Daniel Kehlmann

Mit Beiträgen von Philipp Bach, Kristine Kahm, Tamara Karvang, Juliane Kruggel, Maren PoppeDaniel Kehlmann
Kurzbiographie
Daniel Kehlmann wird am 13.01.1975 als Sohn des Regisseurs Michael Kehlmann und der Schauspielerin Dagmar Mettler in München geboren. Er besucht das Kollegium Kalksburg in Wien und beginnt schließlich ein Studium der Philosophie und Germanistik an der Universität Wien, welches er jedoch nicht beendet. Seinen literarischen Durchbruch feiert er 2003 mit Ich und Kaminski. Im Wintersemester 2001/2002 hält er eine Poetikdozentur an der Johannes-Gutenberg Universität Mainz, im Wintersemester 2005/2006 die Poetikdozentur Junge Autoren an der Fachhochschule Wiesbaden und 2006 die Göttinger Poetikdozentur. Kehlmann ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, der Freien Akademie der Künste in Hamburg und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und lebt heute in Berlin.
Werkverzeichnis
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Romane und Essays
Beerholms Vorstellung. Wien: Deuticke 1997.
Unter der Sonne. Wien: Deuticke 1998.
Mahlers Zeit. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1999.
Der fernste Ort. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2001.
Ich und Kaminski. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2003.
Die Vermessung der Welt. Reinbek: Rowohlt 2005.
Wo ist Carlos Montúfar? Reinbek: Rowohlt 2005.
Diese sehr ernsten Scherze. Göttingen: Wallstein 2006.
Requiem für einen Hund. Ein Gespräch mit Sebastian Kleinschmidt. Berlin: Matthes & Seitz 2008.
Ruhm. Reinbek: Rowohlt 2009.
Leo Richters Porträt. Reinbek: Rowohlt 2009.
Lob. Über Literatur. Reinbek: Rowohlt 2010.
Das Königreich im Meer. Reinbek: Rowohlt 2013.
F. Reinbek: Rowohlt 2013.
Kommt, Geister. Reinbek: Rowohlt 2015.
Du hättest gehen sollen. Reinbek: Rowohlt 2016.
Tyll. Reinbek: Rowohlt 2017.
Der unsichtbare Drache. Ein Gespräch mit Heinrich Detering. Zürich: Kampa Verlag 2019.
Mein Algorithmus und Ich, Stuttgarter Zukunftsrede. Stuttgart: Klett-Cotta 2021.
Lichtspiel. Roman. Hamburg: Rowohlt 2023.
Der bestirnte Himmel über mir: Ein Gespräch über Kant. (mit Omri Boehm) Berlin: Probyläen 2024.
Essay und Poetik
Wo ist Carlos Montúfar? Essays. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 2005.
Diese sehr ernsten Scherze. Poetikvorlesungen. Göttingen: Wallstein Verlag 2007.
Kommt, Geister. Frankfurter Poetikvorlesungen. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 2015.
Über Leo Perutz. Köln: Kiepenheuer & Witsch 2024.
Sorgt, dass sie nicht zu zeitig mit erwecken. Essays und Reden. Hamburg: Rowohlt 2024.
Hörbücher
Ich und Kaminski. Hörspiel mit Anian Zollner und Rudolf Wessely. Regie: Thomas Leutzbach. Berlin 2004.
Die Vermessung der Welt. Gelesen von Ulrich Matthes. Berlin 2005.
Wo ist Carlos Montúfar? Autorenlesung. Berlin 2006.
Ich und Kaminski. Autorenlesung. Berlin 2006.
Beerholms Vorstellung. Gelesen von Wanja Mues. Berlin 2007.
Die Vermessung der Welt. Hörspiel mit Michael Rotschopf, Jenz Wawrvzeck, Patrick Güldenberg und Udo Schenk. Bearbeitung und Regie: Alexander Schumacher. Komposition und Musik: Claudio Puntin. Berlin 2008.
Ruhm. Gelesen von Nina Hoss und Ulrich Matthes. Berlin 2009.
Unter der Sonne. Gelesen von Burghart Klaußner, Matthias Brandt, Ulrich Pleitgen und Daniel Kehlmann. Hamburg 2010.
Der fernste Ort. Gelesen von Matthias Brandt. Hamburg 2010.
F. Gelesen von Burghart Klaußner. Hamburg 2013.
Geister in Princeton. Hörspiel mit Wolfram Berger, Wenzel Votava, Petra Morzá u.a. Bearbeitung und Regie: Norbert Schaeffer. Berlin 2013. Hörprobe
Der Mentor. Hörspiel mit Franz Xaver Kroetz, Christoph Bach und Ilja Richter. Berlin 2015. Hörprobe
Du hättest gehen sollen. Gelesen von Ulrich Noethen. Berlin 2016.
Heilig Abend. Hörspiel mit Petra Schmidt-Schaller, Wanja Mues und Marc Zwinz. Regie: Stuart Kummer. 2017.
Tyll. Gelesen von Ulrich Noethen. Regie: Alexander Schuhmacher. Berlin 2018.
Theaterstücke
Die Geister in Princeton. Szenische Lesung 01.08.2011. Salzburger Festspiele. Regie: Christoph Hampton.
Die Geister in Princeton. Uraufführung: Schauspielhaus Graz, 24.09.2011. Regie: Anna Badora.
Der Mentor. Theater in der Josefstadt, Wien, 08.11.2012. Regie: Herbert Föttinger.
Christopher Hampton: Eine dunkle Begierde. Übersetzt von Daniel Kehlmann. Uraufführung: Theater in der Josefstadt, Wien, 27.11.2014. Regie: Christopher Hampton.
Die Reise der Verlorenen. Uraufführung: Theater in der Josefstadt, 06.09.2018. Regie: Janusz Kica.
Auszeichnungen und Preise
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1998 |
Förderpreis Literatur des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI |
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2000 |
Stipendium des LCB |
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2003 |
Outstanding Artist Award Literatur des Österreichischen Bundeskanzleramtes |
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2005 |
Candide-Preis des Literarischen Verein Minden |
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2006 |
Literaturpreis der Konrad Adenauer Stiftung |
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2006 |
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2006 |
Kleist-Preis der Kleist-Gesellschaft |
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2007 |
WELT-Literaturpreis |
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2007 |
Grand Prix du Livre des drigeants |
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2008 |
Per Olof Enquist-Preis |
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2008 |
Thomas Mann-Preis der Hansestadt Lübeck und der Bayrischen Akademie der schönen Künste |
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2010 |
Prix Cévennes du roman européen |
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2012 |
Nestroy-Theaterpreis – Autorenpreis |
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2014 |
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2018 |
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2018 |
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2019 |
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2019 |
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| 2020 | Romyverleihung 2020 - Nominierung in der Kategorie 'Bestes Buch TV-Fiction mit Das letzte Problem |
| 2020 | Shortlist des International Booker Prize mit der englischsprachigen Übersetzung von Tyll |
| 2021 | Elisabeth-Langgässer-Literaturpreis |
| 2022 | Marbacher Schillerrede |
| 2024 | Ludwig-Börne-Preis |
| 2026 | Shortlist des International Booker Prize für The Director |
Sekundärliteratur
Interviews
Bylow, Christina: "Ich lass' mich ganz gern mal von einem großen Künstler manipulieren". In: Frankfurter Rundschau, 17.03.2012.
Diez, Georg: Beruf: Schriftsteller. Ein Gespräch mit Daniel Kehlmann und Katrin Passig. In: Die Zeit, 17.08.2006.
Dürr, Anke; Hobel, Wolfgang: Wieso die schäumende Wut? In: Der Spiegel 32/2009.
Ebert, Michael; Michaelsen, Sven: "Der Zombiefilm erlaubt uns den Blick des Psychopathen". In: Süddeutsche Zeitung Magazin, Heft 35/2013.
Grabovac, Alem: „Glauben? Lieber nicht“. In: taz, 16.03.2014.
Lehmann, Andreas: Macht Ruhm wahnsinnig, Daniel Kehlmann? In: Das Magazin, Heft 03/2012.
Kämmerlings, Richard; Rosenfelder, Andreas: "Warum wirft man mir nie vor, zu gut auszusehen?". In: Welt, 27.08.2013.
Kämmerlings, Richard: „Dieses Ende würde ich heute nicht mehr schreiben“. In: Die Welt, 20.09.2015. [zu ICH UND KAMINSKI]
Matussek, Matthias; Schreiber, Mathias; Stampf, Olaf: Mein Thema ist das Chaos. In: Der Spiegel 49/2005.
Niedermeier, Cornelia: „Ein Buch besteht aus Sätzen“. In: Der Standard, 06.03.2003. [zu Ich und Kaminski]
Paterno, Wolfgang: Am liebsten würde ich das Buch in die Ecke schmeißen. In: profil, 01.06.2006.
Weinzierl, Ulrich: Daniel Kehlmann ist ein Gefangener der Technik. In: Welt, 13.01.2009.
Rezensionen
Beier, Lars-Olav: Duell der Egomanen. In: Der Spiegel, 38/2015. [zu ICH UND KAMINSKI]
Binal, Irene: Der Biograf und sein Opfer. In: Spiegel Online, 07.03.2003. [zu Ich und Kaminski]
Blöchel, Bernhard: Malen nach Qualen. In: SZ, 17.09.2015. [zu ICH UND KAMINSKI]
Böhmer, Daniel-Dylan: Der Zusammenbruch der Zeit. In: Spiegel Online, 26.09.2000. [zu Mahlers Zeit]
Breitenstein, Andreas: Die Tiefe der Oberfläche der Technik. In: Neue Züricher Zeitung, 17.01.2009. [zu Ruhm]
Breitstein, Andreas: Meister der Manege. In: Neue Züricher Zeitung, 07.09.2013. [zu F]
Detering, Heinrich: Wenn das Handy zweimal klingelt. In: FAZ, 16.01.2009. [zu Ruhm]
Dirksen, Jens: Kehlmanns Roman "F" ist ein neues Ideen- und Geschichtenfeuerwerk. In: WAZ, 29.08.2013. [zu F]
Dirksen, Jens: Und dann macht es wieder "Aha!". In: WAZ, 15.01.2009. [zu Ruhm]
Füchtjohann, Jan: Um die Erkenntnis herum. In: Süddeutsche Zeitung, 24.10.2012. [zu DIE VERMESSUNG DER WELT]
Fries, Rudolf: Das unabwendbare Chaos. In: Frankfurter Rundschau, 31.12.1999. [zu Mahlers Zeit]
Gollner, Hellmut: Let’s get Lost. In: Der Falter, 21.09.2001. [zu Der fernste Ort]
Hage, Volker: Auf der Suche nach Therese. In: Der Spiegel, 11/2003. [zu Ich und Kaminski]
Hage, Volker: "Ich habe sehr gelitten". In: Der Spiegel 2/2009. [zu Ruhm]
Halter, Martin: Und täglich grüßt der Tanklastzug. In: FAZ, 19.11.1999. [zu Mahlers Zeit]
Hammelehle, Sebastian: Neuer Roman von Daniel Kehlmann: F wie Firlefanz. In: Spiegel Online, 29.08.2013. [zu F]
Hartwig, Ina: Falsch verbunden! In: Frankfurter Rundschau, 16.01.2009. [zu Ruhm]
Henning, Peter: Wo, bitte, geht’s zur Ewigkeit?. In: Stern, 29.11.2001. [zu Der fernste Ort]
Hille, André: Zwei Biografien in einem Roman. In: literaturkritik.de, 17.10.2005 [zu Die Vermessung der Welt]
Höbel, Wolfgang: Zwei glorreiche Geisteshalunken. In: Der Spiegel 43/2012. [zu DIE VERMESSUNG DER WELT]
Höppner, Stefan: Die Literatur, ein Spiel. In: literaturkritk.de, 08.10.2013. [zu F]
Hohmann, Arnold: Zwei seltsame Zeitgenossen vermessen die Welt. In: WAZ, 22.10.2012. [zu DIE VERMESSUNG DER WELT]
Hohmann, Arnold: „Ich und Kaminski“ – Brühl als egozentrischer Kunstkritiker. In: WAZ, 16.09.2015. [zu ICH UND KAMINSKI]
Holstein, Philipp: Goodbye, Kaminski. In: Rheinische Post, 18.09.2015. [zu ICH UND KAMINSKI]
Isenschmid, Andreas: Wenn das Handy klingelt. In: Neue Züricher Zeitung, 11.01.2009. [zu Ruhm]
Jähner, Harald: Hallo? Falsch verbunden! In: Frankfurter Rundschau, 21.03.2012. [zu RUHM]
Jung, Jochen: Wenn das Handy neunmal klingelt. In: Die Zeit, 19.01.2009. [zu Ruhm]
Kämmerlings, Richard: Die Fälschung der Welt. In: Welt, 28.08.2013. [zu F]
Kospach, Julia: Duell unter Parasiten. In: Berliner Zeitung, 31.03.2003. [zu Ich und Kaminski]
Krause, Tilmann: Geist gegen Leben. In: Welt, 15.10.2005. [zu Die Vermessung der Welt]
Krekeler, Elmar: Fünf Kniffe, die Kehlmann zu einem Großen machen. In: Welt, 19.01.2009. [zu Ruhm]
Langner, Beatrix: Das Genie und das Nichts. In: NZZ, 18.03.2003. [zu Ich und Kaminski]
LeClair, Tom: Geniuses at work. In: New York Times, 05.11.2006. [zu Die Vermessung der Welt]
Luedke, Martin: Der Zufall und das Zauberwort. In: Die Zeit, 02/2002. [zu Der fernste Ort]
Maidt-Zinke, Kristina: Wofür das F-Wort steht. In: Süddeutsche Zeitung, 31.08.2013. [zu F]
Mohr, Peter: Wenn Felix Krull Gantenbein trifft. In: literaturkritik.de, 20.11.2003. [zu Ich und Kaminski]
Müller, Lothar: Sudoku ist kein Roman. In: Süddeutsche Zeitung, 16.01.2009. [zu Ruhm]
Nentwich, Andreas: Alltagsmagische Miniaturen. In: NZZ, 12.10.1999. [zu Mahlers Zeit]
Nentwich Andreas: Baumeister einer exzentrischen Welt. In: Die Zeit, 13/2003. [zu Ich und Kaminski]
Nickel, Gunter: "Lifesense" im "Real Life". In: literaturkritik.de, 19.02.2009. [zu Ruhm]
Pelker, Michael: Der große Künstler und sein kleines Ich-bin-ich. In: Der Standard, 22.09.2015. [zu ICH UND KAMINSKI]
Pilarczyk, Hannah: Duell der Trickser und Täuscher. In: Spiegel Online, 18.09.2015. [zu ICH UND KAMINSKI]
Porombka, Wiebke: Spiegelglatte Designerliteratur. In: Die Zeit, 15.01.2009. [zu Ruhm]
Porombka, Wiebke: Der Maler schnarcht ins Mikrofon. In: Die Zeit, 16.09.2015. [zu ICH UND KAMINSKI]
Rollmann, Veit Justus: Die Formeln wider den Tod. In: literaturkritik.de, 26.11.2012. [zu Mahlers Zeit]
Salvatore, Joseph: Daniel Kehlmann's 'F'. In: New York Times, 31.10.2014. [zu F]
Schmidt, Thomas E.: Schlechter Gelehrtensex. In: Die Zeit, 25.10.2012. [zu DIE VERMESSUNG DER WELT]
Schöning, Jörg: Kehlmann-Verfilmung "Ruhm": Dann lieber untreu sein. In: Spiegel Online, 22.03.2012. [zu RUHM]
Schwickert, Martin: Viele Helden ohne Held. In: Die Zeit, 15.03.2012. [zu RUHM]
Seibt, Gustav: Lumpen zwischen Endlosspiegeln. In: SZ, 17.03.2003. [zu Ich und Kaminski]
Slagman, Tim: Die Kunst des Wegwerfens. In: NZZ, 17.09.2015. [zu ICH UND KAMINSKI]
Steinitz, David: Schlecht gelaunt im Morgenrock. In: SZ, 16.09.2015. [zu ICH UND KAMINSKI]
Sternburg, Judith von: Niemand kann es vorher wissen. In: Frankfurter Rundschau, 30.08.2013. [zu F]
Sterneborg, Anke: Lass' klingeln! In: Süddeutsche Zeitung, 24.03.2012. [zu RUHM]
Streitler, Nikola Katja: Die zweite Wirklichkeit. In: Der Standard, 14.09.2001. [zu Der fernste Ort]
Soboczynski, Adam: Die Vermessung der Welt. In: Die Zeit, 23.08.2012. [zu Die Vermessung der Welt]
Soboczynski, Adam: Spiel der Dämonen. In: Die Zeit, 22.08.2013. [zu F]
von Festenberg, Nikolaus: Große Sonne. In: Der Spiegel, 41/1999. [zu Mahlers Zeit]
Weidermann, Volker: Diese halbwahre Existenz. In: FAZ, 10.01.2009. [zu Ruhm]
Weinzierl, Ulrich: Wer andern in die Grube fällt. In: Die Welt, 12.04.2003. [zu Ich und Kaminski]
Winkels, Hubert: Als die Geister müde wurden. In: Die Zeit, 03.09.09. [zu Die Vermessung der Welt]
Zander, Peter: Daniel Brühl als Ekelpaket in „Ich und Kaminski“. In: Hamburger Abendblatt, 16.09.2015. [zu ICH UND KAMINSKI]
Zeylinger, Klaus: Der alte Maler und der Biograph. In: Der Standard, 01.03.2003. [zu Ich und Kaminski]
Forschungsliteratur
Aadam, Janin; Kühn, Walter: Die digitale Transformation der Philologie und Literatur durch KI. In: Wirkendes Wort. Trier 2024, S. 309-322.
Arnold, Heinz Ludwig (Hrsg.): Daniel Kehlmann. Text+Kritik Heft 177. München 2008.
Arskaja, Julia: Das Spiel mit dem Deutschen und dem Russischen nationale Erwartungshorizont als Quelle der Ironie im Roman "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann. In: Slawisch-deutsche Begegnungen in Literatur, Kultur und Sprache. Hamburg 2020, S. 139-146.
Balint, Iuditha; Lampart, Fabian; Humbert, Anna-Marie; Moser, Natalie; Navrantil, Michael: Daniel Kehlmann und die Gegenwartsliteratur: Dialogische Poetik, Werkpolitik und Populäres Schreiben. In: Daniel Kehlmann und die Gegenwartsliteratur. Berlin 2020,
Bareis, J. Alexander: Moderne, Postmoderne, Metamoderne? Poetologische Positionen im Werk Daniel Kehlmanns. In: Rohde, Carsten (Hrsg.): Die Unendlichkeit des Erzählens. Der Roman in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur seit 1989. Bielefeld 2013. S. 321-344.
Barner, Ines; Blamberger, Günter(Hrsg.): Daniel Kehlmann: Dozentur für Weltliteratur. München 2012.
Baumgart, Lea: Die Realität des Subjekts in Daniel Kehlmanns "Du hättest gehen sollen" (2016). In: Alles ist anders!. Würzburg 2024, S. 81-95.
Bendfeldt, Christoph: Literatur des Möglichen: Moderne Wissens- und Wirklichkeitskonzeptionen in Physik und Literatur seit 1900. Kiel 2022.
Berg, Cilliers van den: "Es geht ums Prinzip": Die Vermessung oder die verfälschende Stilisierung der Welt? Über Daniel Kehlmanns "Die Vermessung der Welt" (2005). In: Acta Germanica. Berlin 2022, S. 97-116.
Bernhardt, Sebastian: Grotesker Körper revisited? Daniel Kehlmanns "Tyll" (2017). In: Öffnung - Schließung - Übertritte. Bielefeld 2021, S. 191-204.
Bichler, Klaus: Selbstinszenierung im literarischen Feld Österreichs: Daniel Kehlmann und seine mediale Inszenierung im Bourdieu’schen Feld. Frankfurt am Main 2013.
Bodemer, Saskia: Bestsellermarketing: Erfolgsfaktoren auf dem literarischen Markt der Gegenwart; Süskind – Schlink – Kehlmann. Stuttgart 2014.
Born, Stefan: Allgemeinliterarische Adoleszenzromane: Untersuchungen zu Herrndorf, Regener, Strunk, Kehlmann und anderen. Heidelberg 2015.
Born, Stefan: Für eine ironische Abgrenzung. Zum Entwurf exemplarischer Individualität in Daniel Kehlmanns Adoleszenzroman „Beerholms Vorstellung“ (1997). In: Liard, Véronique; Spies, Bernhard (Hrsg.): Aneignung und Abgrenzung. Studien zur Relativität kultureller Grenzziehungen zwischen der französischen und der deutschsprachigen Literatur im 19. und 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main 2013. S. 97-112.
Bossong, Nora: Die Geschmeidigen: Meine Generation und der neue Ernst des Lebens. Berlin 2022.
Braun, Rebecca: Daniel Kehlmann, Die Vermessung der Welt: Measuring Celebrity through the Ages. In: Marven, Lyn (Hrsg.): Emerging German language novelists of the twenty-first century. Rochester 2011. S. 75-88.
Braun, Rebecca: Networks and world literature; The practice of putting German authors in their place. In: Transnational German studies. Liverpool 2020, S. 97-113.
Batani, Stephanie: Aufklärung reloaded: Rede(n) von der Aufklärung in der Gegenwart. In: Aufklärung. Heidelberg 2022, S. 403-417.
Chraplak, Marc: Der Text als Falle für den Leser: Daniel Kehlmanns Erzählung "Du hättest gehen sollen" in der Nachfolge von Poe, Daumal und Kubrick. In: Wirkendes Wort. Trier 2021, S. 123-135.
Classen, Albrecht: Daniel Kehlmanns "Tyll" (2017) - ein neuer "Simplizissimus"?: Der postmoderne Versuch, historisierend zu schreiben. In: Wirkendes Wort. Trier 2020, S. 479-492.
Costazza, Alessandro: Brüchige Apotheosen: neue Genies im deutschen postmodernen Roman. In: Meier, Albert; Costazza, Alessandro; Laudin, Gérard (Hrsg.): Diversifizierung des Konzepts um 2000. Berlin, Boston 2014. S. 111-142.
Cozic, Alain: ‚Jouer avec la réalité’: le recueil de ‚récits’ Unter der Sonne de Daniel Kehlmann. In: Arnaud, Aurore u.a. (Hrsg.): Le texte et l’idée 28/2014, S. 75-92.
Deupmann, Christoph: Poetik der Indiskretion. Zum Verhältnis von Literatur und Wissen in Daniel Kehlmanns „Die Vermessung der Welt“. In: Rohde, Carsten (Hrsg.): Die Unendlichkeit des Erzählens. Der Roman in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur seit 1989. Bielefeld 2013. S. 237-256.
Dobbener, Sofie: "Denn all das geht vorbei. Aber die Kunst bleibt.": Opportunistische Filmschaffende in Daniel Kehlmanns Roman "Lichtspiel" (2023). In: Komparatistik online. Gießen 2025, S. 123-144.
Eck, Matthias: Masculinities in Austrian Contemporary Literature: Strategic Evation. New York/London 2020.
Esposito, Gianluca: Das "unerklärte" Einschlafen: Der unausgesprochene Übergang von der Wachwelt zur Traumwelt am Beispiel von Christoph Ransmayrs "Die letzte Welt" (1988) und Daniel Kehlmanns "Die Vermessung der Welt" (2005). In: Dinge träumen. Paderborn 2024, S. 77-92.
Esposito, Gianluca: Literarische Gestaltung historischer Biographien in ausgesuchten Werken der deutschsprachigen Literatur zwischen dem 20. und dem 21. Jahrhundert: Nadolny, Kehlmann, Kracht, Ransmayr. Göttingen 2025.
Fraunhofer, Hedwig: Daniel Kehlmann’s Die Vermessung der Welt: A Satire of the German Enlightenment. In: Boehringer, Michael (Hrsg.): Zeitenwende: österreichische Literatur seit dem Millenium: 2000-2010. Wien 2011. S. 141-156.
Gailberger, Steffen: Daniel Kehlmann, sein Algorithmus und wir: Analysen gegenwartsliterarischer Verfahrensweisen mit Künstlicher Intelligenz für den Literatur- und Medienunterricht (und wie man es besser nicht machen sollte). In: Literatur im Unterricht. Trier 2024, S. 131-144.
Gätje, Hermann: Die Narrenfigur im postmodernen Roman: Umberto Ecco "Baudolino": Thomas Pynchon "Vineland": Daniel Kehlmann "Tyll". In: Narren, Clowns, Spaßmacher. 2020, S. 273-297.
Garvey, Brigid: Chimerical selves: Grimmelshausen’s "Simplicissimus" and Kehlmann’s "Tyll". In: In/Securities: Queer life narratives of early modern times. Lausanne 2024, S. 127-141.
Gasser, Markus: Das Königreich im Meer: Daniel Kehlmanns Geheimnis. Göttingen 2010.
George, Kristin; Henkel, Monika: Grammatik & Literatur: eine vergleichende grammatische Analyse literarischer Dualität in Daniel Kehlmanns "Die Vermessung der Welt" und Alexa Hennig von Langes "Relax". Kassel 2014.
Glasner, Peter (Hg.): Wieder- und Anderserzählen von unsterblicher Narrheit in Daniel Kehlmanns Tyll. Reihe A, Bd. 150. Lausanne 2024.
Grabbe, Katharina: Deutschland – Image und Imaginäres: zur Dynamik der nationalen Identifizierung nach 1990. Berlin 2010.
Hachmann, Gundela: Network analysis in literature and the arts: Rethinking agency and creativity. In: Journal of literary theory. Berlin 2023, S. 221-240.
Hayer, Björn: Poetiken der Globalisierung: über den Versuch einer Ästhetikbildung sozioglobaler Abstraktion bei Daniel Kehlmann und Terézia Mora. In: Bohnen, Klaus; Hoffmann, Birthe; Schramm, Moritz (Hrsg.): Text&Kontext 35/2013. S. 71-86.
Heibach, Christiane: Der Flirt mit der eigenen Abschaffung: Die (Wieder-)Geburt des Autors aus dem Geiste der Algorithmen. In: Kollektive Autor:innenschaft - digital/analog/. Berlin 2023, S. 221-237.
Herold, Theo: Daniel Kehlmann, Ruhm. Berlin 2011.
Hoffmann, Torsten: "würklich": Zur Erfolgsgeschichte des fiktionalen Interviews. In: Studi Germanici. Rom 2024, S. 151-168.
Ivanenko, Svitlana: Die Variation der Textsorte "Roman" am Beispiel von Daniel Kehlmanns "Ruhm. Ein roman in neun Geschichten". In: Zeitschrift für mitteleuropäische Germanistik. Wien 2021, S. 43-57.
Kaiser, Gerhard: „...wilder als alles Vergängliche“: fünf Essays zu deutschsprachigen Werken der Gegenwartsliteratur; Daniel Kehlmann, Christian Lehnert, Adolf Munschg, Christoph Ransmayr, Patrick Roth. Freiburg 2011.
Kasaty, Olga Olivia: Entgrenzungen: vierzehn Autorengespräche über Liebe, Leben und Literatur. München 2007.
Kontje, Todd Curtiy: Daniel Kehlmann’s "Tyll": Historical Fiction for the Information Age. In: Critique. Philadelphia 2023, S. 98-110.
Krönert, Lukas: "Aber was, (...) wenn es nicht so ist?" Ambivalente Figurationen der Zeit in Daniel Kehlmanns "Mahlers Zeit". In: Neophilologus. Dordrecht u.a. 2022, S. 627-647.
Lachmann, Tobias; Morgenroth, Claas: Wer schreibt, wer denkt? Schreibmodelle analog/digital. In: Kollektive Autor:innenschaft - digital/analog. Berlin 2023, S. 187-220.
Lange, Anja: Literaturunterricht nach Gerhard Haas: Daniel Kehlmanns "Ruhm" im handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterricht: Ein Unterrichtsentwurf zur Verbindung zwischen Literaturvorlage und Verfilmung. In: Germanistik in der Ukraine. Kiew 2021, S. 43-58.
Malinowski, Bernadette; Wesche, Jörg: Synchrones Lesen. Mathematik und Dichtung bei Michael Wüstefeld und Daniel Kehlmann. In: Horstkotte, Silke (Hrsg.): Poetiken der Gegenwart. Deutschsprachige Romane nach 2000. Berlin/Boston 2013. S. 139-154.
Malinowski, Bernadette: Literarische Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftstheorie: Kehlman - Del Giudice - Serres - Berlin. Boston 2021.
Meißner, Thomas: Eulenböcks Wiederkehr: über Fälschung, Kunstfrömmigkeit und Ironie bei Daniel Kehlmann und Ludwig Tieck. In: Breuer, Ulrich; Wegmann, Nikolaus (Hrsg.): Athenäum. Jahrbuch der Friedrich Schlegel-Gesellschaft 24/ 2014, S. 175-184.
Merklinger, Thomas: Wo ein Teufel ist, ist auch ein Gott: Die Autorschaftsfigur des "poeta creator" bei Daniel Kehlmann und Helmut Krausser. In: Gegenwartsliteratur. Berlin 2022, S. 183-207.
Mizerová, Nikola: Daniel Kehlmanns Roman "Mahlers Zeit" und Quantenmechanik: Eine interdisziplinäre Interpretation. In: Ostrava 2022, S. 77-84.
Mundrucz, Szilvia: Seiltanz im Krieg: Überlegungen zu Daniel Kehlmanns "Tyll". In: Haus als Spiegel, Terézia Moras Aliens, Seiltanz bei Kehlmann, Wüste als Raum, possessive Attribute im 19. Jh., Verbvalenzfehler in Übersetzungen. Szeged 2022, S. 103-144.
Müller-Völkl, Claudia; Völkl, Michael: Daniel Kehlmann, Die Vermessung der Welt. Paderborn 2007.
Navratil, Michael: Fantastisch modern: zur Funktion fantastischen Erzählens im Werk Daniel Kehlmanns. In: Literatur für Leser 37/2014, S. 39-57.
Nesselhauf, Jonas: SpielGeldSpiel – der Spekulant als Reflektionsfigur in der deutschen Gegenwartsprosa. In: Bach, Bernard (Hrsg.): La prose allemande contemporaine 55/2014, S. 81-96.
Pailer, Gaby: Life as a balancing act: Angela Steidele’s "Rosenstengel" and Daniel Kehlmann’s "Tyll". In: In/Securities: Queer life narratives of early modern times. Lausanne 2024, S. 271-287.
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