Willkommen in der Fakultät für Chemie

COVID-19

Informationen zum Studium im Wintersemester 2020/2021

Die Corona-Pandemie hat immer noch greifbare Auswirkungen auf den Studienbetrieb der UDE.

Zum 2.11.2020 wird der Lehrbetrieb im Wintersemester 2020/2021 mit einer minimalen Anzahl von Lehrveranstaltungen in Präsenz beginnen. Die meisten Lehrveranstaltungen werden weiterhin als  Online-Veranstaltungen oder als E-Learning stattfinden.

Auf dieser Seite finden Sie die Informationen der Fakultät Chemie rund um das Thema Lehre. Da sich die Informationslage sehr schnell ändern, kann bitten wir Sie sich regelmäßig auf einen aktuellen Stand zu bringen.

Mehr Informationen

Erstsemesterveranstaltungen der Fakultät für Chemie

Die Orientierungswoche (kurz O-Woche) soll den neuen Studierenden, also den Erstsemestern, einen guten Start in das Studium und eine Einführung in die Abläufe und Gegebenheiten an unserer Universität ermöglichen.

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie werden die diesjahrige Einführungsveranstaltungen online stattfinden.

B.Sc. Chemie:

Dozent Prof. Dr. Jochen Gutmann
Datum 27.10.2020
Uhrzeit 10.00 Uhr
Ort (digital)

virtuelles Meeting über Zoom;

Zugang:
https://uni-due.zoom.us/j/98993967291?pwd=QkU0OEU4cEFQMjZOSklrdmJZbVBlUT09
MeetingID:  989 9396 7291
Zugangscode:  634216

Allgemeine Informationen zu Zoom erhalten Sie hier.

Fachschaftsseite

Bachelor Water Science

Dozent Prof. Dr. Jochen Gutmann
Datum 27.10.2020
Uhrzeit 12.00 Uhr
Ort (digital)

virtuelles Meeting über Zoom;

Zugang:
https://uni-due.zoom.us/j/95129868668?pwd=S0ZJTWo2eHJoVXFVdzZhM2ZlMlhmdz09
MeetingID:  951 2986 8668
Zugangscode:
385639

 Allgemeine Informationen zu Zoom erhalten Sie hier.

Bachelor Lehramt Biotechnik für Berufskollegs

Dozent Prof. Dr. Mathias Ropohl
Datum 29.10.2020
Uhrzeit 11.00 -12.00 Uhr
Ort (digital)

virtuelles Meeting über Zoom;

Zugang:
https://uni-due.zoom.us/j/92932898321?pwd=cHdBazY5YXlHMWxCaG1lTjkwNElndz09

 Allgemeine Informationen zu Zoom finden Sie hier.

Fachschaftsseite

Bachelor Lehramt Chemie (alle Schulformen)

Dozent Prof. Dr. Maik Walpuski
Datum 29.10.2020
Uhrzeit 12.00 -14.00 Uhr
Ort (digital)

Virtueller Raum auf BigBlueButton:
https://bbb.uni-due.de/b/mai-l7c-4ho

 Weitere Informationen zu BigBlueButton erhalten Sie hier.

Fachschaftsseite

 

Die Fakultät für Chemie vereint 3 Studiengänge unter einem Dach: B.Sc. / M.Sc. Chemie, B.Sc. / M.Sc. Water Science und B.Sc. / M.Ed. Chemie Lehramt. Sie zählt damit zu den größten Chemie-Fakultäten in Deutschland, mit stark anwachsenden Anfängerzahlen. Alle drei Studiengänge werden von Arbeitskreisen getragen, die in der Grundlagenforschung tätig sind.

Highlights

Industrierelevanz eindrücklich belegt Katalysatormaterial aus dem Laserlabor

  • von Birte Vierjahn [02.10.2020]

Mehr Oberfläche heißt bei Katalysatoren oftmals mehr Aktivität. Und kaum etwas bietet mehr Oberfläche als Strukturen aus Nanopartikeln. Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) an der UDE haben gezeigt, dass es wirtschaftlich sinnvoll ist, katalytisch hochaktive Partikel per Laser herzustellen. Sie sind nicht nur hochrein, sondern schon bei niedrigen Temperaturen leistungsfähiger als ihre klassisch hergestellten Pendants – das haben Tests bei einem Industriepartner ergeben.

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© Jochen Niemeyer

Verzahnte Moleküle für hohe Produktselektivität Verflochtene Katalysatoren

  • von Birte Vierjahn [25.09.2020]

English version

Sie sind unzertrennlich, aber nicht starr verbunden: Verzahnte Moleküle sind erst seit Kurzem bekannt und können etwa aussehen wie zwei verbundene Kettenglieder oder ein Ring an einer beidseits geschlossenen Achse. Chemiker vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben sie nun erstmals erfolgreich als kooperative Katalysatoren getestet. Gleich zwei renommierte Fachmagazine berichteten.

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Erstmals 3D-Laserdruck in Farbe Eine Prise Nanosilber

  • von Birte Vierjahn [31.08.2020]

Lüftungsgitter in Flugzeugkabinen, Serienbauteile in Autos und neuerdings auch Mascara-Bürsten: Die Industrie nutzt bereits seit einigen Jahren 3D-Drucker auf Laserbasis, wenn es auf Präzision und gute mechanische Eigenschaften ankommt. Allerdings sind die Geräte teuer, groß und drucken nur weiß. Für zu Hause gibt es neuerdings Tischgeräte, aber die wiederum können nur schwarz drucken – bis jetzt. Ein Team vom Center for Nanointegration (CENIDE) der UDE hat jetzt Farbe ins Spiel gebracht.

Preiswerter und kleiner sollen die Laserdrucker für den Küchentisch werden – und farbig: „Statt den in der Industrie üblichen CO2-Lasern setzen wir auf deutlich günstigere Diodenlaser, wie sie mit niedrigerer Leistung zum Beispiel in CD-Playern vorkommen“, erklärt Dr. Bilal Gökce aus der Technischen Chemie I der UDE. „Da muss man aber zunächst ein bisschen tricksen.“ Denn das übliche Pulver-Polymer, der Rohstoff für den Druck, ist weiß. Das bedeutet, dass es alle Wellenlängen des sichtbaren Lichts reflektiert – leider auch die des Diodenlasers.

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English Version

© Vladimir Unkovic; Bilal Gökce

Gleich zwei hohe Auszeichnungen

Chemiker im Heisenberg-Programm

von Alexandra Nießen [25.08.2020]

Neue Materialien entwickeln: Juniorprofessor Dr. Michael Giese (Foto l.) macht das genauso wie Privatdozent Dr. Bilal Gökce (Foto r.) – aber ganz unterschiedlich. Für ihre herausragenden Forschungen werden die beiden UDE-Chemiker ins Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aufgenommen.

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© UDE/SFB 1093

Neue Wege in der Wirkstoffforschung Proteine zur Teamarbeit verpflichten

  • 19.08.2020

Zusammen sind sie stark: Manche Proteine können nur aktiv werden und krankhaften Prozessen wie Alzheimer, Parkinson oder Tumorerkrankungen entgegenwirken, wenn sie mit einem bestimmten Partner eine stabile Verbindung eingegangen sind. Daher hat ein Team der UDE und der Universität Eindhoven ein Klebemolekül maßgeschneidert, das die Bindung zweier Partner stabilisiert und für eine hohe Aktivität des Komplexes sorgt.

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Nachruf

Prof. Dr. Eberhard Staude

09. Oktober 1933 – 07. Juli 2020

Prof. Eberhard Staude war von 1976 bis zu seiner Entpflichtung 1999 an der Universität-Gesamthochschule Essen als Inhaber des Lehrstuhls für Technische Chemie II tätig. Er war eines der früh berufenen Mitglieder des Fachbereichs Chemie an der neugegründeten Hochschule und damit eine wichtige Säule bei der Etablierung der Chemie als universitärer Vollstudiengang am Standort Essen.

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Der SFB 1242 geht in die Verlängerung

Der Sonderforschungsbereich "Nichtgleichgewichtsdynamik in kondensierter Materie in der Zeitdomäne" (SFB 1242) wird für weitere 4 Jahre verlängert. Die Arbeitsgruppen Hasselbrink und Schlücker aus der Physikalischen Chemie sind bei dem UDE-Team aus Physikern und Chemikern mit dabei. Sie nutzen Methoden der Ultrakurzzeit-Laser-Spektroskopie (IR/Raman), um das Verhalten von Molekülen auf Oberflächen zu beobachten. In einem Anrege/Abfrage-Experiment werden die Moleküle durch einen sehr kurzen Laserblitz in einen Nichtgleichgewichtszustand befördert (Anregung) und dann zeitverzögert mit einem zweiten sehr kurzen Laserpulse spektroskopiert (Abfrage).  Durch Veränderung der Zeitverzögerung zwischen den Anrege- und Abfragepulsen werden Informationen über die Relaxation der Moleküle erhalten, sprich wie schnell diese in den Gleichgewichtszustand zurückgelangen. In beiden Teilprojekten des SFB geht es um Grundlagenforschung:

Wie wird in einem Molekül die Energie nach einer lokalen Schwingungsanregung (Bsp. C-H) auf andere, niederfrequente Schwingungen umverteilt?
 

Wie läuft ein ultraschneller intramolekularer Protonentransfer im elektronisch angeregten Zustand ab und wie kann dieser Prozess beeinflusst werden?

Ziel der beiden Arbeitsgruppen ist es, die zugrundeliegenden Mechanismen auf molekularer Ebene zu verstehen.

Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/sfb1242/

Nanopartikel auf Knopfdruck

Kapsel einlegen, eventuell Wasser nachfüllen, einschalten: Doch statt Kaffee laufen hier Nanopartikel ins Gefäß. Die Chemiker Tobias Bessel (l.) und Dr. Friedrich Waag haben diesen Automaten erfunden und bereits zum Patent angemeldet.

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Auswahl des ZIM-Kooperationsprojektes „LUKE“ (Projektpartner: Fabricius Pro Terra GmbH und Instrumentelle Analytische Chemie) als Erfolgsbeispiel

Am 10. Juni 2020 ist das ZIM-Kooperations-Projekt „Entwicklung eines kombinierten In-situ-Sanierungs- und Monitoringverfahrens für die Behandlung von Grundwasserschäden (Luft-Untergrund-Kontamination-Erfassung "LUKE")“ von der AiF als Erfolgsbeispiel veröffentlicht worden.

Ziel des Projektes war die Entwicklung eines preiswerten In-situ-Verfahrens für die Sanierung von BTEX- kontaminiertem Grundwasser. Hierfür realisierte die Fabricius Pro Terra GmbH ein spezielles Multiparameter-Lanzensystem zur Aufnahme eines Gasinjektionssystems, zur kontinuierlichen Probennahme sowie der direkten Bestimmung der Parameter pH-Wert, O2-Gehalt, Leitfähigkeit und Feuchte im Grundwasserleiter (Aquifer). Diese Technologie ermöglicht auch eine effiziente Sanierung von gering schadstoffbelasteten Grundwasserleitern durch Sauerstoffeintrag, der mikrobiologische und chemische Prozesse für den Schadstoffabbau aktiviert. Mit dem System gekoppelt ist ein modifiziertes Field Asymmetric Ion Mobility Spectrometry (FAIMS)-Spektrometer, das eine kontinuierliche Überwachung der Schadstoffkonzentration im Beobachtungspegel erlaubt. Dieses Monitoring-System wurde in der Abteilung Instrumentelle Analytische Chemie, Fakultät für Chemie an der Universität Duisburg - Essen entwickelt.

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Organische Synthese – Quantenchemische Reaktionsaufklärung – Materialchemie

Der AK Haberhauer hat in diesem Jahr seine aktuellen Forschungsergebnisse in drei Artikeln in der Fachzeitschrift Angewandte Chemie veröffentlichen können.

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Die Universität feiert ihre Besten Dies academicus 2020

Aufgrund der derzeitigen Covid-19-Situation wird der Dies academicus am 05.06.2020 nicht in der gewohnten Weise stattfinden.  Aber natürlich ehrt die Universität ihre Besten trotzdem – und zwar online.

Zum diesjährigen Dies academicus erhielt Frau Dr. Thi Thao Vi Tran aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Sebastian Schlücker den Preis für die beste Dissertation in der Fakultät für Chemie des vergangenen Jahres.

Beim diesjährigen Festakt erhielt auch Frau Valentina Isabelle Merkus einen Preis für ihre Master-Arbeit, die Sie in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Torsten C. Schmidt angefertigt hat.

Weitere Informationen zu diesem Tag finden Sie auf der Webseite https://www.uni-due.de/de/dies/

 

Wahl des CENIDE-Vorstands

Prof. Dr. Sebastian Schlücker wurde zum Mitglied des CENIDE-Vorstands gewählt. Die Fakultät gratuliert.

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© UDE/B.Engel-Albustin

Diversity-Führungspreis für Dr. Stéphane Kenmoe

Brücken bauen, Wissen vernetzen: 

Dr. Kenmoe, Postdoc im SFB 247, ist in Kamerun bekannt geworden durch herausragende Wissenschaftskommunikation. Er hat ein großes und aktives Netzwerk aufgebaut, organisiert regelmäßig Workshops für Studierende in seinem Heimatland und wirkt an der Organisation von Veranstaltungen für afrikanische Nachwuchswissenschaftler*innen mit. Unter anderem ist er Mitglied im Board der African Physical Society und dort verantwortlich für das Thema Kommunikation.

Zudem co-organisiert er die erste Konferenz für junge afrikanische Wissenschaftler*innen in Nordamerika (,,YASNA - Young African Scientists in North America"), die im Mai 2020 in Montreal stattfinden sollte.

Poster: Projekt Dr. Stéphane Kenmoe

Übersichtsartikel zu Prof. Dr. Carsten Schmuck’s wissenschaftliche Arbeit

Nach dem viel zu frühen Tod von Prof. Dr. Carsten Schmuck (1968-2019) wurde nun ein Übersichtsartikel über seine wissenschaftlichen Erfolge verfasst und in ChemPlusChem veröffentlicht. Der Artikel mit dem Titel:“ "Guanidiniocarbonyl-Pyrroles (GCP) – 20 Years of the Schmuck Binding Motif", verfasst von Jochen Niemeyer, Michael Giese und Jens Voskuhl, gibt einen Überblick über das von Prof. Schmuck entwickelte GCP Bindungsmotiv und zeigte die gesamte Breite der Anwendungsmöglichkeiten. Insbesondere die molekulare Erkennung, die (Selbst)-Assemblierung, die Anwendungen in Materialien sowie die biosupramolekularen Chemie werden hier in den Fokus gerückt. Die Autoren hoffen, dass die Leistung und der Einsatz von Carsten Schmuck als Wissenschaftler, Kollege und Mentor durch diesen Artikel gewürdigt werden kann.

Link zum Artikel: https://chemistry-europe.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/cplu.202000142

Meldungen aus der Anorganischen Chemie

Während Carbonylkomplexe von Übergangsmetalle wohletabliert und nicht zuletzt aus der homogenen Katalyse nicht mehr wegzudenken sind, stellt die direkte Reaktion von Kohlenmonoxid mit Hauptgruppenelementverbindungen nach wie vor eine besondere Herausforderung dar und ist bislang im Wesentlichen auf das Halbmetall Bor beschränkt. In der Arbeitsgruppe von Prof. Schulz wurde nun erstmals ein bei Raumtemperatur stabiler Carbonylkomplex eines Silylens, das durch Anwendung eines chemischen Tricks besonders elektronenreich ist, hergestellt und dessen Bindungsverhältnisse in Kooperation mit Prof. Schreiner (Justus-Liebig-Universität Gießen, JLU) untersucht. Lesen Sie mehr über diese präzedenzlose Verbindung in Nature Chemistry.

© pixabay.com

Verfahren wird bereits eingesetzt Vom Pflanzenrest zum Biotreibstoff

  • von Birte Vierjahn
  • 02.04.2020

Sägespäne, Stroh oder Getreidespelzen mit nur einem Mikroorganismus möglichst effizient zu nachhaltigem Treibstoff umsetzen: Dazu haben UDE-Forscher einen wichtigen Beitrag geleistet. Ihr im Fachmagazin „Nature Communications“ veröffentlichter Ansatz aus Experiment und theoretischer Simulation unterstützt biotechnologisch Ansätze und führt zu einem Verfahren, das vom Industriepartner bereits in der Produktion eingesetzt wird.

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© freerangestock.com

EU-Projekt zu Corona-Impfstoff Antivirale Wirkstoffe und neue Testmodelle

  • von Annika Bingmann
  • 16.03.2020

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) hat weltweit bereits mehrere Tausend Todesopfer gefordert. Eine spezifische Therapie oder eine Schutzimpfung gibt es bisher nicht. In einem jetzt gestarteten EU-Projekt wollen Forschende um die Professoren Jan Münch von der Universität Ulm und Thomas Schrader (UDE) die Entwicklung einer wirksamen antiviralen Therapie beschleunigen. Dazu sollen zusammen mit weiteren europäischen Partnern verschiedene potenzielle Wirkstoffe gegen das Coronavirus schnell und effizient erprobt werden. Für das zweijährige Vorhaben Fight nCoV*, das von der Universität Stockholm geleitet wird, hat das Konsortium 2,8 Millionen Euro eingeworben.

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© Störiko/VAAM

Mikroben in der Erdkruste VAAM-Forschungspreis für Probst

  • von Ulrike Eichweber
  • 09.03.2020

Etwa ein Drittel der Mikroben tummeln sich in unter der Erdoberfläche. Doch das Leben dort ist noch kaum erforscht. Prof. Alexander Probst arbeitet daran, dass sich das ändert. Für seine Untersuchungen an Bakterien, Archaeen und Viren der Erdkruste erhielt der UDE-Mikrobiologe nun den Forschungspreis der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Dieser ist mit 10.000 Euro dotiert und würdigt jährlich herausragende Arbeiten.

Prof. Dr. Alexander Probst (36) leitet seit 2018 die Arbeitsgruppe Aquatische mikrobielle Ökologie der Fakultät für Chemie an der UDE. Er und sein Team entdeckten u.a. sehr aktive Mikroben in Bereichen, wo Gase aus dem Erdinneren freigesetzt werden. Dazu zählen auch solche, die CO2 binden und somit im Kohlenstoffkreislauf der Tiefe eine wesentliche Rolle spielen.

In Zukunft will sich die Arbeitsgruppe auf zwei Fragen konzentrieren: „Uns interessiert, wie Virenbefall die tiefe Biosphäre und damit den globalen Kohlenstoffkreislauf beeinflusst“, so Probst. „Und wir wollen wissen, wie sich Mikroorganismen in Grundwasserleitern und Seen an die CO2-Entgasung aus dem Erdmantel anpassen.“

Im Bild:
Bei der Preisverleihung: Prof. Alexander Probst und VAAM-Präsidentin Prof. Christine Lang.

Weitere Informationen:
https://idw-online.de/de/news742873

In unserer Video-Reihe "Fragen an" erklärt Prof. Alexander Probst seine Forschung:
https://youtu.be/kYzYUxNc2A4

Projekt: NanoMATerialen als Basis für GASDIFfusionselektroden für die hochselektive CO2 Reduktion (MatGasDif)


Das vorgeschlagene Projekt zielt auf das Design kostengünstiger und in der bereitgestellten Menge skalierbarer Nanomaterialien ab, die eine hohe Aktivität bei gleichzeitiger bisher nicht erreichter Selektivität der CO2 Reduktionsreaktion ermöglichen. Diese Nanomaterialien werden als Kompositmaterialien synthetisiert, wobei gleichzeitig unterschiedliche Nanokatalysatoren so assembliert werden, dass komplexe Reaktionssequenzen erleichtert werden. Dabei soll insbesondere eine hohe Stromdichte sowie eine hohe Faradayeffizienz für industriell relevante CO2-Reduktionsprodukte wie Ethylen oder Ethanol erreicht werden, wobei gleichzeitig die parasitäre Wasserstoffevolutionsreaktion unterdrückt wird. Aufgrund der geringen Löslichkeit von CO2 wird diese Innovation erst durch das Design völlig neuartiger Gasdiffusionselektroden ermöglicht, die hohe CO2-Konzentrationen an einer Dreiphasengrenzfläche in Kontakt mit unterschiedlichen Nanokatalysatoren in nanobegrenzten Reaktionsräumen und in alkalischen Elektrolyten ermöglichen.

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UDE leitet Projekt zu Mikroorganismen Saci, die Biofabrik

  • von Ulrike Bohnsack, 25.02.2020

Sie sind kleine Helfer mit großer Wirkung: Mikroorganismen produzieren Lebensmittel, Medikamente, Chemikalien und vieles mehr. Die Industrie nutzt sie wie Minifabriken, um Produkte zu entwickeln, zu verbessern oder Verfahren effizienter zu machen. Mit einem besonders robusten Kleinstlebewesen, dem Saci – genauer Sulfolobus acidocaldarius –, befasst sich ein neues biotechnologisches Forschungsprojekt. Es soll helfen, Abfallprodukte wie CO2 oder Glycerin weiterzuverwerten. „HotAcidFACTORY“ wird von der UDE geleitet und erhält 2,2 Mio. Euro Fördermittel vom Bundesforschungsministerium.*

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Meldungen aus der Physikalischen Chemie

Jeder Student lernt in der Vorlesung, dass ein Molekül charakteristische Schwingungen der Atome aufweist, sogn. Normalmoden, die voneinander vollständig unabhängig sind. Diese sind dann seine internen Freiheitsgrade. Marvin Hille und Michael Lackner aus der Arbeitsgruppe Hasselbrink haben nun mit einem komplizierten laserspektroskopischen Experiment zeigen können, dass nach Anregung die CH_2- und CH_3-Streckschwingungsmodem in einem langkettigen Alkylmolekül in weniger als 10 ps ins thermische Gleichgewicht kommen. D.h. das einfache Bild aus der Vorlesung hält nur für 1000 Schwingungsperioden (J. Phys. Chem. Lett. 11, 108(2020), doi: 10.1021/acs.jpclett.9b03386). Diese Zeiten sind von großer Bedeutung für unser Verständnis vom Übergangszustand chemischer Reaktionen. Die Arbeiten wurden im Sonderforschungsbereich 1242 durchgeführt.

Nachruf

Prof. Dr. Gerhard Peschel

09. Februar 1932 – 31. Dezember 2019

Prof. Gerhard Peschel war von 1976 bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand im Jahre 1997 an der Universität-Gesamthochschule Essen als Wissenschaftlicher Rat und Professor für Physikalische Chemie tätig. Er war ein begeisterter Forscher und Lehrer und eine große Bereicherung für die damals noch junge Universität. 

Gerhard Peschel wurde 1932 als Sohn eines Molkereibesitzers in Hameln an der Weser geboren. Nach Jugendjahren in Oberschlesien, wo sein Vater die Leitung einer Großmolkerei übernommen hatte, wurde die Familie 1945 aus Polen vertrieben und ging nach Ostfriesland. Gerhard Peschel machte 1950 auf dem Mariengymnasium in Jever das Abitur. Zum Studium der Chemie ging er nach Würzburg, wo er 1964 auch promovierte und später zum Akademischen Oberrat und Universitätsdozenten ernannt wurde. In die Würzburger Zeit fiel auch die Geburt seiner 3 Töchter. 1976 erfolgte seine Berufung auf die Stelle eines Wissenschaftlichen Rates und Professors für Physikalische Chemie an der UGH Essen.

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Nachruf auf Prof. Dr. Günter Schön

05. August 1940 – 29. Dezember 2019

Prof. Günter Schön war viele Jahre an der Universität Duisburg-Essen und ihren Vorgängereinrichtungen tätig. Er wurde 1940 in Nürnberg geboren und wuchs in Speyer auf. Nach dem Physikstudium in Heidelberg, der Promotion in München und der Habilitation in Darmstadt wurde er im August 1976 als Professor an den Fachbereich Chemie der erst 1972 gegründeten Gesamthochschule Essen berufen. Damit war er einer der ersten Hochschullehrer und Pioniere der Chemie am Standort Essen. Rasch nach seinem Dienstantritt wurde er 1978 Dekan des Fachbereichs Chemie. Nach langjähriger Tätigkeit in Lehre und Forschung in Essen trat Prof. Schön im August 2005 in den Ruhestand ein, mittlerweile am fusionierten Fachbereich Chemie der ebenfalls fusionierten Universität Duisburg-Essen.

Prof. Schön beschäftigte sich als Anorganischer Chemiker mit Aspekten der Physikalischen Eigenschaften von Festkörpern und Nanopartikeln, beispielsweise der Struktur und der Leitfähigkeit von anorganischen Kristallen. Dabei fand insbesondere die Impedanzspektroskopie vielfältige Anwendung. In konsequenter Weise wendete er physikalische Methoden an, um chemische Eigenschaften zu messen und zu erklären. Auch elektrische Messungen an sehr kleinen Metallpartikeln (Quantenpunkten) lagen in seinem Forschungsinteresse.

Im Ruhestand beschäftigte sich Prof. Schön weiterhin mit wissenschaftlichen Fragestellungen. So veröffentlichte er 2012 den belletristisch-futuristischen Roman "Escape Time – Zeit zu Entrinnen", der sich mit einem Forschungsauftrag zum Bau einer Zeitmaschine befasst und an der Universität Essen spielt.

Die Fakultät verliert mit Prof. Dr. Günter Schön einen langjährigen Kollegen, der allen als Veteran der "Gründerzeit" der Gesamthochschule Essen in guter Erinnerung bleiben wird.

Neues interdisziplinäres Forschungsprojekt bei der Deutschen Krebshilfe

Arbeitsgruppen aus der Essener Universitätsmedizin (Sven Brandau), der Biologie (Barbara Saccà) und der Chemie (Sebastian Schlücker) wollen ihre immunologische, bionanotechnologische und kolloidchemische sowie optisch-spektroskopische Expertise verknüpfen, um tumorfördernde Immunzellen selektiv zu erkennen und mit Licht und Hitze gezielt zu zerstören. Das Projekt wird von der Deutschen Krebshilfe über 3 Jahre mit 800.000 EUR gefördert und wurde als eines von nur 5 Projekten in der hochkompetitiven Ausschreibung „Visionäre neue Konzepte in der Krebsforschung“ aus rund 50 Anträgen ausgewählt.

Neue Publikationen aus der Organischen Chemie

Die Nachwuchswissenschaftler in der Organischen Chemie, Jun.-Prof. Michael Giese, Dr. Jochen Niemeyer und Jun.-Prof. Jens Voskuhl haben neue und hochinteressante Forschungsergebnisse in international renommierten Fachzeitschriften publizieren können.

Die Arbeitsgruppen Giese und Voskuhl entwickelten einen neuen supramolekularen Ansatz für die Darstellung von lumineszenten Flüssigkristallen. Hierzu wurde ein modulares Konzept etabliert, welches basierend auf Wasserstoffbrücken, supramolekulare Assemblate ausbildet. Durch Einbettung eines Luminophors mit aggregations-induzierter Emission (AIE) konnte durch die Komplexbildung eine signifikante Verschiebung der Emission beobachtet werden. Die Materialien zeigten ein thermoresponsives Verhalten, welches detailliert untersucht wurde.

Diese Arbeit wurde in ACS Materials Letters (Link: https://pubs.acs.org/doi/full/10.1021/acsmaterialslett.9b00371) publiziert.

Das Team von Dr. Jochen Niemeyer stellte neuartige Katalysatorsysteme her und konnte die Ergebnisse in Angewandte Chemie veröffentlichen (Link: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/anie.201913781). Die Forschungsgruppe nutzte eine spezielle molekulare Architektur, welche einem Ring auf einem Faden gleicht, sie sogenannten Rotaxane. Die Arbeitsgruppe Niemeyer nutzte diese Rotaxane nun als neuartige Organokatalysatoren und etablierte somit neue Möglichkeiten beim zukünftigen Design von Katalysatorsystemen.

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Meldungen aus der Didaktik der Chemie

Dr. Sebastian Habig erhält Preis für gelungene VR/AR-Lernszenarien

Der Hauptpreis des vom Arbeitskreis VR/AR-Learning der Fachgruppe Gesellschaft für Informatik, gemeinsam mit dem Stifterverband ausgelobte Wettbewerb „AVRiL 2019 – Gelungene VR/AR-Lernszenarien“ wurde Dr. Sebastian Habig zugesprochen. Der Preis ist mit 1000€ dotiert und wurde Dr. Habig für seinen Beitrag mit dem Titel „Augmented Reality Chemistry – Förderung internaler Modellrepräsentation in Organischer Chemie durch AR“ verliehen.

Prof. Rumann zum Vorstandssprecher gewählt

Auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik (GDCP), vom 09. bis 12. September in Wien, wurde Stefan Rumann zum Sprecher des Vorstands gewählt. Die GDCP fördert die fachdidaktische Grundlagen- und Anwendungsforschung ihrer Bezugsdisziplinen Chemie und Physik. Sie setzt sich für die Förderung und Weiterentwicklung der naturwissenschaftlich-technischen Bildung auf allen Schulstufen, in allen Schularten und in außerschulischen Bildungseinrichtungen ein. Bundesweit gehören ihr ca. 700 Mitglieder an.

Prof’in Sumfleth zur Fachkollegiatin gewählt

Bei der diesjährigen Wahl zu den DFG-Fachkollegien wurde Elke Sumfleth erneut zum Mitglied des Fachkollegiums 109-02 Allgemeines und fachbezogenes Lehren und Lernen gewählt. Als weitere fachdidaktische Kollegin wurde Professorin Susanne Prediger, Mathematikdidaktikerin an der TU Dortmund in das Fachkolleg gewählt.

Überreichung der Carl-Duisberg-Plakette an Prof. Zellner im DECHEMA-Haus.

Wir gratulieren Prof. Zellner herzlich zur Carl-Duisberg-Plakette!

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) hat am 4. Dezember 2019 Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Zellner mit der Carl-Duisberg-Plakette für seine herausragenden Verdienste um die GDCh ausgezeichnet. Die Verleihung erfolgte im Rahmen eines Sonderkolloquiums mit dem Titel "Mobilitätswende für den Klimaschutz: Batterie oder Brennstoffzelle – oder doch Diesel?" in Frankfurt am Main.

Die Plakette wird vom GDCh-Vorstand an Chemiker verliehen, die sich besondere Verdienste um die Förderung der Chemie und der Ziele der GDCh erworben haben. Reinhard Zellner erhält die Auszeichnung unter anderem für sein großes Engagement im GDCh-Beratergremium für Altstoffe (BUA) und seine vielfachen Beiträge zu Klimaforschung und Atmosphärenchemie. Außerdem wird seine langjährige Tätigkeit als Vorsitzender der Gemeinschaftsausschüsse „Chemie, Luftqualität und Klima“ sowie „Feinstäube“ gewürdigt, mit der er die fachwissenschaftliche Zuständigkeit der GDCh in diesem Bereich maßgeblich geprägt und verantwortet hat.

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Foto von links nach rechts: Prof. Dr. Thomas Schrader, Prof. Dr. Feihe Huang, Herr Klaus Kuli, Jun.-Prof. Dr. Michael Giese.

Werdelmann Preisträger Prof. Dr. Feihe Huang

Mitte November durfte die Fakultät für Chemie Herrn Prof. Dr. Feihe Huang von der Zhejiang Universität aus China im Rahmen der Werdelmann Vorlesung in Essen begrüßen.

Neben einem Einblick in die Welt der supramolekularen Amphiphile, welche er im Rahmen des Werdelmann Seminars für Studierende der UDE präsentierte, begeisterte Prof. Huang insbesondere mit adaptiven Kristallen für die Reinigung schwer zu trennender Gemische organischer Moleküle in der Werdelmann Vorlesung. Die Auszeichnung wurde bereits zum 21. Mal vergeben und ehrt renommierte Wissenschaftler auf dem Gebiet der organischen Chemie.

Die Absolventenfeier der Fakulät für Chemie 2019

Am 13. November 2019 fand diesjährige Absolventenfeier der Fakultät für Chemie statt, bei der die Absolventen der Bachelor- und Masterstudiengänge: Chemie, Lehramt Chemie und Biotechnik und die Promovenden des Studienjahres 2018/2019 in feierlichen Rahmen verabschiedet wurden.

Den Studienpreis 2019 für den besten Bachelor Abschluss erhielten in diesem Jahr Frau Lisa Hetzel aus dem Bachelor-Studiengang Chemie, Herr Yassin Kaspareit aus dem Bachelor-Studiengang Water Science und Frau Sonja Leppin aus dem Bachelor-Studiengang mit Lehramtsoption Berufkolleg Biotechnik.

Für den besten Master Abschluss wurden Frau Anna Bücker, Frau Nelli Kremer, Herr Kevin Rudolph und Frau Hannah Siera aus dem Master-Studiengang Chemie, Frau Valentina Merkus aus dem Master-Studiengang Water Science und Frau Evelin Dikta aus dem Masterstudiengang für das Lehramt an Berufskollegs Biotechnik und Frau Jana Piterek aus dem Masterstudiengang für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen ausgezeichnet.

Bilder Preisträger
Bilder Vorträge der Preisträger
Bilder Absolventen Bachelor Chemie
Bilder Absolventen Master Chemie
Bilder Bachelor Lehramt Absolventen
Bilder Master Lehramt Absolventen
Bilder Promovenden
Bilder Praktikumsleiter
Bilder Abschlussfeier

 

Nachruf auf Professor em. Dr. Dietrich Döpp

18. Juli 1937 – 25. September 2019

Prof. Dr. Dietrich Döpp war ein ausgezeichneter Wissenschaftler auf dem Gebiet der Organischen Chemie. Geboren in Marburg, studierte er an der Philipps-Universität Marburg und beendete sein Chemiestudium 1963. Nur ein Jahr später wurde er mit Auszeichnung promoviert. Nach einem Forschungsstipendium an der University of Wisconsin in Madison/USA erhielt er die Venia Legendi für das Lehrgebiet „Organische Chemie“ an der Universität Karlsruhe. 1972 trat er eine Professur an der Universität Trier-Kaiserslautern an. 1976 wechselte Herr Döpp an die damalige Gesamthochschule Duisburg und war ab 1978 für mehrere Jahre Dekan des Fachbereichs.

Zeitlebens war Herr Döpp ein begeisterter Forscher. Seinem besonderen Interesse galt die Herstellung organischer Verbindungen mit Hilfe von Licht und die Isolierung von interessanten Naturstoffen. Seine Arbeiten fanden international Beachtung und er wurde 1992 als Auszeichnung in das Executive Committee der European Photochemistry Association gewählt. Auch nach seiner Emeritierung 2002 war er der Forschung und der Universität Duisburg-Essen sehr verbunden. So publizierte er bis 2013 seine Forschungsergebnisse und besuchte noch gerne die wissenschaftlichen Vorträge externer Gäste. In diesem Rahmen war er auch stets bereit, seine enorme Erfahrung an junge Kollegen weiterzugeben.

Seinen Mitarbeitern wird er als außergewöhnlich fördernder Mentor in Erinnerung bleiben. Die Fakultät verliert mit Herrn Prof. Dr. Dietrich Döpp einen sehr wertgeschätzten Kollegen, der sich beim Aufbau des Faches Chemie an der Gesamthochschule Duisburg äußerst verdient gemacht hat.

© UDE

VolkswagenStiftung fördert UDE-Team Der Ursprung des Lebens

Wie ist der Mensch entstanden? Wie konnte sich aus einzelligen Organismen das Leben auf der Erde entwickeln, wie wir es heute kennen? Mit diesen grundlegenden Fragen der Evolutionsbiologie beschäftigt sich ein Team aus Biologen und Chemikern der UDE, dessen Forschung jetzt von der VolkswagenStiftung mit 1,5 Millionen Euro gefördert wird.

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© UDE

Von Akademie der Wissenschaften geehrt Waksmundzki-Medaille für Prof. Schmitz

Professor Oliver J. Schmitz wurde vom Komitee für Analytische Chemie der Polnischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen des 25th International Symposium on Separation Sciences in Lódz (Polen, 15.-18. September 2019) für seine wichtigen Leistungen auf dem Gebiet der analytischen Trennung, insbesondere der chromatographischen Techniken sowie deren Umsetzung, mit der Professor Andrzej Waksmundzki-Medaille 2019 ausgezeichnet.

©privat

Nachruf PD Dr. Hans-Georg Schmarr

16. Juni 1961 – 20. August 2019

Dr. Hans-Georg (Geo) Schmarr war ein etablierter Lebensmittelchemiker, Weinanalytiker und Aromaforscher, der lange Jahre am Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz in Neustadt an der Weinstraße gearbeitet hat. Der Fakultät für Chemie war er in den Jahren vor seiner 2015 abgeschlossenen Habilitation für Analytische Chemie an der Universität Duisburg-Essen in Forschung und Lehre verbunden. Leider konnte er nur zweimal seinen gut nachgefragten Blockkurs zu „Advanced Gaschromatography“ anbieten, bevor er schwer erkrankte. Geo Schmarr war ein exzellenter Wissenschaftler mit einer erstaunlichen Detailkenntnis sowohl zu technischen Fragen der Probenvorbereitung, Gaschromatographie und Massenspektrometrie als auch zum Hauptobjekt seiner Forschung, dem Wein, seinen Aromen und seiner Verfälschung. Viele Kolleginnen und Kollegen der Fakultät werden vielleicht noch seinen Vorstellungsvortrag 2014 mit anschließender Verkostung von Weinen in Erinnerung haben. Sein Tod nach langer Krankheit hat uns alle tief bewegt. Wir verlieren mit ihm einen Kollegen und Freund, an den wir uns gerne erinnern werden.

Nachruf Prof. Dr. Carsten Schmuck

20. Februar 1968 – 1. August 2019

Der Tod von Prof. Dr. Carsten Schmuck hat die Mitglieder der Fakultät für Chemie und die Kolleginnen und Kollegen an der gesamten Universität sehr bewegt. Carsten Schmuck hat durch die Entdeckung neuer Bindungsmotive und den Einsatz kombinatorischer Methoden Neuland in der Supramolekularen Chemie betreten, und hocheffiziente Liganden für Proteine sowie neue selbstassemblierte Materialien geschaffen. Er hat sich nicht nur als exzellenter Wissenschaftler z. B. als Vize-Sprecher des DFG Sonderforschungsbereichs Supramolecular Chemistry on Proteins und als DFG Fachkollegiat einen Namen gemacht. Darüber hinaus war er bei den Kolleginnen und Kollegen ausgesprochen beliebt und ein kompetenter Ansprechpartner für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Als Lehrbuchautor hat er sich gleichzeitig für die universitäre Lehre in seinem Fachgebiet, der Organischen Chemie, engagiert. Mit seiner pragmatischen, aber ebenso sachlichen und umsichtigen Art hat er acht Jahre lang als Dekan die Geschicke der Fakultät für Chemie gelenkt und erfolgreich daran mitgewirkt, die Fakultät als eine interdisziplinäre und forschungsstarke Einrichtung zu positionieren. Dabei hatte er stets ein offenes Ohr für kleine und große Probleme innerhalb der Fakultät und klare Ziele in der Weiterentwicklung der Fakultät und der Universität vor Augen. Mit Carsten Schmuck verlieren wir nicht nur einen hervorragenden Wissenschaftler, sondern auch einen geschätzten Ratgeber und Freund.

07.08.2019 Neues Promotionskolleg für die Präzisionsprotonentherapie

Mit rund 600.000 Euro für 4 Jahre fördert das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) das neue Promotionskolleg innerhalb der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr). In der Medizinphysik wird die Universität Duisburg-Essen (UDE) gemeinsam mit der Technischen Universität Dortmund neue Möglichkeiten zur Promotion schaffen.

„Präzisionspartikeltherapie – Praxisbezogene Physik und Chemie an der   Schnittstelle zur Medizin“ lautet der Name des neuen Promotionskollegs an welchem sich die Klinik für Partikeltherapie am WPE beteiligt. In Zukunft können Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler hier an der Schnittstelle zwischen Medizin, Physik und Chemie promovieren.

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© GDCh

Preis der Wasserchemischen Gesellschaft Oxidationsexperte

  • von Cathrin Becker 01.07.2019

Große Ehre für Dr. Holger Lutze: Der Chemiker der UDE wurde von der Wasserchemischen Gesellschaft mit der höchsten Auszeichnung für seine Arbeiten zu oxidativen Prozessen in wässrigen Systemen geehrt. Der Preis wird nur alle zwei bis vier Jahre vergeben.

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Lehrpreis der Universität Duisburg-Essen geht an drei Chemiker

Für ihr außergewöhnliches Engagement in der Lehre und ihren Einsatz für haben Jun.-Prof. Dr. Michael Giese, Dr. Jochen Niemeyer und Jun.-Prof. Dr. Jens Voskuhl den diesjährigen Lehrpreis der UDE erhalten, welcher im Rahmen des Dies Academicus am 17. Juni 2019 verliehen wurde.

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AG Gröschel Selbstassemblierung von Blockcopolymeren innerhalb von o/w-Nanoemulsionen

Blockcopolymere sind vielseitige Bausteine für die Selbstassemblierung funktioneller Nanostrukturen in Substanz und Lösung. Diese neigen aufgrund unterschiedlicher chemischer und physikalischer Eigenschaften der einzelnen Blöcke zur Entmischung und bilden klar definierte Strukturen aus im Größenbereich von 10-100 nm. Während Kugeln, Zylinder und Lamellen thermodynamisch bevorzugte Formen sind und häufig beobachtet werden, sind komplexe Nanopartikel aufgrund energetischer Nachteile schwieriger zu realisieren. Wir nutzen und entwickeln das Konzeptes der 3D Confinement Assemblierung in Nanoemulsionströpfchen um neuartige Blockcopolymer Nanostrukturen und Nanopartikel zugänglich zu machen und deren Eigenschaften untersuchen zu können.

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"Dayawati Rastogi Lecture Award" für Prof. Dr. Sebastian Schlücker

Auf der 7th International Conference on Perspectives in Vibrational Spectroscopy (ICOPVS-2018) am Bhabha Atomic Research Centre (BARC) in Mumbai, Indien, wurde Prof. Sebastian Schlücker mit dem "Dayawati Rastogi Lecture Award" der Indian Spectroscopy Society ausgezeichnet."

Hohe Auszeichnung für UDE-Forschergruppe Über die Fachgrenzen hinweg

von Beate Kostka | 28.02.2019 | Zur Person|Presseinfo

Den naturwissenschaftlichen Unterricht zu verbessern, war ihr gemeinsames Ziel und ihre fachübergreifende Zusammenarbeit so wegweisend wie produktiv. Deshalb wurden der Physikdidaktiker Prof. Hans E. Fischer, der Lehr-Lernpsychologe Prof. Detlev Leutner und die Chemiedidaktikerin Prof. Elke Sumfleth jetzt ausgezeichnet. Sie erhielten den Preis für die Förderung der Interdisziplinarität der Bildungsforschung am 25. Februar auf der Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF) in Köln.

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Forschungskolleg FUTURE WATER startet in zweite Förderphase Diffuse Stoffeinträge und Regenwasserbewirtschaftung

Das Forschungskolleg FUTURE WATER unter Sprecherschaft von Prof. Dr. Torsten C. Schmidt (Instrumentelle Analytische Chemie) und Koordination des Zentrums für Wasser- und Umweltforschung ist, nachdem es 2018 erfolgreich evaluiert wurde, am 1. Januar in seine zweite Förderphase gestartet. Für die kommenden 3,5 Jahre unterstützt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen das Verbundprojekt der Universität Duisburg-Essen, der Ruhr-Universität Bochum, der Hochschule Ruhr West, der EBZ Business School und des Instituts für Energie- und Umwelttechnik mit 2,2 Millionen Euro.

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UA Ruhr-Professur: Gemeinsame Plattform für die Katalyseforschung Da stimmt die Chemie

Die Universitätsallianz Ruhr wächst weiter zusammen: Prof. Malte Behrens wird in den kommenden vier Jahren als UA Ruhr-Professor für Materialchemie von Katalysatoren an der UDE und der RUB lehren und forschen.

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28.11.2018 Die Absolventenfeier der Fakulät für Chemie 2018

Am 28. November 2018 fand diesjährige Absolventenfeier der Fakultät für Chemie statt, bei der die Promovenden und die Absolventen der Bachelor- und Masterstudiengänge des Studienjahres 2017/2018 in feierlichen Rahmen verabschiedet wurden.

Den Studienpreis für den besten Bachelor Abschluss erhielten in diesem Jahr Frau Louisa Elena Waasmann und Herr Moritz Krebs aus dem Bachelor-Studiengang Chemie, Herr Max Reuschenbach und Herr Tom Lennard Stach aus dem Bachelor-Studiengang Water Science.

Für den besten Master Abschluss wurden Herr Justin Dubbert, Herr Yannick Schulte und Herr Felix van der Vight aus dem Master-Studiengang Chemie, Herr Vincent Valentin Scholz aus dem Master-Studiengang Water Science und Frau Hatice Aydogmus aus dem Masterstudiengang für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen ausgezeichnet.

Bilder Preisträger
Bilder Vorträge
Bilder Absolventen Bachelor Chemie
Bilder Absolventen Master Chemie
Bilder Lehramt  Absolventen
Bilder Promovenden
Bilder Abschlussfeier

28.11.2018 Evonik Industries AG vergibt drei Doktorandenstipendien

Während der Absolventenfeier der Fakult für Chemie überreichte Dr. Felix Müller die Urkunden für die Evonik-Stipendiaten. In diesem Jahr erhielten Herr Thies Dirksmeyer, Herr Yannick Schulte und Herr Felix van der Vight die Evonik-Doktorandenstipendien.

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28.11.2018 Der Lehrpreis der Fakultät für Chemie

Exzellenz in der Lehre würdigt die Fakultät für Chemie und verleiht eigene Lehrpreise an die Dozentinnen und Dozenten, die sich in besonderem Maße in der Lehre engagieren. Die Fakultät spricht in einer speziellen Urkunde ihre Anerkennung hierzu aus. Eine der Grundlagen für die Auswahl ist die Evaluation der Lehrveranstaltungen. In diesem Jahr konnten sich Jun.-Prof. Dr. Michael Giese, Dr. Jochen Niemeyer und Jun.-Prof. Dr. Jens Voskuhl über die Auszeichnungen freuen.
Ihre Vorlesung „Funktionale Supramolekulare Materialien“ wurde für Ihr innovatives Konzept sowie die exzellente studentische Evaluation ausgezeichnet. Der Lehrpreis wurde im Rahmen der Absolventenfeier am 28. November 2018 überreicht.
Die Fakultät für Chemie gratuliert den Preisträgern sehr herzlich!

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© privat

Humboldt-Stipendiat in der Organischen Chemie Chemo mit weniger Gift

von Dr. Alexandra Nießen | 04.12.2018 | Forschung|Zur Person|Presseinfo

Mit neuen organisch-chemischen Verbindungen, die etwa bei der Chemotherapie eingesetzt werden, befasst sich Dr. Suman Kumar Maity (31). Der Humboldtstipendiat ist derzeit Gast von Prof. Dr. Carsten Schmuck in der Organischen Chemie an der Universität Duisburg-Essen (UDE).

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© AGV Ruhr/Westfalen

Förderpreis für Lehrerausbildung Auszeichnung für Chemiedidaktik

von Ulrike Eichweber | 04.12.2018 | Zur Person| UA Ruhr

Mit dem Förderpreis Lehrerausbildung der Arbeitgeberverbände Ruhr/Westfalen (AGV) wurden jetzt die UDE-Chemiedidaktiker*innen Prof. Karin Stachelscheid und Dennis Kirstein ausgezeichnet. Er ist mit 2.000 Euro dotiert.

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© privat

Fellowship der Deutschen Telekom Stiftung Anwendungsnaher Chemieunterricht

von Beate Kostka | 30.11.2018 | Zur Person|Presseinfo

Gute Lehrkräfte benötigen nicht nur fachliches Wissen, sondern müssen den Stoff auch vermitteln können. Damit sie die Strukturierung binnendifferenzierenden Chemieunterrichts untersuchen kann, hat Dr. Helena van Vorst aus der Didaktik der Chemie nun ein Fellowship der Deutschen Telekom Stiftung im Bereich der Fachdidaktik MINT angetreten.

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Auszeichnung für Prof. Dr. Sebastian Schlücker

Die Royal Society of Chemistry (RSC) ist das Pendant der GDCh in Großbritannien. Als Berufsverband hat sie die Förderung der chemischen Wissenschaften zum Ziel.
An RSC-Mitglieder mit mindestens fünf Jahren fachlicher Erfahrung, die herausragende Beiträge im Feld der Chemie geleistet haben, wird der Status des Fellow of the Royal Society of Chemistry (FRSC) verliehen. Diese Auszeichnung hat jetzt Prof. Sebastian Schlücker aus der Physikalischen Chemie erhalten.

Link:
http://www.rsc.org/membership-and-community/join/membership-regulations/

Jun.-Prof. André Gröschel Mit Dannie-Heineman-Preis ausgezeichnet

von Ulrike Eichweber | 05.11.2018 | Zur Person

Mit dem renommierten Dannie-Heineman-Preis der Akademie der Wissenschaft zu Göttingen wurde jetzt Jun.-Prof. André Gröschel auszeichnet. Er erhält ihn für seine Arbeiten zu Selbstorganisationsprozessen von Kolloiden und Hybrid-Nanopartikeln, insbesondere zur kontrollierten Herstellung neuartiger Strukturen aus wohldefinierten, makromolekularen Bausteinen.

Die Akademie verleiht die Auszeichnung seit 1961 alle zwei Jahre. Sie wird nicht öffentlich ausgeschrieben. Die Prüfungskommission der Akademie schlägt die Kandidat*innen dem Plenum vor.

Weitere Infos:
https://adw-goe.de/presse/pressemitteilungen/

Portables Raman-LFA-Lesegerät für schnelle, quantitative und ultrasensitive patientennahe Labordiagnostik

Ein portables Raman- Lesegerät für seitliche Flusstests (Lateral Flow Assay, LFA) mit einer speziellen, maßgeschneiderten optischen Fasersonde für die Linienbeleuchtung zur schnellen (wenige Sek.), quantitativen und ultrasensitiven patientennahen Labordiagnostik (Point-of-Care-Testing, POCT) wurde in der AG Schlücker entwickelt und kürzlich in der renommierten Zeitschrift Angewandte Chemie veröffentlicht.

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Highlight des Monats – AG Mayer Molekulare Evolution in Vesikelmembranen – ein möglicher erster Schritt bei der Entstehung des Lebens: Neue Befunde

In Kooperation mit dem Arbeitskreis von Oliver Schmitz (Instrumentelle Analytik) führen wir Versuche durch, die eine molekulare Evolution von Oligopeptiden in Gegenwart von Membran­vesikeln belegen. Hierzu werden in einem CO2-Wasser-System unter hohem Druck (entsprechend den Bedingungen in einer Tiefe von etwa 1 km) in Gegenwart von Membranvesikeln, eine Auswahl von 12 Aminosäuren vorgelegt. Die sich daraus in kleiner Ausbeute bildenden Peptide unterliegen einem Selektionsmechanismus der amphiphile, zur Integration in die Membran befähigte Peptide begünstigt.

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28.09.2018 Selektive Pinzetten und Klammern per Klick

Proteine anhand ihrer Oberfläche gezielt zu erkennen und damit ihre Funktion zu regulieren ist das Ziel im Sonderforschungsbereich „Supramolekulare Chemie an Proteinen“. Molekulare Pinzetten zur Erkennung basischer Aminosäuren sind bereits bekannt. Nun haben Forscher aus der Arbeitsgruppe Schrader Wege gefunden diese Pinzetten unsymmetrisch zu funktionalisieren. Damit können über einfache Klick-Reaktionen zusätzliche Erkennungs­einheiten angebracht werden, mit denen spezifisch einzelne Proteine erkannt werden. Diese Arbeit wurden nun als Cover Feature und Hot Paper in Chemistry A European Journal gewürdigt.

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© Sasha Ediger, Stephan Barcikowski

Mit Nano-Lenkraketen Keime töten

von Christoph Rehbock | 17.09.2018 |

Wo Antibiotika versagen, könnten künftig Nano-Lenkraketen helfen, multiresistente Erreger (MRE) zu bekämpfen: Dieser Idee gehen derzeit Wissenschaftler*innen der UDE und der MH Hannover zusammen mit einem führenden US-Fachleuten nach. Zusammen mit einem führenden US-Experten tüfteln sie an millionstel Millimeter kleinen Lenkraketen, die antimikrobielles Silber zielsicher transportieren, um MRE vor Ort zur Strecke zu bringen.

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Stipendium für Dr. Kateryna Loza Zum Forschen nach Japan

von Ulrike Bohnsack | 11.09.2018 |

Nein, Japanisch spricht sie nicht, aber das muss Dr. Kateryna Loza auch gar nicht können, wenn sie ab Dezember für drei Monate im Land der aufgehenden Sonne arbeiten wird. Die 29-jährige Postdoktorandin der Anorganischen Chemie hat ein begehrtes Stipendium der Japan Society for the Promotion of Science erhalten.

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Dr. Bilal Gökce erhält Fojtik-Henglein-Preis Auszeichnung für Durchbruch in Nanopartikel-Produktivität

Am 07. Juni 2018 ist Dr. Bilal Gökce mit dem Fojtik-Henglein-Preis auf der internationalen Konferenz Advanced Nanoparticle Generation and Excitation by Lasers in Liquids (ANGEL) in Lyon, Frankreich ausgezeichnet worden.

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Neuer Sonderforschungsbereich zur Katalyse Was an den Grenzflächen vor sich geht

von Beate Kostka | 18.05.2018 | Forschung|Presseinfo

Starkes Doppel: Nanotechnologie und Katalyseforschung vereint ein neuer Sonderforschungsbereich, der ab Juli an der Universität Duisburg-Essen (UDE) und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) eingerichtet wird. Das gab die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) heute bekannt. Sie fördert den neuen Verbund („Heterogene Oxidationskatalyse in der Flüssigphase“), unter dem Dach der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) mit ca. 10 Mio. Euro für zunächst für vier Jahre.

Sprecher ist Prof. Dr. Malte Behrens, Leiter der UDE-Arbeitsgruppe „Materialchemie und Katalyse“ und CENIDE Mitglied, als Co-Sprecher steht ihm Prof. Dr. Martin Muhler, Lehrstuhlinhaber für Technische Chemie an der RUB, zur Seite. Eingebunden sind auch die Max-Planck-Institute für Chemische Energiekonversion und Kohlenforschung in Mülheim/Ruhr sowie das Fritz-Haber-Institut in Berlin.

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16.05.2018 United in Separation

Die Anforderungen an die moderne analytische Chemie werden stetig größer und erfordern zunehmend immer fundiertere Kenntnisse in Trennungs- und Detektionstechniken.

Die Angewandte Analytische Chemie (AG Schmitz) hat deshalb ein Teaching and Research Center for Separation (TRC) gegründet. Unterstützt wird das TRC durch die Firma Agilent Technologies. Aufgrund dieser Unterstützung können in den Praktika die modernsten Analysengeräten der Firma Agilent (unter anderem LC-qTOF-MS, LC-Triplequad-MS, GC-qTOF-MS, GC-Triplequad-MS, ICP-MS, ICP-OES, SFC, online-SPE-HPLC, verschiedene 2D-LC-Systeme, Intuvo-GC etc.) eingesetzt werden.

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© Africa Studio - Fotolia.com

NRW-Lebensmittelchemiker tagen

Hygienesiegel für Altenheime

von Beate Kostka | 09.03.2018 |

Mehr als 100 NRW-Lebensmittelchemiker treffen sich am 14. März an der Universität Duisburg-Essen (UDE) zu ihrer Arbeitstagung 2018. Auf dem Programm stehen u.a. die Analyse „intelligenter Oberflächen“ auf Textilien oder auch die gesundheitlichen Aspekte von Tee und Kaffee. Veranstalter sind die Lebensmittelchemische Gesellschaft, das Zentrum für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) sowie die Fakultät für Chemie.

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01.03.2018 Wirtschaftlichkeit der Goldkolloid-Produktion

Gold fasziniert die Menschheit bereits seit tausenden Jahren und ist ein Symbol von Schönheit und Reichtum, was auf dem Glanz und der Seltenheit des Edelmetalls beruht. Trotz des ohnehin hohen Börsenkurses erhöht sich sein finanzieller Marktwert durch Größenreduktion in den nanopartikulären Maßstab um einen signifi­kanten Faktor von 450. In einem kürzlich veröffentlichten Artikel in der Fachzeitschrift ChemPhysChem von der AG Barcikowski in Kooperation mit der AG Epple wurde dieser Umstand durch Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen zweier Methoden der Kolloidsynthese ergründet.

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von Beate Kostka Hunderte neuer Mikroorganismen

Zahlreiche neue Mikroorganismen entdeckte eine Wissenschaftlergruppe um Dr. Alexander Probst von der Universität Duisburg-Essen (UDE) in einem berühmten Kaltwassergeysir in Utah/USA. Ihre Ergebnisse wurden jetzt in der renommierten Zeitschrift Nature Microbiology veröffentlicht.
Dr. Alexander Probst kam kürzlich über das NRW-Rückkehrerprogramm an die UDE.

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17.01.2018 Radikal reduziert

Radikale erfreuen sich auch in der Chemie eines stetig steigenden Interesses, nicht zuletzt da sie in vielen (bio)chemischen Reaktionen Schlüsselverbindungen darstellen und sie Chemiker zudem generell viel über die Natur der chemischen Bindung lehren. Allerdings sind diese Verbindungen oftmals nur sehr kurzlebige Reaktionsintermediate, die entsprechend schwer zu untersuchen sind. In den vergangenen Jahren wurden jedoch erste generelle Konzepte entwickelt, mit denen Radikale erfolgreich stabilisiert werden konnten. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Stephan Schulz aus der Anorganischen Chemie entwickelte nun mit der Metallkoordination ein weiteres Stabilisierungskonzept und konnte dieses erfolgreich für die Synthese der ersten stabilen Sb- und Bi-zentrierten Radikale [RGa(Cl)]2Sb· und [RGa(I)]2Bi· anwenden.

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Mit Wasserstoffbrücken zu neuen Flüssigkristallen

Flüssigkristalle sind bereits mehr als 100 Jahre bekannt, trotzdem stellt die Vorhersage der flüssigkristallinen Eigenschaften von Molekülen immer noch eine große Herausforderung dar. In der Nachwuchsgruppe von Jun.-Prof. Dr. Michael Giese wird an einem modularen Konzept zum Verständnis und Design neuartiger Flüssigkristalle gearbeitet. Dabei konnte in einer aktuellen Publikation in „Chemistry of Materials“ gezeigt werden, dass sich die Eigenschaften der Flüssigkristalle systematisch durch Wasserstoffbrückenbindungen modifizieren lassen und mit Hilfe von UV-Licht schalten lassen.

29.11.2017 Die Absolventenfeier des Studienjahres 2016/2017

Am 29. November 2017 fand diesjährige Absolventenfeier der Fakultät für Chemie statt, bei der die Promovenden und die Absolventen der Bachelor- und Masterstudiengänge des Studienjahres 2016/2017 in feierlichen Rahmen verabschiedet wurden.

Den Preis für den besten Bachelor Abschluss erhielten in diesem Jahr Frau Nina Semleit (Chemie), Frau Valentina Isabelle Merkus (Water Science) und Frau Jana Piterek (Lehramt Chemie an Gymnasien und Gesamtschulen).

Für den besten Master Abschluss wurden Herr Christoph Helling (Chemie), Frau Wiebke Kaziur (Water Science), Frau Ann-Kristin Kasperski (Lehramt an Berufskollegs Biotechnik) und Frau Ines Komor (Lehramt Chemie an Gymnasien und Gesamtschulen) ausgezeichnet.

Bilder Preisträger
Bilder Bachelor Chemie
Bilder Master Chemie
Bilder Lehramt Absolventen
Bilder Promovenden
Bilder Abschlussfeier

29.11.2017 Die Evonik Industries AG vergibt drei Doktorandenstipendien

Während der Absolventenfeier der Fakult für Chemie überreichte Dr. Felix Müller die Urkunden für die Evonik-Stipendiaten. In diesem Jahr erhielten Frau Ines Komor, Herr Dominik Brecht und Herr Christoph Helling die Evonik-Doktorandenstipendien.

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Preise und Förderungen für die Nachwuchswissenschaftler in der Organischen Chemie

Die Forschung der Juniorprofessoren und Habilitanden in der Organischen Chemie ist erneut durch Drittmittelförderungen und Preise gewürdigt worden.

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27.11.2017 Der SFB1093 „Supramolekulare Chemie an Proteinen“ geht in die erste Verlängerung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Förderung des Sonderforschungsbereichs (SFB) 1093 „Supramolekulare Chemie an Proteinen“ um vier Jahre verlängert. Der SFB besteht seit April 2014 und ist an den Fakultäten für Chemie und Biologie der Universität Duisburg-Essen und dem Max-Planck-Institut für Molekulare Physiologie in Dortmund angesiedelt.

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© VCI/Elschner

Literaturpeis für Chemie-Lehrbuch

Der diesjährige Literaturpreis des Fonds der Chemischen Industrie (FCI) geht u.a. an Professor Dr. Carsten Schmuck von der Universität Duisburg-Essen (UDE). Er ist einer von drei Autor/innen, die für ihre Neubearbeitung des Lehrbuch-Klassikers „Beyer/Walter: Organische Chemie“ ausgezeichnet wurden.

Carsten Schmuck, Tanja Schirmeister und Peter Wich (v.l.) legten eine überzeugende Neubearbeitung des Traditionslehrbuches vor. Damit haben sie diesen Organik-Klassiker quasi neu erschaffen, heißt es in der Begründung. Denn dank ihrer umfassenden Bearbeitung entstand ein didaktisch überzeugendes Lehrbuch für Studierende, das das Lehrgebiet Organische Chemie klar, lebendig und abwechslungsreich darstellt. Der „Beyer/Walter“ ist bereits das dritte erfolgreiche Lehrbuch, an dem Schmuck mitgearbeitet hat.

Einfach und robust – Eine neue Methode zur funktionellen Identifizierung von Enzymen

Markus Kaiser (Chemische Biologie) und Bettina Siebers (Molekulare Enzymtechnologie und Biochemie) von der Universität Duisburg-Essen haben mit Ihren Mitarbeitern eine neue Methode zur funktionellen in vivo Identifizierung von Enzymen entwickelt. Wie sie in Nature Communications beschreiben konnten sie über Aktivitäts-basiertes Protein-Profiling biotechnologisch interessante Enzyme -Esterasen und Lipasen- über spezifische Sonden direkt in der lebenden Zelle nachweisen.

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von Dr. Alexandra Nießen Unterricht(en) verbessern

Je vernetzter Lehrkräfte denken, umso besser lehren sie und lernen ihre Schüler. Davon ist Dr. Mathias Ropohl (36) überzeugt, der neue Professor für Didaktik der Chemie an der Fakultät für Chemie der Universität Duisburg-Essen (UDE). Er erforscht, wie die Ausbildung von Lehrkräften sowie der naturwissenschaftliche Unterricht optimiert werden können.

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Chemische Energiespeicherung: Neue Nano-Katalysatoren für die elektrolytische Wasserspaltung

Die Umwandlung von elektrischer in chemische Energie kann über die Spaltung von Wasser zur Produktion von Wasserstoff aus regenerativem Strom gelingen. Effizienzbestimmend ist dabei die Bildung des Koppelprodukts Sauerstoff. In ihrer gemeinsamen Arbeit konnten die Gruppen Schulz und Behrens nun zeigen, welche Voraussetzungen Kobaltferrit-Nanopartikel erfüllen müssen, um diese Sauerstoffentwicklungsreaktion bei der alkalischen Elektrolyse effizient zu katalysieren.

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© Privat

von Cathrin Becker Recycling in hundert Meter Tiefe

Biologe Dr. Alexander Probst wollte an die UDE, weil er hier die besten Forschungsvoraussetzungen hat. Dafür verließ er eine der renommiertesten Unis der Welt. Probst kommt mit dem Rückkehrprogramm des Wissenschaftsministeriums nach NRW.

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Tagung zur supramolekularen Chemie Nobelpreisträger kommt

von Beate Kostka

Wie können mit Hilfe der supramolekularen Chemie lebenswichtige Proteinfunktionen beeinflusst werden? Diese Frage steht im Mittelpunkt eines Symposiums am 20./21. September an der Universität Duisburg-Essen, zu dem etwa 150 internationale Experten erwartet werden. Organisiert wird das Treffen durch den DFG-Sonderforschungsbereich "Supramolekulare Chemie an Proteinen".

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Millionenförderung für Nanolego

Noch ist es Zukunftsmusik: Irgendwann möchte Prof. Dr. André Gröschel alle Arten von Nano-Bausteinen für die Selbstorganisation kombinieren können. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert ihn über das Emmy-Noether-Nachwuchsprogramm mit 1,3 Millionen Euro.

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26.07.2017

Heiße Elektronen in Nanoantennen ini-tiieren lokal chemische Reaktion

Die Natur zeigt bei der Photosynthese eindrucksvoll, wie Licht chemische Reaktionen in Gang setzt. Das Kunststück besteht darin, die Energie des Lichtes zu den molekularen Edukten zu führen.
Da die Moleküle sehr klein im Vergleich zur Wellenlänge des Lichtes sind, werden sie kaum vom Licht angeregt, weshalb eine Nachahmung bisher scheiterte. Jetzt konnte jedoch eine solche lokal selektive Chemie auf der Nanoskala nachgewiesen werden.

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(c) Gottschalk-Diederich-Baedeker-Stiftung

Gottschalk-Diederich-Baedeker-Preis für Dr. Philipp Wagener Pionierforschung zur Laserablation

Der Gottschalk-Diederich-Baedeker-Preis geht in diesem Jahr an Dr. Philipp Wagener. Der 35-jährige Chemiker wird für seine herausragende Habilitation an der Universität Duisburg-Essen (UDE) geehrt. Er stellt darin neue Wege vor, lasergenerierte Nanopartikel speziell auf Anwendungen in der Energietechnik und Katalyse zuzuschneiden. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird durch die Essener G. D. Baedeker Stiftung verliehen.

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Highlight des Monats – AG Mayer Molekulare Evolution in Vesikelmembranen – ein möglicher erster Schritt bei der Entstehung des Lebens?

In Kooperation mit dem Arbeitskreis von Oliver Schmitz (Instrumentelle Analytik) führen wir Versuche durch, die eine molekulare Evolution von Oligopeptiden in Gegenwart von Membran­vesikeln belegen. Hierzu werden in einem CO2-Wasser-System unter hohem Druck (entsprechend den Bedingungen in einer Tiefe von etwa 1 km) in Gegenwart von Membranvesikeln eine Auswahl von 12 Aminosäuren vorgelegt. Die sich daraus in kleiner Ausbeute bildenden Peptide unterliegen einem Selektionsmechanismus der amphiphile, zur Integration in die Membran befähigte Peptide begünstigt.

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18.05.2017 Organische Phosphorsäuren zur Detektion von Eisen-Ionen

Die selektive Detektion von Fe3+-Ionen gelingt mit Hilfe von verknüpften Bisphosphorsäuren, welche vor kurzem in der Nachwuchsgruppe von Dr. Jochen Niemeyer entwickelt wurden. Die Ergebnisse dieser Studie wurden zur Publikation in Chem. Eur. J. angenommen und dort für ein Frontispiece ausgewählt. Das Bild zeigt die Zeche Zollverein als Symbol für Essen als ehemaligen Standort der Kohle- und Stahlindustrie und verdeutlicht somit den Bezug des Forschungsprojektes zum Ruhrgebiet und zum Element Eisen.

04.05.2017 Neues BMBF - Projekt für die Didaktik der Chemie

Unter der Leitung von Prof. Dr. Maik Walpuski hat die Didaktik der Chemie beim BMBF ca. 1,0 Mio. Euro zur Erforschung des Studienerfolgs und des Studienabbruchs eingeworben. Bei dem Projekt handelt es sich um ein Kooperationsprojekt mit Prof. Dr. Martin Lang (Ingenieurwissenschaften), Prof. Dr. Detlev Leutner (Lehr-Lernforschung), Prof. Dr. Sabine Manzel (Sozialwissenschaften) und Prof. Dr. Elke Sumfleth (ebenfalls Chemie).

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Unikids: „Wasser baut Brücken, aber hat es auch ein Gedächtnis?“

Am 8. März 2017 fand die Auftaktveranstaltung der „Unikids“ in diesem Frühjahr statt. 600 Kinder im Alter zwischen 8-12 Jahren erhielten passend zum Thema ein blaues T-Shirt und sahen ein bisschen aus wie Wassertropfen. Gespannt und aufgeregt verfolgten sie eine Stunde lang die Vorlesung von Torsten Schmidt, Ursula Telgheder und Claudia Ullrich zum Thema Wasser unter dem Titel „Wasser baut Brücken, aber hat es auch ein Gedächtnis?“. Mit anschaulichen Beispielen, Filmausschnitten  und eindrucksvollen Experimenten wurden die Eigenschaften von Wasser und ihre Wirkung auf Mensch und Umwelt nahegebracht. 

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Hexagonaler DNA Container mit Liganden (rot-weiß) und DegP-Protein (grün-violett)

16.02.2017 Winzige Nano-Container fangen gezielt Proteine ein

Die Natur hat im Laufe der Evolution Mechanismen geschaffen, die trotz der Vielzahl an Proteinen und anderen Molekülen in der Zelle den geordneten Ablauf aller Reaktionen garantieren. So lagern sich beispielsweise die richtigen Eiweiße zum richtigen Zeitpunkt genau in dem Teil der Zelle zu großen Multi-Enzym-Komplexen zusammen, wo sie gebraucht werden.

Der Arbeitsgruppe rund um die junge Nachwuchswissenschaftlerin Dr. Barbara Sacca, Projektleiterin im Sonderforschungsbereich 1093 (SFB 1093) und Mitglied des Zentrums für medizinische Biotechnologie (ZMB) der Universität Duisburg-Essen, ist es jetzt gelungen mit Hilfe von supramolekularer Chemie winzige Nano-Container aus DNA zu konstruieren, die in der Lage sind passgenau jeweils ein bestimmtes Protein zu binden.

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03.02.2017

Synthese und Strukturen von Sb-Poly-anionen

Durch Reduktion molekularer Startverbindungen mit niedervalenten metallorganischen Reduktionsmitteln gelingt erstmalig die Synthese von Sb-Polyanionen wie [Sb4]2-, [Sb4]4- und [Sb8]4-. Während die Sb-Polyanionen das Resultat einer schrittweisen Sb-Sb-Bindungsknüpfung sind, wurden entsprechende P-Polyanionen typischerweise durch Aktivierung von weißem Phosphor (P4) hergestellt. Die Ergebnisse wurden in zwei Zuschriften in Chem. Eur. J. (DOI: 10.1002/chem.201605547) und Angew. Chem. (DOI: 10.1002/ange.201510504) publiziert.
Erfahren Sie mehr über die elektronische Struktur und Reaktivität dieser Verbindungen...

16.01.2017 Neu erschienenes Lehrbuch zur Analytischen Chemie

Die verschiedenen Bücher von Prof. Georg Schwedt zur analytischen Chemie gelten bereits als Klassiker. Dazu trägt das Konzept der Verbindung von Grundlagen, Methoden und Praxis bei, aber auch die hochwertige graphische Gestaltung. Abbildungen aus „dem Schwedt“ finden sich sicherlich in allen Vorlesungen zur analytischen Chemie wieder. Das fundamentale Lehrbuch „Analytische Chemie“ ist im Dezember 2016 nun in der dritten Auflage bei Wiley-VCH erschienen. Alle relevanten Aspekte der Analytischen Chemie werden in diesem Lehrbuch, das gleichzeitig auch als Referenz für Praktiker dient, umfassend und klar auf den Punkt gebracht. Ab dieser Auflage wird das Lehrbuch nicht mehr von Prof. Schwedt alleine verantwortet, sondern unter Beteiligung der beiden Professoren für analytische Chemie an der Universität Duisburg-Essen, Oliver Schmitz und Torsten Schmidt. Die beiden haben in dieser Auflage Kapitel inhaltlich neu gestaltet, für die infolge der methodischen und technologischen Entwicklungen eine Aktualisierung erforderlich war. So wurden von Oliver Schmitz hauptsächlich die Kapitel über Qualitätssicherung, Massenspektrometrie, chromatographische Trennverfahren und elektrophoretische Trennverfahren überarbeitet. Torsten Schmidt hat vor allem das Kapitel zur Probenvorbereitung aktualisiert und das Grundlagenkapitel ergänzt.

Mehr: ISBN: 978-3-527-34082-8

Link zum Buch bei Wiley-VCH: (http://www.wiley-vch.de/de/fachgebiete/naturwissenschaften/chemistry-11ch/analytical-chemistry-11ch1/analytische-chemie-978-3-527-34082-8)

07.11.2016 Goldnanopartikel-Biokonjugate gegen neurotoxische Proteinfehlfaltung

Die Ansammlung, Fehlfaltung und Aggregation amyloidogener Proteine stehen im Zusammenhang mit der Entwicklung verschiedener neurodegenerativer Erkrankungen wie der Alzheimer-Demenz. Gezielt in den Prozess der Proteinfehlfaltung einzugreifen, ist daher ein vielversprechender Ansatz für mögliche Therapeutika. Ein interdisziplinäres Team u.a. aus zwei CENIDE-Gruppen aus der Chemie und Biologie (AK Barcikowski, AK Saccà, AK Schrader, UDE; AK Korth, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) griff diesen Ansatz auf. Die Forscher synthetisierten Goldnanopartikel und peptidische Wirkstoffmoleküle, um deren Wechselwirkung mit dem fehlgefalteten Alzheimerpeptid Aβ zu untersuchen. Ihre Ergebnisse wurden kürzlich in der Fachzeitschrift ACS Nano veröffentlicht (http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/acsnano.6b02627). Die beiden Erstautorinnen sind Laura Akkari (AK Schrader) und Carmen Streich (AK Barcikowski), die  für ihr Promotionsvorhaben ein Stipendium von der Fakultät für Chemie erhält, das durch die Evonik Industries AG gefördert wird.

Von links: Jean-Pierre Sauvage, Fraser Stoddart und Bernard Feringa

05.10.2016 Wir gratulieren Jean-Pierre Sauvage, Fraser Stoddart und Ben Feringa zum Nobelpreis für Chemie!

Der Nobelpreis 2016 wurde verliehen „für das Design und die Synthese molekularer Maschinen.“
Alle drei Forscher nutzen die Supramolekulare Chemie zur Entwicklung von molekularen Maschinen. Jean-Pierre Sauvage wurde berühmt für seine molekularen Knoten, Fraser Stoddart für zahlreiche molekulare Werkzeuge und Ben Feringa für den ersten molekularen Motor. Die Supramolekulare Chemie ist auch ein Forschungsschwerpunkt an der Fakultät für Chemie und Thema unseres Sonderforschungsbereichs „Supramolekulare Chemie an Proteinen“.

Mehr: Offizielle Nobelpreis-Seite

Bilder: New Journal of Chemistry / Northwestern University / University of Groningen

21.09.2016 Molekulare Pinzetten und Proteinaggregation

Die Essener Arbeitskreise von Frank-Gerrit Klärner und Thomas Schrader haben in der Vergangenheit maßgeschneiderte molekulare Pinzetten entwickelt, die selektiv an Lysin und Arginin-Reste von Proteinen binden. In enger Zusammenarbeit mit Gal Bitan von der David Geffen School of Medicine an der Universität von Kalifornien in Los Angeles (UCLA), wurde entdeckt, dass der Einsatz dieser molekularen Pinzetten die pathologische Aggregation von Peptiden und Proteinen verhindern kann. Die Bildung von toxischen Fibrillen ist ein wesentliches Merkmal neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und Transthyretin (TTR)-Amyloidose, bei der das Bluteiweiß TTR aggregiert. Neueste vielversprechende Ergebnisse lassen hoffen, dass die molekularen Pinzetten als Wirkstoffe zur Behandlung dieser Erkrankungen weiterentwickelt werden können. Thomas Schrader, Frank-Gerrit Klärner und Gal Bitan, der erst kürzlich als Gastprofessor des SFB 1093 an der Universität Duisburg-Essen zu Besuch war, haben jetzt die Fähigkeiten und das Potenzial der molekularen Pinzetten im renommierten Fachjournal „Chemical Communications“ zusammengefasst: „Molecular tweezers for lysine and arginine – powerful inhibitors of pathologic protein aggregation.“ Der Schwerpunktartikel bekam auch das Titelblatt dieser Ausgabe.

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Prof. Dr. Xiao-Yu Hu, Foto: privat

17.08.2016 Nano-Forschung gegen Krebs

Neue Strategien gegen Krebs finden – das möchte auch Prof. Xiao-Yu Hu von der Nanjing University. Mögliche Lösungen sucht die 35-jährige Chinesin auf der Nano-Ebene. Als Humboldt-Forschungsstipendiatin ist sie derzeit Gast bei Prof. Carsten Schmuck an der Fakultät für Chemie.

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20.07.2016 Einrichtung eines neuen Sonderforschungsbereichs

„Nichtgleichgewichtsdynamik kondensierter Materie in der Zeitdomäne“ heißt der neue SFB 1242. Er wird zunächst für vier Jahre seit dem 1. Juli gefördert. Aus der Physikalischen Chemie nehmen daran die Arbeitsgruppen von Prof. Hasselbrink und Prof. Schlücker teil. Dazu wird ein gemeinsames Labor zur Kurzzeit-Laserspektroskopie eingerichtet. Kern dieses ist ein neues Lasersystem für fast 1 Mio. Euro. Die Komponenten des Lasers füllen einen ziemlich großen Tisch. Der Laser erzeugt mehrere Strahlen in unterschiedlichen Spektralbereichen vom UV bis ins IR mit Wiederholraten im kHz Bereich. Damit werden schwingungsspektroskopische Untersuchungen mit bis zu Femtosekunden Zeitauflösung möglich. Die AG Hasselbrink will damit selektiv einzelne Bindungen der Moleküle in einer Adsorbatschicht zur Schwingung anregen, um dann zu verfolgen, wie diese die Energie in der Schicht weitergeben. Die AG Schlücker will die Spektroskopie photoinduzierter Prozesse in Molekülen so weiterentwickeln, dass Reaktionszeiten an wenigen bis einzelnen Molekülen bestimmt werden können.

Festkolloquium zum 75. Geburtstag von Prof. em. Dr. Frank-Gerrit Klärner

Am 25.05.2016 feierte die Fakultät für Chemie den 75. Geburtstag von Prof. Dr. Frank-Gerrit Klärner mit einem Festkolloquium im Rahmen der GDCh-Vorträge. Gastredner war Prof. Dr. François Diederich von der ETH Zürich, der zu den bekanntesten supramolekularen Chemikern der Welt gehört und seit langem mit Frank Klärner befreundet ist. Sein Vortrag war ein Feuerwerk an aktuellen Beiträgen zur modernen supramolekularen Chemie, deren Anwendung von der gesteuerten Bildung molekularer Kapseln bis hin zum rationalen Design neuer Wirkstoffe unter Ausnutzung von kürzlich erst wiederentdeckten neuen Wechselwirkungen reicht. Zahlreiche alte Weggefährten aus den umliegenden Universitäten und viele ehemalige Mitarbeiter machten den Abend zu einem besonderen Ereignis. Frank Klärner ist der Erfinder der molekularen Klammern und Pinzetten, die in wasserlöslicher Form gegenwärtig für völlig neue Anwendungen im biomedizinischen Bereich weiterentwickelt werden (Alzheimer’sche Krankheit, Parkinson, AIDS).

25.05.2016 Über die Trägerflüssigkeiten kann die Phasenstruktur in lasergenerierten Eisen-Gold Nanopartikeln kontrolliert werden

In einer gemeinsamen Arbeit haben Wissenschaftler der Technischen Chemie (Arbeitsgruppe Barcikowski) und Experimentalphysik (Arbeitsgruppe Farle) von der Universität Duisburg-Essen, sowie die Arbeitsgruppe von Prof. L. Kienle (Christian-Albrecht-Universität zu Kiel) die Morphologie von lasergenerierten Eisen-Gold Nanopartikeln untersucht. Die vor Kurzem erschienene Veröffentlichung in der renommierten Zeitschrift Scientific Reports präsentiert die neusten Erkenntnisse aus dem Bereich der laserbasierten Generierung von Core-Shell Nanopartikeln sowie den Einfluss der Trägerflüssigkeit auf die resultierende Nanopartikelstruktur.

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27.04.2016 Neu in unserer Fakultät: Jun.-Prof. Dr. André Gröschel

Nanogroße Kunststoffteilchen, die sich selbstständig zu komplexen Gebilden zusammenfinden – durch Dr. André H. Gröschels (34) Forschung könnte das möglich werden. Als neuer Juniorprofessor für Kolloid- und Grenzflächenchemie an der Fakultät für Chemie der Universität Duisburg-Essen (UDE) wird er u.a. die Synthese von Nanomaterialien optimieren. Die Einrichtung der Professur geht auf eine Stiftung der Evonik Industries AG zurück.

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Organisatoren und Vortragende der Evonik-Lecture. Von links: Felix Müller, Thomas Schrader, Shigeo Kagami, Georg Oenbrink, Takuzo Aida.

10.02.2016 Stimuli-Responsive Materials – hochkarätiger Besuch der Tokyo University in Essen

In der letzten Woche der Vorlesungszeit lud die Gesellschaft Deutscher Chemiker zusammen mit der Evonik Industries AG zur gemeinsamen „Evonik-Lecture“ ein. Anlass war der Besuch einer Delegation von Wissenschaftlern der renommierten Tokyo University in Essen. Prof. Dr. Shigeo Kagami gab einen Einblick in das neue „Innovation Ecosystem“ der traditionellen Universität; danach faszinierte der weltbekannte Chemiker Prof. Dr. Takuzo Aida  den vollbesetzten Saal mit der bahnbrechenden Entwicklung neuer weicher Hochleistungsmaterialien, die zu 98% aus Wasser bestehen. Die Veranstaltung wurde organisiert vom Vizepräsidenten für Europäische Forschungsstrategie Dr. Felix Müller (Evonik Industries) und Prof. Dr. Thomas Schrader, dem Ortsverbandsvorsitzenden der GDCh-Gruppe Essen-Duisburg.

 

11.12.2015 Marie-Sklodowska Curie fellowship

Evanthia Papadopoulou has been awarded a Marie-Sklodowska Curie individual fellowship to work in the university of Duisburg-Essen with Prof. Sebastian Schlücker. The Marie Skłodowska-Curie actions, support researchers at all stages of their careers, irrespective of nationality. Individual fellowships fund researchers looking to enhance their career development and prospects by working abroad. This action is meant to support the best, most promising individual researchers.

Her research interests focus on the use of metal nanoparticles and Raman spectroscopy for DNA analysis and diagnosis. Her current project seeks to develop a methodology that allows sensitive multiplex detection and distribution of mRNA biomarkers in human cancer tissue sections, utilising surface-enhanced Raman spectroscopy (SERS) nanoparticle (NP) labels. This methodology is expected to allow higher degree of multiplexing compare to existing methods such as fluorescence in situ hybridization (FISH). The research methodology will be applied for the diagnosis of breast cancer in collaboration with the University hospital of Essen and Prof. Agnes Bankfalvi.

 

19.11.2015 Klassentreffen der Ingenieure

Ihr Abschluss liegt ein halbes Jahrhundert zurück, das letzte Mal gesehen haben sie sich vor 40 Jahren. Nun kamen 14 Ehemalige der Ingenieurschule für Maschinenwesen (damals Abteilung Chemie), an ihrer alten Wirkungsstätte – der Essener Schützenbahn 70 – zusammen.
Prof. Carsten Schmuck, Dekan der Fakultät für Chemie, informierte sie über die UDE.

 

von links nach rechts Dr. Cornelia Jonkmanns-Nowacki, Dr. Peter Rusch, Pia Rosendahl, Dr. Oliver Hoffmann

23.10.2015 Medizinpreis 2015 von der Stiftung Universitätsmedizin Essen

Für die Entwicklung eines Diagnoseverfahrens zur Bestimmung von defekten Brustimplantaten aus Blut mittels gaschromatographischer Trennung und massenspektrometrischer Detektion  erhielt Pia Rosendahl (Doktorandin im Arbeitskreis von Prof. Oliver J. Schmitz, Angewandte Analytische Chemie der Universität Duisburg-Essen) zusammen mit Dr. Cornelia Jonkmanns-Nowacki (Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie, Universitätsklinikum Essen), Dr. Peter Rusch (Arbeitskreis von Prof. Rainer Kimmig, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Universitätsklinikum Essen) und Dr. Oliver Hoffmann (Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Universitätsklinikum Essen) einen der diesjährigen, mit 20.000 Euro dotierten, Medizinpreise in der Kategorie Forschung. Dieser Preis wurde von der Stiftung Universitätsmedizin Essen vergeben. Wir gratulieren allen Preisträgern ganz herzlich und wünschen weiterhin viel Erfolg.

 

Ein Foto des Lasersystems während der Synthese eines Goldkolloids.Foto: UDE/Bilal Gökce

Neues Lasersystem für die Technische Chemie I Weltweit schnellster Laser für hochreine Nanopartikel

Seine Pulse setzt er mit hoher Energie, ultrakurz und rasend schnell hintereinander: Der neue Ultrakurzpulslaser im Wert von 675.000 Euro des AK Barcikowski ist eine Spezialentwicklung zur Herstellung hochreiner Nanopartikel in großen Mengen – z. B. für Katalysatoren oder zur Krebstherapie.

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18.08.2015 Molekulare Pinzette gegen AIDS

[18.08.2015] Ein völlig neuer Weg zur Bekämpfung der HIV-Infektion eröffnet sich durch eine molekulare Pinzette, die Forscher der UDE (Thomas Schrader/Frank-Gerrit Klärner) in den letzten Jahren entwickelt haben. Im Gegensatz zu herkömmlichen Therapieansätzen wirkt die Pinzette „supramolekular“, das heißt sie greift ein bestimmtes Protein an, welches das Virus so ansteckend macht. Gleichzeitig wurde entdeckt, dass die Pinzette auch die Schutzhülle um das Virus herum aufbricht, sodass sein Inhalt regelrecht ausfließt.

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Prof. Rainer Meckenstock erhält den ERC Advanced Grant Sie schwimmen alle im gleichen Öl

[17.07.2015] Einer der renommiertesten und mit 2,5 Mio. Euro auch einer der höchstdotierten internationalen Forschungspreise, der Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC), geht in diesem Jahr u.a. an Prof. Dr. Rainer Meckenstock von der Universität Duisburg-Essen (UDE). Das Auswahlkriterium war exzellente wissenschaftliche Qualität, der Preis gilt als Nobelpreis der EU". Seine Arbeitsgruppe am UDE-Biofilm Centre kann nun intensiv erforschen, wie Erdöl mikrobiell abgebaut wird.

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03.07.2015 Some like it hot: Reduktionschemie mit heißen Elektronen aus Metallnanopartikeln

 Aus Edelmetall-Nanopartikeln können bei resonanter Lichtbestrahlung hochenergetische, sogenannte „heiße“ Elektronen erzeugt werden. Diese können dann auf adsorbierte Moleküle transferiert werden und diese reduzieren. Die Elektronenanzahl pro adsorbiertem Molekül war bislang jedoch limitiert, da es schnell zur Rekombination der Ladungsträger kommt und somit nicht ausreichend viele heiße Elektronen zur Verfügung stehen. In einem Beitrag von Dr. Wei Xie aus der Arbeitsgruppe Schlücker (Physikalische Chemie I) in der renommierten Zeitschrift Nature Communications konnten wir die konzeptionelle Bedeutung der zugehörigen Oxidations-Halbreaktion in Kombination mit einem „Photorecycling“ der Metalloberfläche mit Hilfe von photoempfindlichen Silberhalogeniden demonstrieren. Dieses Konzept einer photokatalytischen Mehrelektronen-Halbreaktion bietet neue spannende Möglichkeiten für die effiziente Umwandlung von Licht in chemische Energieträger.

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Dies academicus 2015: Doktor-Arbeit ausgezeichnet

Zum diesjährigen Dies Academicus am 24.06.2015 erhielt Frau Dr. Diana Kozlova aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Matthias Epple den Preis für die beste Dissertation in der Fakultät für Chemie des vergangenen Jahres. Frau Dr. Kozlova beschäftigt sich mit Nanopartikeln für den Transport von Biomolekülen in Zellen. Damit lassen sich biologische Prozesse regeln und einstellen. So kann man Zellen durch die Gabe von Nukleinsäuren wie DNA und RNA dazu bringen, die Produktion von Proteinen gezielt an- oder abzuschalten. Damit lassen sich Heilungsprozesse in der Umgebung von Implantaten, Krebserkrankungen und virale Infektionen behandeln. Frau Dr. Kozlova entwickelte insbesondere eine Methode, um solche Nanopartikel mit Antikörpern und Peptiden zu funktionalisieren, so dass die Nanopartikel gezielt ganz bestimmte Zelltypen ansteuern. Dies konnte sowohl in der Zellkultur als auch im Tierexperiment gezeigt werden. Die Arbeiten sind eingebettet in das Umfeld der DFG-Sonderforschungsbereiche TRR 60 (Bekämpfung persistenter viraler Infektionen) und SFB 1093 (Supramolekulare Chemie an Proteinen) an der Universität Duisburg-Essen.

Nähere Informationen:

Dr. Diana Kozlova
Anorganische Chemie
Universität Duisburg-Essen
Universitätsstr. 5-7
45117 Essen

e-mail diana.kozlova@uni-due.de
Tel. 0201 183-6239

 

© www.eventfotograf.in, Alex Muchnik und Schuchrat Kurbanov

Dies academicus 2015: Bachelor-Arbeit ausgezeichnet Partikel unter Strom

Die Hochschule feiert ihre Besten: Am Dies academicus werden traditionell herausragende Abschlussarbeiten prämiert und die innovativsten Ideen an der Universität Duisburg-Essen (UDE) ausgezeichnet. Beim diesjährigen Festakt am 24. Juni erhielt auch der Chemiestudent Thomas Lange einen Preis für seine Bachelor-Arbeit, in der er sich mit der Charakterisierung von Nanopartikeln auseinandergesetzt hat. Am NanoEnergieTechnikZentrum (NETZ) untersuchte er erstmals das elektrochemische Verhalten von lasergenerierten metallischen Nanopartikeln mithilfe der sogenannten Cyclovoltammetrie.

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Frontiers of Chromatography and Mass Spectrometry in –omics time Sino-German-Symposium

Finanziert vom Sino-German-Center (DFG und NSFC) wurde vom 17. bis 20. Juni 2015 an der Universität Duisburg-Essen unter der Leitung von Frau Prof. Lihua Zhang (Dalian Institute of Chemical Physics, China) und Herrn Prof. Oliver J. Schmitz (Angewandte Analytische Chemie, UDE) ein Workshop über die Grenzen der Chromatographie und Massenspektrometrie im Omics-Zeitalter abgehalten. An diesem Workshop nahmen 16 deutsche und 15 chinesische Professoren der Analytischen Chemie teil. Neben 31 Vorträgen wurden mehrere bilaterale Kooperationen durch ein speed dating Verfahren initiiert und die Gründung eines Virtuellen Instituts beschlossen. Diese Internetplattform soll eine wichtige Funktion bei der zukünftigen Beantragung eines TransRegio-SFB zukommen.

Die Kooperation zwischen deutschen und chinesischen Analytikern besteht seit 1981 und wurde auf deutscher Seite durch Prof. Ernst Bayer initiiert, dann von Prof. Antonius Kettrup und Prof. Karl-Siegfried Boos fortgeführt. Seit 2010 koordiniert Prof. Oliver J. Schmitz diese Zusammenarbeit.

 

10.06.2015 Chemie im Ganztag – Verlängerung des Projekts Ganz In

Die Chemiedidaktik der Universität Duisburg-Essen freut sich, dass sie ihre Arbeit im Rahmen des Projektes Ganz In – Mit Ganztag mehr Zukunft. Das neue Ganztagsgymnasium NRW nach einer bereits sechsjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit nun für drei weitere Jahre fortsetzen kann. Mit dem Ziel, die beteiligten Schulen bei ihrer Umstellung auf den Ganztagsbetrieb zu unterstützen, wurden in der ersten Projektphase im Rahmen regelmäßiger Lehrerfortbildungen verschiedene Konzepte für das Unterrichtsangebote im Fach Chemie erarbeitet. Hierbei ging es auch um Selbstlernmaterialien für die zusätzlichen Lernzeiten. In den nachfolgenden drei Jahren soll nun der Fokus auf der Implementation in den Schulalltag und deren Evaluation liegen.

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13.05.2015 Besser Überleben dank „Gen-Diebstahl“

Kleine Zellen ohne Zellkern („Prokaryonten“) tauschen bei der Fortpflanzung hemmungslos ihre Gene aus – im Gegensatz zu Pflanzen und Tieren, die ihre Erbinformation gezielt an ihre Nachkommen weitergeben. Dieser horizontale Gentransfer (HGT) ist zum Beispiel für die vermehrten Antibiotikaresistenzen in Krankenhäusern verantwortlich.

Eine neue internationale Studie, an der u.a. auch Prof. Bettina Siebers von der Universität Duisburg-Essen (UDE) beteiligt war, hat nun herausgefunden, dass HGT eine zentrale, treibende Kraft bei der Evolution der beiden prokaryontischen Lebenslinien der Bakterien und Archaeen war. Ihre Ergebnisse wurden jetzt in der Wissenschaftszeitschrift Nature veröffentlicht.

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17.04.2015

Wie CO2 zu Methanol hydriert wird

Durch chemische Umsetzung mit Wasserstoff zu Methanol könnte das Treibhausgas CO2 in Zukunft als wertvolle Ressource für Chemikalien und Treibstoffe genutzt und so recycelt werden. Diese Reaktion läuft an einem nanostrukturierten Feststoffkatalysator ab, der aus Kupfermetall und Zinkoxid besteht und im AK Behrens intensiv untersucht wird. In einer internationalen Zusammenarbeit mit den Gruppen von Jens Nørskov und Felix Studt (Stanford University) und Robert Schlögl (MPI CEC, Mülheim/Ruhr & FHI, Berlin) konnte nun durch eine Kombination von experimentellen und theoretischen Ergebnissen der Mechanismus dieser Reaktion und die promotierende Wirkung von Zink aufgeklärt werden. Die Forscher an der UDE wollen die neuen Erkenntnisse nutzen, um zukünftig den Katalysator noch weiter zu verbessern.

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Sonderheft zur multidimensionalen Chromatographie Komplexe Gemische trennen

Komplexe Substanzgemische stehen oft im Fokus analytischer Untersuchungen. Zur Auftrennung werden zunehmend mehrdimensionale Trenntechniken genutzt, in denen das Eluat einer ersten Trenndimension in eine zweite Dimension überführt wird. Die Arbeitsgruppen von Prof. Schmidt und Prof. Schmitz an der Fakultät für Chemie und von Dr. Teutenberg am An-Institut IUTA in Duisburg arbeiten seit vielen Jahren an der Entwicklung und Nutzung solcher Methoden. Nun wurden sie vom renommierten Fachjournal „Analytical and Bioanalytical Chemistry“ eingeladen, zu diesem Themengebiet eine Artikelsammlung herauszugeben. Im Januar 2015 ist das Ergebnis erschienen, das 18 Publikationen international führender Forscher umfasst, darunter auch 4 Beiträge der Essener Arbeitsgruppen.

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Wegweisende Publikationen zu Nanogoldpartikeln Eine Frage der Dosierung

Mit kolloidalem Gold, also einer flüssigen Sole aus winzigen Goldpartikeln, lassen sich bestimmte Zellen im Körper aufspüren und sichtbar machen. So können die besonderen optischen Eigenheiten von Goldkolloiden in der Diagnostik eingesetzt werden. Forscherinnen und Forscher von CENIDE untersuchen intensiv die Chancen und gesundheitlichen Risiken des Nanogolds und weiterer Edelmetalle. Ihre neuesten Ergebnisse haben die Mitglieder der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Stephan Barcikowski in gleich drei Publikationen in renommierten Fachmagazinen veröffentlicht.

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27.01.2015 Experimentieren macht Spaß

Ein Zuckerwürfel löst sich rasch in heißem Tee. Aber was passiert dabei eigentlich genau? Mit einer solchen Frage können schon Kindergartenkinder spielerisch an das naturwissenschaftliche Denken herangeführt werden, wenn die pädagogische Fachkraft entsprechend geschult ist.

In einem DFG-Forschungsprojekt an der Universität Duisburg-Essen (UDE) wird jetzt untersucht, mit welchen Maßnahmen Vorschulkinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen am besten darin unterstützt werden können. Ziel ist, am hohen Grundinteresse der kleinen Forscher anzuknüpfen, um Basiskompetenzen in den Naturwissenschaften zu fördern. Bislang ist allerdings nur unzureichend erforscht, welche Rolle die Erzieherinnen dabei spielen sollten.

Dies möchte Dr. Anna Windt vom Institut für Sachunterricht an der UDE mit ihrem Forschungsprojekt nun ändern: „Für unsere Analyse greifen wir auf Videos zurück, in denen 26 Vorschulkinder zusammen mit einer pädagogischen Fachkraft chemisch-physikalische Experimente durchgeführt haben. Vorher und nachher wurde das Fachwissen der Kinder getestet.“

Und was im Kleinen bereits gut funktioniert, lässt sich dann auch auf die Frage übertragen, wie die Erzieherinnen den Lernzuwachs erfolgreich unterstützen können. Auf diese Weise ergeben sich konkrete Hinweise für die Aus- und Fortbildung der pädagogischen Fachkräfte.

Weitere Informationen: Dr. Anna Windt, T. 0201/183-3783, anna.windt@uni-due.de, http://www.uni-due.de/isu

Redaktion: Beate H. Kostka, Tel. 0203/379-2430

20.12.2014 Supramolekulare Polymere – Künftige Supertalente unter den Materialien

Im Dezember trafen sich nun rund einhundert Polymerwissenschaftler aus Wissenschaft und Industrie in Essen, um sich auf dem Minisymposium „Supramolecular Polymers“ über jüngste Entwicklungen ihres Fachgebiets auszutauschen. Organisiert wurde die Veranstaltung von den Vorsitzenden der Fachgruppe Makromolekulare Chemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), Dr. Georg Oenbrink, und des GDCh-Ortsverbands Essen-Duisburg, Professor Dr. Thomas Schrader.

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17.12.2014 Ursprung des Lebens

Das Leben entstand in der Erdkruste

Davon jedenfalls sind der Geologe Prof. Dr. Ulrich Schreiber und der Physikochemiker Prof. Dr. Christian Mayer von der Universität Duisburg-Essen überzeugt. Nachdem sie auf der Gordon- Conference in Galveston (Texas) und der astrobiologischen Tagung ISSOL in Nara (Japan) ihr Modell zur Entstehung des Lebens mit beeindruckenden Laborversuchen untermauern konnten, reichten sie die Ergebnisse im Fachorgan `Origin of Life and the Evolution of Biospheres´ zur Veröffentlichung ein.

„Es ist das erste Modell zur Entstehung des Lebens, das einen umfassenden Prozess der Zellbildung beschreibt, bei dem die Probleme der Molekülherkunft, Aufkonzentrierung, Energieversorgung und Membranbildung gelöst sind“, so Prof. Mayer aus der Fakultät für Chemie. 

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29.10.2014 „Bildungsforschung in der Lehrerausbildung“

 In einer universitätsinternen Ausschreibung zur „Bildungsforschung in der Lehrerausbildung“ ist es gelungen zwei von acht Projekten in die Fakultät für Chemie zu holen:

·        Stefan Rumann: Der Erwerb Sachunterrichtsdidaktischen Wissens in der universitären Phase der Lehrerausbildung

·        Maik Walpuski und Elke Sumfleth: Umgang mit Heterogenität - Unterstützungsmaßnahmen in Experimentierphasen

09.10.2014 Wie studiert man erfolgreich in MINT-Fächern?

Eine von insgesamt neun neuen Forschergruppen wird die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Anfang 2015 an der Universität Duisburg-Essen (UDE) einrichten. Sie untersucht die Gründe für den oft mäßigen Studienerfolg in den Natur- und Ingenieurwissenschaften.

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26.09.2014 Biokatalyse mit 100% Ausbeute: Ein Schritt Synthese von 2-Keto-3-Deoxy-D-Glukonat durch Dehydratation von D-Glukonat

2-Keto-3-Deoxy-D-Zuckersäuren sind Intermediate des zentralen Metabolismus sowie Bestandteile von bakteriellen (Lipo)polysacchariden und Zellwänden, wodurch eine stätige Nachfrage in diversen Forschungsgebieten besteht. Während die stereospezifische chemische Synthese von chiralen 2-Keto-3-Deoxy-D-Zuckersäuren komplex ist und über viele Reaktionsschritte verläuft, werden in Stoffwechselwegen, ausgehend von einfachen Zuckern, über wenige metabole Schritte dieselben chiralen 2-Keto-3-Deoxy-D-Zuckersäuren hergestellt.

In Zusammenarbeit mit Sigma-Aldrich (Buchs, Schweiz) ist es gelungen ein hoch ökonomisches Produktionsverfahren von 2-Keto-3-Deoxy-D-Glukonat anhand des Enzymes Glukonat Dehydratase aus dem thermophilen Organismus Thermoproteus tenax zu entwickeln. Enzyme thermophiler Organismen zeichnen sich durch hohe Robustheit und Stabilität aus, was sie zu geeigneten Biokatalysatoren für industrielle Anwendung macht. 

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25.09.2014 Enzyme, die über den Tellerrand schauen

Hydrolasen sind Enzyme die eine Verbindung unter Verbrauch von Wasser reversible spalten. Hydrolasen die unter extrem heißen Temperaturen (80-100°C) aktiv sind, stehen derzeit im Fokus des EU-finanzierten Projekts „HotZyme“. Ziel ist es biotechnologische Prozesse durch den Einsatz neuer thermostabiler Hydrolasen zu verbessern oder neue Verfahren zu entwickeln. Im Arbeitskreis von UDE-Prof. Bettina Siebers werden die  neu entdeckten Enzyme auf ihre biochemischen Eigenschaften wie z.B. Thermostabilität, pH-Optimum und enzymatischer Aktivität untersucht. So konnte z.B. eine Phosphotriesterase-like-Lactonase (PLL) aus Vulcanisaeta mountnovskia beschrieben werden die äußerst giftige Verbindungen wie Nervengase oder Insektizide abbauen kann.

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24.09.2014 The biofilm lifestyle and cell-cell interactions within acidophilic leaching bacteria

Biomining uses acidophilic microorganisms for the recovery of metals from sulphide ores in tanks, heaps and dumps. Bioleaching of copper minerals such as chalcopyrite (CuFeS2; the largest copper resource in the word) is done in engineered heaps and accounts for approximately 15% of the present world copper production. Heap bioleaching is a very slow process that can take up to several years to achieve good metal recoveries. In order to enhance metal recoveries, usually the ores are inoculated with a mix of biomining microorganisms before the heap is constructed.

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13.08.2014 Wo sind die Elektronen - Reversible Metall-Metall-Bindungsbildung!

 Der Arbeitskreis Prof. Schulz berichtete kürzlich erstmalig über eine vollständig reversible Metall-Metall-Bindungsknüpfung durch Reaktion niedervalenter Hauptgruppenmetallkomplexe. Die generelle Anwendbarkeit dieser Route zur Bildung molekularer intermetallischer Verbindungen wird derzeit untersucht.

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Umsicht-Wissenschaftspreis für UDE-Chemiker Die Erfindung des goldenen Vlies

Gold, Palladium oder Platin mit Tüchern aus Abwässern zurückgewinnen: Für dieses erfolgreiche Forschungsprojekt hat der Chemiker Dr. Thomas Mayer-Gall von der Universität Duisburg-Essen (UDE) den Umsicht-Wissenschaftspreis 2014 in der Kategorie „Wissenschaft“ erhalten.
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18.07.2014 LC-IMS-qTOF-MS: Ein leistungsstarkes Analysensystem für die Non-Target Analyse in komplexen Proben

Aufgrund eines erfolgreichen Forschungsgroßgeräteantrags konnte die Angewandte Analytische Chemie als erste Gruppe in Deutschland und zweite in Europa ein LC-IMS-qTOF-MS System anschaffen. Das Gerät zeichnet sich durch eine enorme Sensitivität und Trennleistung aus, mit der sogar isobare Verbindungen getrennt und massenspektrometrisch detektiert werden können.

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17.06.2014 "Chemie für Mediziner" gewinnt Lehrpreis der Fakultät für Medizin

"Chemie für Mediziner" gewinnt Lehrpreis Die Lehr-Veranstaltung "Chemie für Mediziner", die federführend von Dr. Korth und Dr.

Hirschhäuser (Organische Chemie) betreut wird, hat als bester Aufsteiger den Lehrpeis 2014 der Fakultät für Medizin gewonnen. Die Preisvergabe beruht auf dem Votum der Studierenden, die der Meinung sind, dass sich die Qualität dieser Lehrveranstaltung gegenüber dem Vorjahr noch einmal deutlich gesteigert hat. Im letzten Jahr hatten Dr. Korth und Dr. Hirschhäuser in gemeinsamen Gesprächen mit der Fachschaft Medizin und den Dozenten der Medizin nach weiteren Verbesserungsmöglichkeiten insbesondere im Praktikum "Chemie für Mediziner" gesucht. Ziel war es, die Chemie-Ausbildung für die angehenden Medizinerinnen und Mediziner noch praxisnäher zu gestalten, umso den Lernerfolg zu steigern. Wie die Vergabe des Lehrpreises zeigt, waren dieses Konzept offensichtlich erfolgreich.

 

19.05.2014 Ehrenprofessur von der „Northeastern University“

Herrn Professor Sand ( Arbeitsgruppe Aquatische Biotechnologie, Biofilm Centre) ist eine Ehrenprofessur von der „Northeastern University“ (NEU) in der Stadt Shenyang in China  verliehen worden.  Während seines  Aufenthaltes in China im Rahmen des „Excellent Foreign Teacher“ Programms der „Tongji-Universität“ von Shanghai (Bericht im Newsletter vom 20.Nov 2013) gehörte der Besuch und wissenschaftliche Austausch mit anderen Universitäten, hier der „Northeastern University“ in Shenyang zum Programm. Die Ernennung erfolgte durch den Universitätspräsidenten Prof. Ding Lieyung.

Herr Sand war   5 Tage zu Gast in  Shenyang   (liegt im  Nordosten Chinas,      km von Beijing entfernt). Thematischer Schwerpunkt des Austausches waren Biokorrosion und Bioleaching. Die Professur ist im Studiengang Chemieingenieurwesen angesiedelt.

Ebenfalls im Rahmen des Austausches besuchte Universitäten waren die Central South University (CSU) in Changsha (hier ist Herr Sand Gastprofessor) und die East China University of Science and Technology (ECUST) in Shanghai.

Die gute Zusammenarbeit mit China wurde durch diese Besuche fortgesetzt; es besteht die Absicht, in Zukunft den Austausch auch auf Studenten im Masterbereich und Doktoranden auszudehnen sowie Lehraufenthalte an den Unis durchzuführen.

 

30.04.2014 Organotextile Catalysis - Neue Wege zur heterogenen Katalyse

Katalysatoren haben eine signifikante Bedeutung für die Herstellung von Feinchemikalien und Pharmaka. In den letzten Jahren hat besonders die Organokatalyse an Bedeutung gewonnen, jedoch fehlen noch Methoden diese zu Immobilisieren. Ein Ansatz wurde dieses Problem zu lösen ist die photochemische Immobilisation von Katalysatoren auf Fasern. Klassische faserbildende Polymere wie Polyamid haben eine hohe chemische und physikalische Beständigkeit sind gut verfügbar und weisen gute Benetzung und als Gewebe gut Durchflusseigenschaften auf.

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10.04.2014 "Enthüllte" Nanopartikel

Wie "nackte" Nanopartikel in Medizintechnik und Energieforschung nutzbar gemacht werden können präsentierte diese Woche der Lehrstuhl für Technische Chemie I am Stand des NRW-Innovationsministeriums. Frau Ministerin Svenja Schulze überzeugte sich davon wie Prof. Stephan Barcikowski und sein Team "enthüllte" Nanopartikel, also Partikel völlig frei von Verunreinigungen oder Reaktions-Reststoffen als vielseitige Bausteine einsetzen. Im Gebiet der Biomedizin etwa lassen sich die Partikel mit funktionalisierten Biomolekülen verbinden oder in Kunststoffe für verbesserte Implantate einbetten. Die unbelegte Partikeloberflächen sind hochaktiv, so dass sich diese vollständig auf Katalysatorträgern abscheiden lassen. Dies wurde am Beispiel der Wasserspaltung, also der Gewinnung von Wasserstoff aus Wasser und Licht, demonstriert. Das hochreine Nanomaterial stellen die UDE-Chemiker mittels Laserstrahlen in einer wässrigen oder organischen Lösung her - in einer großen Vielfalt und als Alternative zu herkömmlichen Verfahren, gut nachvollziehbar im eigens eingerichteten Videokanal:

http://youtube.com/nanofunction.

 

 

07.04.204 Verleihung des Eberhard-Gerstel-Preises

Jakob Haun erhält am 2. April 2014 anlässlich der analytica Conference in München den diesjährigen Eberhard-Gerstel-Preis. Der von der GERSTEL GmbH & Co. KG gesponserte Preis wird alle zwei Jahre vom Arbeitskreis Separation Science der Fachgruppe Analytische Chemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) für eine herausragende Publikation auf dem Gebiet der analytischen Trenntechniken verliehen und ist mit 2.500 Euro dotiert. Eberhard Gerstel (1927-2004) gründete das nach ihm benannte Unternehmen 1967 in Mülheim an der Ruhr.

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26.03.2014 Die unterschätzten Dispersionswechselwirkungen in supramolekularen Komplexen

Der AK-Haberhauer konnte in Zusammenarbeit mit der NMR-Abteilung in zwei Publikationen (Nature Communications doi:10.1038/ncomms3945 und Nature Communications 10.1038/ncomms4542) experimentell anhand von zwei Wirt-Gast-Systemen zeigen, dass Dispersions-Wechselwirkungen in der Supramolekularen Chemie weiterhin stark unterschätzt sind.

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Prof. Dr. Kurt Wagemann (rechts) zeichnet Prof. Dr. Zellner mit der DECHEMA-Medaille aus.

20.03.2014 Reinhard Zellner erhält DECHEMA-Medaille

Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Zellner ist für sein außerordentliches fachliches Engagement mit der DECHEMA-Medaille ausgezeichnet worden. Damit würdigt die DECHEMA seinen Einsatz für nachhaltige Produktion sowie im Bereich Klima- und Atmosphärenschutz. Die Verleihung fand im Rahmen eines Kolloquiums am 6. Februar 2014 in Frankfurt statt.

 

28.02.2014 Signal Transduktion in Crenarchaea

Mikroorganismen sind in ihrem natürlichen Umfeld einer Vielzahl von Veränderungen und Stressbedienungen ausgesetzt (z.B. pH, Temperatur, Nährstoffmangel) und benötigen effiziente Mechanismen um diese Reize/Signale zu erfassen, weiterzuleiten und letztendlich eine entsprechende zelluläre Antwort auszulösen. Reversible Protein‐Phosphorylierung spielt bei der Signalweiterleitung oder  Signaltransduktion eine wichtige Rolle. Hierbei handelt es sich um eine reversible kovalente poststranslationale Modifizierung an den Aminosäuren Histidin, Threonin, Serin, Tyrosin und Arginin, die über Proteinkinasen phosphoryliert bzw. über Proteinphosphatasen dephosphoryliert werden. Dabei können die Phosphorylierungen entweder aktivierende oder inaktivierende Funktion haben.

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