Ein Projekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010
Ein Projekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010

Ruhrgebiet - Perspektiven für 2030

Kreativ, interdisziplinär und zukunftsorientiert erarbeiteten 100 Teilnehmer der fünftägigen Frühjahrsakademie Perspektiven für das Ruhrgebiet des Jahres 2030. Die Frühjahrsakademie stellte einen der zentralen universitären Programmpunkte im Kulturhauptstadtjahr dar und beschäftigte sich mit der Zukunft urbaner Systeme. Hier traten nicht nur Studierende, sondern Interessierte aller Berufs- und Altersgruppen in den Dialog, um Szenarien für das Ruhrgebiet 2030 zu entwickeln. Das Thema der sechs verschiedenen Workshops basierte dabei  auf einer Anmerkung von Prof. Claus Leggewie (Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen): „Das Spannende am Jahr 2010 wird die Frage sein, was bleibt 2011."

Einen Einstieg ins Thema ermöglichte die Auftaktveranstaltung, bei der Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup (Staatssekretär a.D. im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) einen Vortrag über die Nationale Stadtentwicklungspolitik hielt und Burkhard Wetterau vom Regionalverband Ruhr die Region Ruhrgebiet portraitierte. Prof. Dr. Wilhelm Kuttler, Klimatologe und Landschaftsökologe der UDE, machte auf den Zusammenhang zwischen Klimawandel und zukünftiger Stadtentwicklung aufmerksam.

Es folgten drei intensive Tage der Workshop-Arbeit, darunter ein Exkursionstag zu jeweils themenbezogenen Zielen.

Bei der Abschlussveranstaltung mit Podiumsdiskussion und einem Vortrag des Vorsitzenden der CDU Ruhr, Oliver Wittke, präsentierten die Teilnehmer ihre bemerkenswerten Ergebnisse.