PROMOS: Stipendien für Auslandsaufenthalte

Banner

PROMOS: Programm zur Steigerung der Mobilität von Studierenden deutscher Hochschulen

PROMOS ist ein Stipendienprogramm des DAAD, welches durch/aus den Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wird. Für das Jahr 2018 werden der Universität Duisburg-Essen (vorbehaltlich der Bewilligung des durch das Akademische Auslandsamt gestellten Mittelantrages) im Rahmen von PROMOS Mittel zur Förderung der Mobilität von Studierenden zur Verfügung stehen. Dieses Mobilitätsprogramm soll im Kontext der Bologna-Reform mit Stipendien für kurzfristige Auslandsaufenthalte (1 bis 6 Monate) einen Beitrag zur Steigerung der Auslandsmobilität von Studierenden leisten.

Bewerben können sich regulär eingeschriebene Studierende in Bachelor-, Master-, Diplom-, Magister- und Staatsexamensstudiengängen der Universität Duisburg-Essen, die die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, sowie Personen, die Deutschen gemäß § 8 Absatz 1 Ziffer 2 ff., Absatz 2, 2a und 3 BAföG gleichgestellt sind bzw. nichtdeutsche UDE-Studierende, die mit dem Ziel eingeschrieben sind, einen Studienabschluss an der UDE zu erwerben. Für nichtdeutsche Studierende sind Aufenthalte im Heimatland ausgeschlossen.

Welche Auslandsaufenthalte können mit PROMOS gefördert werden?

  • Studienaufenthalte von Studierenden (1 - 6 Monate)
  • Auslandsaufenthalte von Studierenden zur Anfertigung ihrer Abschlussarbeit (1 - 6 Monate)
  • Praktika von Studierenden außerhalb Europas (6 Wochen bis 6 Monate)
  • Sprachkurse von Studierenden und Doktoranden (3 Wochen bis 6 Monate)
  • Fachkurse von Studierenden und Doktoranden (5 Tage bis 6 Wochen)

Informationen zu den Förderbestimmungen und Bewerbungsunterlagen der o.g. Auslandsaufenthalte finden Sie in der rechten Spalte.

Bitte beachten Sie, dass die Fakultäten die Förderlinien einschränken können, so dass ggf. einige, gemäß DAAD förderfähige Auslandsaufenthalte von der Förderung ausgeschlossen werden. Informationen über die Förderlinien der einzelnen Fakultäten erhalten Sie von den jeweiligen AnsprechpartnerInnen bzw. finden Sie auf den Internetseiten der Fakultäten (siehe Liste AnsprechpartnerInnen in den Fakultäten).

Bewerbung

Die Bewerbung für PROMOS-Stipendien für das Jahr 2018 ist ab sofort möglich. Bewerbungsschluss ist der 20.12.2017. Der Förderzeitraum beginnt am 01.01.2018 und endet am 28.02.2019.  Die Bewerbung erfolgt mit den entsprechenden Unterlagen bei dem/der zuständigen PROMOS KoordinatorIn Ihrer Fakultät.

In jedem Fall müssen Sie das Online-Bewerbungsformular ausfüllen. Dazu loggen Sie sich auf dem Outgoing Bewerberportal mit Ihrer Unikennung ein, wählen das PROMOS/DUE-Mobil-Ougoing Formular aus, füllen alle Felder aus (vergessen Sie nicht, die einzelnen Seiten als vollständig ausgefüllt zu markieren) und senden das Formular ab. Nach dem Absenden wird ein PDF Dokument mit Ihren Bewerbungsdaten erzeugt, welches Sie bei Ihrem Koordinator/Ihrer Koordinatorin innerhalb der Bewerbungsfrist einreichen müssen (je nach Fakultät elektronisch oder in Papierform). Bitte beachten Sie hierzu die Informationen auf den Internetseiten der Fakultäten. Dem Online-Bewerbungsformular sind neben den allgemeinen Informationen folgende Dokumente als PDF hochzuladen:

  • Lebenslauf
  • Motivationsschreiben (max. 2 Seiten)
  • aktueller Notenspielgel (LSF-Ausdruck); für BewerberInnen im 1. Fachsemester: Abiturzeugnis; für BewerberInnen im 1. Mastersemester: Bachelorurkunde und Transcript
  • Sprachnachweis
  • aktuelle Immatrikulationsbescheinigung
  • Passfoto

Studienreisen

Bewerbungen für Studienreisen müssen zentral im Akademischen Auslandsamt eingereichten werden. Eine Bewerbung über das Online-Bewerbungsformular ist bei dieser Förderlinie nicht erforderlich.

Anträge für Studienreisen von mindestens fünf Studierenden/Promovierenden und einer/einem Hochschullehrer/-in von maximal 12 Tagen Förderdauer bitte mit folgenden Unterlagen in Papierform oder als PDF-Dokument (eine Datei, max. 2MB) direkt an aldona.wesner@uni-due.de senden:

  • Detaillierte Vorhaben- und Programmbeschreibung inklusive Zeitplan
  • Darstellung der inhaltlichen Vor- und Nachbereitung der Teilnehmenden
  • Detaillierter Finanzierungsplan
  • Einladungsschreiben der ausländischen Hochschule/Forschungseinrichtung
  • Teilnehmerliste
  • Modulbeschreibung

PROMOS und andere Stipendien

Eine Doppelförderung aus deutschen öffentlichen Mitteln und PROMOS ist nicht möglich. Werden Auslandsaufenthalte durch deutsche öffentliche Mittel gefördert, ist maßgeblich, welcher Zweck verfolgt wird. Das bedeutet, dass eine Förderung mittels PROMOS nicht möglich ist, wenn bereits mit deutschen öffentlichen Mitteln derselbe Zweck verfolgt wird, z.B.: Sie erhalten aus anderen öffentlichen Mitteln Reisekosten, dann eine Förderung durch die PROMOS-Reisekostenpauschale ausgeschlossen. Weitere Förderleistungen wie z.B. Teilstipendienraten sind dagegen möglich.

Eine PROMOS-Förderung muss bei anderen öffentlichen deutschen Stipendiengebern anzeigt werden.

Stipendien aus privaten Mitteln sind mit PROMOS-Stipendien uneingeschränkt möglich.

Sonderbedarfe für PROMOS-Stipendiaten mit Behinderung

Für Stipendiaten mit Behinderung können zusätzliche Mittel in Höhe von bis zu 10.000 Euro beantragt werden, wenn es sich um auslandsbedingte Mehrkosten handelt und andere zuständigen Stellen keine finanzielle Unterstützung gewähren. Ein Nachweis über den Behinderungsgrad (mind. 50 Prozent) muss vorgelegt werden. Weitere Informationen erhalten Sie bei Frau Aldona Wesner (aldona.wesner@uni-due.de).

DAAD-Gruppenversicherung für PROMOS StipendiatInnen

Die Studierenden und Doktoranden haben die Möglichkeit sich über den DAAD für Ihren Auslandsaufenthalt zu versichern (Kranken-, Unfall- und Privathaftpflichtversicherung).

Informationen finden Sie unter: https://www.daad.de/versicherung/de/ 

Die Versicherung kann nur noch online abgeschlossen werden: https://portal.daad.de 

Bei Fragen zur Auslandsversicherung wenden Sie sich bitte per E-Mail an die DAAD-Versicherungsstelle: Versicherungsstelle@daad.de  

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass mögliche Versicherungsleistungen von den Geförderten selbst zu übernehmen sind.