Naomi Schenck - Lesung und Interview

Ein Beitrag von Sarah Reichert, Steffen Rix, Kira Scholz und Stella Stehr

Kurzbiographie

 

Naomi Schenck wird am 15.06.1970 in Santa Monica (Kalifornien, USA) geboren und wächst in Mülheim an der Ruhr auf. Nach ihrem Studium an der Kunstakademie Düsseldorf für Malerei und Bühnenbild (1991-1995) arbeitet sie selbstständig als Szenenbildnerin. In den Jahren 1996 bis 2014 ist Schenck in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen für das Szenenbild verantwortlich. Sie wirkt auch in den Kinoproduktionen KANAK ATTAK (1999) SPUN (2002) und PRINZESSIN (2006) mit. Ab 2005 werden ihre Texte und Hörspiele veröffentlicht. Bereits für das erste Hörspiel Das Rätsel des Schafes wird ihr der Preis Premiere im Netz der ARD-Hörspieltage verliehen. Es folgen zwei weitere Hörspiele: Hummelflug (2007/8), sowie Hawaii (2010), welches auf dem Theaterstück Hawaii – Szenen aus einer hellen Nacht aus dem Jahr 2005 basiert. Im Jahr 2010 erschien das Archiv verworfener Möglichkeiten im Belleville Verlag, in dem ungenutzte Szenenbilder dargestellt und von verschiedenen Autoren kommentiert werden. Hierzu folgen Ausstellungen in den Jahren 2010 und 2011. Ab 2011 ist sie für die FAZ mit dem Beitrag Wo geht’s denn hier zum Urwald? und ab November 2012 monatlich mit Foto-Text-Beiträgen im Reiseteil Kann ich mal Ihre Wohnung sehen? tätig. Hierzu erscheint 2013 der gleichnamige Erzählband. Im Jahr 2015 erhält sie den Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft der Stadt Mülheim an der Ruhr. Im selben Jahr beginnt Schenck Interior Design Projekte in den USA. Mit Mein Großvater stand am Fenster und trank Tee Nr.12 veröffentlicht Schenck 2016 ihren ersten Roman. Damit geht sie dem Wunsch ihres Großvaters Günther Otto Schenck nach, sein Leben biographisch festzuhalten und Revue passieren zu lassen.

Werkverzeichnis

 

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Romane und Erzählungen

Kann ich mal Ihre Wohnung sehen? Erzählungen. Berlin: Metrolit 2013.

Mein Großvater stand vorm Fenster und trank Tee Nr. 12
Roman. Berlin: Hanser 2016.

 

Anthologien

Archiv verworfener Möglichkeiten. Hrsg. Von Ulrich Rüdenauer und Naomi Schenck. München: Belleville 2010. 

 

Hörspiele und Hörbücher

Das Rätsel des SchafesHörspiel mit Caroline Peters, Eduard Winklhofer u.a. Regie: Naomi Schenck, 14 Minuten. SWR 2006.

Hummelflug
.
 Hörspiel mit Therese Dörr, Stipe Erceg u.a. Regie: Naomi Schenck, 55 Minuten. SWR 2007.

Hawaii/Szenen aus einer hellen Nacht
. Hörspiel mit Ulrich Noethen und Sascha Icks. Regie: Oliver Sturm, 58 Minuten. SWR 2010.

Mein Großvater stand vorm Fenster und trank Tee Nr. 12
Hörbuch gelesen von Julia Nachtmann, 7 CD´s. Hamburg 2016. 

 

Kolumne

 

Zürich / Sie will ein Wasser. F.A.Z. vom 08.11.2012.

Venedig / Die Wohnung der Dottoressa Scovalli
. F.A.Z. vom 06.12.2012.

Sarawak/Neput Guntor hat so seine Pläne
 F.A.Z. vom 31.01.2013.

London/Sag doch mal: es regnet
.  F.A.Z. vom 18.04.2013.

A
ndalusien/Ein Leben über dem Abgrund.  F.A.Z. vom 31.04.2013.

Sylt/Das Blütenblatt ist Blut
.  F.A.Z. vom 13.06.2013.

Paris/Ich zeichne Träume
. F.A.Z. vom 19.08.2013.

Kiew/Vier Gänge mit Wal und Kaviar
. F.A.Z. vom 24.10.2013.

Amsterdam/Passt perfekt. Sie gehört Ihnen
. F.A.Z. vom 21.11.2013.

Nieuwekerk aan den Ijssel/Tee beim Weihnachtsmann
. F.A.Z. vom 12.12.2013.

Los Feliz/Ich spürte, ich störe
. F.A.Z. vom 23.01.2014.

Monpellier/Die Bilder sind der Beweis
. F.A.Z. vom 15.05.2014.

New York/Sie waren ein gutes Team
. F.A.Z. vom 31.07.2014.

Chatham/Statt stillzuhalten, mache ich lieber Krach
. F.A.Z. vom 11.12.2014.

Marblehead/Die sollten wir doch entsorgen!
 F.A.Z. vom 12.03.2015.

Melbourne/Übermalte Fresken sind fast noch besser.
 F.A.Z. vom 21.01.2016.

Cleveland/Gehen Sie einfach rein, hier ist der Code
. F.A.Z. vom 22.04.2016.

Manhatten / Spaziergang auf der Straße der Erinnerungen. F.A.Z. vom 23.06.2016.

Anguilla / Mit Britney Spears kam die Traurigkeit. F.A.Z. vom 29.09.2016.

Dallas / Alles ist groß in Texas. F.A.Z. vom 23.02.2017.

Den Haag / Und wo sind nun die Elefantenknochen? F.A.Z. vom 27.04.2017.

Hell’s Kitchen / Zehn Millionen Frauen und ein Bett. F.A.Z. vom 14.06.2017.

Upper West Side / Vom Kalten Krieg und dem großen Geld. F.A.Z. vom 09.11.2017.

Karibik / Nur ER kennt die versteckten Geheimnisse. F.A.Z. vom 08.03.2018.

Auszeichnungen und Preise

 

2006

Preis "Premiere im Netz" für ARD Hörspieltage für Das Rätsel des Schafes

2015

Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft der Stadt Mülheim an der Ruhr

Sekundärliteratur

 

Interviews

 

Brinkmann, Sigrid: „Spagat zwischen Loyalität und unvoreingenommenem Blick“. In: Deutschlandradio Kultur, 29.03.2016 [zu: Mein Großvater stand vorm Fenster und trank Tee Nr. 12].

Herms, Lydia und Ufer, Gesa: „Die Literaturagenten“. In: radioeins, 01.12.2013 [zu: Kann ich mal Ihre Wohnung sehen?].

Hummitzsch, Thomas: „Verstehen, nicht verurteilen“. In: Intellectures, 15.03.2016 [zu: Mein Großvater stand vorm Fenster und trank Tee Nr. 12].

Krohm, Anne-Dore: „Das literarische Gespräch“. In: RBB Kulturradio, 12.03.2016 [zu: Mein Großvater stand vorm Fenster und trank Tee Nr. 12].

Sudendorf, Malte: „Die Bewahrerin“. In: QVEST Ausgabe 46 [zu: Archiv der verlorenen Möglichkeiten]. 

 

Rezensionen

 

Buhr, Elke: Das Archiv der verworfenen Möglichkeiten. In: Monopol, 11/2010 [zu: Archiv der verworfenen Möglichkeiten].

Hummitzsch, Thomas: Großvaters Schweigen. In: Der Freitag, 14.03.2016 [zu: Mein Großvater stand vorm Fenster und trank Tee Nr. 12].

Koller, Catharina: Lizenz zum Texten. In: Frankfurter Rundschau, 11.01.2011 [zu: Archiv der verworfenen Möglichkeiten].

Kosenina, Alexander: Schattenseiten eines Lichtspezialisten. In: F.A.Z., 23.03.2016 [zu: Großvater stand vorm Fenster und trank Tee Nr. 12].

Schreiber, Falk: Die dritte Haut. In: Umagazine, 24.04.2016 [zu: Kann ich mal Ihre Wohnung sehen?].

Schreiner, Christoph: Im Ausschnitt gesehen ist die Welt einleuchtend. In: Saarbrücker Zeitung, 25.02.2010 [zu: Archiv der verworfenen Möglichkeiten].

Tilmann, Christina: Vorhölle mit Teppichboden. In: Der Tagesspiegel, 08.01.2011 [zu: Archiv der verworfenen Möglichkeiten].

Wiele, Jan: Mach uns eine Szene, Autor! In: F.A.Z., 13.12.2010 [zu: Archiv der verworfenen Möglichkeiten].