ProDiPer

Wie kann ich ProDiPer studieren?

Du willst mehr zum Thema Diversität und diskriminierungskritische Perspektiven lernen? Du willst dich für Bildungsgerechtigkeit und Demokratiebildung in der Schule einsetzen? Das Projekt ProDiPer hilft Dir dabei, Dich in Deinem Lehramtsstudium auf diese Themen zu spezialisieren und zu einem professionellen Umgang mit Diversität und Diskriminierung zu befähigen.
Du kannst Dir ausgewählte Veranstaltungen zu Diversität und diskriminierungskritischen Perspektiven während deines Studiums anerkennen lassen und brauchst keine zusätzlichen Veranstaltungen belegen.

Aktuelles

Info-Veranstaltung - Sprechstunde - Anmeldung

Ein Start ist jederzeit im Semester möglich! Jetzt direkt mit ProDiPer loslegen...

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Du möchtest dich für ProDiPer anmelden?

Dann fülle einfach das Formular unten auf dieser Seite aus du erhältst ein Starter-Paket mit allen weiteren Informationen und dem Zugang zum Moodle-Kursraum. 

PS: Es werden auch rückwirkend thematisch passende besuchte Lehrveranstaltungen anerkannt. 

Zur Anmeldung

Immer am zweiten Montag im Monat - online Unverbindliche Info-Veranstaltung

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Einfach einwählen und Infos erhalten!

Immer am zweiten Montag im Monat, jeweils von 12 bis 13 Uhr.

09.03.26, 13.04.26, 11.05.26, 08.06.26, 13.07.26, 10.08.26 14.09.26, 12.10.26, 09.11.26, 14.12.26 usw. 

Zoom-Raum

Immer am ersten Montag im Monat - online Unverbindliche Online-Sprechstunde

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Einfach einwählen und losfragen!

Immer am ersten Montag im Monat, jeweils von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr

02.03.26, 06.04.26, 04.05.26, 01.06.26, 06.07.26, 03.08.26, 07.09.26, 05.10.26, 02.11.26, 07.12.26 usw. 

Zoom-Raum

Anrechenbare Veranstaltungen Lehrveranstaltungen

Hier findest Du alle Veranstaltungen der Bereiche A bis D für das WiSe 2025/26, die für ProDiPer anerkannt werden. Der Katalog für das SoSe 2026 wird in Kürze veröffentlicht.

Hast du alle CP gesammelt, stellt dir das Zentrum für Lehrkräftebildung eine offizielle Bescheinigung über die Spezialisierung aus. 

Veranstaltungskatalog

Aufbau

Die Grafik beschreibt den Aufbau des Projekts ProDiPer – Professionalisierung für Diskriminierungskritische Perspektiven im Lehramt, das am Zentrum für Lehrkräftebildung (ZLB) der Universität Duisburg-Essen (UDE) angesiedelt ist. Die Darstellung zeigt vier nebeneinanderliegende Kästen A bis D, die durch Pluszeichen verbunden sind. Aus jedem dieser vier Bereiche A bis D können Veranstaltungen zu diskriminierungskritischen Perspektiven im Rahmen von ProDiPer anerkannt werden. Die einzelnen Bereiche sind: •	A: „Veranstaltungen aus den Bildungswissenschaften“ •	B: „Veranstaltungen aus den Unterrichtsfächern“ •	C: „Praxisphasen“ •	D: „Wahlbereich – Zusätzlich mind. 4 CP aus A–C oder Wahlangebot“ Unterhalb der Kästen befindet sich der Hinweis: Insgesamt sind 20 Credit Points (CP) zu erbringen, mindestens eine Veranstaltung pro Bereich.

Im Rahmen der Spezialisierung können Veranstaltungen zu diskriminierungskritischen Perspektiven anerkannt werden. Diese können sich mit einzelnen Diskriminierungsdimensionen wie z.B. Rassismus, Klassismus, Sexismus und weiteren auseinandersetzen oder aber auch intersektionale Perspektiven einnehmen und die Verschränkung von Macht- und Ungleichheitsstrukturen thematisieren. Die Spezialisierung soll angehende Lehrkräfte dazu befähigen, sich zukünftig für Bildungsgerechtigkeit einzusetzen. 

Der Veranstaltungskatalog wird fortwährend erweitert und außerdem für die vergangenen Semester zusammengestellt. Eine rückwirkende Anrechnung ist daher möglich.

Solltest Du für dein Unterrichtsfach nicht ausreichend Veranstaltungen auswählen können, komm gerne in unsere Sprechstunde. Gemeinsam besprechen wir die Möglichkeit, Praxisphasen oder Abschlussarbeiten anrechnen zu lassen.

Lehr- und Lernziele ProDiPer

1. Theorien und Strukturen verstehen

Die Studierenden kennen Theorien und Konzepte zu Diversität, Diskriminierung(-sdimensionen) und Intersektionalität und können gesellschaftlich und institutionell wirkende Machtstrukturen kritisch analysieren.

2. Selbstreflexion stärken

Die Studierenden können ihre eigene Positioniertheit sowie damit verbundene Privilegien und intersektional wirkende Machtstrukturen in Schule und Gesellschaft reflektieren. Sie entwickeln diskriminierungskritische und diversitätssensible Perspektiven auf unterschiedliche Lebensbedingungen und Teilhabebarrieren im schulischen Kontext.

3. Didaktische Umsetzung

Die Studierenden können auf der Ebene von Unterrichtsentwicklung Material aus einer diversitätssensiblen Perspektive fachorientiert erarbeiten und einsetzen. Sie können reproduzierte, diskriminierende Zuschreibungen im schulischen Kontext benennen und gemeinsam mit den Schüler*innen reflektieren. Die angehenden Lehrkräfte erkennen, inwiefern diskriminierungskritische Perspektiven als Beitrag zur Demokratiebildung relevant sind.

4. Professionsverständnis aufbauen

Die Studierenden entwickeln im Sinne einer Schulentwicklungsperspektive eine professionelle, diversitätssensible Haltung als (angehende) Lehrkräfte. Sie kennen Handlungsoptionen, wie sie als Multiplikator*innen Schüler*innen und Kolleg*innen stärken und Barrieren abbauen können.

FAQs

Du hast noch viele Fragen im Kopf? Dann wird einen Blick in unsere ProDiPer-FAQs! Falls du deine Fragen nicht klären kannst, komm gerne in unsere Sprechstunde oder kontaktiere uns per Mail: prodiper@uni-due.de

ProDiPer-FAQs

Hintergründe des Projekts

Nach Lehrerausbildungsgesetz (LABG 2009 §2 Absatz 2) haben die lehramtssausbildenden Hochschulen in NRW den Auftrag, angehende Lehrkräfte zu einem professionellen Umgang mit Vielfalt insbesondere mit Blick auf ein inklusives Schulsystem zu befähigen.

Vor dem Hintergrund wachsender Anforderungen für angehende Lehrkräfte im Schulsystem bedarf es einer systematischen Sensibilisierung für verschiedene Dimensionen der Diversität und deren intersektionale Diskriminierungsmechanismen im Lehramtsstudium der UDE.

Das Projekt ProDiPer macht in einem ersten Schritt vorhandene Angebote in der Lehre für die Studierenden als zukünftige Multiplikator*innen strukturiert sichtbar im Rahmen eines Veranstaltungskatalogs. Dieser bildet die Grundlage für die Spezialisierung, indem die angehenden Lehrkräfte gezielt die ausgewählten Veranstaltungen belegen und studieren können und sich dadurch anschlussfähiges fachdidaktisches Wissen über verschiedene Dimensionen der Diversität anzueignen sowie intersektionale Perspektiven auf (institutionelle) Diskriminierungsstrukturen zu reflektieren.

Ziele des Projekts

Die Studierenden sollen durch die Spezialisierung Theorien und Konzepte zu Diversität, Diskriminierung(-sdimensionen) und Intersektionalität kennenlernen und gesellschaftlich sowie institutionell wirkende Machtstrukturen kritisch analysieren können. Im Fokus soll außerdem die Stärkung der Selbstreflexion stehen und gleichzeitig die Entwicklung von diskriminierungskritischen und diversitätssensiblen Perspektiven auf unterschiedliche Lebensbedingungen und Teilhabebarrieren im schulischen Kontext. Die angehenden Lehrkräfte sollen ihre eigene Positioniertheit sowie damit verbundene Privilegien und intersektional wirkende Machtstrukturen in Schule und Gesellschaft reflektieren.

Weitergehend soll die Spezialisierung sie dazu befähigen, auf der Ebene der Unterrichtsentwicklung Material aus einer diversitätssensiblen Perspektive fachorientiert erarbeiten und einsetzen zu können. Sie können reproduzierte, diskriminierende Zuschreibungen im schulischen Kontext benennen und gemeinsam mit den Schüler*innen reflektieren. Die angehenden Lehrkräfte erkennen darüber hinaus, inwiefern diskriminierungskritische Perspektiven als Beitrag zur Demokratiebildung relevant sind. Sie kennen Handlungsoptionen, wie sie als professionelle Multiplikator*innen Schüler*innen und Kolleg*innen stärken und Barrieren abbauen können.

Anmeldung

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Koordinierung Dr. Sally Gerhardt

Team Anna Christiansen

Team Clemens Knors

Team Amrei Sander

Team Franziska Stracke