantifizierung, Strategien der Matrixelimination, Neue Methoden, Geräte und Auswertemethoden und Qualitätssicherung. Die Vorträge werden von einer großen Fachausstellung, bei der viele Firmen ihre neuesten Entwicklungen aus der Analytik präsentieren, begleitet.

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Vom 14. bis 16. September findet die 52. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention statt. Die wissenschaftiche Leitung hat dieses Jahr ZWU Mitglied Prof. Dr. Susanne Moebus. Aktuelle Forschungsergebnisse, Strategien und Lösungsansätze sollen aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert und vertieft werden, wie gesundheitsförderliche Lebenswelten, Raum- und Städteplanung, Smart Cities, Versorgung, soziale Gerechtigkeit und praktische Sozialmedizin. Ziel ist, den bislang noch fehlenden breiten Austausch zwischen Medizin und Gesundheitswissenschaften sowie Stadt- und Raumplanung, Humangeographie, Informatik, Kultur und Wirtschaft gemeinsam mit Wissens- und Entscheidungsträger/innen aus Politik und Praxis auf den Weg zu bringen.

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Quelle: www.wissenschaftswissen.de

Gastvortrag Dr. Olaf Fritsche Biologen-Monitoring im Mediendschungel

Dr. Olaf Fritsche ist Wissenschaftsjournalist und Autor von zahlreichen Lehr-, Sach- und Kinderbüchern in den Natur- und Lebenswissenschaften. Er studierte Biologie in Osnabrück und promovierte über ATP-Synthase. Mehrere Jahre war er für den Verlag Spektrum der Wissenschaft tätig bevor er sich 2001 als Wissenschaftsjournalist selbstständig machte. Von seinen Erfahrungen berichtet er in einem Gastvortrag im Rahmen der FUTURE WATER Sommer school am 01.09.16 um 9 Uhr in S07 S00 D07. Gäste sind herzlich willkommen.

Vom 30. Mai bis 03. Juni findet in München die Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft statt. Mit einem Stand und mehreren Vorträgen im Hochschulforum beteiligen sich das ZWU und die FUTURE WATER Kollegiaten. Zur IFAT werden auch die 25 internatioanlen Teilnehmer begleitet, die für das Vorbereitungsseminar "Water, Waste & Energy – Environmental and Supply Chain Management" vom 23.- 28. Mai bei ZWU und ZLV zu Gast sind. Dieses Jahr stammen die Teilnehmer aus achtzehn verschiedenen Ländern.

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Laborleiter Jörg Nolzen, Prof. Dr. Eugen Perau und Prof. Dr. Martin Denecke mit einer Bodenprobe

Bauingenieure befassen sich mit Bauwerken. Dass dazu auch tunnelartige Wohnungen für gefiederte Freunde zählen, ist eher ungewöhnlich. Zwei Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben in der Region die Brutröhren des Eisvogels erforscht. Der „fliegende Edelstein“ ist hier selten geworden, da ihm der Lebensraum fehlt.

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Gemeinsam mit der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Jens Boenigk veranstaltet das ZWU die erste einwöchige Sommerschule für Nachwuchswissenschaftler vom 29. August bis 02. September 2016: Freshwater ecology and water quality assessment: Changing prospects in the face of the “-omics” revolution. Die Anmeldung zur Teilnahme ist ab sofort möglich.

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Vom 02.- 04. Mai findet in Bamberg die Jahrestagung der Wasserchemischen Gesellschaft (GDCh) statt. Der ZWU-Vorstandvorsitzdende Prof. Dr. Torsten Schmidt ist gleichzeitig Vorsitzender der Fachgruppe und leitet durch ein interessantes Programm. Zahlreiche ZWU Mitglieder beteiligen sich mit Beiträgen an der Tagung.

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FUTURE WATER Spende 2485€ für Neven Subotic Stiftung

Am 29.02.2016 übergaben die FUTURE WATER Kollegiaten 2485€ an Neven Subotic. Der sympathische Pußballprofi hatte zuvor in sehr angenehmer und persönlicher Art die Gründung seiner Stiftung erläutert. Die Stiftung unterstützt mit Ihrem Projekt 100% Hygiene die Trinkwasser- und Sanitärversorgung in äthiopischen Schulen und Gemeinden.

Kareem Hassan gehörte zur letzten Kohorte der Geförderten im IWaTec Projekt. Er verbrachte sechs Monate in Essen und arbeitete in der Gruppe Siedlungswasser- und Abfallwirtschaft an einem Algenprojekt. Diese Zeit hat ihn derart geprägt, dass er nach seiner Rückkehr beschloss eine NGO zu gründen, die nachhaltige Projekte in seiner Heimat und der Region auf den Weg bringt. Der DAAD porträtierte nun den jungen Ägypter.

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Am 29.02.2016 stellt das Team der Neven Subotic Stiftung sich und Ihre Arbeit vor. Um 17 Uhr geht es los im Glaspavillon am Campus Essen. FUTURE WATER unterstützt das Projekt 100% Hygiene der Stiftung, das eine Verbesserung der Trinkwasser- und Sanitärversorgung in Äthiopien verfolgt. Am 29.02. werden 2400€ als Spende an die Stiftung übergeben. Gäste sind bei der Veranstaltung herzlich willkommen.

Einladung Neven Subotic Stiftung

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Auch dieses Jahr unterstützt der DAAD das ZWU (mit dem ZLV) finanziell bei der Durchführung eines einwöchigen Seminars zur Vorbereitung der IFAT in München, die im Anschluss mit den 25 Teilnehmern besucht wird. Das Seminar richtet sich an junge Wasserwirtschaftler aus der ganzen Welt (Deutschland-Alumni) und soll Möglichkeit geben für einen intensiven Austausch zum Thema: Water, Waste & Energy – Environmental and Supply Chain Management.

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Sustainable Water Dialogue geht nach 3 Jahren zu Ende SUSWADIALOGUE

 

 

Das vom DAAD über drei Jahre geförderte Programm SUSWADIALOGUE endete Anfang Dezember mit einem einwöchigen Workshop in Casablanca/Marokko. Ziel der Partner (Ägypten: Universität Fayoum; Iran: Universität Teheran, Universität Bushehr; Indonesien: ITB Bandung; Deutschland: Universität Duisburg-Essen, Hochschule Ruhr West) war die Auseinandersetzung mit der disziplinen- und kulturübergreifenden Hochschulausbildung im Wassersektor. Wissenschaftler aus den Bereichen Biologie, Chemie, Umweltingenieurwesen, Wirtschaft und Pädagogik entwickelten gemeinschaftlich Thesen, wie eine zukunftsorientierte und nachhaltige Ausbildung im Wassersektor gestaltet und wie diese organisatorisch in den Hochschulen sowie hochschulübergreifend verortet sein sollte. Im Rahmen des Programms wurde ebenfalls ein Blended-Learning-Kurs entwickelte, der von einem länderübergreifenden Lehrkörper betreut wird und mittlerweile erfolgreich im Einsatz ist. Inhalt sind ausgewählte Aspekte der aktuellen Fragestellungen im Wassermanagement der Partnerländer.

Ferner verfolgten die Treffen das Ziel der Netzwerkbildung. Im Anschluss an die Workshops in Deutschland, Ägypten, Iran, Indonesien und nun Marokko lernten die Young Scientists einige Tage länger Land und Leute kennen. Doch auch das länder- und disziplinenübergreifende Professorenteam hat sich eine gute Basis erarbeitet. Zu verschiedenen Fragestellungen haben sich bilateral Forschungsgruppen gebildet. Auch wenn das Projekt an sich nun endet, wird in allen Ländern die Vorlesung angeboten werden, im Iran die Diskussion über die Einbindung der interdisziplinären Wasserlehre in einer Konferenz im September 2016 diskutiert. Auch der weitere Dozentenaustausch ist bereits vereinbart.

 

am 27.01.2016 veranstaltet das FUTURE WATER Konsortium gemeinsam mit dem Kompentenzzentrum Mikroschadstoffe NRW die erste Fortschrittswerkstatt Wasser am Essener Campus der UDE. Es wartet ein spannendes Event mit hochrangigen Vertretern aus dem Wasserfach und einer Projektmesse der FUTURE WATER Kollegiatinnen und Kollegiaten. Die Teilnahme lohnt und dient gelichzeitig einem guten Zweck. Die gesammelten Beiträge kommen vollständig dem Projekt "100% Hygiene" der Neven Subotic Stiftung zugute, das Schulen in Äthiopien mit Trinkwasser- und Sanitärversorgung unterstützt.

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Nach den sehr erfolgreichen Kooperationen mit ägyptischen Partnern der vergangenen Jahre wurde das ZWU vom Deutschen Wissenschaftszentrum Kairo (DWZ) nun dazu eingeladen, sich am neuen Ägyptisch-Deutschen Kompentenzcluster Wasser zu beteiligen. ZWU Geschäftsführer Dr. Michael Eisinger präsentiert die Aktivitäten des ZWU beim Kick-off des Clusters am 25. November 2015 in Kairo. Eine Beteiligung der UDE am DWZ in Kairo wird von Seiten des DAAD und des DWZ ebenfalls angestrebt.

zu den Seiten des DWZ

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ZWU im Umweltwirtschaftsbericht NRW 2015

Das Netzwerk des ZWU und das Fortschrittskolleg FUTURE WATER werden im Teilmarkt Wasserwirtschaft des aktuellen Umweltwirtschaftsbericht NRW 2015 als herausragendes Beispiel für Vernetzung, Forschung und Innovation in der Region aufgeführt.

Der Bericht steht unter folgendem Link zum Downlad bereit.

ZWU im Gespräch Environmental health and women in the 21st century

Prof. Dr. Qamar Rahman
Dean Research & DevelopmentIntegral University Lucknow, Indien


Termin und Uhrzeit: 21. August 2015, 13:30 Uhr
Ort: Seminarraum des ZMB und ZWU (S03 S00 A40), Universität Duisburg-Essen, Campus Essen

Einer der renommiertesten und mit 2,5 Mio. Euro auch einer der höchstdotierten internationalen Forschungspreise, der Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC), geht in diesem Jahr u.a. an Prof. Dr. Rainer Meckenstock. Das Auswahlkriterium war exzellente wissenschaftliche Qualität, der Preis gilt als "Nobelpreis der EU". Seine Arbeitsgruppe am Biofilm Centre kann nun intensiv erforschen, wie Erdöl mikrobiell abgebaut wird.

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RWW und IWW zu Leitungs- und Mineralwasser ZWU Mitglieder beim "Vorkoster"

In der aktuellen Folge von "Der Vorkoster" geht es um das Thema: Wasser aus Flasche oder Hahn?

Dr. Christoph Donner erläutert dem Vorkoster in dem Beitrag die Funktionsweise der RWW Wasserwerke in Dorsten und Mülheim. Beim IWW untersucht Dr. Ulrich Borchers die Keimbelastung unterschiedlicher Typen von Mineralwasserflaschen. Der Beitrag findet sich hier

www.eventfotograf.in, Alex Muchnik und Schuchrat Kurbanov

Preisverleihung auf dem internationalen Sommerfest der UDE Young Scientist Award des ZWU

2015 lobt das Zentrum für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) zum siebten Mal den Young Scientist Award (YSA) für herausragende Abschlussarbeiten von Studierenden und Nachwuchs­wissen­schaftlern aus. Wie auch in den vergangenen Jahren werden die Gewinner auf dem internationalen Sommerfest der UDE gewürdigt.

Preiswürdig waren wissenschaftlich herausragende Master-/Magister-/Diplom- und Staatsexamens­arbeiten sowie Dissertationen, die an der Universität Duisburg-Essen im Jahr 2014 abgeschlossen wurden. Dabei waren Arbeiten aus allen Fachbereichen zugelassen. Wichtiges Kriterium ist aber ein enger Bezug zu den Forschungsthemen des ZWU.

 Das Auswahlgremium um Prof. Dr. Elke Dopp (Universitätsklinikum Essen, ehem. Institut für Hygiene und Arbeitsmedizin), Prof. Dr. Mathias Ulbricht (UDE, Technische Chemie II), Dr.-Ing. Thorsten Mietzel (UDE, Siedlungswasser- und Abfallwirtschaft) und Dr. Christoph Donner (RWW, Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH) sowie der ZWU-Vorstand vergaben drei Auszeichnungen für hervorragende Masterarbeiten sowie zwei Preise für Dissertationen:

 

Dissertationen:

  1. Preis: Dr. Thorsten Hüffer (Instrumentelle Analytische Chemie)
  2. Preis: Dr. Ricarda Zdrenka (Universitätsklinikum Essen)

Masterarbeiten:

  1. Preis: Helena Bielak (Aquatische Ökologie)
  2. Preis: Alena Tierbach (Aquatische Ökologie)
  3. Preis: Franziska Lauer (Instrumentelle Analytische Chemie)

Emschergenossenschaft/Lippeverbannd und FUTURE WATER laden ein zum Tag der offenen Tür auf der Kläranlage Dülmen am 30. Mai 2015. Die Anlage wurde kürzlich mit einer neuen vierten Stufe ausgerüstet. Mit Aktivkohle sollen Mikroschadstoffe aus dem gereinigten Abwasser entfernt werden. Beim Tag der offenen Tür können Anlage und neue Stufe bei Führungen kennengelernt werden. Die FW Kollegiatinnen und Kollegiaten stellen zudem Ihre Projekte vor. In Ihrem Pavillon stellen sie den Besuchern zudem Mitmach-Experimente zur Verfügung und haben auch für Kinder etwas vorbereitet. Doch auch die EGLV bietet mit Live-Musik, Bewirtung, Hüpfburg, Entenangeln, Kinder-Schminken und vielem mehr ein buntes Rahmenprogramm für Groß und Klein.

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Wadi Ryan, Fayoum Governorate

Vom 21. Februar bis 1. März veranstaltet das ZWU im Rahmen des IWaTec Projektes die dritte und letzte Winterschule in El Gouna, Ägypten, zum Thema: "Sustainable Use of Ressources: Water and Energy for Egypt". Neben mehreren ZWU-Mitgliedern werden Vertreter des Mitveranstalters TU Berlin sowie zahlreiche ägyptische und internationale Wissenschaftler junge, motivierte Studierende in das Thema einführen. Exkursionen zu Entsalzungs- und Wasserbehandlungsanlagen sowie eine Bootsexkursion gehören zum Programm. Erwartet werden etwa 100 Teilnehmer. Der DAAD fördert die Winterschule mit 40.000€. Sie wird finanziert mit Mitteln des Auswärtigen Amtes.

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Participants Bandung

SusWaDialogue Workshop program in Indonesia

 

 

During the first and second November weeks, the two ZWU young researchers Viktoria Berger and Dr. Nadine Ruchter travelled to Bandung/ Indonesia to give a Workshop on ”Water management and Ecotoxicology“at the Institute of Technology Bandung (ITB), the most renowned technical university in Indonesia. The workshop is part of the DAAD funded project “SuswaDialogue Water Management and Sustainability from a Cultural and Social Perspective – a Dialogue between Germany, Iran, Egypt and Indonesia”.

The 35 participants (Bachelor and Master students from Environmental Engineering and Biology programs) got into German water management topics including infrastructure, the water framework directive, monitoring programs, the chemical framework directive (REACH), ecotoxicology test methods and financial issues. Beside the theoretical input given in lectures and presentations the students went into the laboratory to conduct ecotoxicology tests. Finally, they were performed role-playing games where they represented different stakeholder groups and tried to construct a sustainable water infrastructure for an imagined “Sustainable Water City”.

The workshop ended with an official certification ceremony. One benefit for the UDE: some of the very engaged students are now starting to prepare their applications for UDE master programs.

 

Dr. Ahmed Khalil und IWaTec Studierende vor dem Wasserlabor in Fayoum

Sich mit Wassertechnologie auszukennen, ist in einem regenarmen Land überlebenswichtig. Seit mehr als zwei Jahren hilft das ZWU der ägyptischen Fayoum University, Fachkräfte auszubilden. Das erfolgreiche Programm Integrated Water Technologies, kurz IWaTec, geht nun in seine letzte Runde: Am 26. September kommen acht Fayoum-Studierende ins Ruhrgebiet, um sich bis Ende Februar neues Wissen anzueignen. IWaTec ist eines von mehreren Projekten in Kooperation mit der Fayoum University und Dr. Ahmed Khalil. Durch die Zusammenarbeit hat sich die Forschungs- und Ausbildungssituation bei den ägyptischen Partnern enorm verbessert. Unter anderem gibt es inzwischen vier neue Labore mit modernen Geräten.

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T. Schmidt, Ministerin S. Schulze, M. Eisinger

Auftakt für FUTURE WATER Ministerin eröffnet Fortschrittskolleg

In einer feierlichen Zeremonie in der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf wurden am 18.09.14 die sechs NRW Fortschrittskollegs durch die Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung Svenja Schulze eröffnet. Als Konsortialsprecher präsentierte Prof. Torsten Schmidt das Konzept und die Ideen von FUTURE WATER. Dass die Sicherstellung einer nachhaltigen Wasserwirtschaft eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit ist, konnte er eindrucksvoll unter Beweis stellen. Erfreulicherweise konnten neben zahlreichen Partnern und Prorektor Prof. Schröder auch bereits 8 der ausgewählten 12 Doktoranden an dieser Auftaktveranstaltung teilnehmen. Wir sind gespannt auf die nächsten Jahre, die auch durch die oft unkomplizierte Unterstützung aus dem Ministerium sehr vielversprechend gestartet sind.

Wasserläufer

AÖ/ZWU Team "Wasserläufer" Erfolgreiche Teilnahme Essener Firmenlauf

Das Team "Wasserläufer" der Aquatischen Ökologie und des ZWU hat am 10. September sehr erfolgreich am 4. Essener Firmenlauf teilgenommen. Bestplatziertes Teammitglied war Mark Schumann mit einer Zeit von 21:48 für die 5,1km Strecke. Damit landerte er auf Platz 222 von insgesamt knapp 9000 Teilnehmern. Beachtlich ist auch der Platz 424 mit einer Zeit von 23:05 von Daniel Hering. Aber auch die übrigen 24 Teammitglieder haben sich tapfer geschlagen. Mit Platz 74 zählte das Damenteam der Wasserläufer (Nadine Ruchter, Henrike Hamer und Veronica Dahm) zu den besten und auch die schnellsten Herren der Wasserläufer landeten auf einem eindrucksvollen Platz 81. Im kommenden Jahr hoffen die Wasserläufer auf Zuwachs für dieses schöne Teamevent.

Flohkrebs mit markiertem Parasit @Nadine Ruchter

[15.08.2014] Europas größte Kloake wird wieder zu dem, was sie einmal war: ein Fluss. An vielen Stellen sind die Emscher und ihre Nebenbäche schon sauber, dort ist Leben ins Wasser zurückgekehrt. Verschiedene Arten von Schnecken, Insektenlarven und Flohkrebsen sind wieder zu finden und mit ihnen auch Parasiten, die in diesen Tieren leben. Diese für ein Ökosystem wichtigen Gemeinschaften interessieren Biologen der Universitäten Duisburg-Essen (UDE) und Bochum (RUB). An ihnen wollen sie die Folgen des ökologischen Umbaus ablesen. Dafür untersuchen sie bis Ende 2015 wiederbesiedelte Emscherzuläufe. Das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) unterstützt das Projekt mit über 225.000 Euro.

„Flohkrebse und ihre Parasiten beispielsweise sind wichtige Besiedler von Gewässern. Je vielfältiger und zahlreicher sie vorhanden sind, desto ausgeglichener ist das Ökosystem“, erklärt Prof. Dr. Bernd Sures. Er leitet das Projekt. Amphipoda – so werden die Flohkrebse auch genannt – haben wichtige Aufgaben: Sie zerkleinern beispielsweise das Laub und stehen auf dem Speiseplan einiger Tiere. Weil sie unterschiedliche Bedingungen tolerieren können, haben sich neben heimischen auch einige fremde Arten im Ruhrgebiet breit gemacht. Oft sind sie von Parasiten befallen, die ihr Verhalten beeinflussen. Von den Microspora beispielsweise. Diese pilzähnlichen Schmarotzer kommen sehr häufig in Flohkrebsen vor und werden direkt übertragen. Kratzwürmer (Acanthocephala) hingegen sehen Krebse nur als Zwischenstation an: Sie brauchen einen weiteren Wirt, nämlich Fische oder Enten, um sich zu vermehren. „Somit zeigt sich an der Vielfalt der vorkommenden Parasiten, wie intensiv die biologischen Wechselbeziehungen sind“, sagt Professor Sures.

Die Forscher wollen nun u.a. den zweitgrößten Nebenfluss der Emscher, die Boye, untersuchen und mit Proben aus umliegenden Gewässern vergleichen. Sie erhoffen sich dadurch nicht nur Antworten darauf, welche Tiere die umgebauten Zuläufe besuchen. Vielmehr möchten sie Gesetzmäßigkeiten ableiten, nach denen ehemals degradierte Ökosysteme wiederbesiedelt werden und sich komplexe Lebensgemeinschaften aufbauen. „Wir schauen uns die Populationsstruktur der Amphipoda an: Welche Arten sind wie zahlreich vorhanden, und woher kommen sie? Was für Parasiten haben sie, und behindern diese womöglich die Ausbreitung?“, fasst Projektleiter Sures die wichtigsten Fragen zusammen. „Durch unsere bisherigen Arbeiten wissen wir, dass es bislang noch nicht viele eingewanderte Flohkrebsarten an der Emscher gibt. Aber wir erwarten, dass sie sich vermehrt ansiedeln – aus dem Donaugebiet etwa –, spätestens wenn der Hauptlauf sauber und wieder an den Rhein angeschlossen ist.“

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Biofilm-Organismen sind eingebettet in eine Matrix aus extrazellulären polymeren Substanzen (EPS), in der sie leben. Diese Matrix bietet den Organismen unter anderem durch zahlreiche in ihr vorhandene Enzyme eine externe Verdauung sowie ein umfassendes Recycling-System. Während der IWA-Konferenz werden die neuesten Erkenntnisse zur EPS vorgestellt und alle Aspekte der Matrix zusammengebracht um ihre Eigenschaften und Funktionen besser zu verstehen und gegebenenfalls auch zu manipulieren. Die Konferenz wird unter anderem von der DFG gefördert.

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Viereinhalb Jahre lang fördert das Land NRW das Fortschrittskolleg "Future Water" mit 2,32 Mio. Euro. Das ZWU fungiert als Konsortialführer eines Verbunds zahlreicher Partner aus Forschung, Wirtschaft und Verbänden. Das Graduiertenkolleg wird Lösungsstrategien für einen nachhaltigen urbanen Wasserkreislauf am Beispiel des Ruhrgebiets erarbeiten. Diese Region hat sich in den vergangenen 250 Jahren wiederholt so grundlegend gewandelt wie kaum eine andere weltweit. Wie die Wasserinfrastruktur an die verschiedenen Nutzungen angepasst wurde, kann Vorbild sein für Ballungsräume der Entwicklungs- und Schwellenländer. Betrachtet werden soll die Thematik aus chemischer, biologischer, medizinischer, geistes- und ingenieurwissenschaftlicher Perspektive

Pressemitteilung Ministerium

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Foto: Noura Zaghloul

Kooperationsprojekt UDE - Fayoum University Ägypten Parasiten stärken Kooperation mit ägyptischen Partnern

Integrated Water Technologies, kurz IWaTec, ist ein Kooperationsprojekt des Zentrums für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) an der UDE und der Fayoum University in Ägypten. IWaTec läuft seit nunmehr fast zwei Jahren sehr erfolgreich. Schwerpunkt des Projektes bilden jedes Jahr 8 kleinere Forschungsprojekte, die von deutschen und ägyptischen Wissenschaftlern gemeinsam erarbeitet und von ägyptischen Studierenden durchgeführt werden. Die zahlreichen Probleme Ägyptens im Bereich der Wasserversorgung, -aufbereitung und dem Management der kostbaren Ressource „Wasser“ stehen dabei im Vordergrund.

Dass die gemeinsamen Bemühungen tatsächlich große Relevanz für die Bevölkerung haben können, zeigen jüngst im Online-Journal PLOS One publizierte Ergebnisse der letztjährigen Studie der Aquatischen Ökologie (UDE) und des Parasitology Department der Fayoum University. In der Studie konnten die deutschen und ägyptischen Wissenschaftler zeigen, dass die aus Nordamerika stammende invasive Schneckenart Pseudosuccinea columella die Häufigkeit von Infektionen des Menschen mit gefährlichen Leberegeln offenbar sehr begünstigt. Das bisher kaum beschriebene Wirt-Parasit-System mit dem Leberegel Fasciola gigantica wird dabei offenbar zusätzlich durch eine aus Südamerika in Ägypten eingeschleppte Wasserhyazinthenart gefördert. Der Behandlung mit Schneckengift kann die als Zwischenwirt fungierende Schnecke entkommen, indem sie sich auf die Blätter der Wasserhyazinthe zurückzieht, sobald Gift eingesetzt wird. So begünstigen zwei eingewanderte Arten die Ausbreitung eines heimischen Parasiten und dessen schädliche Wirkung für den Menschen.

Die Publikation findet Sie hier (open access).

Dieser Artikel zeugt ebenso wie weitere gemeinsame Publikationen vom Erfolg von IWaTec und der deutsch-ägyptischen Kooperation auch in politisch schwierigen Zeiten. Neue Management-Strategien für die Bewässerungsgräben könnten die Infektionsraten möglicherweise senken. Um die Ausbildung kompetenter Fachkräfte mit einem breiten Wissen, die die vorhandenen Probleme nachhaltig angehen, bemühen sich die Partner in IWaTec, nicht zuletzt auch durch die gemeinsamen Projekte. Die Kooperation der Aquatischen Ökologie mit den Kollegen aus Fayoum wird auch in diesem Jahr wieder fortgesetzt. Noura Zaghloul aus Fayoum ist eine der diesjährigen ägyptischen Studierenden, die seit September 2013 an der UDE zu Gast sind. Auch sie erforscht die Wirt-Parasit-Systeme in Fayoum‘s Wässern. Zaghluol: „Die Ergebnisse aus dem Vorjahr sind extrem spannend. Mit Hilfe der hier vorhandenen Methoden und Expertise können wir vielleicht die Situation in Ägypten verbessern.“ Das bleibt auch weiterhin erklärtes Ziel der IWaTec Partner.

IWaTec wird finanziert aus Mitteln des Auswärtigen Amtes und gefördert vom DAAD.

Das Zentrum für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) und das Zentrum für Logistik & Verkehr der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben in Kooperation an der Ausschreibung zum Alumni-Sonderprojekt der IFAT 2014 teilgenommen und sich – ebenso wie die TU Berlin – erfolgreich gegen die Mitbewerber durchgesetzt.

Die Ausschreibung des Referates 434 (Hochschulkooperationsprojekte) des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD) sieht vor, für Alumni aus Afrika und Nahost eine Sommerschule auszurichten, die sich thematisch an den Leitthemen der IFAT, der in München stattfindenden Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, orientiert.

Mit der Bewilligung des Antrags verwirklichen die Zentren der UDE die eigens konzipierte Alumni-Sommerschule „Water, Waste & Energy – Environmental and Supply Chain Management (WE-Chain)“. Die Sommerschule der beiden Zentren bündelt Kompetenzen aus Umwelt-, Wasser- und Supply-Chain-Management der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) und weiterer Projektpartner. Neben der Vermittlung zentraler Themen aus den Bereichen Wassergewinnung und -aufbereitung, Wasser- und Abwasserbehandlung als auch Energiegewinnung aus Abfallprodukten und deren Supply-Chain-Management, werden den Teilnehmern umfassende Ansätze zum nachhaltigen Ressourcenmanagement in Urbanen Systemen näher gebracht. Der aktive Austausch zwischen Alumni und Experten soll den jungen Akademikern Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten für ihre jeweiligen Länder mit auf den Weg geben und das Know-how für bessere Ressourcennutzung erweitern. Hierzu werden vom 28. April bis zum 03. Mai 2014 Expertenworkshops, Exkursionen und Gruppenarbeiten stattfinden.

Alle weiteren Informationen zum Bewerbungsverfahren (Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2014) und zur Sommerschule selbst finden Sie unter: http://www.alumniportal-deutschland.org/alumni-news/news-detail/news/call-for-applications-water-waste-energy-environmental-and-supply-chain-management-we-chain.html . Die Website der Messe finden Sie unter http://www.ifat.de/ .

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