Wer wir sind

Das Zentrum für Bildungs- und Sozialreform (ZeBS)
im Überblick

Das Zentrum für Bildungs- und Sozialreform (ZeBS) bietet Wissenschaftler/innen der Universität Duisburg-Essen, die in bildungs- und sozialwissenschaftlichen Bereichen tätig sind, ein Forum für Kooperation, Austausch und Projektarbeit. Die gemeinsamen Forschungs-, Lehr- und Beratungstätigkeiten der Zentrumsmitglieder sind auf die kritische Analyse gegenwärtiger Entwicklungen im Bildungs- und Sozialbereich ausgerichtet. Dabei sieht sich das ZeBS einer Reformperspektive verpflichtet, die Alternativen zu den momentan dominierenden marktförmigen Entwicklungsdynamiken in den Blick nimmt.

Im Sinne dieser Zielsetzung stellt das ZeBS folgende Themenkomplexe in den Mittelpunkt seiner Tätigkeit:

  1. Zentrales Anliegen des ZeBS in wissenschaftlicher Hinsicht ist es, sich aus einer (gesellschafts-)kritischen Position und historisch reflektiert mit unterschiedlichen Formen und Möglichkeiten der Kritik auseinander zu setzen.                                                         
  2. Ein weiterer wesentlicher Arbeitsschwerpunkt des ZeBS bezieht sich auf die Frage der Form und Gestaltung kritischer Forschung. Ausgangspunkt ist dabei die Annahme, dass Theorie und Methodologie in einem wechselseitigen Verhältnis stehen. Daher ist die jeweilige methodologische Anlage kritischer Forschungsprojekte auch aus theoretischen Analysen und einer (gesellschafts)kritischen Positionierung zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund zielen die Aktivitäten des ZeBS auf die gemeinsame Weiterentwicklung von adäquaten Forschungsmethoden, wie etwa die qualitative Sozialstrukturforschung, eine Habitushermeneutik oder eine praxistheoretische Diskursanalyse.                                                                                                   
  3. Mit dieser wissenschaftlichen Ausrichtung des ZeBS ist zugleich seine politische Ausrichtung verbunden. Diese ist auf die Frage konzentriert, wie Bündnisse mit konkreten gesellschaftlichen Akteuren und marginalisierten Gruppen denkbar sind und wie sich bestehende gesellschaftliche Ungleichheitsverhältnisse gemeinsam verringern lassen.

Das ZeBS versteht sich demzufolge als wissenschaftlicher Kooperationspartner von vielfältigen gesellschaftlichen Akteuren, die alternative Reformprozesse zu gestalten suchen, um eine verstärkte Partizipation, Egalisierung und Emanzipation zu erreichen. Das ZeBS strebt daher vor allem Kooperationen mit Nichtregierungsorganisationen (NGO), Gewerkschaften und anderen reformorientierten zivilgesellschaftlichen Akteuren im Bildungs- und Sozialbereich an.

Das Zentrum für Bildungs- und Sozialreform hat seinen Sitz an der Universität Duisburg-Essen.

[Gründung: Oktober 2011]