ZWU News Archiv 2019

Forschergruppe belegt ersten Platz im „Culture Workshop“ des Bundesforschungsministeriums Mikroorganismen besser kultivieren

Mikroorganismen sind die häufigsten Lebewesen unseres Planeten und erfüllen wichtige Umweltprozesse, z.B. bei der Umsetzung von Treibhausgasen. Verstehen kann man sie am besten, wenn man sie im Labor züchtet und dort unter die Lupe nimmt. Das geht jedoch nur bei ca. ein Promille (0.1%) aller Mikroorganismen dachte sich ein Team von sechs schlauen Köpfen, inklusive Prof. Alexander Probst.

Mit einem kreativen Konzept sicherte sich die Forschergruppe den ersten Platz im „Culture Workshop“ des Bundesforschungsministeriums. Ihr Gewinn: 200.000 Euro Fördergeld durch einen Kurzantrag und gute Bedingungen für einen BMBF-Vollantrag.

Das geplante System kann jegliche Art von Druck, Säuregrad und Temperatur gezielt nachstellen. Das Team plant, mit den Fördergeldern nun einen Prototypen mit genau diesen Eigenschaften zu bauen. „Dabei arbeiten wir mit zwei exzellenten Ingenieur-Teams zusammen, die unsere Visionen in die Realität umsetzen“, so Probst.

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© privat

EU Projekt ReGround - Biofilm Centre Neues Verfahren zur Grundwassersanierung

Das UDE Biofilm Centre koordiniert unter Leitung von Prof. Dr. Rainer Meckenstock ein EU-Projekt zur Entwicklung eines in situ Verfahren zur Schwermetallimmobilisierung über Adsorptionsbarrieren: Spezielle Eisenoxid-Nanopartikel werden in das Grundwasser leitende Gestein injiziert; dort bilden sie eine Barriere, die die gefährlichen Stoffe zurückhält. Die Methode konnte auf drei kontaminierten Geländen in Portugal, Spanien und Deutschland erfolgreich angewendet werden.

Zu diesem ReGround-Projekt* ist ein englischsprachiger Dokumentarfilm entstanden, der über diesen Link angesehen werden kann: REGROUND H2020 Project Description

Hören Sie dazu außerdem einen Beitrag in der Sendung "Forschung aktuell" vom 4.2.2019 im Deutschlandfunk: Mit Nanopartikeln gegen Schwermetalle

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Von Kalifornien ins Ruhrgebiet Beitrag in der Sendung "Forschung aktuell" im Deutschlandfunk

Biologisches Recycling in hundert Metern Tiefe – das ist das Forschungsgebiet des ZWU Mitgliedes Prof. Dr. Alexander Probst, und besonders interessieren ihn dabei Mikroorganismen im Grundwasser. Ende 2017 ist Alexander Probst von der renommierten US-Universität Berkeley in Kalifornien mit dem NRW-Rückkehrerprogramm an die UDE gewechselt und leitet nun die Forschungsgruppe Aquatic Microbial Ecology im Biofilm Centre.

Hören Sie dazu den Beitrag in der Sendung "Forschung aktuell" vom 2.2.2019 im Deutschlandfunk: Von Kalifornien ins Ruhrgebiet

Mehr zum Biofilm-Centre...

ZWU News Archiv 2019

Diffuse Stoffeinträge und Regenwasserbewirtschaftung Forschungskolleg FUTURE WATER startet in zweite Förderphase

Das Forschungskolleg FUTURE WATER unter Sprecherschaft von Prof. Dr. Torsten C. Schmidt (Instrumentelle Analytische Chemie) und Koordination des ZWUs ist, nachdem es 2018 erfolgreich evaluiert wurde, am 1. Januar in seine zweite Förderphase gestartet. Für die kommenden 3,5 Jahre unterstützt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen das Verbundprojekt der Universität Duisburg-Essen, der Ruhr-Universität Bochum, der Hochschule Ruhr West, der EBZ Business School und des Instituts für Energie- und Umwelttechnik mit 2,2 Millionen Euro.

Die Kollegiat*innen der zweiten Kohorte von FUTURE WATER forschen in zwölf geförderten und vier assoziierten Projekten zusammen mit ihren Betreuungsteams mit dem Ziel, einen Beitrag zur Etablierung und Sicherstellung einer nachhaltigen Wasserwirtschaft zu leisten. Im Fokus stehen dabei die Reduktion diffuser Stoffeinträge sowie die Realisierung einer integrierten Regenwasserbewirtschaftung.

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Interdisziplinäres Team von Forschern des ZWU Neue Studie zu Flammschutzmittel („Polymeric FR“)

Das derzeit gängige Flammschutzmittel („Polymeric FR“) ist möglicherweise doch nicht so stabil wie zunächst gedacht: Ein interdisziplinäres Team von Forschern des Zentrums für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) hat herausgefunden, dass es sowohl durch UV-Strahlung als auch Hitze bei 60 Grad Celsius zu kleineren Molekülen abgebaut wird. Einige der dabei entstehenden Stoffe sind potenziell umweltschädlich. Die Ergebnisse sind jetzt in der Zeitschrift „Environmental Science & Technology“ erschienen.

Der Artikel steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung:
"Degradation of the Polymeric Brominated Flame Retardant “Polymeric FR” by Heat and UV Exposure"

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Ein Labor im künftigen Future Water Campus der UDE UA Ruhr-Professur: Gemeinsame Plattform für die Katalyseforschung

Die Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) wächst weiter zusammen: Prof. Dr. Malte Behrens wird in den kommenden vier Jahren als UA Ruhr-Professor für Materialchemie von Katalysatoren an der Universität Duisburg-Essen (UDE) und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) lehren und forschen.

Ziel der UA Ruhr-Professur ist es, neue Katalysatoren für Oxidationsreaktionen zu entwickeln, zu untersuchen und zu verstehen. Prof. Behrens: „Weil sich Katalysatoren unter Reaktionsbedingungen stark verändern können, werden wir uns unter dem Dach der UA Ruhr-Professur vor allem mit der Raman-Spektroskopie beschäftigen, um die Funktionsweise der Katalysatoren während des Betriebes zu entschlüsseln. Dazu richten wir ein spezielles Spektroskopie-Labor an der RUB ein sowie neue Synthese- und Katalyselabore im NanoEnergieTechnikZentrum NETZ der UDE und ein Labor für Photokatalyse in wässrigen Lösungen im künftigen Future Water Campus der UDE."

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ZWU News Archiv 2019

organised by the ZWU, the Leopoldina and the Brazilian Academy of Sciences Worskhop „Sustainable Water Management in Mining and Post-Mining Landscapes"

Mining has a great potential to cause long-lasting environmental impacts, particularly on regional water resources. In many cases, environmental concerns and government regulations have contributed to reduce effects of mining on water and environment. However, compliance with and enforcement of government regulations differ worldwide. Moreover, the risk of mining accidents is always present. Therefore, it requires a sustainable water management in mining and post-mining landscapes to avoid water pollution and to cope with negative effects of mining activities.

The German National Academy of Sciences Leopoldina, the Brazilian Academy of Sciences (ABC), the Centre for Water and Environmental Research at the University of Duisburg-Essen (ZWU), Germany, and the National Institute of Science and Technology on Mineral Resources, Water, and Biodiversity (INCT-Acqua), Brazil, bring together young researchers (mainly post-docs) to analyze this specific water management topic, in an international and interdisciplinary context.

Mehr dazu auf der Webseiter der Leopoldina...

Neues Forschungsprojekt AiF-ZIM - Kooperationsprojekt Floc-Mem gestartet

Das Kooperationsvorhaben zur Entwicklung eines angepassten Flockungsmittels und Flockungsprozesses für die Anwendung in einem Multi-Purpose-Prozess mit der Membranfiltration für die Wasseraufbereitung wird vom BMWi über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) mit einer Projektlaufzeit von 3 Jahren (September 2018 – August 2021) gefördert.

Partner in diesem Vorhaben sind der Lehrstuhl MVT-WT - Mechanische Verfahrenstechnik / Schwerpunkt Wassertechnik der UDE (Prof. Panglisch), das IWW Zentrum Wasser, die Dr. Nüsken Chemie GmbH sowie die WAT-membratec water technology GmbH & Co. KG.

Das Projektziel ist die maßgeschneiderte Anpassung von Flockungsmittel und - prozess an die Membran zur selektiven Entfernung von membranfoulenden Substanzen. Gleichfalls sind grundlegende Erkenntnisse sowohl zu den chemischen als auch technischen Zusammenhängen zwischen dem Flockungsprozess und der Bildung bzw. Vermeidung von Membranfouling Ziel dieses Projektes.

ZWU FutureWaterCampus stellt sich vor Broschüre des NRW.Europa-Netzwerks

Zur Beratung des Mittelstandes rief die Europäische Kommission im Jahr 2008 das Enterprise Europe Network ins Leben. Zum zehnjährigen NRW.Europa-Jubiläum berichtet das NRW.Europa-Konsortium mit der Broschüre "NRW.Europa: Erfolgreich zu neuen Projekten, neuen Märkten und innovativen Produkten" über erfolgreiche Beispiele aus der Beratungspraxis der Experten.

Das ZWU stellt in dieser Broschüre den FutureWaterCampus vor. Schauen Sie doch einmal rein: Broschüre zum Download

 

Broschüre zum Download

ZWU News Archiv 2019

Weltweit größte Sammlung zieht um an die Fakultät für Biologie Neue Heimat für 7.500 Algenstämme an der UDE

7.500 lebende Mikro-Algenkulturen machen die CCAC (Culture Collection of Algae at the University of Cologne) zur weltweit größten Sammlung ihrer Art. Sie zieht demnächst von Köln an die Fakultät für Biologie der Universität Duisburg-Essen (UDE). Die Algensammlung verstärkt die Wasserforschung an der UDE, die durch das Zentrum für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) gebündelt wird.

Die angewandte Algenforschung besitzt hohes Innovationspotential: Mit ihnen lassen sich zum Beispiel Mikroschadstoffe aus dem Abwasser entfernen; aber sie beherbergen auch viele Naturstoffe und sind daher für die Gesundheits- und Lebensmittelindustrie interessant. Diese Aspekte sollen vor allem im geplanten FutureWaterCampus des ZWU erforscht werden.

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FutureWaterCampus bündelt die Wasserforschung Neuer Forschungsbau an der UDE

Acht Projekte wurden jetzt zum Auf- und Ausbau von Forschungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen ausgewählt. Erfolgreich war dabei auch das Konzept des FutureWaterCampus (FWC) der Universität Duisburg-Essen (UDE), das zur Antragstellung aufgefordert wurde. Demnächst kann also ein neuer Forschungsbau auf dem Thurmfeld am Essener Uni-Campus entstehen, der die Aktivitäten im Bereich der Wasserforschung bündeln wird.

Überzeugt hat die Jury die gute Vorarbeit des Zentrums für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) an der UDE. Dank seiner Vernetzungsaktivität wurden bereits mehrere Forschungsverbünde und anwendungsnahe Projekte mit Partnern aus Unternehmen, Verbänden und Zivilgesellschaft durchgeführt, etwa das Fortschrittskolleg FUTURE WATER, in dem derzeit zwölf Promovierende forschen.

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UNIKATE-Band zur Wasserforschung an der UDE

Das ZWU stellt sich und einen Auszug seiner Aktivitäten in der aktuellen UNIKATE-Ausgabe

Herausforderung Wasserforschung –lokal, regional und global“ vor.

Den aktuellen Band finden Sie hier als pdf Version zum Download: UNIKATE 51

Unikate Band zum Download